- Über den selektiven Antifaschismus der deutschen Linken
Der Antifaschismus der meisten Linken ist ausgesprochen selektiv. Der Islamofaschismus wird ignoriert, bei Juden neigt man zur Täter-Opfer-Umkehr, und der Feminismus endet, wo Frauen nicht auf Linie sind. Echter Antifaschismus sieht anders aus.
Wir Deutschen haben eine Vergangenheit, eine Erblast, die wir tragen müssen. Der Holocaust war ein beispielloses Verbrechen, bei dem sechs Millionen Juden ermordet wurden. Er fand in Deutschland statt und wurde von Deutschen begangen, von unseren Vorfahren. Dieses Menschheitsverbrechen kleinzureden, zu relativieren oder als unschöne Vergangenheit abzutun, steht uns Deutschen nicht zu. Und gerade weil es ein faschistisches Regime war, das diese Grausamkeit befohlen hat, sollte Antifaschismus für uns eine Selbstverständlichkeit sein. Und dieser sollte auch immer das Schützen jüdischen Lebens umfassen. Mindestens das sind wir den Juden schuldig.
Doch der Antifaschismus der meisten deutschen Linken schließt die Verteidigung der Juden und des Staates Israel nicht mit ein. Er orientiert sich an der Art Antifaschismus, der in der DDR und im Ostblock propagiert wurde. Die Verbrechen an den Juden fanden in der sozialistischen Schulbildung, die ich selbst genießen durfte, eher eine kurze Erwähnung. So dachte ich als Schülerin lange Zeit, dass nur Kommunisten wie Ernst Thälmann in Konzentrationslagern leiden mussten. Von den Verbrechen gegen die Juden hat mir meine Oma erzählt. Von ihrem Ausmaß und ihrer Grausamkeit bekam ich erst nach der Wende ein umfassendes Bild.
Die Opfer des NS-Regimes
Der Kampf gegen den Faschismus ist seit über 20 Jahren in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird auch umfangreich vom Staat gefördert. Die Faschismusbekämpfung der deutschen Linken beschränkt sich dabei meist auf AfD-Kritik und „Demos gegen rechts“, die mit viel Gratismut genau das Gegenteil bewirken und die AfD noch mehr erstarken lassen. In der extremlinken Antifa ist man anders drauf, schlägt mit Hämmern auf echte und angebliche Nazis ein oder überfällt Thor-Steinar-Läden.
Der Begriff Antifa steht im Übrigen für Antifaschistische Aktion, also Einstellungen und Bewegungen, die Faschismus und Rechtsextremismus bekämpfen. Locker organisierte, autonome Antifa-Gruppen gibt es in fast jeder Stadt. Von den Sicherheitsbehörden wird Antifa aber auch synonym für linksextremistische Strömungen verwendet. Diese neigen mitunter wie die erwähnte Hammerbande zur Gewalt. Auf Frauen wird bei solcher Art brutalen „antifaschistischen Aktionen“ keine Rücksicht genommen. Der bei den Linken groß geschriebene Feminismus gilt nicht für Frauen mit einer vermeintlich falschen Einstellung oder die geschändeten Jüdinnen vom 7. Oktober 2023.
Oft bekämpfen Linke den Faschismus also nicht in seiner ganzen Bandbreite. Der Antifaschismus der meisten Linken, unabhängig davon, ob gewaltbereit, extremistisch oder moderat, ist ausgesprochen selektiv. Was bei ihnen gern ausgeklammert wird, ist etwa jeglicher Faschismus, der mit dem Islam zu tun hat. Linke Bewegungen und Parteien, die sich als „Antifaschisten“ in Szene setzen, neigen dazu, im Sinne der Toleranz den Islamofaschismus zu ignorieren. Und wenn es um Juden geht, neigt man eher zur Täter-Opfer-Umkehr, als sich konsequent hinter die einstigen Opfer des NS-Regimes zu stellen.
Die Grauen Wölfe zum Beispiel sind mit etwa 12.900 Mitgliedern eine der größten rechtsextremen Vereinigungen in Deutschland. Diese türkischen Faschisten werden von der Antifa aber nicht bekämpft. In antifaschistischen Initiativen spielen die Grauen Wölfe keine Rolle. Oder haben Sie schon einmal von einer Demonstration der „Omas gegen rechts“ gegen die Grauen Wölfe gehört?
Judenhass verpackt als Freiheitskampf
Die Hamas und andere palästinensische Terror-Vereinigungen werden sogar aktiv von extremistischen Linken unterstützt. Vergessen wird dabei, dass der arabische Raum nie entnazifiziert worden ist. Hitler und das deutsche Volk werden dort teilweise sogar für den Holocaust verehrt. Dieser arabische Faschismus zeigt sich mittlerweile auch auf deutschen Straßen. Er wird von den Linken nicht nur ignoriert, sondern die deutsche Antifa und auch Mitglieder der Partei Die Linke demonstrieren sogar mit. Wenn es darum geht, für die „palästinensische Sache“ zu kämpfen, sei es auf Social Media, bei Protestcamps an Universitäten oder bei Demonstrationen auf der Straße, stehen sie oft Seite an Seite mit Faschisten – und kämpfen mit ihnen für ein Israel ohne Juden.
„From the River to the Sea – Palestine will be free“ bedeutet, dass die Palästinenser die Juden vertreiben wollen, und zwar komplett. Und auch, wenn diese Parole nun verboten ist und nicht mehr so oft gerufen wird, ist genau das mit „Free Palestine“ gemeint. Die „Yalla Yalla Intifada“-Rufe sind Forderungen nach Judenmord, denn Intifada beschreibt nichts anderes als Terrorangriffe von militanten Palästinensern auf Israelis. Es ist Judenhass verpackt als Freiheitskampf.
Dass man bei diesen Veranstaltungen für einen islamistischen Staat und nicht für ein demokratisches Palästina nach westlichem Vorbild kämpft, wird ebenfalls ignoriert. Dieses „freie Palästina“, das man fordert, würde mit linken Positionen rein gar nichts mehr zu tun haben und nur dafür existieren, Israel zu vernichten. Auch der Schulterschluss zwischen den Islamisten in Nahost und Rechtsextremen, die einzig der Judenhass eint, wird von Linken ausgeblendet. Das Pali-Tuch gefällt den Rechtsextremen genauso gut wie Islamisten und ideologisch verblendeten Linken. Sie alle finden auf Etsy das passenden Accessoire.
Und so fragt man sich schließlich 2025 in Deutschland: Wo ist die Antifa, wenn jüdische Restaurants wie das Feinbergs in Berlin boykottiert werden? Wo ist die Antifa, wenn in Frankfurt der jüdische Friedhof mit Wasserwerfern beschützt werden muss? Wo ist die Antifa, wenn sich Juden in Neukölln nicht mehr auf die Straße trauen? Wer beschützt die Juden in Deutschland vor faschistischen Übergriffen aus islamistischen Kreisen? Es ist die deutsche Polizei, weil die sogenannte Antifa auf der falschen Seite steht.
Selektiver Antifaschismus im Ostblock
Mehrere Faktoren trugen zu dieser Art selektivem Antifaschismus in der deutschen Linken bei. Wie eingangs erwähnt, war auch der Antifaschismus im Ostblock selektiv. Die Entstehung der „Palästinensischen Nation“ vor ca. 80 Jahren, die im Prinzip aus Arabern besteht, wurde von der Sowjetunion nicht nur begrüßt, sondern auch aktiv unterstützt. Noch unter Stalin war die UdSSR maßgeblich an der Gründung der PLO unter Jassir Arafat beteiligt. Arafat wurde durch den KGB aufgebaut, um den Einfluss im Nahen Osten zu vergrößern und den einzigen jüdischen Staat als Teil des feindlichen Westens zu schwächen und zu isolieren.
Auch die Theorien des Postkolonialismus, deren Irrwege Jan Gerber in seinem Buch „Das Verschwinden des Holocaust“ beschreibt, tragen zu einer Israel-Obsession und einer Abwehr von der Erinnerung an den Holocaust in linken Kreisen bei. Vereinfacht gesprochen gelten dabei die Juden als „weiße Kolonialherren“ über das angeblich indigene Volk der Palästinenser. Geschichtliche Fakten, wie z.B., dass Juden seit über 2000 Jahren in diesem Gebiet siedeln, dass es die Araber waren, die diese Region kolonialisiert haben oder dass über 50 Prozent der israelischen Bevölkerung dunkelhäutig sind, werden dabei ignoriert, verdreht und teilweise ins Gegenteil verkehrt. Ein Auszug aus Jan Gerbers Buch erschien kürzlich bei Cicero.
Der Islam darf nicht kritisiert werden
Die unausgesprochene Order in linken Kreisen, dass der Islam nicht kritisiert werden darf, und die Erfindung des Begriffs „antimuslimischer Rassismus“ machen es leicht, Faschismus, der mit dem Islamismus verbunden ist, auszublenden. Dabei ist der Begriff „antimuslimischer Rassismus“ als solcher schon fragwürdig, da Religion weitestgehend unabhängig von Rasse bzw. Ethnie ist. Er dient vor allem dazu, jegliche Kritik am Islam zu unterbinden, und wird besonders von Linken gern benutzt.
Der Propaganda-Krieg, den die Hamas eindeutig gewonnen hat, trägt schließlich dazu bei, dass auch für viele moderate Linke der Hass auf Israel, das Land, in dem die Juden nach dem Holocaust Zuflucht gefunden haben, völlig normal und legitim wird. Mit einer unglaublich ungerechten Propaganda in den internationalen Medien wird Israel zunehmend an den Pranger gestellt. Da geht es um Bilder, die schockieren, allerdings nicht die ganze Wahrheit zeigen, um dubiose Vereine, die einen Genozid analysiert haben wollen, oder um Hamas-Kämpfer in Pressewesten, die als Journalisten geadelt werden. Und all das und mehr wird von linksgerichteten Leitmedien munter verbreitet. Insbesondere auch das Märchen vom Genozid in Gaza wird von vielen Linken gern geglaubt, obwohl sich die Bevölkerung dort in den letzten 25 Jahren verdoppelt hat und weiter stetig wächst.
Nicht zu vergessen ist auch der internationale Druck, der auf Israel ausgeübt wird. Es gibt übermäßig viele UN-Resolutionen gegen den jüdischen Staat. Das UN-Hilfswerk UNRWA war mit eigenen Mitarbeitern am Massaker vom 7. Oktober 2023 und an der antijüdischen Indoktrination der Kinder in Gaza beteiligt. Die von westlichen Regierungen, der UNO und NGOs getragene „Integrated Food Security Phase Classification“ (IPC) war sich nicht zu schade, ihre Kriterien zu ändern, um in Gaza eine Hungersnot ausrufen zu können.
Obendrauf kommen noch die vielen Länder, die mit der Anerkennung eines Staates Palästina nicht nur Terror belohnen, sondern auch einen Staat anerkennen, der unter den derzeitigen Umständen gar nicht existent sein kann und dessen Bewohner nach wie vor mehrheitlich Israel von der Landkarte tilgen möchten. All das behindert Israel nicht nur bei der notwendigen Terrorbekämpfung, dieses internationale Verurteilen erleichtert auch die Täter-Opfer-Umkehr in linken Bewegungen, die man praktischerweise auch sehr gut zu einer Schuldabwehr für die Verbrechen des NS-Regimes nutzen kann.
„Fuck AfD“ und „Free Palestine“
Eine Weile sah es so aus, als ob sich zumindest in Deutschland und Österreich einige linken Bewegungen dieser Art des selektiven Antifaschismus verweigerten. In den 90er Jahren entstanden in der linksradikalen Szene zwei Strömungen, die Antiimperialisten (Antiimps) und die Antideutschen. Während die Antiimps gegen den Kapitalismus als Gesellschaftsform kämpfen, den postkolonialen Theorien folgen und Israel als Besatzer verstehen, bekennen sich die Antideutschen zum Westen und stehen fest an der Seite Israels. Während die Antiimps heute also besonders laut „Fuck AfD“ und „Free Palestine“ zugleich brüllen, haben die Antideutschen den kompletten Antifaschismus im Blick und setzen sich kompromisslos für die Juden und den Staat Israel ein. Aber die Antideutschen haben versagt und sind in der linken Bewegung zu einer unbedeutenden Zahl zusammengeschrumpft.
„Spätestens nach dem palästinensischen Terrorangriff auf Israel am 7.Oktober 2023 wurde jedoch klar (...): Die Bewegung, die nie eine Bewegung sein wollte, existiert nicht mehr“, schreibt Jan Gerber in einem ausführlichen Artikel zum Aufstieg und Niedergang der Antideutschen in der linken Bahamas (94 – 2024). Auch wenn sie sich tapfer gegen Faschismus wehren und sich gegen jede Art von Antisemitismus, für das Existenzrecht Israels und gegen die Diskriminierung von Juden hier bei uns in Deutschland einsetzen, ist es beschämend, dass die antideutschen Linken nur noch eine kleine Randgruppe sind. Die übriggebliebenen kleinen Gruppen wie z.B. die Antifa-Gruppe Weiden Neustadt, die Pirnaer Autonome Linke oder die AG Antifa Halle kämpfen nicht nur gegen jede Art von Faschismus, sondern auch gegen die Ausgrenzung aus linken Kreisen und gegen den übermächtigen Antisemitismus in der deutschen Medienlandschaft.
In der Partei Die Linke sind proisraelische Stimmen eine verschwindend kleine Minderheit. Es gibt den Bundesarbeitskreis Shalom, der sich redlich bemüht, dem Antisemitismus in der Partei entgegenzutreten. Er kämpft gegen Windmühlen und ist bedeutungslos geworden. Michael Arndt, der seit Anfang des Jahres für Die Linke im Bundestag sitzt und der sich immer wieder sichtbar gegen Antisemitismus stark macht, ist eine der wenigen Ausnahmen. Zu einem gemeinsamen Foto mit Karoline Preisler, einer bekannten Kämpferin gegen Judenhass auf deutschen Straßen, postete er:
„Ich hatte die große Ehre, Karoline Preisler kennen lernen zu dürfen. Eine außergewöhnliche, mutige Frau, die öffentlich für Demokratie, Toleranz, Frauenrechte und gegen Hass und Terror eintritt. Dafür wird sie bespuckt, beleidigt, bedroht und körperlich angegriffen. Auf den Straßen der Bundesrepublik Deutschland. Diese Frau verdient vollste Solidarität.“
Ist er der Fels in der Brandung in seiner Partei? In der Partei, in der man Sommerpartys mit Hamas-Freunden feiert und wo Janine Wissler, die ehemalige Parteivorsitzende, regelmäßig bei fragwürdigen Demonstrationen auftaucht, sei es zur Unterstützung der Mullahs im Iran oder der Terroristen im Gazastreifen. In der Linken ist es schick, im Bundestag mit dem Palästinenser-Tuch, dem Symbol des palästinensischen Widerstands, das für Juden vor allem ein Symbol des Terrors ist, zu posieren. Der Abgeordnete Arndt wird wohl eher ein kleiner Stein in der Brandung bleiben, der vom trendigem Antisemitismus seiner Partei überspült wird.
Nie wieder Judenhass!
„Nie wieder Deutschland!“ war das Motto der Antideutschen, dieser „merkwürdigen Linken, die (...) bei ihren Demonstrationen die Fahnen der Vereinigten Staaten und Israels schwenkten“ (Jan Gerber, Bahamas 94-2024). Der ursprüngliche Ausruf „Nie wieder!“ erinnert an den Holocaust und wird als Mahnung verstanden, dass sich solche Gräueltaten nicht wiederholen dürfen. Es gibt ihn in verschiedenen Variationen. Der Slogan „Nie wieder Faschismus!“ muss „Nie wieder Judenhass!“ miteinschließen. Bei der großen Mehrheit der „linken Antifaschisten“ ist dies leider nicht der Fall.
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Frau Jelinek,
"Antifaschismus" ist immer schon ein Kampfbegriff gewesen, mit dem diejenigen sich gebrüstet haben, die über sich nichts positives zu sagen hatten.
Die DDR war "anti-faschistisch". Putins Invasion der Ukraine ist "anti-faschistisch".
Die heutigen Linken, die sich "anti-faschistisch", stehen in der besten Tradition des Antifaschismus - Sie unterstützen offen faschistoide Ideen, solange diese Ideen von "den Richtigen" kommen. Das Wort "Antifaschist" bleibt ein Schutzschild für ideologische Intoleranz.
Wir sollten aufhören, das Wort ernst zu nehmen und stattdessen darauf achten, welche Ziele Menschen wirklich verfolgen.
Sie haben mit allem recht, Herr Lennart T., Frau Jellinek hat nicht einmal erklärt, wie sie Faschismus definiert.
Wer bei Wikipedia, dem linken Online-Lexikon, nachsieht, der findet ein wirres Konglomerat an Definitionen, das u. a. ultranationalistische, nach dem Führerprinzip organisierte antiliberale und antimarxistische Bewegungen, Ideologien oder Herrschaftssysteme so tituliert. In der weiter unten stehenden Begriffsdefinition gibt es dann bei Wikipedia keine klaren Worte mehr.
Da halte ich es doch lieber mit Herrn Silone: Wenn der Faschismus wiederkommt, wird er nicht sagen, ich bin der Faschismus, er wird sagen, ich bin der Antifaschismus.
Das passt für mich viel besser als dieser sehr lange und für mich unklare Artikel.
dass man/Frau da teilweise die Orientierung und auch den Kontakt zur Realität verliert. Das gibt es praktisch in allen extremistischen Bewegungen gleich welcher Art.
Und natürlich hat die Autorin absolut Recht mit ihrer Bewertung des äußerst selektiven Antifaschismus der Antifa insbesondere im Kontext des Palästinakonfikts.
Und unstrittig ist wohl auch, dass wir auch heute hier eine deutsche Erblast aus dem Holocaust als einem beispielloses Verbrechen an sechs Millionen Juden tragen - kein Zweifel!
Anmerken möchte ich in diesem Kontext jedoch, dass sich die vorerwähnte deutsche Erblast auf Verbrechen und Mord am jüdischen Volk und der jüdischen Glaubensgemeinschaft bezieht und NICHT auf den jüdischen Staat als solchen wie er heute existiert und agiert, mMn, auch wenn Frau Merkel das einst anders definiert hat.
In Publikationen heute zum Thema Isrsael wird idR aber eine Art 'Vasallentreue' gegenüber dem Staat Israel eingefordert, egal was er tut... - das ist m.E. jedoch ohne Grundlage.
Bis zum WK 2 gab es etwa 11 Millionen Juden in Europa. Mit dieser Zahl rechneten auch die Teilnehmer der Wannseekonferenz, als sie den Holocaust planten. An Ende des Krieges gab es noch 5 Millionen Juden in Europa. Die Differenz beträgt 6 Millionen. Man kann nur hoffen, dass möglichst viele fliehen konnten.
Was linke Gerechtigkeit angeht, sie vollzieht sich entlang der reich/arm Differenz. Da können sich Reiche noch so humanistisch und philanthropisch verhalten, sie sind immer die Bösen allein aufgrund ihres Wohlstandes. Umgekehrt können Arme noch so viele und grausame Verbrechen begehen, sie werden grundsätzlich mit der Armut entschuldigt. Das politische Ziel liegt nach wie vor in Bündnissen zur Bekämpfung des Kapitalismus. Wie alle großen Ideologien der Neuzeit sind sie in die Reihe der mörderischen Technokratie einzuordnen, die der kapitalistischen Massenvernichtung durch Hunger (Irland/Ägypten) in nichts nachsteht.
Lieber Lennart T, Sie scheinen über die Hintergründe, die Putin dazu veranlasst haben, auch nicht gerade gut informiert zu sein. Dieser Krieg ist ein von den USA seit 2014 (Maidan) provozierter und der CIA inszenierter Krieg. Den "Fehler", den Putin gemacht hat, ist einzig und allein der, dass er das, was er Biden im Dez 2021 in schriftlicher Form mitgeteilt hat, im April 2022 auch getan hat. Er hat Biden angekündigt, dass Russland bei Nichtbeendigung der Aggressionen gegen die Bevölkerung der Ostoblaste Luhansk und Donezk durch das nationalsozialistisch geprägte Asow-Bataillon , dessen Schergen über 14000 Russland-Ukrainer seit 2015 martialisch ermordet haben, in die Ostukraine einmarschieren wird. Ein Krieg ist das letzte und auch härteste Mittel aber wie hätte es sonst reagieren sollen? Auf seine zig Appelle an die USA und Kiew wurde nicht reagiert! Die Zeit wurde nur genutzt, Kiew mit Waffen wie z. B. amerikanischen HIMAR-Raketenwerfern aufzurüsten. Und eine Invasion ist anders!
"Die heutigen Linken ... unterstützen offen faschistoide Ideen, solange diese Ideen von "den Richtigen" kommen. Das Wort "Antifaschist" bleibt ein Schutzschild für ideologische Intoleranz." Herr Lennart hat vollkommen recht: Linke unterstützen offen faschistoide Ideen, solange diese Ideen von "den Richtigen" kommen. Weil sie sich für Götter halten, hatten und haben die LinXen schon immer ein Faible für Schwindeletiketten!
Der gruselige Überfall auf Juden am gewissen 7. Oktober wird von LinXen nicht erwähnt, weil die gruseligen Taten der Hamas in ihr ideologisches Hass-Empfinden passen? -:
"Sie vergewaltigten Frauen zu Tode. Sie schnitten ihnen die Brüste ab. Einer Hochschwangeren schnitt man im wahrsten Sinne des Wortes das Baby aus dem Leib. Sie erstachen das Baby vor den Augen der Mutter und erschossen dann die Mutter." (Jüdische Allgemeine) In einem anderen Fall (Video) schnitt man einer jüdischen Frau während der Vergewaltigung die Brüste ab und spielte damit Fußball .. Widerlich!
Sechsmillionen Juden im NationalSOZIALISMUS ermordet .... Hundertmillionen "Klassenfeinde" sind der SOZIALISTISCH-KOMMUNISTISCHEN Ideologie zum Opfer gefallen - wurden ermordet. So ist die erschreckende Wirklichkeit! Was wird gegen den importierten und explodierenden Antisemitismus in Deutschland getan? Nichts, außer immer wieder zu wiederholen, dass bei uns Judenschutz Staatsräson sei!
Die Grün-Roten fördern angeblich den Feminismus - Gleichberechtigung der Frauen - , fördern und pampern gleichzeitig den frauenverachtenden Islam in UNSEREM Land, für den Frauenversklavung (Burka und Kopftuch) kein Fremdwort ist. Wie passt das zusammen? Überhaupt nicht. Es sind Schwindeletiketten und Wahrheitsverdrehungen, wie das auch gegenüber Israel angewandt wird: Täter-Opfer-Umkehr! In unseren schäbig-linXen ÖR-Medien werden die Lügen der vom Mullah-Regime finanzierten Hamas 1 : 1 als Nachrichten übernommen. Kein Wort vom gruseligen 7. Oktober! Danke, Frau Jelinek, für diese treffende Kolumne!
Wie teils selektiv auch unsere Medien sind, habe ich schon vor einiger Zeit unter einem Artikel über den IS, den ich kommentierte erfahren müssen. Die Erinnerung daran kam mir geehrte Frau Jelinek bei Erwähnung dieser doch sehr zweifelhaften, scheinbar bis heute anhaltenden Bewunderung für die Taten unserer Vorfahren.
Denn über dem damaligen IS-Beitrag war eine Aufnahme eines durch den IS eroberten gepanzerten Militärfahrzeugs, den über ihre Beute jubelnden "Halsabschneidern", was man wie wir wissen "wortwörtlich" nehmen konnte, und was mich zu der damals wohl begriffsstutzigen Frage veranlasste, auf dem Fahrzeug ein frisch aufgesprühtes überdimensioniertes Hakenkreuz.
Wie wenig zielführend und wohl vorwitzig meine Frage danach, bzw. die Erwähnung desselben in der Netiquette-Abteilung o. Redaktion aufgenommen wurde,
erfuhr ich denn auch unmittelbar indem man mir mit Sperrung drohte. Hier beim Cicero darf ich sogar Märchen von "Rotkäppchen und dem grauen Wolf;)" erzählen! MfG
Diejenigen die den Jahrgang 1926 hatten und im 3.Reich sozialisert wurden, die wären zumindest verblüfft was heutzutage nicht alles für faschistisch gehalten wird.
Selbst Graf Klaus von Schenkendorff, der Widerstandskämpfer hätte bei erfolgreicher Tat wohl zumindest eine Regierung der gleichen Art nur ohne Hitler fortgesetzt.
Man weiß es zwar nicht genau, jedoch das was heutzutage faschistisch ist wirkt geradezu lächerlich.
Nur Mutti ist und war die Beste, so hört sich das alles an.
Daneben hat niemand eine Chance.
Wer Nazi ist bestimmen wir, die Linke nämlich mit der Antifa.
Ganz tolle Wurst das ganze Treiben.
Psychofolgen bis heute: "Zersetzungs"-Opfer der DDR-Geheimpolizei Stasi (MfS)
Einschüchterung von Andersdenkenden war ein zentrales Ziel der Stasi. Dies geschah nicht nur durch Inhaftierung, sondern auch durch subtile Methoden der "operativen Psychologie". Die Nachwirkungen spüren Opfer bis heute.
( Psychofolgen bis heute: "Zersetzungs"-Opfer der DDR-Geheimpolizei | Stasi | bpb.de )
Ihrer wichtigen Ausführungen erscheint der Satz
"Oft bekämpfen Linke den Faschismus also nicht in seiner ganzen Bandbreite" wie ein Euphemismus oder gar falsch.
Welchen Faschismus bekämpfen denn diese Leute?
Da die AfD n i c h t faschistisch ist, was bleibt?
Ein paar versprengte Neonazis?
Leider ein insofern undifferenzierter Artikel als er nichts sagt zur Entwickliung der fatalen Situation, nichts zu Zionismus, Siedlerpolitik und Völkermord. Es gibt außerdem sehr wohl Kritik am Islam-Faschismus, z.B. im Buch: "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus."
was die Rolle Israels an der aktuellen Entwicklung und auch in der Historie des Palästinakonfikts angeht. Schwarz-Weiß ist da tatsächlich allerdings garnix - wer versucht halbwegs objektiv an die derzeitige Situation heranzugehen und auch die Vergangenheit nicht einfach negiert bzw. pauschal ignoriert. 🤔
Allerdings ist das Palästina-Israel-Problem nicht das Hauptthema des Artikels...
