Joko Winterscheidt bei „Fridays for Future“ - Pose statt Haltung

Der TV-Star Joko Winterscheidt war zu Gast bei bei „Fridays for Future“ in Dortmund. Er steht exemplarisch für eine linke Generation von Medienschaffenden mit weltanschaulichem Konformismus. Sie wirken wie die Gestalt gewordene Intoleranz in Slim-Fit-Klamotten

Joko Winterscheidt
Joko Winterscheidt zu Gast in Dortmund bei „Fridays for Future“ / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Er veröffentlichte u.a. „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“ und „Kulturpessimismus. Ein Plädoyer". Im September erscheint von ihm „Politischer Kitsch. Eine deutsche Spezialität“ bei Claudius.

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Alexander Grau

Eines der absonderlichsten Phänomene der Mediengesellschaften ist die Gestalt des linken Medienprominenten. Egal ob Sänger, Schauspieler, Regisseur oder Moderator – im Milieu der Medienindustrie gibt man sich gerne progressiv, bunt und ökologisch. Jüngstes Beispiel: Joko Winterscheidt. Der trat am vergangenen Donnerstag auf dem Sommerkongress der „Fridays for Future“-Bewegung in Dortmund auf. Dort stellt er sich vor die versammelten Teilnehmer und formulierte munter einen Streikaufruf an alle: „Warum geht nur ihr auf die Straße? Warum sind es nicht die Leute, die am Freitag in einem Büro sitzen“, fragte Winterscheidt: „Warum legt man nicht einfach mal – steile These – dieses Land lahm an einem Freitag?“

Joko Winterscheidt heißt eigentlich Joachim, war jahrelang MTV-Moderator und kam dann bei der für ihre werteorientierten Qualitätsprodukte (Traumhochzeit, Big Brother) berüchtigten Agentur Endemol unter Vertrag. Bekannt wurde er durch die Late-Night-Show neoParadise, die er zusammen mit Klaas Heufer-Umlauf moderierte. Seitdem treten Winterscheidt und Heufer-Umlauf als Joko und Klaas auf. Derzeit haben sie eine Spielshow bei ProSieben.

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Ellen Wolff | Sa, 3. August 2019 - 11:08

„Der Einkommensmillionär mit dem übergroßen CO2-Fußabdruck als Vorkämpfer ökosozialer Konzepte ist hier kein Widerspruch.“

Und nicht wenige finden solche Leute auch noch toll, was soll man dazu noch sagen?

Früher nannte man das Solonkommunisten, heute sollten Sie Salongrüne heißen, von anderen Menschen einschneidende Opfer verlangen, die einen selbst nichts kosten.

tja, es gibt wirklich viele fragliche TV Lichtgestalten wie Herr Joko Dingenskirchen.
Und die FfF Anhänger hängen solchen Typen an den Lippen. Allein daran kann man schon sehen das bei der FfF-Fraktion, oder zumindestens bei einem sehr großer Teil davon, die Synapsen noch nicht verknüpft sind. Wie blöd muss man sein so einem Moralapostel auf dem Leim zu gehen? Ein weiterer "Wasser-predigen/Wein trinken-Prophet ala Schweiger, Campino etc. Grauenhaft diese Leute und beängstigend wie dämlich die Anhänger sind.

Dorothee Sehrt-Irrek | Sa, 3. August 2019 - 11:13

ich bin ihm unbekannter Weise nur Fan von ihm, nicht von Herrn Winterscheidt.
Ist es nicht aber viel besser, wenn Erwachsene zu einem Generalstreik aufrufen, dem sich ja die Gewerkschaften und Arbeitgeber anschliessen können und ganz sicher die Bundeskanzlerin vorne an der Spitze, als dass dies Kinder und Jugendliche tun?
Ich bin auch sehr dafür, dass Frau Merkel mit an der Spitze der Einsätze steht, die in der Zeit des Sitzes der Bundesrepublik im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen geführt werden sollten.
Ich bitte wenigstens um Presseinformationen jetzt auch in Bezug auf die Strasse von Hormus.
Ich werde nicht mitdemonstrieren, da ich die Umweltpolitik in guten Händen mindestens von SPD und CDU/CSU weiss, SOWIESO bei den Grünen, eigentlich "insgesamt" der Politik.
Ich teile nun mal den m.E. tendenziellen Alarmismus von FfF nicht, halte jedoch große Demonstrationen samstags, damit alle Zeit haben, als Selbstvergewisserung für sehr gut und würde dann in Gedanken mitlaufen.

Werner Fritsch | Sa, 3. August 2019 - 11:34

Warum nicht mal einen ganzen Freitag lang den TV-Betrieb bestreiken? Ok die öffentlich-rechtlichen Angestellten sind dabei privilegiert, die Privaten sind eher über die Einschaltquoten zu treffen!

Markus Michaelis | Sa, 3. August 2019 - 11:35

Ich sehe das auch so wie in diesem Artikel.

Das könnte auch ok sein, weil eine Gesellschaft gewisse Normen braucht und diese immer weitgehend willkürlich sind. Hier stört mich besonders die (von mir empfundene) große Diskrepanz zwischen einem universellen Anspruch (an sich schon eine sehr schwierige Sache) und der Dürftigkeit des rationalen Fundaments dazu.

Vielleicht habe ich auch zentrale Punkte noch nicht verstanden. Das wäre dann aber auch ein Versäumnis der Medien, weil nun wirklich seit Jahren breit über progressive Gedankenwelten berichtet wird.

Klaus Reinhardt | Sa, 3. August 2019 - 12:31

Infantile Trittbrettfahrerei. Glücklicherweise gibt es noch WACKEN-Heavy Metal mit über 70.000 Fans, so daß die polititsche und sonstige organisierte Miesepeterigkeit lächerlich infantil wirkt. Nachdem nun Sylvester-Feiern in einigen Gegenden praktisch verboten wurde, hoffe ich doch, daß auf "Freiem" Lande noch gefeiert werden darf.

Wolf-Dieter Hohe | Sa, 3. August 2019 - 12:45

... dazu ein Dutzend Leute die sich um Licht, Ton Make Up und Pose kümmern. Das Produkt kommt via Steckdose. Wenn mediale Klone als dieserart Unbekannte an irgend einem anonymen Tisch anonym zu Worte kämen, dann ist halt auch was gesagt. So wie dort alle was sagen.
Auffällig allenfalls Unterhaltungswerte. Unterhaltungswerte - die zudem stimmungsabhängig sind.
Unseren Kindern haben wir die an diese Vorstellung geknüpfte Frage vermittelt/gestellt...
Was wäre anders, wenn unser frühstückliches "Geplaudere" via TV übertragen würde ?
Wenn neben uns Kameras stünden, uns Moderatoren*innen befragten ?
Unsere dazu bereitgestellte Antwort :
a) Wir würden unser "Geplaudere" ab sofort selbst für wichtig halten
b) Wir würden ab sofort von TV Publikum für wichtig gehalten werden, was
c) uns unser Wichtigkeitsgefühl verstärkt ohne dass
d) irgendwer tatsächlich weiss wer da plaudert

Ist nur Unterhaltung.
Alles nur Unterhaltung.
Mensch unterhält sich zu Tode.
MfG Herr Grau

Bernd Muhlack | So, 4. August 2019 - 15:15

In reply to by Wolf-Dieter Hohe

Herr Hohe, der olle Witz.
Die Familie sitzt am Frühstückstisch, auch der 7j Kevin Ruben, welcher zeit seines Lebens noch nie ein Wort sagte. Plötzlich Kevin Ruben: "Wo zur Hölle ist das Nutella?" - "Er kann sprechen, er kann sprechen! Warum hast du nie etwas zuvor gesagt?" -"Bis soeben war ja immer alles in Ordnung!"
Zitat: "Ist nur Unterhaltung. Alles nur Unterhaltung." Ende.

Zeitgenossen wie Herr Winterscheidt sind dermaßen von sich und ihrer Ideologie überzeugt, die brauchen keine Diskussion. Was ist eine "andere Meinung?" Kenne ich nicht, noch nie gehört!
Diese Gestik auf dem Titelfoto ist selbsterklärend, nicht wahr? Ooooommmhhh! Leider nur ein Freundschaftsbändchen! Wolfgang Petry hatte etwa drei Kilo davon am Arm hängen!
Die Indoktrination beginnt ja inzwischen bereits in den KITAS, Grundschulen, nicht wahr? Wir malen, kneten unsere persönliche Öko-/CO2-Bilanz und auch Ahmed kann Prinzessin sein!
Und dann kommt Mutti mit dem BMW X7. "Kevin Ruben, sollen wir zu McD?" +++

Ernst-Günther Konrad | Sa, 3. August 2019 - 12:57

Wiedermal Volltreffer Herr Grau. Eigentlich wie immer, wenn Sie sich solcher Heuchelei zuwenden und sie sezieren. Kenne diesen Menschen nicht. Hab zwar gehört er mache mit einem anderen eine Sendung, das war es aber. In den Medien werden offenbar nur noch solche Menschen als Aushängeschild verwendet, die jugendlich cool und ideologisch links bereit sind, die Massen zu lenken. Nur, was macht er jetzt anders wie zur Zeit Söder. Der inszeniert sich gerade auch selbst und klaut den Grünen das Thema Klima und mausert sich zum Handlungsreisenden in eigener Sache. Derzeit wollen die Leute eben alle berauscht werden. Drogen sind offiziell verboten, mediale Rauschgenüsse allerdings nicht. Warum sollten sich die privaten Sender anders verhalten, wie die ör. Vielleicht ruft er auch mal zum Streik im eigenen Hause auf, mal sehen wie lange er da noch einen Job hat.
Einfach mal freitags nachmittags alle vom Sender auf die Straße. Ich würde die sowieso nicht vermissen. Nur der süchtige Konsument.

Hans Jürgen Wienroth | Sa, 3. August 2019 - 13:01

Die Idole unserer Jugend stehen für Erfolg (viel Geld verdienen) ohne Arbeit, ganz gleich ob Youtuber oder Fernsehstar. Wenn das Vorbild dann auch noch aus unterprivilegierten Verhältnissen kommt, ist es perfekt. In dem Wunsch diesem Idol folgen zu können und gleich erfolgreich zu sein läuft man wie ein Lemming hinterher. Selbständiges Denken, Zusammenhänge und Abhängigkeiten zu realisieren sind bei so viel Erfolg der Vorbilder überflüssig.
Leider fehlt auch den Vorbildern die Weitsicht. Wenn die Bevölkerung ihnen folgt und tatsächlich freitags die Arbeit niederlegt, was macht das mit unserer Wirtschaft? Wenn unser Land durch die Ideale der Idole zum Sozialfall geworden ist, wovon leben diese dann?
Schade, dass nur wenige die Warnungen hören wollen.

Hubert Sieweke | Sa, 3. August 2019 - 16:43

den TV und Radio Betrieb für eine Woche zu schließen. Die Bürger hätten viel Zeit, um über solche TV-Größen und ihre Sprüche einfach mal intensiv nachzudenken. Man wäre mal längere Zeit verschont von diesen Sinnsprüchen...

Edgar Timm | Sa, 3. August 2019 - 17:42

wenn die Leistungsträger dieser Gesellschaft mal einen Generalstreik wagen würden: kein Strom, kein Wasser in der Leitung, alle Tankstellen, Supermärkte und Restaurants geschlossen. Keine Bahn fährt mehr, alle Ampeln und die Mobilfunknetze sind ausgefallen. Hoffentlich sitzen alle diese Komiker genau dann in einem Fahrstuhl zwischen dem 10. und 11. Stockwerk im Dunkeln

Gisela Fimiani | Sa, 3. August 2019 - 17:46

Ist es nicht immer wieder die Eitelkeit (bis hin zum Narzissmus) die Menschen veranlasst Schlimmes anzurichten? Lehrt uns die Geschichte nicht anhand zahlreicher Beispiele, dass vermeintlich edle und an sich gute Ideen einen sehr verhängnisvollen Einfluss auf die Geschichte hatten? Und ist nicht selten auch eine Idee, eine geschichtliche Kraft zu finden, die stets das Böse will und stets das Gute schafft? Ohne jeden Selbstzweifel, ohne jede Selbstkritik betätigt sich aber derzeit jeder Intelligenzler, der etwas auf seinen Ruf hält, als Wahrsagekünstler. Damit begibt er sich genau dahin, wo er hingehört, auf den Jahrmarkt, den Jahrmarkt der Medien. Hier bringt sich die denkbefreite Eitelkeit in höchster Vollendung zur Darstellung und sichert den persönlichen Profit. In Wahrheit jedoch erleben wir eine geistige und intellektuelle Verwahrlosung.

Christa Wallau | Sa, 3. August 2019 - 20:16

Sie haben recht, lieber Herr Grau: „In“ ist, was das Gestern alt aussehen lässt.

Die Überheblichkeit von Leuten wie Joko oder Böhmermann kennt nur ein Ziel: Jeden fertig zu machen, der an Herkömmlichem festhalten möchte bzw. der auch nur zu bedenken gibt, daß auch frühere Menschen kluge und vernünftige Überlegungen angestellt haben. Manche grundlegende Erkenntnis, z. B. von griechischen Philosophen, wird nicht deshalb ungültig, weil sie inzwischen 2500 Jahre alt ist. Aber die grölende, unterhaltungssüchtige Masse
vieler jüngerer Medienkonsumenten dünkt sich
viel zu fortschrittlich, um einen
einzigen müden Gedanken darauf zu verschwenden, sich mit den Überlegungen der Alten
zu beschäftigen - etwa an den
Freitagen, die jetzt für Demos
draufgehen.
Das Selbstbewusstsein heutiger junger Menschen wächst meist antiproportional zu ihrer geistigen und allgemeinen Bildung. Bei den Show-Leuten
ist es ähnlich. Daher die große
Übereinstimmung zwischen Ihnen!

Den (verlorenen) Zustand unserer Kultur und Bildung spiegelt(e) eine ZDF-Umfrage (November 2003) nach 'Unseren Besten - Die größten Deutschen' recht anschaulich wieder. Ein damaliger Medien- und 'Superstar' namens Daniel Küblböck konnte seine Fans mobilisieren und belegte am Ende (angeblich) Platz 16. Der inzwischen verstorbene (er fiel von Bord eines Schiffes) und vergessene 'Superstar' landete immerhin hinter u.a. Luther, Bach, Goethe, Bismarck, Einstein und Beethoven. Interessanter ist ein Auszug aus der Liste derer, die lt. Umfrage weniger bedeutend waren als dieser 'Star' und auf hinteren Plätzen landeten: Mozart, Helmut Schmidt, Röntgen, Bonhoeffer, Friedrich der Große, Alexander von Humboldt, Schiller, Nietzsche. Interessenten finden die Übersicht unter www.klartextsatire.de .
Nicht unter die top100 schafften es u.a.: Kopernikus, Max Planck, Werner von Siemens, Leibniz, Heisenberg und die Sagengestalten Till Eulenspiegel und Klaus Störtebeker (Platz 160 und 197).

Vom britischen Philosophen und Wissenschaftler Bertrand Russell sind folgende Worte überliefert:
'The fundamental cause of the trouble is that in the modern world the stupid are cocksure while the intelligent are full of doubt'.
Übersetzt in etwa:
'eine wichtige Ursache für die Probleme unserer modernen Welt ist, daß die Dummen so selbstsicher und die Klugen so voller Zweifel sind.'
Böhmermann und 'Joko' sind 'Stars', die - wie Herr Küblböck - schnell vergessen sein werden, wenn der schnelle Medienbetrieb frische und unverbrauchte Gesichter erfordert. Dann bleiben ihnen nur noch das (volle ?) Bankkonto.
Ansonsten haben Sie, liebe Frau Wallau, in Ihrem klugen Beitrag das Wesentliche bereits treffend zusammengefaßt: 'geistige Wurzellosigkeit und strotzendes Selbstbewusstsein'. Genau so ist es!

Urban Will | So, 4. August 2019 - 08:55

Welt haben es Hobby – Revoluzzer vom Schlage Joko Winterscheidts recht leicht.
Teile der Jugend oder sagen wir: die Jünger dieser Schimmergestalten scheinen beeinflussbarer denn je, obwohl sie wie keine Generation vor ihnen quasi unerschöpfliche Informationsquellen jederzeit zur Verfügung haben.

Offensichtlich haben sie hierüber das Denken und vor allem den Einsatz ihres Verstandes verlernt.
Dass hieraus auch Phänomene wie Intoleranz und Gesinnungs – Chauvinismus entstehen, ist unschön aber zu erwarten und ruft geradezu nach Widerstand.
Egal, als was der Mainstream einen dann hinstellt.

Es sind ja zum Glück nicht alle, die diesen Schaumschlägern verfallen.
Ein paar Vernünftige gibt es noch.

Es täte gut, auch mal ein paar Artikel über junge Menschen lesen zu dürfen, die sich von all dem Quatsch nicht beeinflussen lassen.
Man hätte dann vielleicht ein bisschen weniger Sorgen um die Zukunft.

In der Demokratie (Angeblich die beste aller Staats-Organisationsformen!)
entscheidet allein die M e h r h e i t.
Die vernünftigen jungen Leute, die es tatsächlich gibt und an deren verständigen
Äußerungen und Handlungsweisen man sich erquicken kann, sind aber - leider Gottes - in der Minderheit. Und unsere sog. Bildungspolitik tut alles dafür, daß es so bleibt.
Also besteht kaum Hoffnung darauf, daß umfassend gebildete Leute bei uns
jemals das Heft des Handelns in die Hände bekommen werden. Vielmehr ist es zu allem Unglück auch noch so, daß hochqualifizierte und rational denkende junge Menschen in wachsender Zahl Deutschland verlassen.
W e i l sie eben klug und vernünftig sind, tun sie das!
Sie sehen hier keine gute Zukunft für sich.
Wenn ich jung wäre, würde ich wahrscheinlich auch aus Deutschland weggehen und mir eine Arbeit (z. B. in der Schweiz oder gar in Australien o. Neuseeland) suchen.

Hans Krüger | So, 4. August 2019 - 09:20

Ob die Bundeskanzlerin den freitäglichen Frühschluss von Vollzeit Beschäftigen gut heißen wird ? Ich glaube so ein Vergehen kann zu einer Kündigung frühen. Was sich dieses Herr Winterscheidt da erlaubt ist naiv und dumm.Diese ganze FFF Bewegung und ihre prominenten Befürworter Sehe ich als ein temporäres sich aufregen über unseren Raubbau an der Natur.

dieter schimanek | So, 4. August 2019 - 13:04

Was sind das denn für Sendungen die Joko, Böhmermann und CO präsentieren. Billigstes, drittklassiges trallala. Da muß man im Gespräch bleiben egal wie. Umwelt ist in, also hängt man sich dran. Das ist bares Geld für diese Typen. Wären es grüne Elefanten oder rote Krokodile mit denen man Kasse machen kann, würden sie sich dafür einsetzen. Genau wie unsere Parteien.

Wolfgang Schneider | So, 4. August 2019 - 18:39

Sehr richtig, was Sie schreiben, Herr Grau! Ein Aspekt fehlt noch bin Ihrer Analyse, die Promotion. Dieser Tage hat sich Helge Schneider in die Reihe der Trumpbasher begeben und ziemlich alberner Zeug erzählt. Am Ende des Artikels wurde endlich die Katze aus dem Katzeklo gelassen. Es erfolgte der Hinweis auf die demnächst erscheinende neue CD von Herrn Schneider. Erfahren wir auch bald von einem neuen Fernehformat von Joko und Klas?

Philipp Schwarz | So, 4. August 2019 - 19:44

Das eine ist es, sich auf ein Bild zu schummeln. Das andere aber, dass die Autoren einer jungen Bewegung mit der Verwertung von Vermarktungsrechten schon vor eher Erreichung irgendeines eines Ziels beginnen. Der FfF Kongress am Wochenende wirkte eher wie eine Castingshow. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die innere Unabhängig der Bewegung schon mit der Amtsübernahme ihres parteipolitisch gebundenem Spitzenpersonal verloren gegangen ist. Das erinnert mich ein wenig an Sarah Wagenknecht, die eine linke Bottom-up Bewegung aus der parteipolitischen Führung heraus "grassrooten" wollte. Erst wenn FfF wieder, Greta Thunberg tat es kurz, ernsthaft über Atomkraft als Alternative diskutiert wird, ist das Kind politisch reif und unabhängig.

Stefan Jurisch | Mo, 5. August 2019 - 08:50

Paradebeispiel für die linke oder grüne Promi-Szene. Ein Moral versprühender Bessermensch (Gutmensch trifft es schon nicht mehr), der seine Bekanntheit nutzt, um Propaganda zu betreiben, was er sich, im Gegenteil zum Bürosklaven, in seiner Einkommenswirklichkeit auch leisten kann. Diese überhebliche Moral-Show dieses Fernsehkaspers geht mir persönlich tierisch auf die Nerven.

Wolf-Dieter Hohe | Mo, 5. August 2019 - 15:02

@ Herr Muhlack
Genau das ist es... Herr Muhlack...
eine visuelle Phrase...

Wolf-Dieter Hohe | Mo, 5. August 2019 - 15:23

...letzlich nur ge- oder verliehen.
Wer da klatscht will Beklatschter besser nicht sehen. Ist meist ziemlich desillusionierend.
Ist nicht der König der sich krönt...
Sind immer die vor der Bühne.
Kennen nicht mal die Besetzungsliste.
Die gibst am Eingang.
Da ist nachzulesen wer was ist.