- Konservativ ist das neue Progressiv
Die Allianz-Foundation hat eine neue Jugendstudie vorgelegt. Demnach sehnen sich ein Drittel der Jugendlichen nach alten Zeiten. Da schrillen die Alarmglocken aller Progressiven. Aber vielleicht ist Nostalgie moderner als angestaubte Fortschrittsideologie.
Auch das noch: Die Jugend sehnt sich nach der guten alten Zeit zurück. Was allerdings etwas dadurch relativiert wird, dass sie diese gute alte Zeit gar nicht kennt. Oder allenfalls durch das Die-besten-Hits-der-80er-und-90er-Dudelradio. Herausgefunden haben will diese Sehnsucht nach der Vergangenheit die Allianz-Foundation in ihrer vor wenigen Tagen erschienenen Jugendstudie. Es ist die zweite Untersuchung dieser Art, die die Stiftung der Allianz vorlegt. In ihrer ersten Studie, erschienen 2023, gaben sich die Verfasser noch hoffnungsfroh: „Klimakrise, Krieg, Ungleichheit: Die jungen Erwachsenen Europas sorgen sich um ihre Zukunft“, hieß es damals. „Allerdings ist fast die Hälfte der Befragten bereit, sich stärker zu engagieren – vor allem für das Klima.“
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
woken Dauerbeschusses konservativ das neue Progressiv ist, ist längst klar. Ein Hohn, wenn in Zeiten von Meldeportalen, Wahlausschlüssen (immer nur von Nicht-Linken), rückgängig gemachten Wahlen, Polizeibesuchen als Folge von Meinungsäußerungen, monetäres Zuschütten von linken, teils gewaltbereiten „NGO's“ (deren einzige Aufgabe der Kampf gg die Opposition ist) und dem lauten Schreien nach Verbot der Opposition, etc. gerade die Linksgrünwoke Seite vom „Opfern demokratischer Prinzipien“ von Seiten derjenigen, die konservativ denken, sabbelt.
Der Kulturkampf tobt, das haben leider nur dienjenigen erkannt (und führen ihn vehement), die von dauerhaft linksgrünwoker Allmacht träumen.
Die Wahlschafe der Union und die Partei selbst hocken doof glotzend da und schauen zu, wie sie von den Linken als nützlichste Idioten aller Zeiten vorgeführt werden.
Grund: die reine, blanke Angst vor dem Einreißen der Brandmauer.
Nie gingen Feigheit und Dummheit eine solch fürchterliche Allianz ein.
es denn nicht sein, daß hellere Köpfe unter den Jugendlichen realisieren, in welche Sackgassen die ZEIT-Geistströmungen geführt haben, die bis anhin als "progressivund alternativlos" galten?
2024 wurde die Geschäftsführerin der Allianz Foundation, Esra Kücük, unter nicht öffentlich kommunizierten Gründen fristlos entlassen. Deshalb ist nicht klar, ob dafür eine aktivistische "Schlagseite" maßgebend war. "Gelenkte Umfragen" sind ein ideales Mittel zur Beeinflussung der öffentlichen Meinungsbildung. Auf die nächste Umfrageaktion der Allianz Foundation darf man deshalb gespannt sein. Vielleicht kommt heraus, dass 80% der Jugendlichen gerne in ETFs investieren würden, gerne auch mit Aktien des Rüstungs-und Rohstoffsektors.
Das ist alles zu flach, geht zu sehr von sich selber als "der Menschheit" aus, was so offensichtlich zu klein gedacht ist. "ökologisch, sozial, nachhaltig" - soll das jetzt ohne jede Kritik und Nachdenklichkeit ein positiver Maßstab sein?
Aber solche Studien nur zuklappen und weglegen ist natürlich falsch. Am Ende will man eine gemeinsame Gesellschaft am Laufen halten und dafür muss man sich miteinander beschäftigen. Diese Studien vertreten Millionen Menschen und natürlich muss man sich damit auseinandersetzen und irgendwie schauen, ob man auch gemeinsame Sichtweisen finden kann.
Ich klinge in den Augen vieler auch egoistisch und bösartig, denke trotzdem, dass es gut wäre, sich auch mit meinen Gedanken zu beschäftigen. Dann will ich natürlich auch eine Offenheit haben, die Sichtweisen anderer erstmal als ihre Sichtweisen zu akzeptieren - es sind nicht meine Sichtweisen, aber offensichtlich ihre. Das ist erstmal so.
Was sollte an der heutigen Zeit für Jugendliche großartig sein? Was sollten sie für Vorstellungen von der Zuzkunft haben.
Man schau sich die Situation in Schulen an.
Man werfe einen Blick auf das "Stadtbild".
Was soll daran erstrebenswert sein?
Wir sind auf dem Weg zum Sozialismus - oder haben wir ihn bereits?
Was sollte daran für junge Menschen verlockend sein?
Lediglich für Antifa, Linke und evtl. Neuhinzugekommene kann dieser momentane Zeitgeist etwas positives bedeuten.
Alle anderen können sich meiner Meinung nach nur nach konservativem Lebensinhalten sehnen.
um iwas ernsthaft bewerten zu können - imho. Wie immer muss man auch hier ins Kleingedruckte schauen: „Die Ergebnisse entstammen der zweiten europäischen Engagementstudie der Allianz Foundation, für die im Sommer 2025 gemeinsam mit dem Sinus-Institut mehr als 8.500 Jugendliche [wäre ~ 1700/Land] und junge Erwachsene zwischen 16 und 39 Jahren [Zeitspanne also 23 Jahre] in Deutschland, Frankreich, Italien, Polen und Spanien befragt wurden.“ Die Länder wurden getrennt ausgewertet.
Jetzt mal ehrlich – kann man ernsthaft einen 16j. Schüler mit einer 39j erwachsenen Frau, die ggf selbst schon Kinder hat, und altersmäßig auch die Mutter dieses Schülers sein könnte, in einen Topf werfen? Die Ergebnisse auf Deutschland runtergebrochen werden dann mit allen zeitgeistigen Buzzwords auf 2 Seiten zusammengefasst. Diese Studie wird mit großem Brimborium visuell dargestellt, scheint aber in ihrer Aussagekraft mMn ziemlich fragwürdig.
Wenn die Allianz zu viel Geld hat, das sie nicht direkt (also als Steuern) loswerden will, dann steckt sie es halt in solche Studien (verbucht im Werbe-Etat), Hauptsache, man bleibt im Gespräch.
Wenn ich meine private Umfrage mache, bekomme ich auch das Ergebnis, mit dem ich zufrieden sein kann, freilich muß ich dann die Prozentzahlen auf mindestens zwei Kommastellen genau angeben, sonst schwindet meine Glaubwürdigkeit.
