- Wenn Ihnen der Zahlsklave plötzlich Blumen schenkt
Behaarte Frauen, zarte Männer – der moderne Feminismus setzt sich für die Abschaffung von Mann und Frau ein. Unsere Autorin blickt auf den neuen Kampf der Geschlechter in ihrer Generation und fragt: Was bleibt, wenn Weiblichkeit und Männlichkeit gleichermaßen delegitimiert werden?
Starten wir mit einem Lied: „Schwestern, und weil ihn’n die Ignoranz nicht gefällt / […] Sperrt die Männer weg und macht mir kein’n auf brav, Schlampen / Mach’ ihn zu mei’m Fotzen-Knecht oder zu mei’m Zahlsklaven / Sperrt die Männer weg, sonst werd’n sie umgeklatscht.“
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Was wird diskutiert? Abgehobene, theoretische Diskussionen einer absoluten Minderheit entgegen gelebter Wirklichkeit einer absoluten Mehrheit. Der Text kritisiert den „postfeministischen“ Feminismus als Bewegung, die nicht mehr nur Gleichberechtigung, sondern eine Angleichung oder Auflösung klassischer Geschlechterrollen anstrebe. Weiblichkeit und Männlichkeit werden gleichermaßen delegitimiert. Frauen würden zu Härte und Aggressivität ermutigt, Männer zu besonderer Sanftheit und Selbstrelativierung gedrängt. Somit entstünde eine Entfremdung vom eigenen Geschlecht, besonders in akademischen und popkulturellen Milieus.
Zugleich wird argumentiert, daß es biologische, statistisch messbare Unterschiede zwischen Männern und Frauen gebe, die nicht einfach sozial konstruiert seien. Das eigentliche Ziel solle daher nicht Gleichartigkeit, sondern Gleichwertigkeit sein. Diese ganze Diskussion ist Erguss einer verkopften Gesellschaft die besseres zu tun hätte. Die Mehrheit tut's auch in Zukunft.
Der von Judith Butler aufgebrachte Genderfeminismus beruht auf der empirischen Beobachtung, dass männliche und weibliche Geschlechtsrollen auch in homosexuellen Beziehungen regelmäßig reproduziert werden: als z. B. butch/femme unter Frauen und trade/queen unter Männern. Das »binäre« Verständnis der Geschlechter wird dadurch aufgebrochen.
Der erklärende Faktor ist das auch von Frau Kilian genannte »hormonelle Geschlecht«: der Hormonpegel kann sich unter Männern und Frauen recht unterschiedlich ausprägen, wodurch das hormonelle Geschlecht nicht mehr wie das anatomische nominalskaliert ist (»entweder/oder«), sondern ordinal- oder intervallskaliert: »mehr/weniger«. Damit ist es per definitionem »nonbinär«, und auch nicht strikt ans anatomische Geschlecht gekoppelt. Hier hatte Butler recht.
Der Irrtum des Genderfeminismus besteht darin, dass Butler nicht in Betracht ziehen wollte, dass somit auch das »nonbinäre« Geschlecht eine biologische Grundlage hat. Das ist der ideologische Teil.
der gesellschaftliche Wind wieder aus der Richtung einer konservativer Grundeinstellung der Gesellschaft weht.
Einfach weg von Gleichmacherei und Bevorzugung von Minderheiten, die lediglich im Promillebereich der Bevölkerung liegen.
Weg von grün linker Ideologie und deren Ideologen aus den „Instanzen“ die in allen Bereichen „besetzt“ wurden ……wir brauchen neben einer Wirtschaftlichen - Politischen Wende auch eine Wende im gesellschaftlichen Bereich…… und das mehr als spürbar und vor allem auch nachvollziehbar. Große Worte, links ist vorbei. nützen nichts aber auch gar nichts !
Mit besten Grüßen a d Erfurter Republik
dass sich die Mehrheit der Menschen von diesen Hirngespinsten völlig unberührt fühlt. Immer daran denken: Sind diese Leute mehr wert als Sie und ich? Haben Sie tatsächlich das Recht, darüber zu bestimmen, was Sie und ich für richtig zu halten haben. Nein.
Die Antwort ist ziemlich klar:
Nichts, wie immer.
würde ich
"Nichts, wie immer"
ausführlicher durch folgende Bemerkung ersetzen:
"Nichts, weil sie sich den realen Normen der gegenwärtigen Unterhaltungsindustrie unterwirft, und diese Normen sind heute mehr denn je misanthropisch = misogyn & misandrisch sowie dezidiert pornografisch."
dass sich normale Leute von verwirrten Vordenkerinnen dermassen beeinflussen lassen.
Gleichzeitig beklagt die Medizin, dass noch immer zuwenig auf die geschlechtsspezifischen Unterschiede eingegangen wird im Bezug auf Diagnostik und Behandlung.
Zu meinem Erstaunen findet Alice Schwarzer Ikkimel gut:
"Alice meets Ikkimel: Ist sie Feministin?
Alice Schwarzer hatte noch nie von ihr gehört, von der Berliner Rapperin Ikkimel - und fand sie eigentlich unmöglich. Jetzt ist sie bekehrt und verteidigt Ikkimel in der EMMA-Redaktion. Warum nur? " Hier zu finden
Da der Mensch Teil der Natur ist, ist die These von Antrainierung zu weiblich und männlich naturfremd. Evolutionär ist solch These eine Rückabwicklung der Geschlechter bzw. deren Rollen im Dasein und Überleben.
