- „Mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, kann man die Demokratie auch abschaffen“
Ein Plädoyer von Harald Martenstein gegen ein AfD-Verbot ist viral gegangen. Gehalten hat er es im Rahmen der Inszenierung „Prozess gegen Deutschland“ am Thalia Theater. Mit eindrücklichen Worten warnt der Kolumnist vor einem solchen Schritt. Ein Fundstück von Ben Krischke.
Es ist eine ungewöhnliche Aktion. Unter dem Titel „Prozess gegen Deutschland“ hat der Regisseur Milo Rau eine aufwendige Theaterpremiere rund um die Frage eines möglichen AfD-Verbots am Thalia-Theater in Hamburg inszeniert. Die Krux: Es kommen echte Akteure zu Wort. Gegner und Befürworter, eine reale Richterin sogar, Ankläger und Verteidiger, AfD-Vertreter. Als Livestream wird das Ganze im Internet übertragen, einen Blog gibt es auch. Sieben Geschworene sollen am Ende ein Urteil sprechen.
Neben unter anderem der ehemaligen AfD-Politikerin Frauke Petry, Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda und einem AfD-Influencer gehört auch der Kolumnist Harald Martenstein, früher Zeit und Tagesspiegel, heute Welt und Bild zu den „Sachverständigen“. Er hat eine kluge, eine eindrückliche Rede gehalten und die richtigen Fragen ans Publikum gestellt. Eine Rede, die viral gegangen ist und jetzt zahlreich in die Feeds der Social-Media-Nutzer gespülte wird. Cicero dokumentiert sie an dieser Stelle schriftlich, die gesamte Rede können Sie unter anderem hier auch ansehen.
Wir sprechen hier also in einer Art Schauprozess über das Verbot einer Partei, die im Westen Deutschlands von 20 Prozent der Menschen gewählt wird und im Osten von 35 bis 40 Prozent. Mit anderen Worten: Wir reden über das Ende der Demokratie und ihre Ersetzung durch etwas anderes. Die Meinung großer und immer noch wachsender Teile der Bevölkerung soll für die Politik in Zukunft keine Rolle mehr spielen. Wie soll das neue System eigentlich heißen? Gelenkte Demokratie? Unsere Demokratie? Bestimmt fällt Ihnen ein schönerer Name ein.
Ja, Sie haben recht mit dem, was hier vermutlich vielen gerade durch den Kopf geht. Ja, die NSDAP hätte man besser verboten. Ob dieser Versuch etwas genützt hätte, weiß man natürlich nicht. Aber die sogenannte Machtergreifung von 1933 war zweifellos eine Katastrophe und der Vorbote weiterer Katastrophen. Man musste alles versuchen, um das zu verhindern.
Oldschool-Rechte wie Adenauer oder Reagan
Ich stelle Ihnen einige Fragen. Die erste: Sind die Begriffe rechts und rechtsradikal wirklich mehr oder weniger bedeutungsgleich? Ich frage das, weil beide Begriffe in linken Debattenräumen meist wie Synonyme verwendet werden. „Kampf gegen Rechts“ – so soll also ein Kampf für die Demokratie heißen. Es ist ein Kampf gegen die Demokratie.
Rechts und links sind seit 1789 die beiden Grundrichtungen aller demokratischen Staaten. Rechte lehnen ein sozialistisches Wirtschaftssystem ab. Sie verteidigen das Unternehmertum. Sie sind für Traditionen. Sie halten die Familie für ein gutes Modell, und sie mögen ihr Land. Sie hassen es nicht.
Eindeutig rechte Politiker haben gegen die Nazis gekämpft und den Vorläufer der EU gegründet. Sie hießen de Gaulle, Adenauer und Churchill. Typisch rechte Politiker der jüngeren Geschichte waren Margaret Thatcher und Ronald Reagan. Sie lehnen diese Leute ab, okay. Aber wollen Sie allen Ernstes solche Haltungen verbieten? Dann sind Sie ein Gegner der Demokratie. Das sollten Sie dann aber auch zugeben. Vor sich selbst und vor der Welt.
Sie werden einwenden, dass Sie nicht diese Oldschool-Rechten wie Adenauer oder Reagan meinen, wenn Sie Verbote fordern. Sie meinen den Populismus. Eine neue Spielart des Rechten, die in der gesamten westlichen Welt entstanden ist. Nicht nur in Deutschland. Sie findet Zustrom bei denen, die bisher bürgerliche oder gemäßigt linke Parteien gewählt haben. Also bei uns Union, SPD, FDP. Diese Wähler fühlen sich nicht mehr repräsentiert durch das alte Parteienspektrum.
Das meist abwertend gebrauchte Wort Populismus suggeriert, dass es ein Fehler wäre, beim Regieren auf die Zustimmung der Bevölkerung Wert zu legen – genau diese Idee: Alle Macht muss durch den Willen der Mehrheit gerechtfertigt sein. Das ist nun einmal die Grundlage unserer Verfassung. Mit einem Verbot mehrheitsfähiger Parteien entzieht man diesem Staat seine Legitimation und verwandelt ihn in ein autoritäres Regime. Dafür muss man dann aber schon sehr gute Gründe haben. Man muss es mit einem Gegner zu tun haben, der selbst die Demokratie abschaffen will. Man muss sich in einer Notwehrsituation befinden.
Die Verteidigung der Demokratie
Die entscheidende Frage ist, ob eine solche Partei legitime Ziele verfolgt oder illegitime. Es geht also nicht darum, ob Sie oder ich diese Ziele für richtig halten. Illegitime Ziele wären zum Beispiel die Beseitigung der Meinungsfreiheit, der Entzug von Grundrechten für Teile der Bevölkerung oder das Verbot von Parteien, die von den Regierenden als störend empfunden werden. Ein illegitimes Ziel ist also genau das Ziel, das Sie mit einem Verbot verfolgen. Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen.
Tatsächlich war diese Begründung – wir retten die Demokratie – historisch gesehen eine der beliebtesten bei denen, die sie abgeschafft haben. Kennen Sie eigentlich die historische Anti-Rechtsbewegung? Das sollten Sie. Unter diesem Namen wurden 1957 in China fast zwei Millionen Menschen verhaftet. Bürgerliche Elemente, viele davon Intellektuelle, wurden in Straflager gesperrt. Dort ermordete man viele von ihnen. Sinn der Anti-Rechtsbewegung war es, China in einen Einparteienstaat zu verwandeln. Ja, es gab bis 1957 unter Mao Tse-tung ein Mehrparteiensystem. Der Kampf gegen Rechts hat mit diesem Unsinn aufgeräumt. Und hier wurde ja auch schon in mehreren Wortbeiträgen über ein Verbot der Unionspartei nachgedacht. Das chinesische Modell.
Ähnliche Parteien wie die AfD waren bereits in mehr als einem Dutzend europäischer Staaten in Regierungskoalitionen vertreten oder stützten Regierungen, unter anderem in Skandinavien. Demnächst könnten sie in Frankreich und Großbritannien regieren. Sie sollten sehen, dass Deutschland wieder einmal einen Sonderweg beschreitet.
Ist Patriotismus legitim?
Nun zu einer anderen Frage: Ist es legitim, für Verfassungsänderungen einzutreten? Es muss wohl legitim sein, denn das Grundgesetz wurde seit 1949 bereits mehr als 50-mal geändert oder ergänzt. Ist es legitim, für eine restriktive Migrationspolitik einzutreten? Es muss wohl legitim sein, denn es gibt eine solche Politik in so zweifellos demokratischen Staaten wie Dänemark oder Australien. Ist es legitim, aus der EU austreten zu wollen? Das keineswegs faschistische Großbritannien hat es getan. Ist Patriotismus legitim? Willy Brandt war erklärtermaßen Patriot. Ich sage es noch einmal: Doch, doch, das war er.
Ich sage es noch einmal: Bei all diesen Fragen kommt es nicht auf richtig oder falsch an. Es geht nur darum, ob etwas in einer Demokratie erlaubt sein muss oder nicht. Es gehört zu den Merkmalen demokratischer Staaten, dass dort das Spektrum des politisch Erlaubten sehr breit ist. Sie müssen sich also gegen Ihr Naturell damit abfinden, dass es in einem freien Land mit freien Wahlen nicht immer so läuft, wie Sie es möchten. Falls Sie das überfordert, liegt das Problem bei Ihnen und nicht bei denen, die anders denken als Sie.
Auch Strauß war kein Nazi
Wenn Sie wollen, dass die AfD verboten wird, müssen Sie nachweisen, dass diese Partei das Land in ein anderes System überführen möchte. Zum Beispiel, indem sie alle Parteien ausschaltet, die nicht das Weltbild der AfD teilen. Also – ich wiederhole mich – indem sie ungefähr das tut, was einige von Ihnen gern möchten. Aber von einer Verbotsforderung der AfD gegen die politische Konkurrenz ist bisher nichts bekannt. Es genügt für ein Verbot keineswegs, dass einzelne Parteimitglieder rechtsextremen Bullshit von sich geben.
Der Nachweis dessen ist leicht zu führen. Ich nehme an, davon wird man hier in den nächsten Tagen noch eine Menge hören. Ich helfe Ihnen. Hier ein paar wirklich skandalöse Zitate. Sie sind alle belegt.
Zitat 1: „Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören: in ihre Löcher.“
Zitat 2: „Wir wollen von niemandem mehr, weder von Washington noch von Moskau, auch nicht von Tel Aviv, ständig an unsere Vergangenheit erinnert werden.“
Zitat 3: „Wir brauchen keine Opposition, wir sind schon Demokraten.“
Zitat 4, das letzte: „Ich bin ein Deutschnationaler und fordere bedingungslosen Gehorsam.“
Eklig, sicher. Spätestens beim letzten Zitat haben es sicher einige erkannt. All das war Originalton. Nicht etwa von Björn Höcke, sondern von Franz Josef Strauß, dem CSU-Vorsitzenden, der beinahe Kanzler wurde. Willy Brandt saß neben ihm im Kabinett. Dass Willy Brandt kein Nazi war, ist Ihnen ja vermutlich bekannt. Auch Strauß war kein Nazi, nur ein Reaktionär. Sonst hätte sich Willy Brandt wohl kaum neben ihn gesetzt.
Der Vorsitzende der Grünen, Felix Banaszak, sagte vor ein paar Tagen im Podcast meines Welt-Kollegen Paul Ronzheimer, die AfD stehe in einer Traditionslinie mit den Nationalsozialisten. Das Gleiche würde er vielleicht auch über Strauß sagen, über Ernst Jünger, über Boris Palmer oder über den Weihnachtsmann. Es ist inzwischen völlig klar, dass „Nazi“ ein moderner Sammelbegriff für alle ist, die nicht an den Sieg des Sozialismus glauben oder an die Wokeness.
Republik oder Führerstaat?
Die Nazis unterschieden sich von Rechtskonservativen. Die Nazis hatten eine Miliz namens SA, die auf den Straßen Jagd auf Linke machte. Sie machten keinen Hehl daraus, dass sie Krieg wollten. Sie waren erklärte Antisemiten. Rassismus war ihr Programm. Sie wollten keine andere Republik. Sie wollten überhaupt keine Republik, sondern den Führerstaat.
1990 formulierte der amerikanische Autor Mike Godwin eine sozialpsychologische Theorie. Godwin’s Law gilt inzwischen als empirisch bewiesen. Er sagt, dass seit 1950 bei jeder größeren Meinungsverschiedenheit weltweit irgendwann ein Vergleich mit den Nazis auftaucht. Dieser Vergleich habe nichts mit der realen Geschichte zu tun, sondern mit dem Wunsch des Sprechers, seinem Gegenüber die Satisfaktionsfähigkeit abzusprechen.
Ist das schon Faschismus?
Auch Angela Merkel wurde schon von Hugo Chávez mit den Nazis verglichen, ebenso Peer Steinbrück von irgendwelchen Schweizern. Sie wissen, dass es zwischen Heinrich Himmler und Alice Weidel ein paar Unterschiede gibt. Eine offen mit einer andersrassigen Frau verbandelte Lesbe wie Alice Weidel wäre bei den Nazis ja im KZ gelandet. Wer alle Rechten Nazis nennt, nur weil sie keine Linken sind, ist wirklich ein historischer Analphabet. Aber das wäre verzeihlich. Unbildung ist ja kein Verbrechen. Ihnen werfe ich vor, dass Sie wissen, was Sie tun. Sie wissen, dass Sie nicht das Vierte Reich verhindern, sondern lediglich Ihre politische Konkurrenz ausschalten möchten.
Die AfD-Wähler, jedenfalls die meisten, wollen keinen neuen Hitler. Sie wollen so etwas Ähnliches wie einen neuen Helmut Schmidt. Es wäre ein Kinderspiel, die AfD klein zu halten. Man müsste dazu lediglich ein paar Probleme angehen, die echte Probleme sind und deren Existenz Sie vermutlich bis zu Ihrem letzten Atemzug leugnen würden. Passen Sie die Migration an die wirtschaftlichen Möglichkeiten dieses Landes an. Sorgen Sie für ein Sicherheitsniveau, wie wir es 2010 hatten. Sorgen Sie dafür, dass unsere Schulen funktionieren und die Wirtschaft konkurrenzfähig ist. Mehr muss es nicht sein. Ist das für Sie Faschismus?
Links ist gut, rechts ist böse
Ich glaube, Sie haben verdrängt, dass in der Sowjetunion im Namen des Sozialismus neun Millionen Menschen ermordet oder dem Hungertod preisgegeben wurden. Sie haben die Millionen Opfer von Pol Pot und Mao erfolgreich verdrängt. In Venezuela wurden nach der gefälschten Wahl von 2024 auf den Straßen 24 Demonstranten von Maduros Truppen außergerichtlich hingerichtet. Auch Minderjährige. Wenn Trump das getan hätte, wäre ganz schön was los.
Links ist gut, rechts ist böse – so einfach ist das nicht. Die entscheidende Trennlinie verläuft zwischen autoritären Regimen und solchen, in denen alle die gleichen Bürgerrechte besitzen. Egal, wo sie politisch stehen. Egal, ob sie die Regierung großartig finden – oder sie verabscheuen. Wer sich an die Gesetze hält und keine Gewalt anwendet oder anzuwenden beabsichtigt, ist sicher. Und bei dem klingelt frühmorgens nicht die Polizei an der Haustür. Danke.
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hier zum Thema machen.Ich habe sie mir heute Morgen angehört und gehofft, dass sie eine starke Verbreiterung findet. Ich selbst habe sie auf facebook geteilt.
Eine solche Rede hätte ich mir bspw. am 9.11. von einem Bundespräsidenten erwartet,aber wir alle wissen ja,was dieser Mensch sich statt dessen geleistet hat.
Besser kann man den Linken den Spiegel nicht mehr vorhalten, wie Martenstein dies getan hat. Sie saßen da wie versteinert, und man konnte ahnen, was in vielen Köpfen vorging. Ein paar „Buhs“ und dämliche Zwischenrufe waren zu hören aber die meiste Zeit war es totenstill im Saal.
Nicht einer Hetzerin wie Hayali oder anderen gebührt das Bundesverdienstkreuz, es gebührt Menschen wie Martenstein, die kapiert wie Demokratie funktioniert und die den Mut haben, dafür auch in einem durch und durch linken Umfeld einzutreten.
Die Vernichtungsmaschinerie gegen ihn wird nun einsetzen, er ab heute als „umstritten“ betitelt werden, etc., aber das wird diesen mutigen Mann nicht jucken.
"Man müsste dazu lediglich ein paar Probleme angehen, die echte Probleme sind und deren Existenz sie vermutlich bis zu ihrem letzten Atemzug leugnen würden."
Sorry, genau dazu sind sie leider aber NICHT FÄHIG, die Linksgrünwoken, einschließlich der CDU seit Merkel. Daraus resultiert alles andere, einschließlich der AfD... ...
... dann kann das nur - meiner Erfahrung nach - die SED-LINKE sein, denn die wollen den Systemwechsel (hin zur kommunistischen SED-Diktatur): „Wir stellen die Systemfrage! Für alle von den geheimen Diensten noch einmal zum Mitschreiben: Die, die aus der PDS kommen, aus der EX-SED, und auch die neue Partei DIE LINKE – wir stellen die Systemfrage.“ — Lothar Bisky (Nachfolgepartei der SED: DIE LINKE)
Neue Partei? Will man sich so aus der Verantwortung für die Verbrechen und Mauermorde der SED-MfS herausschleichen?
"„Verantwortung ist doch nicht nur ein Wort, eine chemische Formel, nach der helles Menschenfleisch in dunkle Erde verwandelt wird. Man kann doch Menschen nicht für ein leeres Wort sterben lassen. Irgendwo müssen wir doch hin mit unserer Verantwortung.“
(Wolfgang Borchert aus „Draußen vor der Tür“)
„Was die Marxisten gestern wie heute aber gern
mal verschweigen: Der wissenschaftliche Kommunismus von Karl-Marx hat allein in der Sowjetunion, in China und in der DDR an die hundert Millionen Tote zu verantworten!
Und auch der Antisemitismus ist den Marxisten nicht fremd. Der sogenannte Kommunismus war und ist nichts anderes als ungebremster Staats-Kapitalismus, bei dem sich eine Clique linksradikaler Parteifunktionäre auf Kosten des Volkes bereichert! Denn das sogenannte Volkseigentum in der – Gott sei Dank – untergegangenen DDR gehörte nicht dem Volk, sondern einer Horde Moral-Elite-Kommunisten – den SED-Führungskadern. Schafften sich diese Parteibonzen „ihr Eigentum“ nach der Friedlichen Revolution 1989 für private Zwecke, hauptsächlich aber für gewisse Vereine & Stiftungen (NGOs) in die Schweiz?“
(aus „Als das Rote Meer Grüne Welle hatte“ GHV 2021)
Ich weiß nicht was das alle mit dem AfD-Verbot (Artikel) zu tun haben soll...?
>> Wir schreiben das Jahr 2026 - oder '36-nach-Wende'...!!
PS: niemand bestreitet im Übrigen dass nach 1990 SED-Bonzen Millionen Partei- und DR-Staatsgelder beisteite geschafft haben, u.a. in die Schweiz. Das ist Allgemeinwissen - heutzutage... Aber wie gesagt: das war vor 30 Jahren... ... - Guten Morgen!
Das Lied kennen sie doch sicher?
"Wir schreiben das Jahr 2026 - oder '36-nach-Wende'...!! ... Das ist Allgemeinwissen - heutzutage... Aber wie gesagt: das war vor 30 Jahren... "
Das ist nur bedingt richtig, geht aber am Thema mit Fleiß vorbei, weil man immer wieder erinnern muss, dass die Kommunisten keinen Deut besser waren (und sind), als die NationalSOZIALISTEN! Sie haben nicht weniger Andersdenkende/Andersgläubige Menschen ermordet, als die Nazis! Also heißt es:
Nie wieder NationalSOZIALISMUS - nie wieder Kommunismus!
Thema: Es geht nicht - wie es die LinXen gern wollen - um Verdrängen und Verharmlosen, sondern um das Erinnern und Gedenken!
"...dass die Kommunisten keinen Deut besser waren (und sind), als die NationalSOZIALISTEN!"
Ja-nun, sehr geehrter Herr Funke, auch das sind doch - für mich jedenfalls - Algemeinplätze, historisch allseits bekannte Tatsachen, für Durchschnittsgebildete heute - oder etwa nicht, Ihrer Meinung nach?
Zumindest hier im Cicero-Diskussionsforum müssen Sie glaube ich niemanden davon 'überzeugen' - man kann es natürlich auch trotzdem des Öfteren mal wieder erwähnen, ganz klar. Schadet nix...
In der "Welt" habe ich von Herrn Martenstein schon viele gute Artikel gelesen. Sie sind nie einseitig oder belehrend, sie sind das Ergebnis guten Journalismus.
Dass sich Herr Martenstein jetzt in die Öffentlichkeit stellt u. seine Meinung zu diesem hochbrisanten Thema formuliert, ist mutig. Es überhaupt mutig zu nennen, ist allerdings ein Armutszeugnis. Ein Armutszeugnis einer angeblich doch so hervorragend funktionierenden Demokratie. Und genau da setzt auch Herr Martenstein sein Hauptargument an, finde ich, denn Verbote sind eben die Mittel von Demokratiegegnern, nicht von Befürwortern, auch wenn diese sich unterstützt von mittlerweile global agierenden Netzwerken immer wirkmächtiger , lauter u. repressiver im Schutzmantel der angeblich einzig "guten" Sache so weit aus dem moralisierenden Fenster hängen, dass man schon beim bloßen Gedanken an freie Rede u. freie Meinungsäußerung innerlich verstummt. Zu vernichtend sind die Repressalien wer es dennoch versucht!
Danke H. Martenstein!
... dass muss man zuerst - meiner Meinung nach - die SED-LINKE verbieten, denn die wollen den Systemwechsel (hin zur kommunistischen Diktatur): „Wir stellen die Systemfrage! Für alle von den geheimen Diensten noch einmal zum Mitschreiben: Die, die aus der PDS kommen, aus der EX-SED, und auch die neue Partei DIE LINKE – wir stellen die Systemfrage.“ — Lothar Bisky (Nachfolgepartei der SED: DIE LINKE)
(allähnlich einst gemacht...) stammen meines Wissens aus 2013...🤔
Sie sind inhaltlich vielleicht beachtenswert und hätten damals(!!) vielleicht den Verfassungsschutz auf den Plan rufen sollen... - Moment mal, lese gerade dass Die Linke bereits damals und bis heute vom BfV beobachtet wird... (klar, wahrscheinlich nicht richtig und ausreichend...😉, aber immerhin 'beobachtet'...)
Aber wie gesagt: die reale Einwirkung der Linksrentner wie Bisky(⚰), Modrow(⚰) oder Gysi (und auch ehemaliger MfS-Kräfte...⚰) auf 'Die Linke' - Heidi Reichinnek und van Aken z.B. - sind wohl HEUTE sehr stark im sinken begriffen bzw. gehen gegen Null (⚰).
Was nicht heißt, dass 'Die [heutige] Linke' tatsächlich ungefährlich oder 'liberal' wäre - mitnichten!
Aber die alte SED-Riege, Sorry, die hat heute nix mehr damit zu tun - 36-nach-Wende. Diese 'Die Linke' heute mit Reichinnek ist mMn vollständig personell (90%+) erneuert, auf die SED-Kader bezogen. Da sollte man/Forist auch 'mal loslassen' können...
Diese mutige, intelligente und mit viel Herzblut dargebotene Rede sollte möglichst große Reichweite erhalten. Jede Zeile davon ist zitierenswert und gibt Menschen, die seit Jahren nicht gehört werden, eine Stimme. Meinen tief empfundenen Dank an Herrn Martenstein!
"Ist es legitim, für Verfassungsänderungen einzutreten? Es muss wohl legitim sein, denn das Grundgesetz wurde seit 1949 bereits mehr als 50 Mal geändert oder ergänzt."
Verfassungsänderungen, die die freiheitlich demokratische Grundordnung (GG Art. 1-20) abschaffen oder einschränken wollen, sind in Deutschland nicht erlaubt (Ewigkeitsklausel in GG Art. 79 (3)). Es ist auch meine persönliche Überzeugung, dass die FDGO nicht geändert werden darf.
Wenn es also die AfD nicht schafft, sich von der Vorstellung zu distanzieren, dass "nicht-biodeutsche" Staatsbürger, "remigiert" werden dürfen, ist sie ganz klar verfassungsfeindlich und muss verboten werden. Auch wenn ich Herrn Martenstein in seiner Bewertung Recht gebe, dass das eine politische Katastrophe wäre.
Vielleicht schaffen es die Vernunftbegabten in der AfD ja noch, eine klare Distanzierung der Partei von dem verfassungsfeindlichen Programm der "Remigration" durchzusetzen.
an dem, was wirklich mit 'Remigration' gemeint ist, verfassungsfeindlich sein? Heute und in Zukunft notwendiger denn je! Haben Sie wirklich bis heute nicht verstanden, dass es keinesfalls um Deportation geht, wie von den staatl. subventionierten Faktencheckern behauptet, und im Nachgang vor Gericht als erlaubte 'Meinungsäußerung' relativiert? Hat nicht kürzlich das oberste Verwaltungsgericht entschieden, dass die "Werte der FDGO" unter klimaschutzvorbehalt stünden? Welchen Wert hat diese Interpretation des Grundgesetzes da noch? Erlaubt ist, was Linksextremisten gefällt? Nein, Herr Macon, Sie(!) sind der Fehler im System.
Und was kommt dann als nächstes?
Die Verfassung ist klar und eindeutig: Sie dürfen einem deutschen Staatsbürger nicht aufgrund seiner ethnischen Herkunft die Staatsbürgerschaft entziehen und des Landes verweisen.
Wer derartige Pläne verfolgt oder gutheißt, ist ein Verfassungsfeind!
Parteien, die solche Pläne verfolgen, müssen verboten werden!
Es spielt überhaupt keine Rolle, ob Sie das verstehen können oder nicht!
legt das Ihrer (unmaßgeblichen) Meinung nach fest? Für mich ist Ihre Mentalität der Fehler im System! Ganz sicher. Folgen? Keine! Weil Sie persönlich mich nicht interessieren. Aber Leute, die (bewiesenen) Lügen unbeirrt glauben, sind dauerhaft gefährlich. Niemand will Deutschen nicht ethnischer Herkunft des Landes verweisen, jedenfalls nicht die AfD. Würden Sie das behaupten, wäre das justuziabel zu verfolgen. Diese "scheinbare Tatsache" wurde ja schon vor Gericht plötzlich nur als Meinung, Interpretation rechtskräftig entschuldigt. Und kommen Sie jetzt nicht mit "das habe ich auch nicht behauptet"! Verfassungsfeinde sind Leute, die demokratische Parteien vebieten wollen.
Einfach mal eine Runde spazieren gehen!
..nichts verstanden.
Zu Ihrem Vorteil vermute ich mal ideologisch begründet.
Ansonsten....beati pauperes spiritu.
100 % Zustimmung von mir. Die LinXen berufen sich auf Migrationsgesetze,
die völlig überaltert und zur aktuellen Situation nicht mehr passen.
Gesetze, die Makulatur wurden, weil sie von der realen Situation überholt wurden, muss man eben ändern ... anpassen. Für Massenüberflutungen - vor allem, wenn die von grün-linken Demokratie-Gegnern initiiert wurden - waren diese Migrationsgesetze nicht geschaffen worden.
Gesetze sind FÜR die Menschen da, nicht die Menschen für die Gesetze! Das kann man schon im Neuen Testament der Bibel nachlesen.
100 % Zustimmung von mir. Die Grün-LinXen berufen sich auf Migrationsgesetze,
die völlig überaltert sind und zur aktuellen Situation nicht mehr passen.
Gesetze, die Makulatur wurden, weil sie die reale Situation überholte, muss man eben ändern ... anpassen. Für Massenüberflutungen - vor allem, wenn die von grün-linken Demokratie-Gegnern initiiert wurden - waren diese Migrationsgesetze nicht geschaffen worden.
„Wer die Zahlen der Moslems in Deutschland erhöhen will, nimmt eine zunehmende Gefährdung des inneren Friedens in Kauf!“
(Helmut Schmidt)
Gesetze sind FÜR die Menschen da, nicht die Menschen für die Gesetze! Das kann man schon im Neuen Testament der Bibel nachlesen.
alle Linken und Links ausgewiesenen Systeme, sozialistisch oder Kommunistische ist völlig egal. sind in erster Linie nicht politisch oder an Millionen von Toten Kritikern & Andersdenkender gescheitert. Nein, der Hauptgrund war und ist auch noch heute, der wirtschaftliche Zusammenbruch der sich in der Massenverelendung widerspiegelt.
Alle Linke haben ein gemeinsames Credo, in dem sie über wirklich jedes gescheiterte linke Experiment urteilen: „ja,….. „d a s“ war kein Sozialismus“ wie jüngst die Rote Heidi über die DDR urteilte.
Letztlich hat die ökonomische Stärke des Westens dazu geführt, dass die Sowjetunion und mit ihr der ganze Ostblock zusammengestürzt ist.
Nicht nur der deutsche Niedergang begann mit der € Einführung wo zusammengeführt wurde was ökonomisch nicht zusammen passte. EU Erweiterung mit geschönten Parametern, Aufweichung der , Banken & Griechenland- Rettung &&&.
Was früher Sozialismus hieß, heißt heute „unsere Demokratie“ die ökon. Scheitern wird.
Mfg a d Erf. Rep.
er muss für sie Massen funktionieren..., sonst geht's auf Dauer nicht gut.
Deutschland und die EU sind da ja seit längerem schon auf einem klaren Weg, Frankreich vorneweg mit seiner Hyperverschuldung..., und Deutschland mit seiner unsäglichen Energiepolitik (Energiewende) und seiner u.a. direkt daraus folgenden absichtlichen DEINDUSTRIEALISIERUNG folgt direkt auf dem Fuß. Das kann Italien alleine nicht auffangen..., und die anderen auch nicht... ...
Mal sehen wie'ß weiter geht..., aber auf jeden Fall nicht gut für die Enkel... (die Hühner... 😉🤣👍)
Parteien – zumal mit einer solchen Vergangenheit – sind für mich
moralische Haftungsgemeinschaften, deren Mitglieder eine Mitschuld
durch Duldung und damit eine klare Mitverantwortung
tragen an den Verbrechen und der Ermordung Andersdenkender
und den massenhaften Mauermorden. Noch einmal:
„Verantwortung ist doch nicht nur ein Wort, eine chemische
Formel, nach der helles Menschenfleisch in dunkle Erde verwandelt
wird. Man kann doch Menschen nicht für ein leeres Wort sterben lassen. Irgendwo müssen wir doch hin mit unserer Verantwortung.“
(Wolfgang Borchert aus „Draußen vor der Tür“)
SED/LINKE-Genossen mit einer solchen mörderisch-politischen Vergangenheit müssen sich nach meiner Überzeugung aktuell-politisch raushalten - politisch abstinent bleiben. DAS wäre Verantwortungsvoll!
Ich bin überzeugt, die Mehrheit der Bürger in diesem Land, äußerten sich, wenn man sie ließe, ohne dass sie Angst haben müssten, sehr ähnlich. Und man kann es ja selbst hören, beim Bäcker, in der Kaufhalle, an der Tankstelle, aber leider schon nicht mehr in der Kneipe. Achtung! Feind hört mit! Leider aber sind zu viele desinteressiert und von Tagesschau etc. beeinflusst. Beispiel, mein Nachbar: früher NVA Offizier und selbstverständlich SED, so auch seine Frau. Zuerst hörten sie Uwe Steimle gern, dann, als er in Verruf geriet, ein Rechter zu sein, nicht mehr. Ebenso mit Putin. Jetzt ist man glühender Russenfeind. An meinem Nachbarn kann man ablesen wie das Gift grünlinker Propaganda wirkt. Und solche gibt es viele. Da täusche man sich nicht. Und das sind auch die Gleichgültigen oder gar die Fürsprecher eines AfD-Verbotes. Die hören Leuten wie Martenstein gar nicht zu. Das sei AfD-Propaganda. Seit einiger Zeit reden mein Nachbar und ich nicht mehr miteinander. Das ist Dschland live
Auch aus meiner Sicht sollte unsere Gesellschaft diese Diskussionen mehr und offener führen. Wir haben aus meiner Sicht zuviele Punkte, die wissenschaftlich und nach allen Experten ganz klar sein sollen. So klar sind die Dinge aber nicht, weder in der Bewertung, was richtig und falsch ist, und schon gar nicht für die Zukunft, von wo die größten Gefahren für das Richtige drohen.
Ich glaube auch nicht, dass es "Das richtige Menschsein" gibt. Der Mensch ist in all seinen Ängsten, Wollen, Abneigungen und Präferenzen eher offen, gegensätzlich, in sich widersprüchlich. Ich glaube nicht so sehr an einen universellen Gerechtigkeitsansatz, ich sehe Menschsein mehr als nie endende Entscheidungen zwischen verschiedenen Wegen. Aber das kann man ja alles mehr diskutieren.
vor wenigen Tagen in der Jungen Freiheit angehört. Und das gleich mehrmals. Gänsehaut erzeugend. Aus meiner Sicht ein Zeitdokument. Von jemandem, der keinesfalls AfD affin ist, nur Demokratie affin. Eine Pflicht zum Hören für all die "Verteidiger" von unsereDemokratie! Und ganz besonders bemerkenswert die Reaktion des Publikums während und nach dieser 'Grundsatzrede'. Absolut bezeichnend.
wie Ihnen, lieber Herr Latell.
Die Gesichter der Zuhörer sprachen Bände!
Die ausgedruckte Rede von Herrn Martenstein wurde bei uns in der Familie laut vorgelesen, und wir alle waren tief beeindruckt von der Wahrheit und Klarheit, die daraus spricht. Eine Labsal für jeden aufrichtigen Menschen mit gesundem Menschenverstand.
Es steht zu hoffen, daß diese fulminante Abrechnung mit den Linken d e r Dammbruch ist, welcher die Brandmauer niederreißt.
Herzliche Grüße an Sie!
Da erwarten Sie - wenn auch zu Recht - wohl aber etwas zu viel...
Die 'Brandmauer' sichert heute ALLEN direkt oder indirekt Regierenden - und vor allem auch der Merz-CDU! - ihre politische Existenz und Bedeutung..., mittlerweile.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Brandmauer aus Vernunftsgründen (Rede Martenstein z.B.) vor einer Wahl (2029?) fällt geht also gegen Null - objektiv betrachtet. Dafür nimmt man/Regierung/Linksgrünwoke sogar die weitere 'Förderung' der AfD in Kauf, in der mMn abstrusen Hoffnung auf ein Verbot bis dahin... ...
PS: sollte wieder erwarten dennoch ein Verbot der AfD auf der Grundlage der vorliegenden 'Beweise' erfolgen geht Deutschland dem tatsächlichen politischen Untergang entgegen..., dann ist 'Demokratie' in Deutschland Geschichte..., mit all seinen möglichen Folgen. Aber das ist Linksgrünwoke sowieso egal.
Martenstein hat vielen selbsternannten Demokratieverteidigern den Spiegel vorgehalten, und nach der Reaktion im Theater zu urteilen: mit Erfolg.
Man muss es sich immer wieder verdeutlichen:
Links ist nicht automatisch gut, Rechts nicht automatisch böse.
Rechts gehört zur freien Demokratie genauso dazu wie Links.
Es kommt nicht darauf an, ob einem gefällt, was die AfD fordert, sondern ob es legitim ist.
Von der AfD kommen keine Forderungen nach Verbot anderer Parteien, Zensur von Medien, Abschaffung von Wahlen, Verfolgung Andersdenkender.
Die Tatsache, dass Martenstein früher bei Zeit und Tagesspiegel geschrieben hat, und heute bei Welt und Bild(!) spricht Bände über den irrationalen Linksrutsch vieler Medien.
Zu einem gewissen Grad aber möchte ich Martenstein widersprechen: „Wer alle Rechten Nazis nennt, nur weil sie keine Linken sind, ist wirklich ein historischer Analphabet. Aber das wäre verzeihlich. Unbildung ist ja kein Verbrechen.“
Doch, zu einem gewissen Grad ist Unbildung ein Verbrechen. Unbildung verhindert die Genese des mündigen Bürgers. Der unterscheidet sich aufgrund seiner Zivilisiertheit und seiner Bildung vom Barbaren. Nur der "Gebildete" vermag sich seines Verstandes zu bedienen. Der unzivilisierte Barbar handelt affektgetrieben.
Und ja, die, die sich „gegen Rechts“ instrumentalisieren lassen, sind historische Analphabeten.
Gerade denen möchte man den unter linken Aktivisten beliebten Spruch zurufen: „Go and educate yourself“
sollte unser nächster Bundespräsident werden. Einen besseren haben wir für dieses hohe Amt derzeit nicht. Was ihn am meisten auszeichnet, ist sein Mut, die Wahrheit auszuprechen. Dafür gebührt ihm Dank!.
sagt man doch inzwischen so, oder? Ich den alternativen Medien wird die Rede gefeiert. Da ging das Konzept des Thalia Theaters nicht auf, es zum Event der links-grünen Blase zu machen. Ich lese Martenstein täglich bei Bild als neuen Kolumnisten und er grenzt sich doch merklich von Wagner seinem Vorgänger ab. So ein bisschen hätte man ahnen können, wie Martenstein tickt, wenn man seine Kolumnen bei BILD liest. Das aber so deutlich und unerschrocken den Linken Spinnern die Leviten liest, ohne sich bei der AFD anzubiedern, verdient tiefe Verneigung vor ihm. Der hat es verstanden, neutral, aber fair im Umgang und deutlich in der Wortwahl, ohne zu verletzen seinen Standpunkt klarzumachen. Ihn offen anzugreifen bei BILD wird schwer. Dort schreibt inzwischen auch Julia Rihs, liest man durchaus mal kritische Kommentare auch zu Regierung, wenngleich einige Journalisten auch bei BILD immer noch jede Gelegenheit nutzen, die AFD zu skandalisieren. Das wird der AFD aber nicht schaden.
lest diese Rede von Harald Martenstein, und Ihr wisst was dann zu tun ist.
Wagt die Koalition mit der AfD! Wer wagt, gewinnt. Und Ihr werdet gewinnen.
Sie könnte zu einer Wende für unser Land werden, das am Abgrund steht. Unser Volk wartet darauf und würde es Euch danken.
Zusammen mit der SPD geht Ihr und unser Land doch den Bach runter. Begreift es doch!
Geschäft schon längst nicht mehr läuft, der hoffnungslos überschuldet ist und nirgendwo mehr Einkaufskredit bekommt und die Reparatur seiner geschäftwichtigen Fahrzeuge nicht mehr bezahlen kann... ... ... - der aber immer noch glaubt: "Es wird schon irgendwie weitergehen...!👍"
>> DAS ist die Merz-CDU heute...!
[...ob es noch eine andere gibt - im 'politischen Untergrund' vielleicht? - weiß ich nicht...]
Ich kann mich den Kommentaren der Mitforisten nur anschließen. Eine fulminante, absolut sehr mutige Rede in der heutigen Zeit. Und wie Herr Konrad schon bemerkte, unterscheidet sich seine Kolumne in der Bild kolossal von der seines Vorgängers. Er schreibt auch dort mutig. Bin gespannt, ob er noch lange so schreiben darf. Was das Publikum im Thalia Theater anbelangt, schrieb ein Forist bei NiUS, dass die Gesichter des „Shitbürgertums“ im Publikum Bände sprachen. Das dachte ich mir auch, als die Kamera sie erfasste. Komisch, manchen sieht man irgendwie „gewisse Dinge“ an, um es mal so salopp zu sagen.
Ich glaube, diese Rede von Martenstein war irgendwie ein Meilenstein. Natürlich nicht so für die vielen Links/Grünen im Publikum und im Land. Ob sie etwas daran ändert, dass die Linken von einem AfD Verbot absehen wollen, glaube ich eher nicht. Der Beton im Kopf ist zu hart!
Wer sich ein Bild davon machen möchte, welches "Shit-Bürgertum" uns in Deutschland den aktuellen Status Quo eingebrockt hat und das nicht nur hinsichtlich der demokratischen Erosion, der muss sich das Publikum im Thalia Theater anschauen. Das konzentrierte Gutmenschentum entrüstet sich über eine Inszenierung, die nicht nur im Ergebnis nicht das widerspiegelt was sie so gerne hätten. Nein, es kommt noch schlimmer:
Am Ende steht der Urteilsspruch der Jury fest, es gibt kein AfD-Verbot. Da fiel den Anwesenden geschlossen die moralisch wohlfeile Kinnlade herunter, unter den "Darstellern" gab es zwischen den politisch unterschiedlichen Lagern dann natürlich auch noch reichlich Zoff, denn Einige haben wohl nicht kapiert, dass sie nur eine Rolle in einem Theaterstück zu spielen hatten. Aber war das wirklich so? Eigentlich hat sich dort jeder selbst gespielt, mit Allem was dazu gehört. Und so bleibt alles wie es ist: Zwei Lager, unversöhnlich, betonverhärtet, Gut gegen Böse, Links vs. Rechts.
einer lebendigen Demokratie zur Ehre gereichen würde/könnte, ist es aufgrund der Dominanz des im Saal gut sichtbaren Shit-Bürgertums, wie Sie so schön schreiben, in unserer Gesellschaft längst nicht mehr möglich.
Hauptgrund dafür ist die HYPERVENTILIERENDE TOTSCHLAGARGUMENTATION der Vertreter von "unsere Demokratie", Staats-NGO's und Linksgrünwoke - alles Nazis, Faschisten, 4. Reich, AfD=NSDAP, Weimarer Republick etc. - welcher die Konservativen in der Merkel-Ära nicht entschlossen genug entgegen getreten sind, Dank Frau Merkels (persönlicher) Migrationspolitik.
Die Demokratie in Deutschland ist längst alles andere als 'lebendig', sie stirbt bereits, nachweislich.
Das VERSAGEN DER KONSERVATIVEN dabei, bis heute...(Merz-CDU! und FDP), sollte man dabei ehrlicher Weise nicht kleinreden... ... ☹
