Rezept fürs Wochenende - Dieses köstliche Schweinefilet mit Calvadosrahm werden Sie nicht vergessen

Auch unser Genusskolumnist würde gerne wieder mal entspannt verreisen. Und rät dazu, die nervige Pandemie-Zeit auch für die kreative Auffrischung kulinarischer Erinnerungen zu nutzen. In seinem Fall führte dies von der Bretagne über Malta zu Schweinefilet und Calvadosrahm.

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Autoreninfo

Rainer Balcerowiak ist Journalist und Autor und wohnt in Berlin. Im Februar 2017 erschien von ihm „Die Heuchelei von der Reform: Wie die Politik Meinungen macht, desinformiert und falsche Hoffnungen weckt (edition berolina). Er betreibt den Blog „Genuss ist Notwehr“.

So erreichen Sie Rainer Balcerowiak:

Kochen entwickelt sich bei mir manchmal intuitiv. Im Weinladen meines Vertrauens in Berlin-Kreuzberg stand eines Tages hinter dem Kassentresen ein großes, bauchiges Glasgefäß mit Abfüllhahn. Die Nachfrage ergab, dass es sich um Calvados handelt, eine direkt importierte Fassabfüllung aus der Normandie. Ein Probeschluck weckte wohlige Erinnerungen an Urlaube an der französischen Atlantikküste, das Getränk wurde also für gut befunden und erstanden.

Französisch-maltesisches Kopfkino

Wie alle Schnäpse fristete auch dieser Calvados bei mir ein wenig beachtetes Nischendasein. Doch dann stieß ich zufällig beim Scrollen in meiner Facebook-Timeline auf ein Foto mit Kommentar, bei dem Calvadosrahm eine Rolle spielte. Erneut machte es klick im Kopf, denn auch das hatte ich in Frankreich mal genossen und in äußerst angenehmer Erinnerung. Virtuell wurde ich diesen tollen Geschmack am Gaumen anschließend überhaupt nicht mehr los. Ich habe allerdings vergessen, wozu diese Soße in der Bretagne gereicht wurde.

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Margaretha Graf | Sa, 10. April 2021 - 13:41

Und jetzt hätte ich bitte gerne noch gewußt, was das für eine Beilage auf dem Teller ist? Kässpätzle?

Bernd Muhlack | Sa, 10. April 2021 - 16:48

... peu à peu den Teig "hinein schaben"...
Wie bei einem Hummer - aber der soll ja komplett gekocht werden ... oha; niemals!

Das könnten in der Tat Kässpätzle sein -
mit wahrhaft gut gebräunten Zwiebeln!
Von der Form her sieht das eher wie solch ein "Reis-Bollen" aus, nicht wahr?

Ich wäre - wie so oft - für Bratkartoffeln nach Omas Art.
Die passen fast immer!

Die Sauce ist sicherlich klasse!
Ich würde noch Pfefferkörner hinzugeben, nicht zu wenig!
... und am Calvados sollte man nicht knausern!
Zumal in Zeiten von Corona!
Das desinfiziert innerlich, immunisiert!

Nochmals zu den Kässpätzle.
Seit etlichen Jahren schabe ich meine Spätzle selber, obwohl ich Rheinländer bin!
Das ist kein Hexenwerk sondern ganz einfach!

Allerdings ist das seit Corona-Maßnahmen eher suboptimal.
Wenn niemand zu Besuch kommen "darf"/soll ist das nur blöde, oder?
Und keine Geburtstagsfeiern mehr - seit langer Zeit!

Eigentlich wollte ich nur zu den Kässpätzle etwas schreiben - na und?

Alles Gute Frau Graf!

Margaretha Graf | Di, 13. April 2021 - 16:06

Danke, Herr Muhlack, für Ihre Ausführungen zu Spätzle. Und das als Rheinländer. By the way, ich bin Schwäbin!