Eine Illustration im Cartoon-Stil zeigt einen Mann im blauen Anzug mit grau-lila Haaren, der eine aufgeschlagene Zeitung hält und mit weit geöffnetem Mund ein langes grünes Band mit der Aufschrift „BLABLABLA" ausstößt, das sich quer durch das Bild schlängelt.
KI ist wie gemacht für das Wiederkäuen des Zeitgeists / Illustration: Lisa Rock

KI-Texte in Presse und Politik - Sind wir nicht alle Plagiatoren?

Dürfen Politiker und Journalisten Texte mittels Künstlicher Intelligenz erzeugen? Über diese Frage ist ein heftiger Streit entbrannt. Ein Plädoyer für mehr Differenzierung und für die Wiederbelebung der Autorschaft über Texte und das eigene Leben.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb ist Cicero-Autor und war Kultus- und Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er gehört der SPD an.

So erreichen Sie Mathias Brodkorb:

Im Juni 2026 löste Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) eine Lawine aus. Die FAZ schaltete einen Gastbeitrag Voigts aus dem vergangenen Jahr ab. In dem Stück hatte sich dieser dafür stark gemacht, den Digitalkonsum von Kindern zu beschränken. Ironischerweise stellte sich heraus, dass erhebliche Teile „seines“ Textes von Künstlicher Intelligenz (KI) geschrieben worden waren. Seitdem wird in Deutschland über die Wahrhaftigkeit von Politik und Journalismus diskutiert. Zu den Plagiatsjägern haben sich die KI-Jäger gesellt.

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Wolfgang Borchardt | So., 9. August 2026 - 15:51

"kulturelle Aneignung". Sonst lebten wir noch in der Steinzeit, obwohl das schon nicht stimmt. Auch da gab es schon einen Austausch über lange Strecken. Goethe wusste schon: "Wer könnte je was Dummes, wer was Kluges denken, was nicht die Vorwelt schon gedacht?" Aber vor der Realität muss alles neu verknüpft und reflektiert werden. KI kann helfen, aber die Ergebnisse muss man immer noch selbst bewerten. Die eigene Kreativität kann KI ergänzen, nicht ersetzen. Gerade was den Wortschatz betrifft - eines der wichtigsten Ausdrucksmittel und Denkwerkkzeuge von Autoren und Autorinnen - ist KI einfach nur dumm und macht Dumme nicht klüger

... es von uns angeeignet und zum Leben erweckt wird - wenigstens so lange wir noch die Handelnden bleiben wollen.

Wollen wir dagegen nur noch als genießende Konsumenten oder chillende Urlauber auf dieser Erde vegetieren, dann wären wir mit unserer Faulheit bald vollständig von unseren genialen maschinellen Sklaven abhängig, und siehe da - sehr bald wäre es umgekehrt: wir wären die Sklav*innen unserer technischen Herr*innen.
---
Man soll aber die Hoffnung nie aufgeben: Nix für ungut.

von Herrn Borchardt, die Verlockungen der „KI“ sind zu groß, die Masse wird ihnen nicht widerstehen können. Das wird sich rächen, die Masse wir verdummen, denn wer nicht mehr denkt, der verlernt das Denken.

Wir erleben mit der Digitalisierung und der damit verbundenen „KI“ zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit eine Technologie, die sich zum massiven globalen Nachteil für Menschheit auswirken wird. Ich glaube wir können die wahren Ausmaße der bevorstehenden Katastrophe noch gar nicht abschätzen!

Thomas Veit | So., 9. August 2026 - 16:36

(OHNE eine behördliche Kontrollinstanz!!!) in Eigenverantwortung sozusagen als verbindliche 'Verbraucher-Schutz-Information' wäre doch sofort! eine wirksame Lösung... - mit zwei offiziell oder vom Journalisten- und Schriftstellerverband (o.ä.) herausgegeben 'Logos/Siegeln'...

Dann kann da immer noch jeder Plagiats- oder KI-Jäger extra noch mal gesondert nachprüfen mit aktuellen Tool, sollte trotzdem Falschauszeichnungsverdacht bestehen..., bei der gegnerischen Partei z.B. - würde gehen, mMn, mit minimalem Aufwand.

Rainer Mrochen | So., 9. August 2026 - 16:58

Insgesamt betrifft kann man nur hoffen das sich die Spreu vom Weizen trennt und somit der aufgeklärte, eigenständig denkende und schreibende Qualitätsjournalismus Bahn bricht.

Martin | So., 9. August 2026 - 18:06

KI- gemeint ist damit meist generische KI bzw Agenten KI- ist dafür da, genutzt zu werden. Heutzutage ist das einfach durch LLM, man muss nicht einmal programmieren können. Natürlich dürfen Politiker und Journalisten KI nutzen und verwenden, wie Ärzte, Schüler, ingenieure, Studenten, Mitarbeiter eines Unternehmens und und und. Dafür ist sie da und KI erleichtert Prozesse und Abläufe. Ich arbeite im Rechnungswesen und werde künftig KI häufiger für Analysen und verprobungen nutzen. Es sind Anwendungen für jedermann und es wird die Zukunft sein, ob jemand das will oder nicht. Wichtig für den Anwender ist lediglich, das er verstehen sollte, welche Inhalte und Prozesse dahinter stehen.
Ich kann die typisch deutsche, offen technologiefeindliche Diskussion nicht verstehen. Zeiten ändern sich und somit auch die Nutzung von KI. Lernen wir damit -auch in eu Europa- damit zu leben.

„Wichtig für den Anwender ist lediglich, das er verstehen sollte, welche Inhalte und Prozesse dahinter stehen.“

Das ist heute schon nicht ansatzweise der Fall, mit zunehmender Nutzung von „KI“ wird das immer weiter abnehmen!

Es fehlt bei der absoluten Mehrheit der Nutzer von „KI“ die kritische Distanz, man will nicht denken, weil man denkfaul ist, daher überläßt man das „Denken“ gerne der „KI“, man verläßt sich auf die „KI“, ohne zu hinterfragen weil es bequem ist!

Das geht weit über das hinaus, was Sie anführen, es geht um den Alltag, man läßt den Urlaub durch die „KI“ „planen“, man schreibt nicht mehr selber, sondern läßt schreiben, man recherchiert nicht selber sondern läßt „recherchieren“, selbst den Einkaufszettel läßt man sich von der „KI“ erstellen!

Die „KI“ ist kein Segen, sondern massiver Fluch und das hat auch nichts mit deutscher Wasauchimmer zu tun, sondern mit Logik und Verstand! Die Masse ist nicht in der Lage „KI“ verantwortungsvoll zu nutzen, das wird sich rächen!

Thomas Veit | Mo., 10. August 2026 - 12:53

Antwort auf von Martin

Was das Grundproblem angeht... ... - absolut!! Es geht bei dieser Diskussion um die gesellschaftlichen Auswirkungen von breitem KI-Einsatz..., nicht um technische oder technologischen Einsatz selbiger.

Trennen Sie diese beiden Bereiche, Technik und Gesellschaft, bei Ihren Betrachtungen..., und Sie werden eventuell fündig.

Es geht hier auch nicht um herbeifabulierte "deutsche Technologiefeindlichkeit", welche mal wieder für Nichterkennen des Problems herhalten soll... - das ist billig.

>> Und wenn Sie dennoch Nichts finden... >> lernen Sie damit zu leben. 😉

Was sind denn die gesellschaftlichen Auswirkungen? KI ist reine Technik. Die Auswirkungen ergeben sich nur durch den Nutzer und die Nutzung.

Thomas Veit | Mo., 10. August 2026 - 13:32

Antwort auf von Martin

"Die Auswirkungen ergeben sich nur durch den Nutzer und die Nutzung." -- genau darum geht es bei dieser! Diskussion hier..., NICHT um die technische Seite oder den Einsatz von KI in der Produktion, Forschung, Raumfahrt etc..

Nichtdumme Protagonisten vergleichen AI/KI unter anderem auch 'mit der neuen Atombombe'... - Warum?

https://www.google.com/search?q=ki+vergleich+atombombe

Thomas Veit | Mo., 10. August 2026 - 13:43

Antwort auf von Martin

Dazu - für diese Diskussion - muss man natürlich erst einmal ein Grundinteresse für gesellschaftliche Entwicklungen und deren Bedeutung bzw. Auswirkungen mitbringen..., falls das 'nicht so Ihr Ding ist' - auch nicht schlimm, muss ja nicht.

Aber gerade der Artikel hier (Brotkorb) beschäftigt sich ja gerade mit EINER! dieser Auswirkungen... ... 🤔

Derer gibt es aber dem Grunde nach natürlich sehr-sehr viele... - also ,al ganz allgemein gesagt. So wie die Erfindung der Dampfmaschine, des Autos/Verbrennungsmotor und dieses neumodische Internetz unsere Gesellschaften nachhaltig verändert haben - grundsätzlich unbestritten, denke ich mal...? - wird auch KI unsere Gesellschaft nachhaltig!! verändern - technisch UND gesellschaftlich.

surft die Jugend auf den Wellen oder schwimmt wie ein Fisch im Wasser.
Deshalb ist es wichtig, deren Leistung auf keinen Fall abzuwürgen, sondern richtig zu bewerten.
Man kann also als Aufgabe stellen:
Schildere die Debattenlage zu Dingsbums, ein Lieblingswort meines Vaters, referieren Sie dann frei zu einer noch unbekannten (mündlichen) Zusatzfrage der Lehrkraft?
Es muss doch eine Möglichkeit geben, Denken weiter zu "schulen"?

Martin | So., 9. August 2026 - 18:15

Überhaupt?
Berichte über politische Entscheidungen, Katastrophen, Kriege, Informationen, Wirtschaftsgeschehen- im wesentlichen Fakten-kann ohne Probleme eine KI erbringen. Da spricht auch nichts dagegen. Nur braucht es dann halt keine dpa mit ihren Journalisten mehr. Entscheidend ist hier die Nützlichkeit. Aber: dann braucht man halt weniger Journalisten. Also werden sie es aus Eigeninteresse kritisch sehen. Aber: wer einen Teich trockenlegen will, sollte nicht die Frösche fragen.
Ein Kommentar, eine tiefgehende Analyse, ein meinungsartikel erfordert dagegen nach wie vor einen Journalisten/Menschen, da dahinter eigenes Gedankengut steckt. Nur ist es zu empfehlen, sich der ki zu bedienen, ein Wirtschaftsjournalist bspw wird damit Statistiken, Daten uswbesser und schneller analysieren und auswerten können. Dafür ist die KI da.

... Fakten zugänglich macht, die mir ein sinnvolles Handeln in der realen Wirklichkeit ermöglichen.

Sauschlechte Journalist sind die, denen Wahrheit und Objektivität nichts bedeuten. Wie die Werbeleute berichten sie stets nur brav solche "Fakten", die den Leser zu dem Verhalten bewegen können, das sich ihre Chefs oder ihre sonstigen Auftraggeber wünschen.
---
Journalisten sind das Salz in der Suppe der Demokratie. Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man salzen?
---

gibt es zukünftig nur noch ausschließlich KI-Narrative... ..., verpackt als 'intelligente zweifelsfreie Wahrheit', die kritisiert man nicht..., und wer die beherrscht beherrscht die Welt - im Wortsinne. Genau deshalb sind die 'Tech-Milliardäre' ja auch soo scharf darauf, dass sie privat!! Milliarden in diese Technologie investieren..., obwohl nach gängigen Geschäftsmodell-Vorstellungen ein 'klassischer Gewinn $$$' noch garnicht in Aussicht steht... >> Hier geht es um im Endeffekt mehr... ...!!! 🤔

Hr. Bühler. Meine k ohne i wollte bei ihrem Namen übrigens ein r nach dem b einfügen- aber das entscheide ich.
Journalismus ist in erster Linie das berichten von Fakten und Informationen, Haltung und Meinung brauche ich für meine eigene Meinung nicht, die bilde ich mir selbst. Dennoch macht es Spaß, derartige Beiträge zu lesen, ob man damit übereinstimmt oder auch nicht, manchmal ist letzters lustiger (wenn ich bspw die zeitis zu ihrem klima lese).

Thomas Veit | Mo., 10. August 2026 - 13:02

Antwort auf von Martin

NACHRICHTEN...

"Haltung und Meinung brauche ich für meine eigene Meinung nicht, ..." >> DAS sind NACHRICHTEN...! - klassisch, da reicht (nichtverfälschende!!?) KI..., also die von 'TrueD.Trump-himself.com' angeboten oder betriebene würde ich persönlich da eher nicht präferieren... ... 😉

Gisela Hachenberg | Mo., 10. August 2026 - 14:00

Antwort auf von Martin

Sie sollten Ihre KI Ihre Texte mal nach Fehlern (Grammatik, Groß- und Kleinschreibung) untersuchen lassen. Wenn Sie schon so begeistert von KI sind, Martin!

Ich habe es nicht nur so mit der Objektivität, dafür mehr für den Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, in gewisser Weise also die "Unverwechselbarkeit" journalistischer Leistung.
Da fällt noch ein ganz wichtiges Wort im Text von Herrn Brodkorb: VERTRAUEN.
Das habe ich im Laufe der Zeit aufgebaut und traue mir auch zu, damit in Vorleistung zu gehen.
Wenn das "scheitert" oder sich neue Wege auftun, gibt es viele Möglichkeiten, damit umzugehen.
Man muss nicht gleich ein Abo kündigen usw.
So gesehe lebt doch der Osten momentan im "Paradies"?
Man hat Zuriff auf Alles und kann verwerfen nach Herzenslust?
Weh spricht: Vergeh!
Doch alle Lust will Ewigkeit usw.
Diese Lust an Information und Debatte spüre ich immer mehr.
Die evtl. "Neigung" zu "verdammen" gehört vielleicht doch mehr zum "Weh"?

Na ja, das sehe ich nicht so, denn wer der „KI“ z.B. die Analyse und die Auswertung von Daten überläßt, der bekommt sicherlich schneller ein Ergebnis, ob es paßt, ist eine andere Frage. Was dabei aber verloren geht, ist das eigene Befassen mit den Daten, dadurch verliert der Mensch den Überblick und langfristig die Fähigkeit selbst zu Analysieren und auszuwerten (nur ein Bsp. von vielen).

Prozesse, die das Gehirn nicht regelmäßig trainiert, verlernt der Mensch irgendwann.

Hier genau liegt die massive Gefahr, denn „KI“ ist komfortabel, schnell, einfach zu nutzen und sie wird immer umfangreicher, man überläßt ihr gerne alles Mögliche, man entlastet sich selbst dabei vermeintlich. In Wirklichkeit führt das regelmäßige Nutzen von „KI“ zwangsläufig zu Abnahme der (Denk-)Fähigkeiten des Nutzers. Das wiederum führt zu einer immer stärkeren Abhängigkeit von der „KI“, das führt zur Verdummung der Massen, ein Teufelskreis aus dem es irgendwann keinen Ausweg gibt, was weg ist, ist weg!

Kann ich mich nur wiederholen: wenn agree to disagree.
Auch hier kommt die deutsche Fortschritts- und technologieskepsis zum Vorschein. Die USA haben Amazon, Apple, Microsoft, Facebook, space x, Tesla, AI, China hat es auch. Beides wird geschaffen.
Und die eu und Deutschen regulieren lieber, das, was andere schaffen. Mit dieser Einstellung wird mir klar, warum wir uns auf dem absteigenden ast befinden.

Thomas Veit | Mo., 10. August 2026 - 13:15

Antwort auf von Martin

"Und die eu und Deutschen regulieren lieber..." - DA stimme ich Ihnen zu, bezüglich des 'lieber! regulieren!' denn Machen..., in diesem Kontext.

Wer LIEBER!! reguliert als zu forschen und zu entwickeln und dann auch einzuführen..., der hat im Wettbewerb verloren - absolut!

>> Am besten beides... ..., iterativ parallel! 🤔

PS: die USA als 'bedingungsloses Vorbild' erscheint mir persönlich aber generell auch nicht so anstrebenswert... ... - habe u.a. dort gute Bekannte, die seit über 15 Jahren dort sind... und jetzt wieder nach D zurück wollen [Arzt & Simultandolmetscherin] -- nur so nebenbei... ...

Wir sind doch gar nicht weit auseinander.
KI ist erst einmal reine Technik, it, Programmierung. Da liegen wir nicht auseinander. Ich persönliche meine, dass sie in sehr sehr vielen Bereichen Prozesse erleichtert, kosten senkt, Informationen größer Datenmengen ermöglicht. Ich denke, da liegen wir nicht auseinander. Das es auch Risiken gibt, bestreite ich gar nicht. Ich denke da sind wir d'accord.
Ich benutze nur meinen Verstand, um mir selbst ein Urteil zu bilden, dazu brauche ich keine ki und auch keine Journalisten. Ich kann selbst denken und handeln.
Warum Politik und journalismus eine andere Betrachtung erforderlich machen sollen, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Ansonsten finde ich die Diskussion zwischen gut. Manchmal fehlt das hier und man denkt mit Wehmut an den "Frühling " zurück... wenn der nicht immer so unsachlich gewesen wäre. Ihnen alles gute.

Thomas Veit | Mo., 10. August 2026 - 13:53

Antwort auf von Martin

Nur sind nach meiner persönlichen Einschätzung (mit 'a bisserl' IT-Hintergrund) die technische Entwicklung das Eine..., und die gesellschaftlichen Folgen das Andere - mehr nicht, aber auch nicht weniger...

Und die gesellschaftlichen Folgen werden aber mittel- und langfristig gravierend sein..., für meinen Enkel z.B. (17J) - so meine bescheidene 'Küchentisch-Prognose'... 😉

>> können wir glaube ich schließen...,
Ihnen auch alles (kühle) Gute.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 10. August 2026 - 14:37

Antwort auf von Martin

wo und wie ich KI nutze, wie kann ich das dann korrekt beurteilen?
Ich meine mich entsinnen zu können, dass der Informatik ein ohnehin "eingeschränktes" Informations- und Kommunikationsverständnis "vorgeworfen" wird.
Eine verbesserte Genauigkeit dürfte daran wohl kaum etwas geändert haben.
Erfasst die KI den Sinn menschlicher Kommunikation oder trifft sie ihn "wahrscheinlicher", je größer die Datenmenge wird?
Herr Zorn zeigt jetzt ja auch KI-gestützte Wettermodelle.
Er selbst ist aber sicher unersetzlich.
Er ist jemand, der mit Wetter von Kindesbeinen an gelebt hat.
Wie schaffen Sie das ohne Experten für das eine oder andere im Leben?
Man kann doch froh sein, wenn man so etwas überhaupt erkennt bei Menschen: Fähigkeiten.

Herr B. | Mo., 10. August 2026 - 13:30

Antwort auf von Martin

selbstverständlich, ich kann/will Ihnen Ihre Sicht nicht nehmen. Alles mit Technikfeindlichkeit abzutun, wird aber gerade dieser Sache nicht ansatzweise gerecht.

Tech-Konzerne sind keine Wohlfahrtsorganisationen, sondern maximal profitorientiert. Die restliche Industrie sowie die Staaten, auch die des Westens, haben großes Interesse an transparenten/beeinflußbaren Bürgern, diese sind einfacher zu manipulieren.

Es gibt handfeste Gründe, warum die „KI“ propagiert wird, diese haben nichts mit dem Wohle der Menschheit zu tun, „KI“ ist maximal menschenfeindlich.

Es wird suggeriert, „KI“ wäre mit Vorteilen verbunden damit sie benutzt wird, das ist aber nur 20% der Wahrheit, denn die Nachteile überwiegen bei weitem. „KI“ führt bei regelmäßiger Nutzung zur Abnahme der eigenen Fähigkeiten und damit zur Abhängigkeit, das ist ein zwingender Zusammenhang. „KI“ wird zur Verblödung großer Teile der Weltbevölkerung führen.

Das ist common sense, keine Technikfeindlichkeit, bitte darüber nachdenken

Internem kapitalistischen Wirtschaftssystem. Haben sie damit ein Problem? Natürlich muß ein Unternehmen Profite erzielen, es ist keine non profit Organisation. Mit den Profiten werden F&E und neue Produkte finanziert, Mitarbeiter, Kunden erhalten Produkte, der staat Steuern, Lieferanten ihr Geld. Ist doch prima. Was wäre denn die Alternative?

na ja, viele Vorteile führen Sie auch nicht gerade an, um ehrlich zu sein, keine.

Meine Gründe finden Sie in allen Posts, die ich zu diesem Thema geschrieben habe, dazu müssen Sie sie aber lesen und das Gelesene verstehen.

Ich werde die „KI“ und die damit verbundenen Schäden nicht verhindern, denn die Mehrheit der Menschheit ist intrinsisch faul, vor allem denkfaul, denken strengt an, darum meidet man es wo möglich. Weil das so ist, wird die Mehrheit sich von den süßen Versprechen der „KI“ verführen lassen und mit jeder Nutzung weiter an geistigen Fähigkeiten einbüßen.

Reicht das als Nachteil bzw. als Beleg der Menschenfeindlichkeit?

Vermutlich nicht, denn Sie wollen nicht sehen…..

noch zynisch, sondern realistisch, alles andere ist Augenwäscherei. Es gibt nichts zu beschönigen, die Welt ist wie sie ist und die Menschen auch, daran hat sich nichts geändert und es wird sich nichts daran ändern, die Menschheit ist im großen und ganzen nicht lernfähig.

Betrachtet man z.B. das uralte Thema Propaganda so läßt sich feststellen, daß diese trotz den mannigfaltigen Informationsquellen, die der Menschheit heute auf Knopfdruck zur Verfügung stehen, seit zig tausend Jahren nach wie vor mit den selben primitiven Methoden erschreckend perfekt funktioniert.

keinen einzigen Punkt genannt, der für die „KI“ spricht, sie haben nur Stereotypen und Platitüden wiedergegeben. Wer „KI“ ablehnt ist Technikfeind etc. Und auf die von mir genannten Punkte sind Sie nicht eingegangen.

Eine „Diskussion“ auf dem Niveau „unserer Demokratie“, paßt also gut in die Zeit.

Wir befinden uns auf dem absteigenden Ast, weil wir viel zu lange von unfähigen (linken) Politikern regiert werden. Diese zerstören die Basis unseres Wohlstands, nämlich das über Jahrhunderte aufgebaute Wissen. Bildung ist nicht gewollt, dumme Bürger sind einfacher zu manipulieren als gebildete.

Menschen ohne Wissen glauben auch Blödsinn wie 97+X „Geschlechter“ etc., denn sie wissen es nicht besser und sie hinterfragen nicht weil sie es nie gelernt haben!

Die Digitalisierung und die damit verbundene „KI“ führen, gerade in Schulen, zu großen Problemen bei der Wissensvermittlung, die ist in unserem grünlinkswoken Staat aber gar nicht gewollt.

Vorreiterländer in der Digitalisierung wie Norwegen und Australien haben das begriffen, sie rudern seit Jahren massiv zurück, denn die Digitalisierung schadet den Kindern weit mehr als sie nutzt. Mit der „KI“ ist das nicht anders.

Mit „Technikfeindlichkeit“ hat das nichts zu tun sondern mit dem Verständnis des menschlichen Wesens.

Selbst. Ki ermöglicht das erfassen und auswerten größer Datenmengen. Da muss ich nicht selbst ran mit dem Abakus.
Ich brauche auch keine einordnenden Journalisten, das mache ich alleine.

Ihrer durchaus zu akzeptierenden Haltung diesbezüglich ist die Frage, ob Sie ab einer gewissen Komplexität des KI-Modells dem (unkommentierten) Output des System noch trauen können... ..., es sei denn, Sie haben das genutze System selber aufgesetzt und/oder es und alle Daten!! sind Open-Source oder vergleichbares...

>> Haben Sie das dann..., die KI selbst entwickelt und trainiert UND die Daten selbst 'geschürft' bzw. zusammengestellt...?? Haben Sie das?

Leider bin ich da derzeit noch ein "rookie" werde mich aber in meinem Berufsleben damit beschäftigen dürfen oder müssen, meine nutzungsdauer läuft noch ein paar Jahre 😉.
Ehrliche Antwort: ich weiß es nicht. Aber meine erfahrung hat zumindest mir gezeigt, dass Technik und Fortschritt die welt besser gemacht haben und wir zwerge auf den Schultern von riesen stehen, deren Wissen wir mitgenommen haben. Ich halte nichts von Club of rome oder Ulrike herrmann. Die Diskussion müssten wir evtl in 3 Jahren führen.
Und ich schreibe bewusst pointiert, da ich mich über die Antworten freue, auch kritische.

Sabine Lehmann | So., 9. August 2026 - 19:35

Lieber Herr Brodkorb, schon den frühen Eintragungen im Poesiealbum beliebter Mitschülerinnen wohnte das Wesen des Plagiats inne;-) Was haben wir da nicht alles zu Papier gebracht? Zum Teil hanebüchenen Schwachsinn, aber dennoch herzlich....
Der These, der Vorgang des Plagiatierens sei schon fast eine Norm und beträfe uns alle, möchte ich energisch widersprechen, denn Authentizität und Integrität gibt es unter den Menschen immer noch, gottlob. Die Nutzung von KI ist durchaus hilfreich, ist im Grunde aber nichts anderes als eine komprimierte Recherche, die ohnehin meist am Rechner beginnt. Wahr ist aber auch die Notwendigkeit kritischer Nachfragen, denn das erst beste Ergebnis, welches die KI ausspuckt, ist i.d.R. nicht das beste. Deshalb Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, dieser Grundsatz bewährt sich auch hier. Eigenständiges Denken, eigene Meinungsfindung kann weder KI noch staatliche Bevormundung ersetzen! Und Reden mit Hilfe der Ki zu generieren finde ich auch nicht skandalös.

Martin | So., 9. August 2026 - 21:24

So schön, wenn man etwas nicht weiß:" und findest du kein eigenes Licht, dann gucke in den Vorbericht ".
Dabei geht es um Lösungen vom Problemen und Fragen, mit Plagiaten hat das gar nichts zu tun. Dumm ist der, der Technik oder Informationen nicht nutzt.

Thomas Veit | Mo., 10. August 2026 - 08:42

Antwort auf von Martin

Aus technisch-praktischer Sicht - wenn mir die KI einen Reparaturplan für eine komplexe technische Einrichtung erstellt z.B., ist das alles sicher nicht wirklich problematisch. Hier verliert wer nicht angeschlossen ist, technologisch. Und das war 'früher' ja auch schon immer so mit technischen Innovationen.

Aus informeller (Information) und gesellschaftlicher Sicht aber schon... ... - und zwar grundlegend! 🤔

Das sollte man trennen bei seinen Betrachtungen.

Schon die typische deutsche Fortschrittsfeindlichkeit bzw Skepsis durch. Ich meine das gar nicht negativ, viele deutsche leben gern im Biedermeier. Nur lassen sich Technik und Fortschritt nicht aufhalten. Deutsche sehen leider zu oft Gefahren, Risiken, Probleme. Und wundern sich , wenn sie vom Fortschritt und den Chancen abgehängt werden. KI ist nun einmal ein technischer Prozess.

Walter Bühler | So., 9. August 2026 - 23:44

Die zweite Illustration zeigt einen zweifellos männlichen Redner im Parlament. - Aber gut, das verstehe ich unmittelbar.
---
Die erste Grafik zeigt einen männlichen Zeitungsleser (also z. B. mich), allerdings sieht es hier so aus, als gibt auch ein Zeitungsleser Bla-Bla von sich; na ja. Unklar ist für mich nur die Zahl 3217.
---
Aber die dritte Illustration, da muss ich doch schlucken! Der Vater (oder Großvater??) gibt das Bla-Bla an das Kind weiter, und zwar OHNE die Mutter? Ich finde, da stimmt was nicht ...
---
Nix für ungut.

Wenn also der Opa dem Kind an der Mutter vorbei z.B. erzählt, dass 'bei Adolf nicht alles schlecht war'... ...!??

Und der Opa der Zukunft hat seine Infos dann halt von einer 'relativierenden chinesischen oder FIFA-KI' - zum Beispiel. Ergebnis fürs Kind: rote Karten im Fußball sind überflüssig...!!

/😉

Markus Michaelis | Mo., 10. August 2026 - 01:03

Die Unterscheidungen im Artikel finde ich gut, würde sie weitgehend teilen. Nur zur Rolle der Politiker hätte ich eine Ergänzung. Jede Rolle hat wahrscheinlich mehrere Unterrollen, die auch widersprüchlich sein können. Ein Politiker (oder manche Politiker) sollen "die Gesellschaft" führen. Die Bevölkerung wird dabei als homogen gedacht, es gibt "den" Volkswillen, oder es gibt verfassungsmäßige oder sonstige Vorgaben, wo der Bürger und Menschen sowieso nichts mitzureden haben, wo einfach "die Wahrheit" umzusetzen ist.

Es gibt aber auch Politiker als Vertreter verschiedener Bevölkerungsgruppen und von deren Interessen, Weltsichten, Wertesystemen. Hier geht es noch mehr um Vertrauen, aber nicht, ob ein Politiker die Wahrheit sagt, so schlau ist, wie er vorgibt, sondern vor allem, ob er diese Gruppe vertritt, ob er "einer der unseren" ist.

In beiden Fällen kann KI-Nutzung egal sein oder den Politiker unwählbar machen - aber jeweils anders?

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 10. August 2026 - 09:49

meine derzeitigen intellektuellen Möglichkeiten, gibt mir aber die Möglichkeit, darauf hinzuweisen, dass man dem "Roten Buchladen" für seinen Prozess gegen die Bewertung durch unseren Kulturstaatsminister Spenden zukommen lassen kann.
Der Buchladen war für mich seit den 70er Jahren eine Fundgrube für spannendes und experimentelles Denken.

der Sozialismus gehören zu den Grundübeln der Menschheit, nicht anders als der Faschismus. Der Kommunismus widerspricht den Bedürfnissen der absoluten Mehrheit der Menschheit, seine Umsetzung erfordert daher IMMER Zwang und Unfreiheit des Individuums, ohne Ausnahme!

Wer bewußt kommunistische Schriften bzw. Ideologie verbreitet/vertritt hat in einer Demokratie keinen Platz, denn wer zum Kommunismus aufruft fordert gleichzeitig zwingend das Ende der Demokratie, denn der Kommunismus ist bzw. war niemals mit der Demokratie vereinbar!

Wer also gegen den „Roten Buchladen“ vorgeht, hat meine volle Unterstützung, ich werde einen Teufel tun und einem solchen Verein auch noch Geld spenden! Wir brauchen deutlich weniger rot, denn wir ersticken gerade an den „Segnungen“ von rot und grün!

zu wehren wenn er übergriffig wird ist immer richtig!!

Allerdings sollte sich der Staat bzw. der Kulturstaatsminister generell zurück halten mit der Bewertung intellektueller Leistungen allgemein und der politisch motivierten 'Auszeichnung' von Händlern im speziellen auch. Dazu wurde hier aber auch schon das Wesentliche geschrieben..., glaube ich - seinerzeit.

Ein staatseinflussfreier Buchhandel hat ja in den 70ern z.B. auch Ihrer Fundgrube für spannendes und experimentelles Denken NICHT geschadet wahrscheinlich im Gegenteil, sonst hätte der 'Rote Laden' sicher Probleme bekommen, in den damals heißen 'RAF-Zeiten'..., oder?

Hinweis: Und in Schnellroda werden ja auch Bücher gehandelt..., und es wird im weitesten Sinne 'spannendes und experimentelles Denken' praktiziert... ... ... - oder ist das falsch? 🤔😉

>> Vielleicht sollte man/Frau auch für Schnellroda spenden... ...?

aber nicht informiert.
Das war nie mein Bereich und wird es nicht werden.
Möglich aber, das es auch in diesem Bereich interessante Lektüre gibt.
"Intelligente Rechte", das war etwas, was man als Linke eher ausschloß.
Ich konnte mir das damals schon nicht denken, habe mich aber nicht näher damit befasst.
Nach dem 3. Reich galt und gilt für mich immer noch so etwas wie Schonbehandlung für Linke.
Die DDR ff hat allerdings evtl. gesamtgesellschaftliche "Verzerrungen" gezeigt, die ich nicht leugnen würde.
Ich überlege gerade, was die Nutzung gesellschaftlicher Intelligenz durch KI und zuletzt durch einen Autor zu tun haben könnte mit dem Titel "Der Tod des Autors" von Roland Barthes.
Durch was stirbt der Autor, durch seine KI-Einebnung oder durch die Nutzung seitens anderer Autoren?
Wenn KI "selbstreferentiell" wäre, unter sich zirkulierte, gäbe es evtl. keine Probleme, solange noch Energie vorhanden ist, wenn ich aber KI nutze, sterbe ich nicht als Autor, vielleicht aber die Eingeebneten?

KI ist ja zum Teil bzw. in der Tendenz selbstreferenziell, insb. wenn die Ergebnisse einer KI als Prompt (Eingabe) für eine andere genutzt werden... ... - und das eigentliche Problem dabei (mMn) ist, dass 'Sie' das nicht mehr erkennen (können), wenn sich die KI-Anwendung auf breiter Front durchgesetzt hat... ... -- wenn die (eine große US-) KI sagt: "Leute, in den Eppstein-Files steht nix interessantes und wissenswertes drin!", dann wird das wohl stimmen..., und da niemand anderes was anderes sagt - weil ALLE [...außer die Chinesen] von derselben KI saugen..., kann man sich das nur bestätigen lassen... ... ...

Und der Autor eines (Allerwelts-) Buches oder Artikels... - wird eigentlich nicht mehr wirklich gebraucht.

[PS: bezügl. Schnellroda..., da bin ich mir auch nicht wirklich sicher... ...; das war/ist auch eher grundsätzlich gemeint... ('rhetorisch' sozusagen) 😉] Grüße

Ich schreibe zu meiner intellektuellen Entspannung.
Herrn Brodkorb gebührt mehr.
Ich habe mich einmal sehr für solche Fragen interessiert und dann kam das Leben.
Ich bin dankbar, wenn ich an mein früheres Leben erinnert werde, kann aber nur sehr schwer mithalten.
Herrn Brodkorbs Texte wirken auf mich zudem wie ein Kaleidoskop, sehr komplex.
Schön, dass der Cicero auf ihn bauen kann.
Nur noch soviel, wenn man die Autorschaft dekonstuiert, so doch aber nicht die Verantwortung, was Herr Brodkorb ja sogar besonders betont.
Ich möchte Menschen ermuntern, "Autoren" zu sein, kann ihnen aber nicht ganz die Verantwortung nehmen.
Vielleicht aber die Schuld, wenn das Weh ver/eingestanden ist?
"Weh spricht :"Vergeh""- Nietzsche "Also sprach Zarathustra".
Hätte Nietzsche Schillers Ode an die Freude als "Basistext" nennen müssen?
Besser wäre es gewesen, denn damit hätte man ihn eher einordnen können als Denker der Moderne und der Aufklärung.
Damals gab es eine Zirkulation der Eliten und heute?

Feld - und wird fast alle technischen und gesellschaftlichen Punkte unseres zukünftigen
Lebens bestimmen bzw. tangieren... ...,für Ältere wie mich etwas weniger..., für 'die Jungen' wie meinen Enkel (17J) aber dominant.

Wenn man 'etwas älter ist'..., und da nicht alles in aller Tiefe verinnerlicht, technisch und technologisch..., macht das rein garnix. Dafür haben wir (Lebens-) Erfahrung... ..., und wie jeder Personalchef (heute 'Cief Human Ressources Manager' - kurz 'CHRM' 🤣) aber weiß:

"Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen!" -- 😉👍

In diesem Sinne...

Herr B. | Mo., 10. August 2026 - 10:14

Ich fürchte „denkfaul“ kommt für KI-Nutzer nicht hin, Verdummung im großen Stil trifft es eher.

Vorweg, so lange ich selbständig denken kann, weigere ich mich „KI“ aktiv zu nutzen. Das Hauptargument, das ich immer wieder im Zusammenhang mit „KI“ vernehme, ist das diese den Menschen entlaste. Das genau ist aber die Krux respektive der Widerspruch, denn Sie schreiben zurecht, „Wer KI seriös nutzen will, braucht Vorwissen“. Wenn ich mich durch „KI“ entlasten will, dann weil ich nicht selbst denken/schreiben kann/will, wenn ich kontrollieren und anpassen muß, dann ist es keine Entlastung.

Wer „KI“ nutzt um seine Berichte/Reden zu schreiben, ist in seiner Position überflüssig, und wer „KI“ als Eigenleistung ausgibt, gibt damit die eigene geistige Bankroterklärung ab, so einfach ist das! Und wo bleibt der Stolz auf das Geleistete?

„KI“ wird sich als größter technologischer Fluch der Geschichte erweisen, denn sie macht ihre Nutzer dumm und damit (für die „KI“) manipulierbar!

„KI“ als Werkzeug (in der Industrie) oder auch zur Erledigung banaler Aufgaben wie z.B. Datenquellen auf bestimmte Inhalte filtern hat seine Berechtigung. Das was aber aktuell passiert, ist das „KI“ im Alltag der Menschen immer präsenter ist und für die Nutzer das „Denken“ übernimmt. Das ist fatal, denn es kann nur dazu führen, daß die Nutzer geistig abbauen. Es ist ein schleichender Prozeß, das ist das perfide, es dauert viele Jahre bevor sich die Effekte der Nutzung spürbar bemerkbar machen, diese sind dafür in der Regel irreversibel. Das Gehirn wächst mit dem Grad der Nutzung, je weniger es genutzt wird, desto schwächer ist es.

Hier ein interessanter Beitrag, alle kennen die Gefahren, ernstgenommen werden sie aber von der absoluten Mehrheit nicht.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das_rote_sofa/norddeutschland-un…

Ernst-Günther Konrad | Mo., 10. August 2026 - 13:04

Nur selber denken macht schlau. Es hat sie schon immer gegeben, die sich mit fremden Federn geschmückt haben. Die sich bei anderen geistig bedient haben, deren Ehrgefühl unterentwickelt ist und die Lügen und Betrügen zu ihrer Lebensphilosophie erklärt haben. Ob mit oder ohne KI. Diese Menschen müssen sich irgendwann dafür verantworten. Im hier und jetzt oder in der Welt nach dem irdischen Leben.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 10. August 2026 - 14:05

Wenn ich mich richtig erinnere, nutzte Herr Voigt oder sein Redenschreiber* eine KI zur Erstellung eines Beitrages zur Befreiung eines KZ?
Da kann ich nur zu höchster Authentizität raten und würde auch keinem Redenschreiber* dies zutrauen.
Ich sehe aber kein Problem darin, bei Kindern auf Gefahren durch KI hinzuweisen, diese selbst aber zu nutzen.
Voigt ist kein Kind.
Ich verstehe also nicht, warum sein Beitrag abgeschaltet wurde von der FAZ.
Früher konnte man sich evtl. als Konservativer auf die FAZ verlassen, nicht im Sinne von "Haltung", sondern von journalistischer Intelligenz?
Auf dem konservativen Auge bin ich aber auch "unbelesen".
Das konservativste Blatt, das ich las, war DIE ZEIT mit Dönhoff und Schmidt.
Das war nach deren Ableben RIP m. E. nicht mehr zu halten.
Während der Merkelregierungen sehe ich ein evtl. Aufblühen "woker Minderheiteninteressen".
Es ist zwar richtig, dass die sicher auch durch Konservative leiden mußten, aber man muss ja nicht gleich "überziehen"...

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 10. August 2026 - 14:51

Antwort auf von Dorothee Sehrt-Irrek

dass wir evtl. derzeit das größte anzunehmende Chaos allüberall haben und gewissermaßen dankbar dafür sein sollten.
Solange es ein lebendiges und friedliches Chaos ist, ist es für mich okay.
"Der Frühling" fehlt da sicher, aber nicht sein "Apodiktisches".
Es gab aber noch einige "Mitstreiter", doch ja, die fehlen.