Thermometer
Symbolbild / picture alliance/dpa | Jens Büttner

Mehr Ataraxie und Apathie! - Die Hitze und die Medien als Alarmistenorchester

Die jüngste Hitze war mal wieder Anlass für konzertierte Alarmrufe in den Medien. Für die ohnehin im Dauerkrisenmodus stehenden Menschen ist das einerseits nervös prickelnd bis andererseits ermattend. Abstand tut gut.

Autoreninfo

Mirjam Epstein studiert Soziologie und hat redaktionelle Stationen an der Axel Springer Akademy (Welt) und dem österreichischen Exxpress absolviert. Derzeit macht sie ein Praktikum bei Cicero.

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Jedes Mal, wenn die Temperaturen über die 30-Grad-Marke steigen, ertönt die rhetorisch verstärkte Krisensirene. Mit Pauken und Trompeten werden Weltuntergangsszenarien verkündet, die an dystopische Romane erinnern. Als ob die letzten Tage der Menschheit nicht mehr fern wären. 

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Jens Böhme | Sa., 16. August 2025 - 16:54

Mit Angstmache kann man erfolgreich Politik umsetzen. Uralte Weisheit. Und wenn Journalisten glauben, der Klimawandel muss mit Angst- und Panikmache begleitet werden, dann ist das Politik.

Gert Bartmann | Sa., 16. August 2025 - 18:23

Dieser Artikel trifft meine Einschätzung zu 100%. Kaum ist es mal etwas wärmer - z.B. in Hamburg - wird uns schon der gemütliche, laue Sommerabend madig gemacht. Natürlich alles von irgendwlchen "Experten", die mit ihren Prognosen lediglich beweisen, dass sie absolut keine Ahnung vom Wetter haben. Hautsache Panik verbreiten. Frau Epstein legt den Finger in die Wunde: Klickjournalismus ist das!

hanno Woitek | So., 17. August 2025 - 11:54

ich vermisse leider den Hinweis auf das Alarmisten Geschrei des Trans-Aktivismus der woke, quer und Feminismus Ideologen, die mit ihrem Panik und Lügenorchester und den Schutzraum, den sie um kriminelle und islamistisch gewalttätige Flüchtlinge herbeitrügen und damit die AfD in neue Höhen treiben. Das tut eben auch diese Alarmisten Presse Truppe, die hier beschrieben wird. Mit anderen Worten, ich bin überzeugt, dass eben auch dieser Journalismus die Pressefreiheit zugunsten der AfD missbraucht.

Ernst-Günther Konrad | So., 17. August 2025 - 14:22

Wir sollten uns nicht täuschen lassen. Die Mehrheit der Bürger ist in einem Alter, dass sie durchaus schon mehrere Sommer erlebt haben und sich gut erinnern können. Je doller die das treiben, desto weniger glauben ihnen die Menschen. Und wer ohnehin an den ÖRR glaubt und denen auch sonst alles abnimmt was die so senden, was die so behaupten, der ist ohnehin nicht mehr zu retten. Die Klimaheiligen haben einfach Pech mit dem Wetter. Trotz aller Hektik und Panik, trotz permanenter Berieselung, das uns das Klima bald frisst, trotz schlimmster Voraussagen, macht das Wetter doch was es will. Mal gespannt wann sie uns beim nächsten Hagel erzählen wollen, eine neue Eiszeit würde anbrechen. Man kann diese ganzen Wetterhysterikern nur noch belächeln und ignorieren. Arme Irre sind das. Wer etwas vom Wetter verstehen will, geht vor die Tür, hält seine Riechorgan in den Himmel, sieht sich die Natur an, fühlt Temperaturen am eigenen Leib und schaut sich einfach um. Und das Ganze ohne Studium.