Papst Leo
Ein riesiges Plakat im peruanischen Chiclayo zeigt den neuen Papst / picture alliance/dpa/Jao Yamunaque | Jao Yamunaque

Interview mit Bischof Norbert Strotmann über Papst Leo XIV. - „Sein Lebensweg hat ihn zu dem gemacht, der er heute ist“

Der neue Papst Leo XIV. gilt als Brückenbauer zwischen Nord und Süd, Theorie und Praxis, Arm und Reich. Der frühere Bischof von Chosica in Peru, Norbert Strotmann, kennt ihn seit 15 Jahren – und schildert im Interview einen geerdeten Menschen mit praktischer Führungserfahrung und Weitblick.

Autoreninfo

Jan Uphoff studiert Politikwissenschaft in Bremen.

So erreichen Sie Jan Uphoff:

Norbert Strotmann ist Ordensgeistlicher, Theologe und Hochschullehrer. Er war von 1996 bis 2023 Bischof des Bistums Chosica im Osten der peruanischen Hauptstadt Lima. 

Cicero Plus

Ohne Abo Lesen

Mit tiun erhalten Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle Cicero Plus Inhalte. Dabei zahlen Sie nur so lange Sie lesen – ganz ohne Abo.

Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Black Night | So., 18. Mai 2025 - 12:51

ich habe nichts am Hut mit der Kirche, aber der neue Papst macht einen sympathischen Eindruck & scheint eine sehr gute Ausbildung genossen zu haben. Er wird nicht der große "Redner" werden, er wird wenn eher durch Taten auffallen. Ist gerade in unserer heutigen Zeit eine sehr gute Eigenschaft.

Im Interview gab es sehr offene & reflektierte Worte. Man wird sehen.

Christa Wallau | So., 18. Mai 2025 - 13:09

Ja, das ist eine absolut zutreffende Feststellung.
Und dies gilt beileibe nicht nur für die katholische Kirche.
Es bedarf einer "differenziert-integrierenden Denkform, sowohl was Naturphilosophie, was Humanphilosophie als auch Gesellschaftsphilosophie angeht".
Der Kirche - wie der ganzen Welt - fehlt ein
"solider philosophischer Vorspann".
Wie wahr!
Die Menschen drohen zu versinken in die geistlose Welt des Transhumanismus, wenn es begnadeten Denkern u. Menschenfreunden nicht gelingt, sie vor dem endgültigen Absturz ins Verderben zu bewahren.

Ich hoffe und bete, daß es Papst Leo XIV. gelingt,
den Kern der christlichen Botschaft wieder mehr Menschen überzeugend nahe zu bringen, so daß sie festhalten am Vertrauen auf den Sieg der Liebe über den Haß und den Triumph des Lebens über den Tod.

Allmächtiger Gott, rette Deine Kinder! Gib Deinem neuen Oberhirten, Leo XIV., die nötige Liebe und Kraft, Deine Schafe u. Lämmer auf gute Weide zu führen u. sie vor den Wölfen zu beschützen. Amen

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 19. Mai 2025 - 12:01

für Sie, Herr Weihbischof Strotmann, ich würde mich selbst auch nicht näher dran sehen, aber die Äußerungen "unserer" Fürstin Gloria von Thurn und Taxis auf einem katholischen Kanal(?)zum Papst haben mir sehr gut gefallen.
Sie beide geben tiefe Einblicke und auch Ausblicke zu Papst Leo dem XIV.
Nun muss dieser Papst nicht Christus verkörpern, obwohl Papst Benedikt für mich nahe daran war, als einem theologischen Lehrer.
Meine Studienzeit fiel auch in die afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Befreiungskämpfe.
Mein Vater war noch Theologie- und Jurastudent, als wir begannen, "ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen".
Er hat nie mit diesem Studium "gebrochen", so dass wir Kinder in diesem Sinne von ihm erzogen wurden.
Ich war zeitweilig in einer Boliviengruppe.
Lateinamerikaner waren stark (beachtet) in Göttingen, wegen der Kämpfe und dem Landwirtschaftsstudium.
Der Papst möge gesegnet wirken in die/der Welt.
Die von Ihnen benannten Defizite seien IHR WERK dazu..
Nu