Julia Ruhs
Moderatorin Julia Ruhs / Bild: NDR/Jann Wilken

Julia Ruhs über die Intrige beim NDR - „Die NDR-Bosse hatten keine ,Cojones‘, um das durchzustehen“

Mitarbeiter des NDR haben die BR-Journalistin Julia Ruhs aus ihrem eigenen Format gedrängt. In ihrem ersten Interview nach der Intrige erzählt sie, wie sie den Umgang des NDR damit erlebt – und warum sie trotzdem bei den Öffentlich-Rechtlichen bleiben will.

Clemens Traub

Autoreninfo

Clemens Traub ist Cicero-Redakteur. Zuletzt erschien von ihm das Buch „Future For Fridays?“ im Quadriga-Verlag (Bastei Lübbe).

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Julia Ruhs ist Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk und Host des Video-Formats „Klar“.

Frau Ruhs, was waren Ihre ersten Gedanken, als Sie erfahren haben, dass Sie „Klar“ beim NDR nicht mehr moderieren dürfen?

Ehrlich gesagt war mein erster Gedanke: Das kann doch unmöglich wahr sein. Dass der NDR wirklich so eine Entscheidung trifft, hat mich schockiert. Ich halte es für ein Eigentor. Viele sagen seit Jahren: „Der ÖRR cancelt Stimmen, die nicht ins Weltbild passen.“ Und jetzt passiert genau das – in meinem Fall. Das wirkt wie die Erfüllung einer Prophezeiung. Ich finde das irre.

War Ihnen vorher klar, wie stark die internen Widerstände gegen „Klar“ beim NDR sind?

Ich habe natürlich von den Diskussionen gehört, auch wenn ich selbst nicht vor Ort war. Das sogenannte „Gründonnerstags-Tribunal“ im April – so nennen es ja manche inzwischen – war legendär. 250 Mitarbeiter haben einen offenen Brief unterschrieben, in dem sie unsere journalistische Ausrichtung kritisierten. Ein Kollege vom BR, der dabei war, hat mir erzählt, dass er so etwas in seiner gesamten Laufbahn noch nie erlebt habe. Es sei eskaliert, man könne es nicht anders sagen. Und für viele, gerade linkere Redakteure im NDR, war ich von Anfang an ein Dorn im Auge.

Sie haben auf X geschrieben, es handle sich um „Canceling“ – und dass die NDR-Führung Rückgrat vermissen ließe. Was meinen Sie damit?

Sehen Sie, ein paar Reporter können immer gegen jemanden sein, das ist normal. Aber wirklich entscheidend wird es erst, wenn die höheren Hierarchien einknicken. Und genau das ist hier passiert. Ich nehme an, dass die Senderführung schlicht keine Stärke gezeigt hat. Ich glaube, das Cancelling hängt letztlich daran, dass die Verantwortlichen oben einfach keine „Cojones“ hatten, um das durchzustehen.

Es wurde berichtet, dass es sogar eine interne Signal-Gruppe gab, in der Ihr Abgang aktiv forciert wurde. Wussten Sie davon?

Ja, Kollegen haben mich darauf aufmerksam gemacht. Ironischerweise hieß diese Gruppe „unklar“. Da haben sich Mitarbeiter verabredet, um unser Projekt zu sabotieren und uns Steine in den Weg zu legen. Das ist für mich perfide, weil es nicht um fairen journalistischen Streit ging, sondern um gezielte Intrigen gegen die eigenen Kollegen.

Wie bewerten Sie das?

Ich habe mir eigentlich immer vorgenommen, keine Kollegenschelte öffentlich zu betreiben. Auch Anja Reschke habe ich nie öffentlich kritisiert, obwohl sie in ihrer Sendung satirisch gegen „Klar“ geschossen hat. Das war durch mehrere Abnahmeschleifen gegangen und trotzdem gesendet worden. Das hat mich schon gewundert. Aber offenbar hatte sie Rückendeckung. Ich dagegen war die Außenseiterin vom BR – und aus norddeutscher Perspektive ist man als Bayer ohnehin schon halb verdächtig. Manche hielten mich offenbar gleich für „halb rechtsradikal“. Das zeigt, wie sehr politische Gründe eine Rolle spielten.

Sie vermuten also politischen Einfluss?

Ich kann es mir zumindest gut vorstellen. Ich glaube, dass SPD und Grüne beim NDR sehr genau hingeschaut haben. Ihnen gefiel nicht, wie wir das Format umgesetzt haben. Also wurde die Ansage gemacht: Meinungsvielfalt ist schön und gut – aber wir bestimmen, wo sie aufhört. Der NDR will „Klar“ ja nicht einstellen, sondern ohne mich weitermachen. Das ist durchsichtig: Man weiß, dass es ein fatales Signal wäre, das Format komplett zu kippen. Also sucht man jetzt eine neue Moderatorin, baut eine neue Redaktion auf und hat die Hand darüber, welche Meinungen noch zulässig sind.

Kolleginnen wie Anja Reschke oder Kollegen wie Jan Böhmermann haben Sie öffentlich kritisiert. Er hat in seiner Sendung sogar den Vorwurf des Rechtspopulismus erhoben. Wie sind Sie damit umgegangen?

Persönlich habe ich mit diesen Leuten keinen Kontakt gehabt. Weder Sandra Goldschmidt noch Daniel Bröckerhoff – die alle öffentlich gegen mich Stellung bezogen haben – haben mich je angerufen oder das Gespräch gesucht. Für sie war ich eine Projektionsfläche: die böse Rechtspopulistin. Das hat mit meiner Realität nichts zu tun. Ich sehe mich in der Mitte der Gesellschaft. 

Ich habe gesagt: Populismus heißt, nah am Volk zu sein – das ist nichts Schlechtes. Man kann mir vielleicht vorwerfen, dass ich die eine oder andere Position von Friedrich Merz nicht für dumm halte. Aber wenn schon das als rechts gilt, dann zeigt das nur, wie eng der Meinungskorridor im NDR geworden ist

Frau Ruhs, die Zuschauerbefragung zum Start von „Klar“ fiel sehr positiv aus: Zwei Drittel gaben den bisherigen drei Folgen die Note 1 oder 2. Warum, glauben Sie, spielte das beim NDR keine Rolle?

Das ist genau das, was mich fassungslos macht. Wir haben eine repräsentative Studie durchführen lassen – also nicht nur ein Meinungsbild unserer Zielgruppe, sondern die gesamte Bevölkerung. Das Ergebnis war eindeutig: Selbst Anhänger von SPD und Grünen bewerteten das Format sehr positiv. 

Natürlich fanden Unions-, FDP- oder auch AfD-Wähler die Sendung noch besser, aber es gab kein klares Lager gegen uns. Und dennoch: Beim NDR hat das niemanden interessiert. Man hat eine externe Agentur beauftragt, die Ergebnisse waren glänzend – und sie wurden einfach ignoriert. Das zeigt mir, dass nicht das Publikum zählt, sondern politische Befindlichkeiten.

Was haben Sie in dieser Zeit über die Probleme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gelernt?

Ich habe leider festgestellt, dass viele Vorurteile stimmen. Beim NDR ist Meinungspluralität nur eingeschränkt möglich. Wenn man Positionen zulässt, die man eher bei Union oder FDP verortet, stößt das auf Widerstand. Es herrscht die Haltung: Ja, man kann solche Stimmen zeigen, aber bitte nur eingeordnet, kommentiert, relativiert – sodass die Zuschauer am Ende wieder in die „richtige“ Richtung denken. 

Ich sage es ganz offen: Wenn es darum geht, konservative Stimmen auszuhalten, fehlt dem NDR die innere Stärke. Beim BR ist das anders. Dort heißt es: Wir diskutieren kontrovers, wir halten Meinungsunterschiede aus. Das Verhalten der NDR-Spitze war unkollegial, intrigant und politisch motiviert. Man wollte mich loswerden.

Sie haben auf X geschrieben: „Ich war noch nie so froh, beim BR zu sein.“ Was meinen Sie damit?

Beim BR fühle ich mich inhaltlich getragen. Dort ist klar, dass wir „Klar“ fortsetzen werden – mit mir als Moderatorin. Der BR hat deutlich gesagt: Wir führen das Format weiter, weil wir überzeugt sind, dass es funktioniert. Ich habe das Gefühl: Hier kann ich authentisch arbeiten, ohne ständig Angst vor internen Machtspielen haben zu müssen.

Gleichzeitig will auch der NDR das Format fortführen – allerdings ohne Sie. Wie bewerten Sie das?

Ich frage mich ehrlich gesagt, wie sie das machen wollen. Beim NDR gibt es kaum Leute, die diese Zielgruppe erreichen können. Konservative muss man dort mit der Lupe suchen. Die konservativ eingestellten Reporter, die wir im Team hatten, machen nicht weiter – aus Loyalität zu uns und weil sie keine Lust auf diesen Umgang haben. Auch unser Redaktionsleiter Thomas Berbner wurde abgesägt. 

Mein Team war großartig. Sie haben Rückgrat gezeigt, sich nicht einschüchtern lassen und die Arbeit durchgezogen, trotz der ständigen Intrigen. Für mich war das eine Erfahrung, die zeigt, dass echter Journalismus möglich ist – auch gegen Widerstände im eigenen Haus.

Wie wird es mit Thomas Berbner weitergehen?

Na ja, er ist fest angestellt, hat weniger Freiheit als ich, muss vieles abklären, was er tut. Für ihn ist die Situation jetzt schwierig. Ich würde aber gerne mit ihm weitermachen, weil er beim NDR das Format wirklich durchgekämpft, Rückgrat gezeigt und Sitzfleisch bewiesen hat. Ohne ihn hätte das nicht funktioniert. 

Und nun?

Die Vorstellung, dass man das Format jetzt mit neuer Besetzung einfach weiterführt, halte ich für absurd. Ich glaube, das wird ein ganz anderes Produkt werden, kontrollierter, braver – und damit letztlich genau das Gegenteil von dem, was „Klar“ ursprünglich sein wollte. Man will den Anschein von Meinungsvielfalt wahren, ohne wirklich welche zuzulassen. Man sendet weiter, aber nur in einem engen Korridor. Damit kann man nach außen sagen: „Seht her, wir haben das Format nicht eingestampft.“ Aber in Wahrheit wird es so weichgespült, dass es nicht mehr das Gleiche ist.

Sie haben erwähnt, dass Sie zahlreiche Zuschriften von Zuschauern bekommen haben. Wie sieht dieses Feedback aus?

Seit bekannt wurde, dass ich beim NDR abgesetzt werde, platzt mein Postfach. Unzählige Mails, Nachrichten, Briefe. Viele schreiben: „Es war doch klar, dass der ÖRR wieder jemanden cancelt.“ Andere drücken Fassungslosigkeit aus oder sagen: „Bleib stark, wir brauchen solche Stimmen im ÖRR.“ Ich habe auch Zuspruch von Menschen bekommen, die selbst im ÖRR gearbeitet haben – bis hin zu einem ehemaligen Intendanten, der mir sagte: „Das ist Wahnsinn, was der NDR macht.“ Das zeigt mir, dass es nicht nur um mich geht, sondern um ein viel größeres Thema: das Vertrauen in die Medien.

Viele Kritiker sagen, Sie seien ja frei, zu einem Medium wie Welt oder der NZZ oder anderen bürgerlichen Plattformen zu wechseln. Warum bleiben Sie im ÖRR?

Ehrlich gesagt habe ich mich das in den letzten Stunden auch gelegentlich gefragt. Aber genau das wäre ja das Ziel meiner Kritiker. Sie wollen, dass jemand wie ich die Öffentlich-Rechtlichen verlässt und bei Medien landet, die sie ohnehin als „rechts“ abstempeln. Dann könnten sie sagen: „Seht her, die gehört nicht hierher.“ Aber ich will mich nicht vertreiben lassen. Ich glaube, dass der ÖRR gerade in dieser Zeit ein vielfältiges Programm braucht – und dass Stimmen wie meine dazugehören. Ich sehe mich aktuell nicht bei Welt oder der NZZ oder weiter rechts. Und deshalb will ich auch im ÖRR bleiben. Ich werde nicht aufgeben und bin mir absolut sicher: Sie werden merken, dass das ein Fehler war. 

Das Interview führte Clemens Traub. 

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Peter William | Mi., 17. September 2025 - 16:25

Die NZZ ist eine liberale Zeitung. In dieser wird praktisch über alles berichtet. Gerade während Corona war sie wohl eine der wenigen die Gegenstimmen zu den offiziellen Narrativen der Regierungen zuließ. Wenn etwas Mitte ist dann sind es die liberalen Parteien und Medien, eben weil diese unideologisch sind.

Sabine Lehmann | Mi., 17. September 2025 - 16:28

Wir sollten einen Preis einführen, die faule Himbeere für schändliches, undemokratisches, ehrverletzendes und asoziales Agieren. Da allerdings genau das der neue Gold-Standard in Deutschland geworden ist, müsste man den Oscar für die wirklichen Aufrechten einführen. Menschen wie Julia Ruhs, die sich einreiht in eine schier unendliche Liste abgesägter prominenter Personen, die durch wirkmächtige links-grüne Oligarchen nachhaltig existenzvernichtend und mit System demontiert werden(die vielen "Unprominenten" nicht mitgezählt).
In einem Land, das sich seit 80 Jahren wieder demokratisch nennt, das es aber geschafft hat sich innerhalb kürzester Zeit, in weniger als 10 Jahren sämtlicher demokratischer Grundsätze und Strukturen zu berauben und stattdessen eine Art Oligarchie aus despotischen Nichtskönnern zu etablieren, wie die Blaupause der DDR-Diktatur: #Exempel statuieren
#Angst verbreiten
#Gesinnungskontrolle
#Stasi-Methoden
#Meldestellen
#Haftbefehle
#Hausdurchsuchungen
Mir graut's:-(

Aber ja doch, bloß auf einem Niveau, von dem die Stasi nur träumen konnte !
Mit besten Gruß aus der Erfurter Republik

Ich wollte meinem Entsetzen über die Entwicklung auch in Worte fassen.
Aber besser als Sie hätte ich es nicht gekonnt, und der obige Satz ist eigentlich ausreichend.
Allerdings haben Sie in Ihrer Aufzählung die "Wegzugsteuer" vergessen, die auswandernde vermögende Privatpersonen zahlen müssen.

Jochen Burghardt | Mi., 17. September 2025 - 16:34

....habe ich genau das gedacht: "War ja klar." Ich habe von vornherein damit gerechnet, dass der stramm linke ÖRR Frau Ruhs auf die Dauer nicht tolerieren würde. (Tickt der BR tatsächlich anders?)
Zitat aus dem Interview: "...bin mir absolut sicher: Sie werden merken, dass das ein Fehler war."
Kann sein. Ich bin da sehr skeptisch. Hingegen bin ich zu 100% sicher, dass den Entscheidern das vollkommen egal ist.
Die leben fürstlich vom Zwangsbeitrag und wissen das BVG hinter sich. Warum sollten die sich um die Reaktion oder die Meinung des Publikums kümmern?

Urban Will | Mi., 17. September 2025 - 16:40

nicht ihre Fehler, weil sie sich für so überlegen halten, dass sie keine Fehler machen. Man kann bei Ideologen auch keine Einsicht erwarten oder erhoffen.
Der ÖRR in dieser Form muss weg. Es ist mir ein Rätsel, dass eine so offensiv vorgetragene Ignoranz des Medienstaatsvertrages ohne Folgen bleibt. Gibt es keine Kläger? Es kann doch nicht sein, dass – wie man das in ekligster Form bei der Causa Kirk sah – diese Anstalten von den widerlichsten Menschenverächtern, Lügnern und einseitigen Aktivisten besetzt sind und einfach ihren Dreck unters Volk werfen können.
Ruhs gebührt höchster Respekt. Ich hoffe, sie hält durch.
Und: sollte ein linksgrünwoker Aktivist durchdrehen und ihr etwas antun, kenne ich heute schon die Sprüche der Hayalis, Reschkes, Böhmermanns, etc.
„Eine rechtsradikale, menschenverachtende...“ (ÖRR-Sprech für Menschen, die die Wahrheit sagen, bzw. darüber berichten).
Es muss sich definitiv etwas ändern dort, das ist einer Demokratie unwürdig. Das ist totalitär.

Ja, ja, stimmt schon ! Bloß, wer stößt den Bock um, der den schwachen Regierungs- Ast stützt ? Der Ast selbst ? Wohl kaum ! Die einzige Möglichkeit ist, der Ast verdorrt, stirbt ab & verrottet und braucht den Bock nicht mehr. Aber sonst? Wird’s noch dauern, leider.
MfG a d Erf. Rep.

Thomas Veit | Mi., 17. September 2025 - 16:53

Ich habe in vorherigen Posts hier bei Cicero den Begriff des 'linksgrünwoken Komplexes' gebraucht, weil ich in letzter Zeit des öfteren das Gefühl hatte, dass es sich tatsächlich um einen weitverzweigten sich selbst bestätigenden ideolohischrn Komplex handelt und nicht mehr um 'Einzelfälle' oder einfache Meinungsstreuung...

Aber der Fall Julia Ruhs bestätigt meine Annahme: es handelt sich um einen linksgrünwoken politischen Komplex, welche große Teile unserer Gesellschaft in fast allen Bereichen mittlerweile durchsetzt hat, die Meinungsfreiheit demontiert und einschränkt, Gerichte in seinem Sinne politisiert, den ÖRR sowieso und sich die Demokratie zu "unsere Demokratie" aneignet und missbraucht und damit bewusst schädigt, nur um die eigene Hybris durchzusetzen und Meinungsgegner zu diffamieren und zu bekämpfen, mit allen auch unlauteren Mitteln.

Es ist viel schlimmer als ich noch vor kurzem angenommen hätte - ein neuer linker Faschismus steht vor der Tür... ... - iss so! 🤔

Klar sind die faschistoid, zumindest methodisch, aber auch die mangelnde Fähigkeit, Pluralismus zuzulassen, spricht dafür. Und Pluralismus war doch eines der großen Versprechen, deretwegen ich anno '89 dabei war.

Thomas Veit | Do., 18. September 2025 - 16:37

Antwort auf von Robert Hans Stein

andere..., mit einem konservativen Wolfgang Schäuble als Bundesinnenminister... - z.B.! Vergleichen Sie doch den mal mit Frau Dipl.-Ideologin Nancy Faeser... - das geht eigentlich garnicht: vergleichen...! Das sind unterschiedliche Welten, intellektuell absolut..., und bezüglich der Persönlichkeit ebenfalls - wirklich UNVERGLEICHBAR!! Schäuble hatte noch Werte..., und Charakter..., mehr als F.Merz und Spahn zusammen.

Fakt ist: DAS war noch EIN GANZ ANDERES DEUTSCHLAND..., anno 1989! Definitiv!! 🤔

Sabine Lehmann | Mi., 17. September 2025 - 17:47

Die fehlenden Cochones nur dem NDR zu attestieren, greift viel zu kurz.
Wir haben es hier mit einem Paradebeispiel für systemisch strukturelle Probleme zu tun, die sich bis tief in die Eingeweide unseres Staates, unserer Gesellschaft, der Medien, der Judikative, Exekutive, Legislative, des Bildungswesens u. politischen Mandatsträger eingefressen & zementiert haben.
Das alles geschieht nicht zufällig. Es gab zwar schon immer linksradikale zerstörerische Kräfte in diesem Land, die RAF lässt grüßen, aber die perfiden Stasi-Methoden einer IM-Erika im Gewand einer Mutter Theresa mit leichtem Schlaganfall stellte alles bisher Dagewesene in den Schatten. Mit ihren Netzwerken und Agitationen legte sie schon damals im Kanzleramt, auch mit eifriger Hilfe der damaligen "Chefsekretärin" Widmann-Mauz, den Grundstein für die Erosion demokratischer Strukturen:
Sie erschuf links-grüne NGO's nie da gewesenen Ausmaßes u. schob ihre CDU so weit nach links, dass die SED aussah wie ein Kindergeburtstag!

Sabine Lehmann | Mi., 17. September 2025 - 18:12

Unsere alimentierten "Bekloppten & Bescheuerten" der ÖR-Sendeanstalten haben es am Todestag von Hollywoodstar Robert Redford nicht mal fertig gebracht einen Nachruf zu senden, geschweige denn einen einzigen seiner legendären Filme auszustrahlen. Warum nicht liegt nahe, getreu dem Motto "Nichts für Alte Weiße Männer". Wahrscheinlich dauert es nicht mehr lange, dann werden mir die beiden ARD-Flaggschiffe, Oligarchin Reschke und der Vorsitzender im Club der orchestrierten Beleidigten, Georg Restle, über die Mattscheibe erläutern, warum Robert Redford doch irgendwie auch ein Rassist war. Vielleicht als schlagendes Argument auch, dass er wohlhabend war, zudem erfolgreich, extrem gutaussehend und dann noch intelligent und charmant. Alles Attribute, die Hackfressen wie Restle & Reschke ihr Leben lang suchen, aber aus sehr, wirklich SEHR naheliegenden Gründen niemals finden werden. Never, never!! Ever, ever!!
An manchen Tagen kann ich gar nicht so viel essen wie ich ko.... möchte!! Sorry.

Suuuuper, Frau Lehmann! Was wollen und können diese beiden Kotzbrocken mit einem extrem gut aussehenden, erfolgreichen, beliebten weißen Mann, dazu noch Schauspieler, schon anfangen? Ich könnte dazu noch ausführen, was die Reschke … wenn ein Supermann wie Redford… sie… vollbringen würde. Aber nein, der Bademantel ist in der Wäsche! Schade, dass ich das nicht erleben kann. 😉😉

Hans-Hasso Stamer | Mi., 17. September 2025 - 18:42

Linke können nicht anders. Man vergleiche auch mit den Vorgängen um den Grünen Gelbhaar. Intrigen sind einfach ihre zweite Natur. Sie sind gut organisiert und die Schattenseite davon ist die Intrige. Der Mensch ist grundsätzlich dialektisch.

Dieses Eigentor wird dem ÖRR noch einmal fürchterlich auf die Füße fallen, wenn es darum geht, ob er weiterbestehen darf. Wenn der erste MP im Osten mit Partei Hohbuch AfD seiner Arbeit aufnimmt, dann geht es dem ÖRR an den Kragen. Der hat spätestens mit dieser Causa bewiesen, dass er nicht reformierbar ist. Wie jeder Fisch stinkt er vom Kopf her.

In den USA gab es so etwas auch bei der New York Times. Dort wurde Bari Weiss weggemobbt, die heute bei der Welt schreibt. Und dann gab es einen Journalisten bei der New York Post, der nur ein verbotenes Wort im Kontext zitiert hatte und daraufhin seinen Job verlor.

Der Wahnsinn hat Methode und geht immer weiter. Alles Gute für Frau Ruhs, die meiner und die Sympathien des Publikums hat.

Jens Böhme | Mi., 17. September 2025 - 19:17

...ob sich der ÖRR als Sprachrohr einer politischen Richtung versteht. Wenn ja, kann der Rundfunkbeitrag halbiert werden, wenn Deutschland nur links sei. Hier fehlt der CDU/CSU der politische Durchblick bzw. ihre derzeitige Standortbestimmung. Allein zu glauben, man sei Mitte und praktiziert links, ist kein Ruhmesblatt.

Dr. Armin Schmid | Mi., 17. September 2025 - 20:07

ist noch erlaubt! Bei den Nordlichtern ist jetzt anscheinend FKK in Reinstform angesagt. Das konservative Feigenblatt "Klar" wird jetzt de facto auch noch abgeschafft. Verzeihung, natürlich nicht abgeschafft, aber nach dem Rausschmiss von Julia Ruhs so an den Mainstream angepasst, dass es künftig kein Schwein mehr interessiert. Da war ja sogar die DDR liberaler, die wie jede Diktatur darauf achtete, dass - abgesehen von Frei-Körper-Kultur - ein paar Freiräume existieren, wo auch mal harmlos ein bisschen Dampf abgelassen werden kann. Solche Laschheiten sind heute, beim Kampf gegen Rechts und den Zionismus, natürlich nicht mehr drin. Wichtig ist auch die Botschaft: Für eine ÖRR-Journalistin, die so sehr ihre Kollegen vergewaltigt und die Zuschauer traumatisiert hat wie Frau Ruhs, ist jetzt EDEKA.

Sebastian Habel | Do., 18. September 2025 - 13:54

Ich hoffe, dass keiner dieser 250 sog. Kollegen Kinder hat und sie zu solch einem Verhalten erzieht. Anstand? Fehlanzeige. Widerlicheres Mobbing ist mir noch nie untergekommen. Dabei ist es mir egal ob jeder einzelne aus fester Überzeugung unterschrieben hat, oder ob es Gruppendynamik war. Solches Verhalten ist Nährboden für Totalitarismus.

den offenen Brief unterschrieben haben hat vielleicht die Hälfte - vielleicht sogar mehr...? - unterschrieben weil sie es sich in diesem Umfeld einfach nicht erlauben konnten NICHT ZU UNTERSCHRIEBEN, wenn sie ihren Job behalten und/oder ihre Karriere beim ÖRR nicht gefährden wollten.

"Wenn schon die Direktion diese Meinung vertritt..., dann unterschreibe ich doch lieber auch..., außerdem haben ja auch soo viele andere unterschrieben... ..." - oder so ähnlich... ...

SO funktioniert indirekte Gleichschaltung..., war in der DDR vielfach auch so... ... 🤔

Sabine Lehmann | Do., 18. September 2025 - 21:14

Liebe Julia Ruhs, auch wenn ich Sie nicht persönlich kenne, bleiben Sie einfach wie Sie sind. Wie Sie arbeiten, wie Sie berichten, wie Sie Ihren Beruf des Journalismus definieren.
"Sagen was ist", das war früher das Credo aller Journalisten, die den aufrechten "Gang" noch beherrschten. Die neue Ära der vorauseilenden Bücklinge allerdings, die im Grunde ihre schlimmsten Feinde hofieren, ist beeindruckend weltfremd, realitätsfern und vor allem sehr karrieregeil. H.J. Friedrichs würde sich im Grabe herumdrehen, wüsste er davon!
Von daher, schwimmen Sie weiter gegen den Strom, beim Bayrischen Rundfunk gibt es davon Viele....zumindest viel mehr als im gesamten Rest der Rundfunkanstalten. "Anstalten", überhaupt ein schöner, weil ironischerweise so treffender Terminus, denn Menschen mit starkem Realitätsverlust werden normalerweise betreut und medikamentös behandelt;-) Heute machen "Solche" krasse Karrieren in der Politik & den Medien.
Wie dem auch sei, alles Gute für Sie, es wird schon!