Wein wird in ein Glas gegossen, unscharfe schwarze Flasche mit goldenem Herz im Hintergrund, Foto.
Schon ein Glas Wein sei schädlich, behauptet die WHO – ohne dass es dafür Belege gibt / picture alliance / MAXPPP | Thierry NICOLAS

Kampagne gegen moderaten Alkoholkonsum - WHO der Lüge überführt

Seit einigen Jahren betreibt die WHO eine rigorose Kampagne gegen moderaten Alkoholkonsum. Das erklärte Ziel: eine „Vision Zero“. Widerspruch will man keinen. Deshalb werden aktuelle Studien, die nicht ins Konzept passen, einfach verschwiegen.

Schwander

Autoreninfo

Philipp Schwander ist der erste Master of Wine der Schweiz und erfolgreichster Weinhändler des Landes. 

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Um den Kritikern zuvorzukommen: Ja, ich bin Weinhändler. Die nachfolgend aufgeführten Erkenntnisse basieren jedoch auf den mehrjährigen detaillierten Untersuchungen von Prof. em. Dr. med. Joseph Osterwalder, Master of Public Health, der sich seit über 30 Jahren mit dem Thema „Alkoholkonsum und Gesundheit“ beschäftigt. Neben seinem profunden Fachwissen und seiner Tätigkeit als ehemaliger Chefarzt und Pionier der Notfallmedizin im deutschsprachigen Raum verfügt er auch über einen breitgefächerten klinisch-epidemiologischen Hintergrund.

Eine medizinische Studie von großer Tragweite wurde 2018 in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht. Sie war folgenschwer, weil sie einen Paradigmenwechsel in der WHO einleitete, und zwar die Strategie „Es gibt keine gesundheitlich unbedenkliche Menge Alkohol“. Seitdem überschlagen sich die Medien förmlich mit unausgegorenen Berichten, die geradezu panisch vor dem Alkoholkonsum warnen. 

Wenigen ist bekannt, dass eine Folgestudie aus dem Jahr 2022 in der gleichen Fachzeitschrift den zentralen Ergebnissen der bereits vorgestellten und viel beachteten Lancet-Schlüsselstudie von 2018 widerspricht. Die neue Untersuchung zeigt ein gegenteiliges und deutlich differenzierteres Bild: Für Menschen über 40 Jahre wird die bekannte J-förmige Risikokurve bestätigt, wonach leichter bis mäßiger Alkoholkonsum mit einem geringeren Risiko einhergeht als völlige Abstinenz und somit eine Schutzwirkung aufweist. Erst bei höherem Konsum steigt das Risiko an. 

Aus der Studie geht zudem hervor, dass die Auswirkungen des Alkoholkonsums stark vom Alter abhängen. So treten beispielsweise bei einem 80-jährigen Mann selbst bei täglich fast einem halben Liter Wein keine gesundheitlichen Nachteile gegenüber einer abstinenten Person auf. Trotz dieser neuen Erkenntnisse wird die pauschale Warnung, jeder Tropfen Alkohol sei schädlich, weiterhin mit Verweis auf die prominente Vorgängerstudie verbreitet. Die neue Studie hingegen wird, wie so viele aktuelle Studien, schlicht ignoriert. 

Gewichtige Stimmen werden von der WHO schlicht ignoriert

Ebenfalls bleiben die neuesten Erkenntnisse der National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine (NASEM) von 2025 von der WHO unerwähnt. NASEM hat im Auftrag der US-Regierung eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit zu den wichtigsten aktuellen Studien erstellt und eine niedrigere Gesamtsterblichkeit sowie ein niedrigeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefunden. Im Juli 2025 veröffentlichte die American Heart Association, die weltweit führende Institution für Empfehlungen im Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen und deren Prävention, eine evidenzbasierte Bewertung der gesundheitlichen Auswirkungen mäßigen Alkoholkonsums auf der Grundlage der aktuell verfügbaren Studien. Dabei hob auch sie die potentiell positiven Effekte auf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und plötzlichen Herztod hervor.

Dass derart gewichtige Stimmen von der WHO schlicht ignoriert und unter den Teppich gekehrt werden, wirft kein gutes Licht auf die Organisation. Statt sich mit den Argumenten der Gegenseite sachlich auseinanderzusetzen, wird eine ideologisch geprägte Agenda verfolgt, die von vielen staatlichen Institutionen und NGOs unterstützt wird. Verkapptes Ziel ist es nämlich, Alkohol in dieselbe Ecke wie Zigaretten zu schieben, obwohl immer mehr aktuelle Studien die positiven Effekte maßvollen Alkoholkonsums hervorheben. Auch als Gesundheitsprävention verbrämte, aus dieser neuen Politik begründete Steuererhöhungen dürften daraus folgen. Die WHO hat dafür zumindest schon Vorschläge ausgearbeitet.

Wie unsinnig die Aussage ist, dass es „keine sichere Menge Alkohol gibt und deshalb entsprechende Warnungen auf alkoholischen Getränken angebracht werden müssen“, erläutern zwei kleine, ähnlich gelagerte Beispiele: Mehrstündige Flugreisen erhöhen das Risiko für Thrombosen und Lungenembolien, Vielfliegen kann bei Frauen sogar zu einer Zunahme von Brustkrebs führen. In Kartoffeln und Getreide bildet sich beim Erhitzen auf über 120 °C Acrylamid, eine krebserregende Substanz, für die sich nicht mit Sicherheit bestimmen lässt, bis zu welcher Menge sie als gesundheitlich unbedenklich gilt. Es gäbe zahlreiche weitere Beispiele aus dem Alltag, bei denen – analog zum Alkohol – künftig Warnhinweise angebracht werden müssten.

Auch die Aussage, es sei kein echter gesundheitlicher Effekt zu erkennen, ist wissenschaftlich unhaltbar. Gerne wird hierzu der prominente deutschsprachige Verfechter der WHO-Empfehlungen, Prof. Helmut Seitz, angeführt. Zitiert werden seine theoretischen und laborbasierten Versuche zur Entstehung alkoholbedingter Erkrankungen. Zell- und Tierexperimente können jedoch Studien am Menschen nicht ersetzen. Für eine belastbare Evidenz sind in jedem Fall prospektive, randomisierte Studien erforderlich. So ging man beispielsweise früher davon aus, Betablocker – Medikamente, welche die Herzfrequenz und die Pumpkraft des Herzens senken – seien bei Herzschwäche hochriskant. Heute weiß man jedoch dank eingehender klinischer Studien, dass Betablocker bei den meisten Patienten mit chronischer Herzschwäche sogar zur Entlastung des Herzens beitragen.

Wie begründet die WHO ihren drastischen Kurswechsel?

Während sich der Fokus ehemals auf den hohen Alkoholkonsum richtete, zielt die neue Strategie der WHO nun auf den leichten und moderaten Konsum ab. Ohne irgendwelche Beweise vorzulegen, wird einfach behauptet, dass bereits kleinste Mengen Alkohol schädlich seien und es keine unbedenkliche, geschweige denn förderliche Dosis gebe. Die Frage ist: Wie begründet die WHO ihren drastischen Kurswechsel? Die WHO hat dazu leider weder die Berater der Expertengruppe noch den Entscheidungsprozess transparent gemacht. Es wird auch nicht kommuniziert, welche wissenschaftlichen Untersuchungen die Grundlage für ihre neuen Richtlinien bilden. Man darf jedoch annehmen, dass Mitglieder des kanadischen Low-Risk Alcohol Drinking Guidelines Scientific Expert Panel an deren Ausarbeitung beteiligt waren. 

Diese Experten sind jedenfalls für die gegenwärtigen Empfehlungen der kanadischen Regierung verantwortlich, die jeglichen Alkoholkonsum als gesundheitsbedenklich einstufen. Eine zentrale Figur ist dabei Tim Stockwell, der einen Abschluss in Psychologie und Philosophie hat und dem von verschiedenen Wissenschaftlern vorgeworfen wird, nur jene Studien herauszupicken, die seine einseitigen Ansichten stützen. Er hat auch die aktuelle Position der WHO maßgeblich mitgeprägt. Stockwell steht vielen NGOs und der Movendi-Organisation nahe, die ihren Ursprung in der Guttempler-Sekte hat. Er veröffentlichte für sie gegen Bezahlung verschiedene Berichte. Die Vereinigung ist – auch das illustriert die Voreingenommenheit der WHO – offizieller Partner der Organisation und beeinflusst ihre Alkoholpolitik weit stärker, als bekannt ist. Movendi gilt in ihrer Ausrichtung bei vielen Fachleuten als neo-prohibitionistisch und einseitig moralisch geprägt. Stockwells Jünger, Tim Naimi, ist ebenfalls Berater verschiedener NGOs und schlug mehrfach radikale Richtlinien vor, die sogar von der kanadischen Regierung wegen fehlender wissenschaftlicher Beweise verworfen wurden.

Gestatten Sie mir, drei Beispiele aus vielen herauszugreifen, um aufzuzeigen, wie absurd der ideologische Anti-Alkohol-Kurs der WHO ist. Erstes Beispiel: Das Hauptargument, weshalb die alten Studien, die positive gesundheitliche Effekte postulierten, nicht mehr gültig sein sollen, beruht auf dem sogenannten Abstinenzbias, wonach Krankheit und Alter zum Verzicht auf Alkohol führen und ehemals konsumierende Probanden innerhalb der Abstinentengruppe eine Verschlechterung des untersuchten Gesundheitszustandes verursachen. Das kann sein. Eine weit gravierendere, aber von der WHO praktisch nie thematisierte Fehlerquelle ist das sogenannte Underreporting oder der Recall-Bias – also die systematische Unterschätzung des tatsächlichen Alkoholkonsums in den Studien, die selbst Tim Stockwell in einer Untersuchung bestätigte. Dieser Effekt führt dazu, dass die gesundheitlichen Risiken des mäßigen Alkoholkonsums überschätzt werden. Die konsumierte Alkoholmenge basiert auf freiwilligen und subjektiven Angaben. Mehrere große Untersuchungen zeigen, dass der Alkoholkonsum jedoch sehr oft verharmlost und viel zu niedrig eingeschätzt wird. Dieser Tatsache tragen die neuen Studien (außer bei der Mendelschen Randomisierung, jedoch mit anderen methodischen Mängeln) nicht oder nur ungenügend Rechnung. 

Eine Vermischung unterschiedlichster Studienbedingungen 

Das Underreporting ist ein permanent vorkommender systematischer Fehler in der Kommunikation der konsumierten Alkoholmenge. In einer großen kanadischen Umfrage unter 43.371 Personen wurde das Underreporting, d.h. die Angabe von viel zu niedrigen Konsumationsmengen, auf satte 75 Prozent geschätzt. Das bedeutet, dass sich der Konsum bei einem erfassten Wert von beispielsweise gesamthaft 2,5 Millionen Litern tatsächlich auf 10 Millionen Liter belaufen kann! So führte eine weitere Untersuchung mit 127.176 Teilnehmern in den USA zur Schlussfolgerung, dass die vermeintliche Erhöhung von Krebsfällen bei leichtem bis mäßigem Alkoholkonsum auf ebendieses Underreporting zurückzuführen sei, was eine massive Überschätzung des Risikos zur Folge hatte.

Zweites Beispiel: Ein weiterer Trick der WHO, mit dem die vorteilhaften Auswirkungen des moderaten Alkoholkonsums auf die Herz-Kreislauf-Erkrankungen beseitigt werden können, ist neu der Fokus auf globale Studien, die Drittwelt- oder Schwellenländer miteinbeziehen. So wird man in einem Entwicklungsland mit einem hohen Anteil junger Menschen kaum positive kardiovaskuläre Effekte durch Alkoholkonsum feststellen können – die Leute sind schlicht zu jung, um entsprechende Krankheiten zu entwickeln. Dafür sterben sie oft sehr früh, weil die Hygiene und die Qualität der konsumierten alkoholischen Getränke schlecht sind oder weil es zu schweren Unfällen und Gewalttaten kommt. 

Globale Untersuchungen wie die Lancet-Studie von 2018 behandeln sämtliche Länder als kollektive Einheit, ungeachtet ihrer enormen demographischen, kulturellen und sozioökonomischen Unterschiede. Aus diesem Potpourri von Störfaktoren und ungleichen Studiendesigns resultiert dann die abenteuerliche Schlussfolgerung, dass bereits ein einziger Drink für alle Menschen bedenklich sei. Wissenschaftlich ist eine solche Vermischung unterschiedlichster Populationen, Lebensumstände und Studienbedingungen höchst problematisch.

Das tatsächliche Risiko erhöht sich um 0,004 Prozent – im statistischen Streubereich

Drittes Beispiel: Wären Sie nicht irritiert, würden am Skilift oder auf Bergwanderwegen große Warnschilder mit dramatischen Bildern von Schwerverletzten auf die Gefahren sportlicher Betätigung hinweisen? Etwa im Stil von: „Sport kann zu schweren Verletzungen führen oder Sie umbringen“. Genauso realitätsfern wie eine Warntafel am Skilift ist das, was sich jetzt die WHO vorgenommen hat, um den moderaten Alkoholkonsum zu bekämpfen. Bitte lassen Sie mich dies näher erläutern:

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine erwerbstätige Person in der Schweiz pro Jahr einen Unfall in der Freizeit erleidet, liegt zwischen 11 und 13 Prozent, davon entfallen 3 bis 4,5 Prozent auf schwere Unfälle, welche die Gemeinschaft finanziell und emotional stark belasten. Wirft man nun einen Blick auf die aktuellen Medienschlagzeilen zum Thema Alkohol, kommt blanke Panik auf. Gerne wird die Lancet-Studie von 2018 bemüht, in der es heißt, dass bereits ein Alkoholdrink pro Tag (z.B. ein Glas Wein) gefährlich sein kann und das relative Risiko von alkoholbedingten Krankheiten um rund 0,5 Prozent erhöht. Nicht auszudenken, was passiert, wenn ich mir als Weinfreund vier Gläser pro Tag genehmige. 

Relatives und absolutes Risiko sind jedoch zwei völlig verschiedene Größen, und wer die Studie aufmerksam liest, wird Folgendes entdecken: Von 100.000 Abstinenten hatten nach einem Jahr 914 Personen ein gesundheitliches Problem. Bei jenen 100.000, die täglich ein Glas Wein trinken, waren es vier Personen mehr. Eine wahrlich vernachlässigbare Zahl, die mutmaßlich noch im statistischen Streubereich liegt. Das tatsächliche Risiko erhöht sich laut dieser gern zitierten Studie also um 0,004 Prozent. Genau. Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen: 0,004 Prozent oder 1:25.000. Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe eines Lebens (80 Jahre) vom Blitz getroffen zu werden, liegt zwischen 1:15.000 und 1:30.000. Oder anders ausgedrückt: Das Risiko einer gesundheitlichen Schädigung in der Freizeit gegenüber dem Genuss eines täglichen Glases Wein ist rund 3000-mal (!) höher. Bei zwei Gläsern Bier oder Wein pro Tag steigt die theoretische Wahrscheinlichkeit übrigens auf wahnsinnige 0,063 Prozent.

Fazit: Die derzeit von der WHO angezettelte rigide Anti-Alkohol-Kampagne entbehrt in weiten Teilen einer differenzierten, wissenschaftlich fundierten Grundlage. Vieles bleibt pauschale Behauptung statt sorgfältig belegter Wissenschaft. Eindeutigere wissenschaftliche Antworten wird der derzeit in Spanien laufende UNATI-Trial liefern, eine groß angelegte, methodisch hochwertige und randomisierte prospektive Studie. Erste Ergebnisse werden frühestens in etwa zwei Jahren erwartet. Unbestritten ist: Ein hoher und problematischer Alkoholkonsum ist gesundheitsschädlich, in schweren Fällen sogar tödlich – dasselbe gilt aber auch für Sport. Ebenso können Menschen mit einem Küchenmesser oder einem Auto getötet werden. Diese Gegenstände und Aktivitäten deswegen verbieten zu wollen, wäre genauso absurd wie die aktuell überzogene Strategie, moderaten Alkoholkonsum zu verteufeln.
 

Detaillierte Informationen, darunter ein ausführlicher Beitrag von Prof. Osterwalder in der schweizerischen medizinischen Fachzeitschrift Praxis vom Januar 2026, wie auch die wichtigsten medizinischen Studien, können auf der Website der Selection Schwander unter Masters of Wine/Alkohol & Gesundheit heruntergeladen werden.

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Klaus-Peter Götze | Di., 14. April 2026 - 11:12

Alle Genussmittel gehören verboten, ebenso alles, was Spaß macht. Was sind das für Sauertöpfer! Meine ärztlich bestätige Devise: Jazz und Rotwein. Dann läuft's!

Dorothee Sehrt-Irrek | Di., 14. April 2026 - 12:36

nichts anfangen und habe ihn auch nie vertragen.
Geschmeckt hat er mir auch nicht.
Dennoch lege ich Wert auf genaue und tragfähige Untersuchungen.
Kein Alkohol am Steuer scheint mir eine sinnvolle Forderung und wichtig scheint mir auch, dass Geniessende über die mit übermäßigem Genuss verbundenen Gefahren informiert sind und auch die Abbauzeiten in ihrem Körper kennen.
Da Alkohol doch wohl vergorener Fruchtzucker ist, ich schätze hingegen einfachen Haushaltszucker, regt das die Produktion von Insulin im Körper an und man verdaut sozusagen Speisen, vor allem fette, besser?
Ich rate dennoch vor allem zu schlichtem klaren Wasser und Alkohol nur in Maßen.
Ich bin heilfroh, dass ich seit Jahrzehnten Nichtraucherin bin und gehe von unnötiger Schädigung meiner Gesundheit durch zu frühes Rauchen aus.
Und das Ganze jetzt bitte für Drogen und die damit einhergehenden Gefahren für die Gehirngesundheit...
Dass ich erst chinesische Serien sehen muss, um die Gefahr von Drogen zu erkennen...

C. Schnörr | Di., 14. April 2026 - 12:51

ist auch Notwehr, wer sich an die CM Serie noch erinnert. Aktueller denn je.

Lisa Werle | Di., 14. April 2026 - 14:15

Es gibt ganz sicher Akteure, Gründe hinter all diesen Aktivitäten multilateraler, globaler Organisationen. Ohne Grund passiert hier gar nichts. Die Hintergründe habe ich aus dem Beitrag leider nicht erfahren können. Dennoch eine hilfreiche Information von Herrn Schwander.

@Lisa Werle, genau das halte ich auch für den Kern des Problems. Die WHO ist spätestens seit dem Thema "Wuhan-Labor" diskreditiert. Genau wie in der Homöopathie, macht auch beim Alkohol die Menge den Unterschied zwischen positiver und negativer Wirkung. Aber differenzierte Betrachtungen sind Gift für die asozialen Medien.

Klaus Elbert | Di., 14. April 2026 - 15:36

Für Leute wie Hirschhausen ist die Überbetonung der Gefahren von Alkoholkonsum und anderen Genussmitteln ein Geschäftsmodell. Die leben davon.

Ist nicht nur bei mir untendurch, seit er Impfunwillige als „asoziale Trttbrettfahrer“ bezeichnet und im TV kräftig abkassiert hat für seine Werbefilmchen.. Es gibt Leute, bei denen man sich fragt, warum sie sich nicht in einem Mauseloch verstecken.

Heidemarie Heim | Di., 14. April 2026 - 16:45

Wie kann man sich als Institution oder ernst zu nehmender Wissenschaftler/Forscher so selbst diskreditieren bzw. unglaubwürdig machen? Noch dazu mittels gefakter oder passend gemachter Studien, um die Menschheit eines ihrer ältesten Kulturgüter zu berauben und noch den letzten Tropfen Genuss vorenthalten zu wollen. Dieses Vorgehen ist nicht nur totalitär, sondern perfide zu nennen.Denn man arbeitet auch hier wie bei so vielem mit der Angst der Menschen bezüglich ihrer Gesundheit. Ausgerechnet Bananen! Denn jede von dieser Organisation empfohlene Impfung, so wie jedes von ihr goutierte Medikament hat mehr schädliche Nebenwirkungen als ein in Maßen getrunkener Rotwein mit Tanninen u. anderen Geschenken der Natur, die schon seit ewigen Zeiten die Seele erfreuen u. zugleich von medizinischen Nutzen waren.Ich weiß zwar nicht wie krank o. gesund die alten Römer im Schnitt verstarben,
doch sie wären Spitzenstudienobjekte gewesen vom Säugling bis zum Greis mit ihrem ca. 1l-Konsum pro Tag😉 MfG

Irgendetwas verschlossen bleibt.
Der Körper produziert es teils selbst, las ich einmal.
Jedenfalls ist den guten Tropfen eine ganze und nicht schlecht gemachte Serie gewidmet "The Drops of God", ebenso unzählige Fachliteratur etc.
Die Germanen tranken Met, später Bier?
Es hat schon noch etwas mit Essen zutun.

Wie Sie sagen gehrte Frau Sehrt-Irrek ist es wie mit anderen Speisen.Entweder schmeckt es oder nicht. Auch ich bin was Alkoholisches betrifft eher eine Gelegenheits/ Gesellschaftstrinkerin. Und weit entfernt jeglicher Expertenschaft gerade was Weine betrifft. Obschon ich immer sozusagen in Rebennähe lebte und mein erstes Taschengeld mit "herbsten gehen" aufbesserte. Und bis vor wenigen Jahren mit Freude in extremer Moselaner Steilhanglage bei einem befreundeten Winzer aushalf. Alte Weinkeller und Gewölbe mit noch älteren Holzfässern in denen es gärt, reift und kultiviert wird was die Natur schuf, haben für mich was ähnlich erhabenes wie wenn ich eine Kathedrale oder Kirche besuche obwohl ich nicht die Allergläubigste bin im Weinberg des Herrn. Was mich ganz einfach empört an einer solchen Diskussion und wogegen ich mich verwahre, sind diese Versuche von Bevormundung und gleichzeitigen Verleugnung unserer kulturellen Vergangenheit und Traditionen. Jeder nach seiner Fasson ! MfG

Liebe Frau Heim, absolute Zustimmung zu Ihrem Text! Ich lasse mir von einer umstrittenen WHO mein abendliches Glas Wein, genussvoll getrunken, nicht vermiesen oder verbieten. Im Übrigen halte ich gar nichts von dieser Organisation. Habe viel über diese gelesen.
Beste Grüße an Sie in der schönen Pfalz! 🤗

Danke liebe Frau Hachenberg!Auch an der Vielfalt allein der je nach Region typischen Gläser,von edelsten Kristall,mundgeblasen oder schlichterer Ausführung erkennt man die Trinkkultur und Wertschätzung für das Produkt.Wenn es um Glaskunst geht komme ich gleich wieder ins Schwärmen;).Kennen Sie noch den Bembel des Todes mit dem hessischen Schlappmaul Heinz Schenk in der Sendung "Zum Blauen Bock"?Durfte ich damals als knapp 6jaehrige zwar gucken aber den Aeppelwoi leider nicht kosten.Was im alten Rom kein Problem gewesen wäre ☺️.Und was hätte die WHO wohl gesagt,dass das Kind zusammen mit dem Reval ohne Filter rauchenden Papa auf der guten Couch sitzend den Internationalen Frühschoppen anschaut, wo der Moderator mit Brillenstärke Marke Flaschenboden Werner Höfer mitsamt seinen geladenen Journalistengästen aus aller Welt,jeder ein alkoholisches Getränk u. einen eigenen Aschenbecher vor sich am Ende der Sendung hinter dicken Rauchschwaden fast nicht mehr zu erkennen war🤣? LG

die WHO scheint es mit den Traditionen des christlichen Abendlandes "aufnehmen" zu wollen, anstatt sich auschließlich den wirklichen Problemen der Welt zu widmen!
Ideologen, die zu Dienste stehen sind keine Mangelware, und wer darauf reinfällt., der soll damit seelig werden.

Ich glaube, das Wort bedeutet "lediglich" "geoffenbart" und das ist eigentlich Alles, das wir sehen.
Goethe war entsprechend orientiert an Spinoza und Frauen und Müttern.
Ob er in vollem Umfange Christ war?
Da hätte ihm evtl. auch das "Informationsfeld" von Prof. Ganteför gelegen.
Ich weiss allerdings nicht, ob er schon die Entwicklung/Ausfaltung berücksichtigt.
Das Dilemma des Faust, immer strebend sich zu bemühen und doch zum Augenblicke sagen zu dürfen, verweile doch, du bist so schön.
Nun ist eine Verbindung doch auch chemisch oder physikalisch kein Verweilen, sondern eine Entwicklung, Kinder keine Laune der Natur?
Nun mag das einzelne Kind beides in sich tragen wollen, Vater und Mutter und dem ist auch so, aber als Einzelnes ist es nicht die vollständige Ausfaltung seiner Eltern?
Deshalb habe ich mich gegen die Ein-Kind-Politik Chinas gewandt.
Die Schäden könnten trotz bester Absichten verheerend sein.
Hatte das Entführen der Kinder auch etwas damit zutun?
Give life/love a chance

"Danke, aber ich muss leider weiter" sagt der schöne Augenblick;) Und da zumindest ich oft blind für das, was uns die Schöpfung allein durch ihre Anwesenheit an Glück oder "Seligkeit" zu schenken in der Lage ist und von Gott offenbart wurde, rennt man der Zeit und immerwährenden Entwicklungen, den Hauptfeinden schöner Augenblicke,des Verweilens darin hinterher. Heißt es nicht Gott schuf uns nach seinem Ebenbild und forderte uns, die Krone seiner Schöpfung auf, uns die Welt untertan zu machen? Jedoch bezweifle ich bisweilen, ob er, wenn ich mir so manche Auswüchse und Abnormalitäten der Menschheit betrachte,insbesondere den Hang zur brutalen Gewalt,das Ausleben niederster Triebe, mit dem von ihm angestossenen Prozess sonderlich zufrieden war;). Auch so ein Auswuchs war die 1-Kind-Politik in China, die erst dazu führte, das wahrscheinlich Millionen weiblicher Föten abgetrieben wurden weil nur Söhne zählten u. so die Population durcheinander brachte mit der Folge fehlender Bräute! MfG

Dagmar Träbert | Di., 14. April 2026 - 17:30

Bin gespannt, wann der Kaffee dran kommt.... Weinberge, Brauereien, Plantagen, Genuss, Kultur und Arbeitsplätze - kann wohl alles weg...

Ferdinand Schulze | Mi., 15. April 2026 - 08:05

...der Ernährung und des Genusses haben wir in den letzten Jahrzehnten denn noch nicht als "umstritten" beschrieben bekommen? Ich habe mir abgewöhnt, darauf irgendetwas zu geben. Ich esse und trinke, was mir schmeckt, alles in Maßen. Die abendlichen Gläser Wein gehören meistens dazu. Anstatt auf Rat von außen höre ich lieber in den eigenen Körper hinein. Ich merke schon, wenn es mir schlecht geht, dazu brauche ich keine Berater, Appetit und Bedürfnis nach anderer Nahrung stellen sich in diesen Fällen ganz von selbst ein.

Andreas Peters | Mi., 15. April 2026 - 13:00

Wie wohl bei den meisten UN-Organisationen bedarf sie einer dringenden Reform und echten Beschneidungen ihres Größenwahns. Die WHO hält noch ganz andere Dinge für uns bereit und plant bei Pandemien künftig die Bekämpfung derselben an sich zu ziehen. Dazu gehört, daß die WHO entscheiden darf, wann eine Pandemie ausgebrochen ist. Wenn ich das richtig interpretiere, ist das der Griff nach der Weltherrschaft. Also etwas, daß in demokratischen Strukturen undenkbar wäre. Korrigieren Sie mich gern, falls ich falsch liege.

Maja Schneider | Mi., 15. April 2026 - 13:03

die fehlt bei allen Versuchen, uns die Lebensfreude zu verbieten, auch ein Gläschen Wein in gemütlicher Runde gehört dazu. Was will und wollte man uns nicht noch alles verbieten, auch Fleisch und überhaupt tierische Produkte gehören dazu, wir sollen lieber Käfer essen, synthetisches Fleisch ( Wunschtraum von Herrn Gates!)und ebensolchen Käse. Ich lese diese Beiträge über oft von Mietwissenschaftlern vorgelegten Studien erst gar nicht und höre auf meinen Körper. Die wichtigste Frage aber ist immer dieselbe "cui bono?"