kaltes-fur-heisse-tage-holunderbeersuppe-mit-griessklosschen
Holunderblütenernte im Ortsteil Maberzell in Fulda / Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Kaltes für heiße Tage - Holunderbeersuppe mit Grießklößchen

Die erste große Hitzewelle des Sommers ist vorbei, aber die nächste kommt bestimmt. Unser Genusskolumnist will gewappnet sein und hat mal eine kalte Holunderbeersuppe probiert. Fazit: Die Hitze kann kommen.

Autoreninfo

Rainer Balcerowiak ist Journalist und Autor und wohnt in Berlin. Im Februar 2017 erschien von ihm „Die Heuchelei von der Reform: Wie die Politik Meinungen macht, desinformiert und falsche Hoffnungen weckt (edition berolina). Er betreibt den Blog „Genuss ist Notwehr“.

So erreichen Sie Rainer Balcerowiak:

Das Wetter ist, wie es ist. Einen Grund zum Nörgeln gibt es eigentlich immer. Mal ist es zu kalt, dann wieder zu heiß, mal zu trocken und dann wieder zu nass. Aber Geoengineering in großem Stil wollen wir sicherlich auch nicht.

Bei vielen Menschen beeinflusst das Wetter erheblich die Ernährungsgewohnheiten und das Genussempfinden. Bei schwüler Hitze wird der bayerische Schweinsbraten mit Kloß und Soß‘ ebenso wenig bekömmlich erscheinen wie die eiskalte Limonade bei zweistelligen Minusgraden.

Viel trinken ist die Hauptsache

Bleiben wir bei der Hitze, denn da wird in den kommenden Wochen noch einiges auf uns zukommen. Natürlich muss man da vor allem viel trinken, um Schwitzverluste zu kompensieren. Und wenn‘s geht, nicht allzu zuckerhaltig, denn das Hoch- und Runterfahren des Blutzuckerspiegels findet der Körper im Hochsommer überhaupt nicht lustig. Und da wir beim Schwitzen nicht nur Flüssigkeit, sondern auch jede Menge Salz und Mineralstoffe verlieren, müssen wir auch für entsprechenden Nachschub sorgen, um der berüchtigten Hitzeschlappheit zu entgehen.

Aber wir sind hier schließlich in einer Genusskolumne und nicht in einer Ernährungsberatung. Also Schluss mit dem erhobenen Zeigefinger. Wir sollen schließlich essen und trinken, was uns gefällt und was uns bekommt. Im vergangenen Jahr servierte ich an dieser Stelle eine Gazpacho. Auf der Spur mit der kalten Suppe bleibe ich, aber diesmal soll es etwas Fruchtiges sein.

Cicero Plus weiterlesen

  • i
    Alle Artikel und das E-Paper lesen
    • 4 Wochen gratis
    • danach 9,80 €
    • E-Paper, App
    • alle Plus-Inhalte
    • mtl. kündbar

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns über jeden Kommentar und wünschen uns eine konstruktive Debatte. Beleidigende, unsachliche oder obszöne Beiträge werden deshalb gelöscht. Ebenfalls gelöscht werden ad-hominem-Kommentare, die lediglich zum Ziel haben, andere Foristen zu diskreditieren. Auch anonyme Kommentare werden bei uns nicht veröffentlicht. Wir bitten deshalb um Angabe des vollen Namens. Darüber hinaus behalten wir uns eine Auswahl der Kommentare auf unserer Seite vor. Generell gilt: Pro Artikel ist pro Nutzer ein Kommentar und eine Replik auf einen anderen Leserkommentar erlaubt. Kommentare, die Links zu zweifelhaften Webseiten enthalten, werden nicht veröffentlicht. Um die Freischaltung kümmert sich die Onlineredaktion von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr. Am Wochenende werden Forumsbeiträge nur eingeschränkt veröffentlicht. Nach zwei Tagen wird die Debatte geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis.