- Die Kunst der Katastrophe
Der Künstler Julius von Bismarck erforscht die Künstlichkeit unserer Naturvorstellungen und inszeniert extreme Begegnungen mit Landschaft und Elementen. Das Kunsthaus Wien zeigt nun eine Übersichtsschau seiner körperlich fordernden, philosophischen Arbeiten.
Die Arbeiten Julius von Bismarcks wirken wie Meditationen über die menschliche Hybris. Das Werk erfordert immense Körperkraft. Sieht man den Künstler dann vor sich, muss man zwangsläufig an einen einsamen Titanen denken. Er trägt einen überlangen Bart und einen kahl rasierten Kopf, hat kurze Hosen und ist meist barfuß. Irgendwie wirkt dieser Julius von Bismarck wie ein archaischer Gesandter von einem anderen Stern. Einer, der sich mit elementaren Naturgewalten messen muss. Nicht, um diese zu besiegen, sondern um sie zu verstehen.
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Wer würde jemandem empfehlen, Informatik an der UdK (nicht HdK) Berlin zu studieren??
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Die UdK hat mit dem obskuren Verein "Correctiv" an der Produktion des "politischen" Theaterstücks "Geheimplan gegen Deutschland" am Berliner Ensemble und am HO-Theater Potsdam mitgewirkt.
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Vermutlich hat Herr von Bismarck, dieser Breisgauer Rübezahl, der aus mir unzugänglichen Motiven große Zimmerpflanzen strammen Folterungen unterwirft, von all dem wissenschaftlichen Kram wie Mathematik usw. ja gar nichts am Hut. Wieso soll er ein Nerd sein?
Und ich kann in ihm weder einen Titanen und schon gar keinen Prometheus erkennen.
Was an diesen "Kunst"-Aktionen "fordernd" oder gar "philosophisch" sein soll, das bleibt ein Rätsel.
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Er, der Meister selbst hat aber meinen persönlichen Eindruck treffend geschildert:
„Das ist für mich nicht normal. Diese Kultur hier ist für mich nicht normal“.
In der Tat, ich erlebe diese Kunst als etwas „Gebautes, Konstruiertes, Anderes, Fremdes“. Da hat er Recht.
