Die ARD-Auslandskorrespondentin Sophie von der Tann steht bei einem Fototermin vor der Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises 2025 auf der Bühne im Funkhaus
Die ARD-Auslandskorrespondentin Sophie von der Tann steht bei einem Fototermin vor der Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises 2025 auf der Bühne im Funkhaus / picture alliance/dpa | Thomas Banneyer

Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Sophie von der Tann - Der Journalismus, der nur erzählt, was ins Weltbild passt

Die Auszeichnung von Sophie von der Tann mit dem Friedrichs-Preis zeigt ein tieferliegendes Problem. Nicht die Korrespondentin allein steht im Fokus, sondern ein öffentlich-rechtlicher Journalismus, der Narrative pflegt und Kritik systematisch abtut.

Autoreninfo

Daniel Neumann ist Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen.

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Viel ist in den letzten Monaten geschrieben worden über Sophie von der Tann, dem bekanntesten Gesicht der öffentlich-rechtlichen Israelberichterstattung. Und noch mehr in den letzten Wochen, seit bekannt wurde, dass die ARD-Korrespondentin in Tel Aviv den renommierten Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis erhält. Eine Fehlentscheidung zwar, die den Namensgeber wahrscheinlich in seinem Grab rotieren lässt, aber gleichzeitig eine konsequente Entscheidung, wenn man einmal in die Logik des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eintaucht.

Denn Sophie von der Tann ist nicht die Ursache des Problems. Sie ist das Symptom. Sichtbar, gut vermarktbar und bestens geeignet, die tieferliegende Krankheit zu kaschieren. Die eigentliche Krankheit ist dabei ein Journalismus, der längst nicht mehr daran interessiert ist, Fakten zu liefern, sondern Stimmungen, die dem jeweiligen Weltbild entsprechen. Will heißen: es wird nicht berichtet, was ist, sondern was sein soll. Und was nicht passt, wird passend gemacht. Indem man auslässt, frisiert, schief einrahmt, emotionalisiert und entkontextualisiert, bis die Berichterstattung sich in das vorgefertigte Bild einpasst. Journalismus gerinnt so zu Haltung. Eine Haltung, die sich als moralische Pflicht tarnt und doch nur eines tut: Meinung zu formen, statt dem Publikum die Chance zu geben, sich seine eigene Meinung zu erarbeiten.

„Wo die Weltanschauung beginnt, hört das Wissen auf“

Das Muster ist bekannt. Ebenso der Umgang mit Kritik an diesem System. Denn Kritik wird zwar formal bearbeitet, doch das Ergebnis steht oft längst fest. Oder schlimmer noch: Kritik wird gar nicht erst ernst genommen, sondern schlicht abgetan. Might makes right. Wer die Schlagseite benennt, gilt schnell als Hetzer. Oder als Lobbyist. Oder als jemand, der Israel blind verteidigt. Die Folge ist: Die Debatte endet, bevor sie begonnen hat. Und während man sich öffentlich über Hass und Druck beklagt – wobei Hass inakzeptabel ist, während öffentlicher Druck ein legitimes Mittel ist – gräbt man sich im eigenen Silo immer tiefer ein. Man stärkt die Verteidigungslinie des eigenen Selbstbildes und opfert dabei - bewusst oder unbewusst – die Integrität und das Ansehen journalistischer Arbeit.

Und vielleicht liegt genau dort das Dilemma. Denn eigentlich müsste man sich mit der Frage auseinandersetzen, warum bestimmte Narrative, bestimmte Bilder, bestimmte Sichtweisen in den Redaktionen so verlässlich reproduziert werden. Warum die Rollen so klar verteilt sind. Israel als Täter. Palästinenser als Opfer. Die einen können kaum etwas richtig machen. Die anderen kaum etwas falsch. Das geht nicht auf Recherche zurück. Sondern auf Überzeugungen. Auf Emotionen. Und auf Weltbilder. Und diese Weltbilder lassen sich bekanntermaßen nicht so leicht erschüttern. Erst recht nicht durch Kritik von außen. Schon einmal etwas vom confirmation bias gehört? Oder um es mit den Worten des unsterblichen Karl Kraus zu sagen: „Wo die Weltanschauung beginnt, hört das Wissen auf.“

Aufarbeitung würde das Vertrauen stärken

Jedenfalls wäre eine ehrliche Aufarbeitung heilsam. Sie würde das Vertrauen stärken. Sie wäre ein Zeichen von Reife. Aber sie hätte auch Risiken und Nebenwirkungen. Manche Journalisten würden sich vor den Kopf gestoßen fühlen, weil ihr Verständnis von journalistischer Arbeit plötzlich nicht mehr sakrosankt wäre. Sie müssten sich eingestehen, dass sie nicht immer berichten, was ist, sondern was sein soll. Weil sie es so wollen. Weil ihr journalistisches Milieu es so will. Und weil die Konsumenten es so wollen. 

Denn die große Masse goutiert genau die Art von Erzählung, die man vorhersagbar und zuverlässig liefert. Und obwohl Quote im Öffentlich-Rechtlichen zwar offiziell egal ist, weiß jeder, dass sie es natürlich nicht ist. Relevanz speist sich aus Zustimmung. Und Zustimmung erfährt man durch die Inhalte, die das Publikum erwartet. Auch eine Art confirmation bias. Doch das Problem ist himmelschreiend. Jonathan Sacks schrieb dazu: „Wenn wir nur die Geschichte erzählen, die wir hören wollen, werden wir nie die Geschichte hören, die wir kennen müssen.“ Quod erad demonstrandum.

Oft hört man von den Sender- und Redaktionsverantwortlichen, dass man ja wohl etwas richtig machen müsse, da beide Seiten, also die proisraelische und die propalästinensische – oder präziser: die antiisraelische – Berichterstattung kritisieren würden. Aber in Wahrheit taugt dieses Argument nicht als Entlastung. 

Erstens gibt es eine zahlenmäßige Schieflage. Es gibt massenhaft Israelhass und ungleich weniger Sympathie für den Judenstaat. Zweitens zählt antizionistische Propaganda, Emotionalisierung und Meinungsmache seit Jahrzehnten zu den Steckenpferden der Israelhasser. Und drittens liegt manchmal eben eine Seite falsch und die andere richtig. Oder anders: manchmal liegt die Wahrheit nicht in der Mitte. Und manchmal ist die angebliche Neutralität in Wirklichkeit Parteilichkeit. In diesem Fall ist die Kritik einer Seite richtig. Und die der anderen falsch. Wer diesen Einsichten mit billigen Ausreden entgehen will, anstatt selbstkritisch zu reflektieren, der schadet nicht nur sich selbst.  

ÖRR arbeitet Schritt für Schritt an der eigenen Abschaffung

Worum es also geht? Es geht um Ausgewogenheit. Um faire Berichterstattung. Um die richtige Einordnung. Um das Aufspüren der Wahrheit. Wenn all das zur Verhandlungsmasse wird, weil man eine Deckungsfähigkeit mit den eigenen Weltbildern erreichen will oder weil man die eigenen Korrespondenten für mutig, klug und über jeden Zweifel erhaben hält oder weil sich schlicht alle in derselben Blase aufhalten und sich in ihren Ansichten gegenseitig bestätigen, ihnen deshalb also die so dringend benötigte kritische Distanz fehlt, braucht man sich über Vertrauensverluste nicht wundern. Die Folge: man arbeitet Schritt für Schritt an der eigenen Abschaffung.

Zugegeben: Man kann der ARD keinen Vorwurf machen, dass sie Sophie von der Tann schützt. Man kann ihr aber sehr wohl vorwerfen, dass sie damit die Kritik an ihrer Gesamtpraxis delegitimiert. Dass sie sich immunisiert. Dass sie sich einigelt. Und dass sie dabei vergisst, wofür sie eigentlich existiert. Was die zentrale Aufgabe ist. Denn wer jede Debatte abwürgt, wer sich für unfehlbar hält, wer Kritikern aufrichtige Motive abspricht und diese reflexhaft unter Beschuss nimmt, wer sich als Opfer stilisiert, anstatt die handwerklichen und inhaltlichen Schieflagen auszuleuchten, und wer sich in moralischer Selbstgewissheit eingerichtet hat, anstatt sich der unbequemen Prüfung der eigenen Maßstäbe zu stellen, der verwechselt Kritik mit Hetze, Haltung mit Wahrheit und Moral mit Methode. Und dann darf man sich nicht wundern, wenn am Ende niemand mehr einschaltet, zusieht oder hinhört. 

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Jens Böhme | Sa., 6. Dezember 2025 - 18:05

Die Preisverleiher sind das Problem, die den Namen Hanns-Joachim Friedrichs für ihre Gesinnungsjournalisten missbrauchen.

C. Schnörr | Sa., 6. Dezember 2025 - 18:12

mit den Landtagswahlen nächstes Jahr wird der Anfang vom Ende des ÖRR in seiner jetzigen Form eingeläutet.

Tina | So., 7. Dezember 2025 - 02:22

Antwort auf von C. Schnörr

Ich hoffe es inniglich. Durch die jetzigen Politikern und den ÖRR steuern wir auf die Zerstörung Deutschlands entgegen.

Stefan | So., 7. Dezember 2025 - 14:29

Antwort auf von C. Schnörr

Linnemann versucht nun schon Frau Dr.Weidel als Rechtsradikale zu diffamieren.
Dann möchte man auch zusätzlich noch ein AfD Verbot im Allgemeinen auf den Weg zu bringen, wenn es denn möglich ist.
Auch in CDU Kreisen werden diesbezüglich die Stimmen immer lauter.
Da fällt mir zufällig ein Lied der Studentenbewegung ein, etwas frivol, aber macht ja nichts.
"Tannhäuser im grünen Tannenwald,
da saß er und hatte keine Unterhalt’.
Da kam die Elisabeth vorbei,
die hatte ’nen Haufen Geld dabei.
Ei, du lieber Tannhäuser,
komm doch mit mir nach Haus’er!
Da gibt’s Bier und Wein und Korn dazu,
und meine Schwester macht’s auch noch umsonst, juhu!
Refrain:
Drum trinkt und sauft und hurt und prügelt euch,
denn das Leben ist kurz und der Tod ist sicher!"
Passt auf Gießen letztes Wochenende so in etwa, oder nicht ??? 😀

Klaus Funke | So., 7. Dezember 2025 - 14:38

Antwort auf von C. Schnörr

Der ÖRR ist ein Relikt aus vergangener Zeit, undemokratisch, rechthaberisch, dogmatisch, belehrend, Parteiinteressen untergeordnet. Er muss abgeschafft werden. Er ist im Negativen einmalig in der Welt und viel zu teuer. Können wir uns so einen Luxus-ÖRR überhaupt noch leisten? Für die Herrschenden freilich wunderbar bequem, eine Trompete der Regierung. Diese Dame von der Tann hat ein hübsches Lärvchen, aber das ist schon alles, was es über sie zu sagen gibt. Sie ist ein typisches ÖRR-Produkt, austauschbar, beliebig, auch was ihr hübsches Aussehen angeht. Solche gibt es viele. Und richtig, der Name von HaJo Friedrich wird sträflich missbraucht. Er dient als Feigenblatt.

Markus Michaelis | Sa., 6. Dezember 2025 - 18:50

Ohne mich jetzt speziell im Fall Israel/Gaza positionieren zu wollen, sehe ich als ein Problem des Journalismus bzw. der heutigen Gesellschaft die Betonung der Werteorientierung. Natürlich sind Werte wichtig, auch nicht beliebig. Aber gerade weil sie so wichtig sind, muss man auch vorsichtig und kritisch damit umgehen.

Ein Weltbild, das davon ausgeht, dass man selber "DIE" Werte vertrete, und Probleme daher kämen, dass es allen anderen nur um Macht, Ausnutzung anderer etc. ginge, führt zu keiner guten Gesellschaft. Der Artikel sagt richtig, dass die Wahrheit nicht immer in der Mitte liegt, aber umgekehrt ist es auch zerstörerisch, wenn man jede gesellschaftlich-politische Fragestellung als eine von Werten gegen Menschenfeinde sieht. Unsere Gesellschaft kann zu wenig mit "echten" Gegensätzen umgehen - solche, die sich nicht einfach in "Werte gegen Menschenfeinde" auflösen lassen, bzw. die anerkennen, dass es sehr verschiedene Werte gibt, die nicht immer zusammenpassen.

Bernd Windisch | Sa., 6. Dezember 2025 - 20:41

Bedenklich ist die Selbstreferenzialität die der Journalismus in Deutschland erreicht hat.

Sandra Maischberger (Vorsitzende) und Claus Kleber ZDF zeichnen eine Journalistin der ARD aus. Sich selbst Preise zu verleihen ist peinlich.

Johannes | So., 7. Dezember 2025 - 01:12

Es ist unglaublich, wie verblendet voreingenommen ung gesteuert-ausgerichtet die aktuellen Nachrichten zu
Trump
Putin
Ukraine
Männer
Frauen und Kinder
Lgtbq
Familie
Regenbogen
Palestina
Israel
Klimapolitik
Industrie und Wirtschaft
Steuern und Umverteilung
etc pp ist.

Das ist nicht nur entsetzlich sondern hat einen Bildungsauftrag an den Zuschauer: diene nicht deinem Volk, sondern bediene dich von ihm indem du es behandelst wie Dreck. Mach es auch so mit deiner Umgebung und du kannst es auch schaffen!

H. Stellbrink | So., 7. Dezember 2025 - 09:51

So behängt sich unsere politmediale Kaste gegenseitig mit Medaillen, versieht einander mit Preisen und versucht dadurch, der Berichterstattung, die in weiten Teilen zur Propaganda verkommen ist, mit dem Glanz der Spitzenmäßigkeit Legitimität zu verleihen. Das ist zunehmend erbärmlich und nähert sich langsam den Kriterien der Ordensverleihungen in der DDR an.
Das Wichtigste Wort im Artikel ist m.E. Fairness. Darauf baut unsere Gesellschaft auf. Gleichberechtigung ist fair, erzwungene Gleichheit nicht, Hilfe für Bedürftige ist fair, Geld für Arbeitsunwillige nicht, in der Berichterstattung Alle zu Worte kommen lassen ist fair, Beschweigen oder Abwiegeln ist es nicht, usw. usw..
Wenn in einer Gesellschaft das allgemeine Verständnis von Fairness anhaltend verletzt wird, steuert sie auf einen massiven Umbruch zu, im Extremfall eine Revolution. Aus dem kulturellen Bürgerkrieg der Linken gegen den Konservatismus wird Gewalt. Das muss enden, aus Einsicht der Eliten. Sonst sind sie keine.

Karl-Heinz Weiß | So., 7. Dezember 2025 - 09:58

Ein sehr bedenkenswerter Beitrag. Wenn der Wähleranteil links der Mitte bei 1/3 liegt, bei den Medienschaffenden aber bei 90%, sind "geistige Brandmauern" die zwangsläufige Folge. Hier sollten die Programmbeiräte des ÖRR ansetzen - bei den Intendanten ist dies aussichtslos. Aber es ist nicht zu erkennen, dass von der fatalen Entwicklung bei der BBC gelernt wurde.

Urban Will | So., 7. Dezember 2025 - 10:08

der vorletzte Satz, denn der sagt alles.
Und der letzte weist die Richtung. Denn ich denke, die Geisteshaltung, wie wir sie beim ÖRR sehen, ist nicht mehr aus der Welt zu schaffen mit Argumenten, seien sie noch so logisch.
Aber eines kann man ändern: die Finanzierung. Nicht umsonst ist es das Königsrecht aller demokratischen Parlamente in der Welt, die Finanzen regeln zu können und so die Regierungen zumindest in gewisser Hinsicht zu regulieren. Zumindest in echten Demokratien, nicht gespielten wie der deutschen, aber das nur am Rande.
Aber der ÖRR muss sich um nichts kümmern, er wird vollgestopft mit Zwangsmilliarden, egal, welchen Schrott er auch fabriziert.
Es gab Zeiten, siehe HaJo Friedrichs, da stand die journalistische Ehre über dem Geld, aber diese Zeiten sind vorbei, Punkt aus.
Und daher muss regiert werden: Die Zwangsgebühr m u s s weg. Die AfD will es, die anderen nicht. Daher: der Wähler hat die Wahl. Hat er auch den Mut? Leider noch nicht.

Ernst-Günther Konrad | So., 7. Dezember 2025 - 10:09

So wird ein honoriger und ehrenwerter Mann posthum ideologisiert missbraucht und die Preisverleiher schämen sich nicht mal dafür. Die links-grünen Staats Gefährdern ist nichts heilig. Sie wollen partout alles, aber wirklich alles mit in den Abgrund reißen, was sie noch greifen können, bevor sie sich in ihr wokes Nirvana begeben.

Heidemarie Heim | So., 7. Dezember 2025 - 10:49

Doch auch Ihre Diagnose sehr geehrter Herr Neumann, ist zumindest was das gesamte Krankheitsbild ob Antisemitismus, Antizionismus, Israelfeindlichkeit oder unter was auch immer Judenfeindlichkeit egal wo und bei wem auftritt m.E. so lange therapieresistent, wie man sich nicht klar macht, wie man selbst durch Appeasement oder Einseitigkeit selbst zur Chronifizierung beiträgt. Ich gebe zu, ein harter Vorwurf, jedoch frage ich seit Jahren bei nahezu jeder Eskalation bzw. Akutereignis, welche Rolle eigentlich der Zentralrat der Juden einnimmt bzw. seinen Anteil daran hat mit einer einseitigen, evtl. auch politischen Fixierung auf Antisemiten oder Judenhasser von rechts. Abgesehen davon, dass Synagogen schon immer sicherheitsrelevant waren, wie lange brauchte es, bis man z.B. im ÖRR nach antisemitischen Angriffen u. auch seitens des Zentralrats die inzwischen offen agierenden islamistischen Täter o. linken Sympathisanten benannt hat? Weshalb ist dies bis heute scheinbar die Norm? Shalom!

Andreas Peters | So., 7. Dezember 2025 - 11:06

in dem Hr. Theveßen zur Entwicklung des Autoritarismus in den USA befragt wurde (Natürlich in einer ÖRR-Blase). Die Frage danach war noch gar nicht zu Ende gestellt, da blökte die Hayali schon "und Schrägstrich Faschismus" hinein. Der ÖRR ist unfähig, die Realität zu senden, da er die Realität nicht mehr wahrnimmt. Aus ihrer Sicht machen sie alles richtig. Aus meiner Sicht haben sie ihre Chance gehabt und klar vertan. ÖRR gehört weg. Ich nutze ihn schon seit 2019 nicht mehr.

Thomas Veit | So., 7. Dezember 2025 - 11:08

was sonst...? Die Bubble muss am Leben gehalten werden..., von jungen linksgrünwoken Journalist*innen - alle fühlen sich dann bestätigt, auch uns Böhmi selbstredend.... ... /Ironie

>> WEITER SO! Bis die Bubble platzt... ... 🤣 (like USA)

Gerade kommen aus Washington die richtigen Botschaften. (West)Europa hat nichts begriffen. Vielleicht reinigt ein kurzer heftiger Schlagabtausch, während die USA außen vor sind, die Luft. Musk hat ebenso recht: Die EU muss weg. Und damit auch der ÖRR in seiner jetzigen Gestalt. Uschi vDL auf den Misthaufen der Geschichte, Merkels Rache an Europa.

Latyo Hawxa | So., 7. Dezember 2025 - 21:59

Hans Joachim Friedrichs hat bekanntlich gesagt, ein guter Journalist dürfe sich mit keiner Sache gemein machen, auch nicht mit einer guten. Er vergaß hinzuzufügen: auch nicht mit einer schlechten. Gerade das wird im zeitgenössischen Journalismus immer mehr zum Problem.

Hans-Hasso Stamer | Mo., 8. Dezember 2025 - 03:04

Darum: "Und dann darf man sich nicht wundern, wenn am Ende niemand mehr einschaltet, zusieht oder hinhört."

Ich schalte längst nicht mehr ein. Denn drei Tatsachen kann kein ÖRR weglügen:

1.) Israel verteidigt in Gaza seine Existenz. Die HAMAS hat angekündigt, den "7. Oktober" so lange zu wiederholen, bis Israel vernichtet ist.

2.) Journalisten, die in Gaza operieren, werden vom "palästinensischen Medienbüro" zugelassen.und kontrolliert. Wer sich dem nicht unterwirft, kann dort nicht arbeiten oder er hätte kein langes Leben.

3.) "Aushungern" und "Völkermord" sind Propagandathesen. In Wirklichkeit ist die IDF die einzige Armee der Welt, die eigene Verluste in Kauf nimmt, um die Zivilbevölkerung zu schonen. Die Welt dankt es mit Feindschaft. Aber Israel hat vom Tag seiner Gründung angelernt, sich nur auf sich selbst zu verlassen.

Konzelmann und Kienzle waren noch Institutionen. Die heutigen Journalisten des ÖRR sind in ihrer Einseitigkeitnur noch peinlich.

Ralf Straube | Mo., 8. Dezember 2025 - 09:27

... und wenn es dann immer noch nicht passt, wirds weggelassen. Weil dann plötzlich kein "öffentliches Interesse" bestünde.
Wobei das Weglassen natürlich genauso eine Art der Lüge ist wie das Framing und die ansonsten verzerrte Darstellung der Realität.
Haltungsjournalismus ist kein Journalismus.