- Teil 1: Ohne Autorität haben die Lehrer keine Chance
Als vermeintliche Universallösung für Gewalt und andere Probleme an Grundschulen gilt der Dialog. Warum aber helfen die vielen Gespräche so wenig? Weil sie nur mit Kindern Sinn machen, die Regeln auch gehorchen wollen. Wo die Fehler im System liegen.
Der Tod eines Schaffners infolge eines Angriffs durch einen Schwarzfahrer hat jüngst bundesweit Schlagzeilen gemacht. Doch der öffentliche Raum in Deutschland verroht und verwahrlost schon lange. Ein Aspekt, über den dabei viel zu selten gesprochen wird, ist eine verwöhnende und einseitige Sozialpolitik und Sozialpädagogik.
Seit Jahrzehnten nämlich kümmern sich Politiker, Sozialarbeiter und Pädagogen mehr um die Befindlichkeiten von sozial schwierigen Menschen, als darum, sie zur Selbstbeherrschung und Einhaltung elementarer Regeln zu bewegen. Doch welche Denkmuster halten die Verantwortlichen nur davon ab, das Richtige zu tun?
In einer Mini-Serie widmet sich Cicero-Bildungsexpertin Miriam Stiehler pädagogisch-psychologischen Irrtümern, von denen wir uns verabschieden müssen, damit sich etwas ändert. Dies ist der erste Teil der Serie.
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Cottbuser Eltern haben in einem Offenen Brief gefordert, die Stadt müsse ihre Grundschulkinder endlich effektiv vor Gewalt und täglichen Störungen des Unterrichts schützen. An der betroffenen Grundschule stammen von 464 Kindern nur 84 aus deutschen Familien. Ein überwiegender Teil der Kinder spricht nicht genug Deutsch, um dem Unterricht zu folgen. Schlägereien und massive Beschimpfungen seien an der Tagesordnung, offenbar wurde sogar bereits Reizgas versprüht und ein Kind erlitt durch Prügel eine Gehirnerschütterung.
Was die Schule gegen das Problem tut, ist typisch für die heutigen Grundschulpädagogen: Man redet drüber. Und wenn die Lehrkraft gar nicht weiter weiß, wird der Übeltäter zur Schulsozialpädagogin geschickt. Ein Sicherheitsdienst soll auf dem Pausenhof das Schlimmste verhindern. Die Eltern bedanken sich ausdrücklich für das alles, aber beschweren sich zu Recht, dass die vielen Gespräche über problematische Vorfälle auf Kosten des Unterrichts gehen. Zumal das ganze Reden wenig nützt, wenn Kinder, die sich angesprochen fühlen sollten, die Hälfte davon gar nicht verstehen.
Der pädagogische Kern des Problems
Der Brief ist sehr sachlich und kompetent formuliert, aber der pädagogische Kern des Problems bleibt außen vor: die Frage, warum all diese Gespräche nichts helfen. Sie nützen nichts, weil sie nur mit Kindern Sinn haben, die Regeln gehorchen wollen und Regeln gehorchen können:
Kinder müssen den Regeln, die die Lehrkraft erklärt, gehorchen wollen. Sie müssen den moralischen Willen besitzen, die vermittelten Werte und Regeln anzuerkennen und sich ihnen unterzuordnen. Dazu muss eine Regel klar und ohne allzu viele Worte präsentiert und vor allem durchgesetzt werden. Das tun die Lehrer zu wenig, schreiben die Cottbusser Eltern. Gehorsam sollte auf Vertrauen fußen. Damit Kinder der Lehrkraft als einem Menschen vertrauen, der das Beste für sie will, müssen sie täglich erleben, dass die Lehrkraft dieses Beste wirklich erreicht. Diskussionen und Zeitverschwendung sind kein solches Erleben. Eine Lehrkraft, die den Übeltäter bestraft und den Schwachen stark und mutig beschützt, lässt Kinder dieses Vertrauen erleben. Dann werden die Regeln auch denen klar, die lange Erklärungen mangels Deutschkenntnissen gar nicht verstehen. Und diejenigen, die die Lehrkraft von vornherein verachten, haben zumindest Grund, sie als Repräsentantin der Obrigkeit zu fürchten und darum zu gehorchen. So wie man einem Polizisten gehorcht, auch wenn man nicht unbedingt seiner Meinung ist. Solange Lehrerinnen keine präsente und eindrückliche Autorität zeigen, bleibt der moralische Wille der Kinder unterentwickelt.
Wer die Regeln respektiert und ihnen gehorchen möchte, muss sich beherrschen können, um das Gewollte auch zu tun. Er muss seinen Bewegungsdrang, seinen Geltungsdrang, seine Aggressionen usw. beherrschen können. Eigentlich haben Grundschullehrkräfte hervorragende Voraussetzungen, um Schüler zur Selbstbeherrschung zu erziehen. Im Gegensatz zu Lehrkräften an Realschulen oder Gymnasien können sie ihre eigene Klasse vier bis sechs Stunden pro Tag führen. Das ermöglicht Konsistenz und viele Wiederholungen, wesentlich für den Aufbau guter Gewohnheiten. Doch an den wenigsten Grundschulen findet Erziehung zur Selbstbeherrschung statt. Warum?
Im Studium nicht gelernt, Autorität auszuüben
Beide Erziehungstätigkeiten sind enorm wichtig, damit aus Kindern starke Persönlichkeiten werden und damit sie gesellschaftliche Gerechtigkeit erleben. Doch noch nie waren Grundschullehrkräfte so schlecht für ihren Erziehungsauftrag gerüstet wie heute. Dafür gibt es drei Gründe: Sie sind überwiegend weiblich, sie haben bisweilen einen Hang zur Sentimentalität statt zur Fachlichkeit und sie haben im Studium nicht gelernt, Autorität auszuüben:
An Grundschulen arbeiten fast nur Frauen. Nun brauchen Frauen von Natur aus schon eine Extraportion Autorität, um von wilden Jungs respektiert zu werden. Man hört das heute vielleicht nicht gerne, aber dass so viele Jungen mangels Disziplin Verhaltensstörungen entwickeln und dann von überforderten Lehrerinnen erst recht zum Psychiater geschickt werden, hat auch etwas mit dem Fehlen von Alpha-Wölfen im Lehrkörper zu tun. Jungs atmen reihenweise auf, wenn endlich ein männlicher Lehrer an der Grundschule angestellt wird, der vielleicht sogar die leidige Regel „Mädchentore zählen doppelt“ beim Fußball abschafft. Stammen aber wie in Cottbus die meisten Kinder aus islamischen Kulturen, vervielfacht sich das Autoritätsproblem, da viele männliche Schüler die Lehrerinnen nicht respektieren.
Nicht selten sehe ich bei Damen aus dem Bereich Grundschullehramt eine gewisse Disposition zur Sentimentalität. Sentimentalität ist Liebe ohne Strenge, gepaart mit einem nostalgisch-verklärten Blick auf die Kindheit. Fragt man Studentinnen, warum sie dieses Fach gewählt haben, hört man neben der hohen Familien-Kompatibilität Gründe wie „Kinder in dem Alter sind so süß, ich möchte gerne mit denen arbeiten“. Die Vorlieben dieser Kolleginnen prägen vielerorts den Grundschulunterricht. Wenn die Kinder nicht „süß“ sind, reagieren sie hilflos und nicht selten bitter oder wütend. Sie hatte nie vor, als wesentlichen Teil ihrer Arbeit Autorität auszuüben und zu erziehen, und daher tun sie es weder gerne noch gekonnt.
Dafür wird gebastelt und laminiert, was das Zeug hält. Die Wahl des Klassenmaskottchens verschlingt nicht selten mehr Zeit als die Lektüre didaktischer Fachartikel. Unterrichtsvorbereitung hat für viele Lehrkräfte mehr mit Pinterest als mit Fachliteratur zu tun. Es gibt Kolleginnen, die sich mit zentralen fachwissenschaftlichen Themen auseinandersetzen, aber sie bilden lediglich eine wertvolle Minderheit. Unterricht soll hauptsächlich Spaß machen und nur ja nicht zu anstrengend sein. Entsprechend wurde noch in den 60er Jahren etwa neun Mal so viel in der ersten Klasse geschrieben wie heutzutage – verglichen mit Schulen wie der in Cottbus darf man guten Gewissens von Faktor 30 ausgehen. Das bewirkt, dass die Kinder nie wirklich das Arbeiten lernen. Es sind kaum Aktivitäten vorgesehen, die ihrem Wesen nach eine gewisse Ruhe und Disziplin fordern, die über längere Zeit schnelles Antworten und konzentrierte Ausführung unter angemessenem Druck verlangen.
Die Förderung der Selbstbeherrschung, die in den Lernaktivitäten selbst liegen könnte, bleibt daher aus. Die Lehrkräfte verlieren somit eine zusätzliche Quelle von Ruhe und Ordnung. Wenn es zudem an Fachlichkeit fehlt, entstehen hausgemachte Hürden für das Lernen. Das frustriert die Kinder zusätzlich, sie werden unruhig, ärgerlich oder weinerlich und erzeugen weiteren Stress in der Klasse. Je heterogener die Klasse, desto größer ist zusätzlich die Anspannung im Raum, da sich in jedem Moment des Unterrichts eine Gruppe der Schüler unter- oder überfordert fühlt. Homogene Gruppen werden aber aus ideologischen Gründen abgelehnt und die Lehrkräfte müssen permanent kräftezehrend differenzieren. Auf der Strecke bleiben dabei fast immer die intelligenteren Schüler.
Grundschullehrkräfte lernen im Studium nicht, Autorität auszuüben, im Gegenteil: Sie werden sogar entmutigt, dies zu tun. Die Ausbildung ist geprägt von Rousseaus Behauptung, das Kind sei von Natur aus gut und werde erst durch die Gesellschaft – und die Schule – verdorben. Auch die antiautoritäre Bewegung bleibt einflussreich. Autorität wird im Studium primär kritisch betrachtet. Begriffe wie „Strenge“, „Gehorsam“ oder „Strafe“ sind tabu. Dass es entscheidend darauf ankommt, welchen Regeln und Werten man gehorcht und dass Erwachsenwerden bedeutet, urteilsfähig gewählten Idealen zu gehorchen, anstatt in Beliebigkeit zu versinken, wird ausgeblendet. Besonders im Referendariat, wenn ein Vorgesetzter die ersten Unterrichtsversuche beobachtet und bewertet, müssen sich Grundschullehrkräfte vorsehen.
Selbst stark verhaltensgestörte Schüler dürfen sie nicht bestrafen, sondern höchstens durch „Belohnungspläne“ zu sozialverträglicherem Verhalten „motivieren“. Ich habe ein Mädchen erlebt, das von der Lehrerin alle 15 Minuten ein Gummibärchen erhielt, wenn es in dieser Zeit kein Schimpfwort gesagt hatte. Nach mehreren Wochen glaubte die Lehrkraft, das Problem sei nun gelöst, und entfernte die Schüssel mit den Süßigkeiten. Als das Mädchen dies am Montagmorgen bemerkte, schrie es die Lehrkraft an: „Du verfluchte Sau, wo sind meine Gummibärchen?“. Positive Verstärkung ist nun mal kein Königsweg.
Das Maximum an Autoritätsausübung ist für die meisten Kolleginnen, eine Ampel an die Tafel zu malen. Nun vergibt man so lange Striche für Zwischenrufe oder Frechheiten, bis das rote Feld erreicht ist, und streicht dann der ganzen Klasse irgendein Bewegungsspiel als „Konsequenz“. Wirkt auch dies nicht, reicht man als Zeichen der Kapitulation den schwierigen Schüler ins Zimmer der Schulsozialarbeiterin weiter. Und weil den jungen Frauen im Studium eingeredet wird, man müsse immer alles „klären“ und „Störungen haben Vorrang“, gibt es endlose „Aussprachen“ im Klassenzimmer, die kaum etwas nützen. Jede andere Form von Autoritätsausübung wird nicht nur kritisch betrachtet, sondern sogar sanktioniert.
Eine Referendarin erzählte eine Geschichte mit Hilfe einer plüschigen Löwen-Handpuppe. Als ein Junge permanent störte, sagte der Löwe zu ihm: „Grrr, nun sei aber endlich einmal still, sonst fress ich dich!“. Der Herr vom Ministerium drohte ihr mit Suspension und Nichtbestehen des Examens, wenn sie sich nicht beim Kind für diese furchtbare Gewaltandrohung entschuldigte. Als würde die Drohung einer Handpuppe Kinder schrecken, die schon mit acht Jahren alle Rambo-Filme gesehen haben, bei denen zuhause Gewehre als Schmuck an der Wohnzimmerwand hängen oder die beim Urlaub im Herkunftsland stolz mit Maschinenpistolen posieren. Nicht, dass ich die Handpuppe für zielführend halte. Dem Kind fehlte von vornherein die Fähigkeit, bewusst zu schweigen, denn dies wurde nicht geübt. Hier muss jede Veränderung ansetzen.
Zum Wohle der Schulgemeinschaft
Bei groben Verstößen aber nützen Verweise oder Briefe an die Eltern nichts, wenn sich die Familien dafür nicht schämen. Nur wer die Regeln und die Obrigkeit, die hinter dem Verweis stehen, wertschätzt, schämt sich dafür, sie missachtet zu haben. Besser wäre es, der Schüler müsste morgens um 6:00 mit seinen Eltern kommen und den Pausenhof fegen, die Mülltonnen auswaschen oder eine andere unliebsame, aber nötige Tätigkeit zum Wohle der Schulgemeinschaft ausführen. Über solche „alternativen Ordnungsmaßnahmen“ berichten Schulen, die sie einsetzen, viel Gutes.
Für ein friedliches Schulleben braucht es Kinder, die unseren Werten und Regeln gerne gehorchen wollen und das Gewollte mit Selbstbeherrschung umsetzen. Und es braucht Erzieher, die mit Liebe und Strenge auf Gehorsam gegenüber Werten und Regeln bestehen. Sie müssen bei den Kindern durch Bestätigung des Guten und Ahndung des Schlechten die nötige Selbstbeherrschung aufbauen. Solange man dem Irrtum anhängt, alle Menschen wollten von Natur aus das Gute und bräuchten lediglich Raum zur Entfaltung, wird sich nichts ändern. Dann wird es lediglich unschöne Szenen mit dem Sicherheitsdienst am Pausenhof geben und im Klassenzimmer werden die, die es am nötigsten hätten, nichts lernen, während willige Schüler marginalisiert und belästigt werden. Wenn nicht die Lehrkraft die Autorität im Klassenzimmer ist, dann wird es die Horde der Stärksten sein, denn ein Autoritätsvakuum bleibt nie lange ungefüllt.
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Vorschultauglichkeit nach bestimmten Regeln einführen ……
Die Kinder müssen bestimmte „Mindestanforderungen“ zum Besuch einer Grundschule haben. Erfüllen sie diese Anforderungen nicht w.ie z.B. das sprechen der deutschen Sprache, müssen diese Kinder einmal zurückgestellt werden und den Eltern knallhart gesagt werden, kann euer Kind nicht innerhalb eines Jahres die deutsche Sprache nicht nur aus Hinblick der Schultauglichkeit, sondern als Masstab der Integrtionswilligkeit, sprechen, verliert ihr die Staatsangehörigkeit oder Aufenhaltsstaus u.ä. und müßt ausreisen.
Es ist ganz einfach …… wenn man es politisch will.
Da die gewählten Repräsentativen der etablierten Parteien in der politischen Verantwortung es eben n i c h t. wollten, bleibt’s es vor der Hand, so wie es ist.bis sich der politische Wind dreht ……So einfach ist das, und das nicht nur auf dem Feld der Bildung !
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik
... bin als ehemaliger Lehramtsstudent für Grundschule in München (mir schwebte damals als Werkstudent in der Süddeutschen Zeitung „Das Prinzip Summerhill“ vor - "Werch ein Illtum", wie Ernst Jandl ganz allgemein einmal trefflich formulierte.
Für Kinder ist Liebe ohne prinzipielle Klarheit, Regeln und auch mal Strenge in der Durchsetzung auf gut Deutsch Sch...ietkram, wie x Kinderladenverwahrloste aus der damaligen Zeit später in Interviews selbst angaben. Und damit meine ich NICHT die selbst erlebten Züchtigungen und Prügeleien der 50er Jahre in Elternhaus und Schule, meist von kriegsgestörten Männern, aber auch von Frauen.
Im Gegensatz dazu ist als Liebe ausgegebene Dauer-Nach- und -Rücksicht gegenüber Kindern egoistisches Heischen nach Geliebtwerden, gepaart mit Bequemlichkeit und feiger Drückebergerei vor der erzieherischen Aufgabe.
Die Autorin schreibt hier scheinbar direkt aus ihrer "privaten Vorschule" mit "bezahlender Kundschaft"!? Ganz, ganz tolle Tipps! Wirklich! Diese sollte sie mal im Lehramt, hier bei uns in Berlin, an einer nicht als Brennpunkt geltenden Schule live vorführen! Mal sehen, ob sie den Tag gut übersteht! An einer "Hardcore-Schule" müsste man um ihr Leben fürchten! Überalterte Flüchtlingskinder (12-14 Jahre), die Alphabetisiert werden müssen und in die Grundschule gestopft werden, bei den 7-12 Jährigen. Kinder die mit purer Gewalt agieren und von den Elternhäusern, aber auch von unserem Staat und den staatlich finanzierten NGOs genau darüber aufgeklärt werden, dass der Lehrer ihnen nichts anhaben kann, gar nichts! Im Gegenteil, der Lehrer wird bei dem kleinsten Fehler fertig gemacht! Dann tanzen Kinder auf den Tisch, zeigen den Finger und sagen: "Du kannst mich mal! Du Opfer! Du Wichser! Fick dich ins Knie!" wenn du mich anfasst, holen meine Eltern die Polizei! Zeigen Sie ihr Können!
Da scheint das Land Berlin und seine Behörden und Schulen wohl mal falsch abgebogen zu sein!
Aber genau vor diesen Problem warnt die Autorin doch. Die Lehrer, Schulleiter und Behörden deligitimieren doch sich und den Staat, wenn sie sich das gefallen lassen. Kinder und Jugendliche, die sich so verhalten haben an einer regulären Schule nichts zu suchen und gehören sanktioniert. Und Eltern, die so ein Verhalten dulden oder gar fördern haben in diesem Land nichts verloren. Aber da taucht das nächste Problem auf. Das Heer an Sozialarbeitern klärt zwar unsere ausländischen Mitbürger umfassend über ihre Rechte auf und hilft ihneb sogar diese durchzusetzen, die Aufklärung und Durchsetzung der zugehörigen Pflichten fehlt aber. Auch weil dazu schon der politische Wille fehlt.
Richtig, der springende Punkt ist, dass die Autorin ihre Erkenntnisse an einer privaten Vorschule zu den Gegebenheiten an einer öffentlichen Schule ins Verhältnis setzt.
"An der betroffenen Grundschule stammen von 464 Kindern nur 84 aus deutschen Familien." Es wird nicht erwähnt, um wie viele und um welche Nationalitäten es sich bei den nicht deutschen Kindern handelt.
Seltsamerweise gibt es diese Probleme nicht überall: In Schleswig-Holstein besuchen viele deutsche Kinder Schulen der dänischen Minderheit. Diese werden von Dänemark unter Beteiligung von SH finanziert und ihr Besuch ist kostenfrei. Grundvoraussetzung ist, dass die Eltern sich zu den Werten dieser Gemeinschaften bekennen (keine Sorge, ist keine Sekte und nicht mal rechtsextrem, auch Habecks Kinder haben solche Schulen besucht) und fließend die deutsche oder dänische Sprache sprechen. Der Unterricht erfolgt in dänischer Sprache. Dänisch ist sehr leicht erlernbar, war selbst für mich im gehobenen Alter kein Problem.
....treffen in der Grundschule auf die Wirklichkeit.
Bei 84 Eltern wird die Lehrerin möglicherweise noch akzeptiert.
Bei den 380 anderen Eltern wird zum einen eine Ansprache wegen fehlender Sprachkompetenz scheitern und zum anderen wird die importierte neue "Herrenrasse" aus eine "Kartoffel" und dann noch eine Frau nie und nimmer akzeptieren.
Solche Beiträge haben wir in der Vergangenheit gelesen, lesen sie jetzt und es werden noch hunderte Folgen.
Da klappt nur eins:
Eine einzige Ansage, danach raus aus D.
Aber das wird hier mit linksgrün und einer Merkel CDU nie passieren.
Deutschland ist längst verloren.
Auf Welt war zu lesen, das die gut Ausgebildeten längst dabei sind das Land zu verlassen.
Es sind Leute aus MIND Berufen die das Geld in D generieren.
Irgendwelche Labberfächer werden in der richtigen Welt da draussen nicht gebraucht. Und auch keine Lehrer.
Geht endlich das Grundproblem an. Und dann dauerts noch 2 Generationen um das Chaos was linksgrun angerichtet hat zu beheben.
Buntland wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen, sehe ich ganz genauso.
Allerdings ist die links grüne Spielwiese auf dem sich die 16 Kultusminister tummeln, ist zwar die Basis allen Übels,, aber bei weitem nicht die einzige Baustelle, die Deutschland hat.
Mit besten Grüßen a d Erfurter Republik
*Weil sie nur mit Kindern Sinn machen, die Regeln auch gehorchen wollen.* Und weil sie nur Sinn machen, wenn diese Kinder der deutschen Sprache mächtig sind. Und weil sie nur Sinn machen, wenn diese Kinder vom Elternhaus erzogen werden, wenn ihnen Integration vorgelebt wird, wenn sie sich kümmern, wenn sie Kita und Schule nicht als Aufbewahrungsanstalt sehen, wenn sie ihre erzieherischen Pflichten nicht an der Pforte von Kita und Schule abgeben, sondern dieselben aktiv wahrnehmen. Wenn man Kindern eben nicht das archaische Leben des Herkunftslandes der Eltern oder Großeltern vorlebt, sondern diesen seinen Kindern abverlangt und vorlebt, dass man sich anzupassen hat und das Gewalt, sprachlich und körperlich eben keine Mittel der Auseinandersetzung ist. Das bedeutet aber auch, dem Kitapersonal und den Lehrern endlich den Rücken zu stärken einerseits und den links-grünen Lehrern endlich vorzugeben, ihre ideologische Einstellung zu Hause zu lassen. Aber alles nur noch ein Traum.
Einfach nur abstoßend wie unser Bildungssystem inzwischen vollends auf den Hund gekommen ist. Da finden also die bis heute von den Zuständigen in Politik u. Medien geleugneten Kulturkämpfe in den Arenen unserer Grundschulen statt zwischen hilflosen, ihrer Autorität (sollte die jemals vorhanden gewesen sein) beraubten Lehrkräften u. ABC-Schützen, wobei die Bezeichnung "Schützen" in dem Zusammenhang eine völlig neue Relevanz bekommt. Wann liebe Redaktion bekommen wir Leser einen tieferen Einblick in den Alltag einer Kindergärtnerin u. deren Beobachtungen zum Geschehen rund um den von der Eichhornkampftruppe okkupierten Sandkasten?
Hat die Politik und haben auch wir als Gesellschaft noch alle Tassen im Schrank?
Zuzusehen, wie unsere Nachkommen, deren Zukunftschancen sich schon in der Grundschule in Rauch auflösen, u. mit ihr das gesamte Konstrukt unserer bisherigen Normen gesellschaftlichen Zusammenhalts?
Dann können wir ja getrost alle Hoffnungen fahren lassen. Nach mir die Sintflut...FG
...schreibt die Autorin in Ihrem erschütternden Befund. Dies ist doch mittels Quote politisch so herbeigeführt worden, - also ließe es sich auch wieder ändern. Daß gerade für Jungs männliche Vorbilder wichtig sind, ist ja hinlänglich bekannt. Der Unterricht an Schulen trägt dem aber nur wenig Rechnung. Viele Fächer, für die sich verstärkt Jungen interessieren, wurden ja der Inhalte beraubt, wurden umbenannt, fächerten sich als 'Sachunterricht' in viele Themen auf, oder gingen ganz unter. Fächer wie "Werken" oder Sport wurden früher auf die Interessen von Jungs zugeschnitten. Hier könnten sie sich kreativ abreagieren und zusätzliche Erfolge vorweisen. Aus eigener Anschauung kenne ich auf die Frage, "na, wie war's heute in der Schule?" die Antwort: "Immer weben, weben, weben!
