Gebetsruf des Muezzin - Der Sieg über die Ungläubigen

Während des Ramadan dürfen in einigen Städten die Muezzins zum Gebet rufen. Oft deklarieren die Imame das als Zeichen der Verbundenheit in der Corona-Krise mit den christlichen Kirchen. Seyran Ates schreibt, warum sie diese Aktionen für gefährlich hält.

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Digitaler Gottesdienst: Die Berliner Dar As-Salam Moschee darf den Muezzin nicht zum Gebet rufen lassen / picture alliance

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Seyran Ateş arbeitet als Anwältin und Publizistin. Sie ist Gründerin der liberalen Ibn Rushd-Goethe Moschee in Berlin.

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Seyran Ates, Mitbegründerin und Ideengeberin der liberalen Moschee

Ein Virus zwingt uns zu drastischen Maßnahmen. Nicht nur Ländergrenzen, Schulen, Restaurants usw. sind geschlossen, sondern auch Kirchen, Synagogen und Moscheen. Die Gotteshäuser, in denen Menschen die Nähe zu Gott suchen, bleiben zu. Menschen sind in Quarantäne und müssen in ihren Wohnungen andere Wege zu Gott und ihren Gemeinden finden.

Der Moschee- Verein der Neuköllner Begegnungsstätte (NBS) – würde man ihn in die Nähe der Muslimbrüder rücken, würde man eventuell eine Klage riskieren, daher tue ich das nicht – nutzte beispielsweise seine Facebook-Seite, um Gläubige darüber zu unterrichten, dass seit dem 3. April 2020 im Gleichklang zum Glockenläuten der christlichen Genezareth-Gemeinde in Neukölln erstmals öffentlich der islamische Gebetsruf erklingen werde. Die Idee wurde umgesetzt.

Aufruf zu Kontrollverlust 

Der Muezzin rief laut genug durch Lautsprecher, dass ihn viele Menschen hörten. Was dann geschah, nennt man aber wohl „außer Kontrolle geraten“. Eine Menschenmenge von mehr als 300 Menschen, mehrheitlich Männer, versammelte sich vor der Dar As-Salam-Moschee. Sie reckten ihre Handy-Kameras in die Höhe. Sie waren gekommen, um dem Ruf zu huldigen. Von außen betrachtet sah es teilweise aus wie bei einem Konzert, bei dem Filmaufnahmen zugelassen sind.

Man solle in den Zeiten des COVID-19 durch regelmäßige Gebete parallel zu jedem Glockenläuten ein Zeichen setzten. Der Ruf des Muezzins aus der NBS heraus führte jedoch nicht dazu, dass die Menschenmenge vor der Moschee dies als Verbundenheit zwischen Christen und Muslimen in schweren Zeiten auffassten, sondern als Sieg über die Ungläubigen, die Unterdrücker der Muslime. So lauteten jedenfalls viele Kommentare in den sozialen Medien unter den geposteten Videoaufnahmen.

Facebook-Liveübertragung aus der Moschee

Sie feierten vor Ort, dass endlich in Berlin-Neukölln der Ruf des Muezzins zu hören war. Der Bezirk hat die Aktion so verstanden, wie sie gemeint war – als Provokation. Er hat sie verboten. Der Ruf des Muezzins in Neukölln war aber keineswegs ein neuartiges Phänomen oder ein Einzelfall. Es gibt ähnliche Beispiele in anderen Städten, wie etwa in Duisburg-Marxloh oder auch in Flensburg.

Die Gebetsrufe kommen als Zeichen der Solidarität daher. Diese Sichtweise wird aber nur von wenigen vertreten. Die Organisatoren sagen zwar auch, dass es sich um ein Zeichen handele, aber die zentrale Frage ist doch, wie eine derartige Aktion bei den Musliminnen oder Muslimen ankommt, die den Ruf hören. Und nicht alle befürworten sie. Denn was wir sehen, sind die Vorboten eines Kulturkampfes entlang religiöser Konfliktlinien. 

Kein Zeichen der Verbundenheit 

Der Ruf des Muezzins aus der NBS heraus führte nicht dazu, dass die Menschenmenge vor der Moschee dies als Verbundenheit zwischen Christen und Muslimen in schweren Zeiten auffassten, sondern als Sieg über die Ungläubigen, die Unterdrücker der Muslime. So lauteten jedenfalls viele Kommentare in den sozialen Medien unter den gepostet Videoaufnahmen.

Aus Spanien kamen gar Aufnahmen mit dem Hinweis, dass endlich nach 500 Jahren der Muezzin wieder zu hören und der Sieg der Muslime über die Ungläubigen nicht mehr fern sei. Die Muslime würden sich zurückholen, was ihnen einst genommen wurde.

Hate Speech von konservativen Muslimen 

Den Vertretern des NBS nehme ich nicht ab, dass sie lediglich falsch verstanden worden sein wollen. Noch weniger nehme ich ihnen ab, dass sie keinen der Menschen vor der Moschee kannten, die keinerlei Abstand zueinander hielten und „Allah ist groß!“ rufend die Polizei angriffen, als diese  versuchte, die Menschenmenge aufzulösen. Jetzt soll es stattdessen eine Facebook-Liveübertragung geben.

Was den Inhalt dieser Übertragungen betrifft, darüber sollten sich unsere staatlichen Sicherheitsapparate schnellstens informieren. Sie müssen nur die Kommentare und Storys unter meinen Postings lesen und die Urheber verfolgen, dann sehen sie, wozu sogenannte konservative Muslime fähig sind. Selbstverständlich ganz feige hinter Fake-Accounts versteckt. Dass mir unterstellt wurde, ich würde mit der AfD sympathisieren und ich sei „gemeingefährlich“, gehört noch zu den harmloseren Kommentaren. 

Wird die Coronakrise die Gesellschaft weiter spalten?

Während in Krisenzeiten eigentlich Gräben überwunden werden sollten und die Gesellschaft enger zusammenrücken sollte – egal wie der soziale oder konfessionelle Hintergrund ist – befürchte ich, dass häufig genau das Gegenteil davon passiert. Wir sehen eine weitere Polarisierung, und ich befürchte, die jüngsten gewaltsamen Ausschreitungen in Paris waren schon erste Vorboten darauf waren, dass sich die gesellschaftlichen Fliehkräfte verstärken werden und wir auf „extremere“ Zeiten zusteuern werden. Zu groß wird der negative Einfluss der Krise auf den Alltag von vielen Menschen in den nächsten Jahren sein. 

Hoffen und wünschen wir uns dennoch, dass die Mehrheit der Muslime in Deutschland den Ramadan so begehen werden, wie die Christen kürzlich erst Ostern und die Juden den Pessach. Nämlich friedlich und besinnlich und unter Einhaltung der aktuellen Regeln – im Interesse aller Menschen in Deutschland. Vielleicht können wir Muslime den ersten „digitalen Ramadan“ sogar positiv nutzen und die friedlichen Seiten unserer Religion übers Internet auch in ein paar Wohnzimmer von unseren jüdischen und christlichen Freunden tragen. Damit könnten wir der absehbaren weiteren Spaltung unserer Gesellschaft sogar ein Stück entgegenwirken. Ob das gelingen kann, ist eine andere Frage. Ich bleibe Optimistin. 

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo, 27. April 2020 - 16:44

Zunächst zu einem Punkt Ihres Artikels.
Das Glockenläuten der christlichen Kirchen geschieht auch nicht als oder in Solidarität zu Muslimen oder Juden oder Hindus, Buddhisten etc.
Obwohl der Bezug zum Judentum augenfälliger, siehe die Kirchen selbst, die Gottesdienstordnung etc. und auch durchaus mitgemeint ist.
Zur Entspannung empfehle ich Ihnen die Filme "OSS 117, Der Spion, der sich liebte" ff.
Es wäre schön, wenn sich interreligiöse Absprachen und Modalitäten finden würden, die auch mit unserem gesellschaftlichen Leben hier abgeglichen wären und sowieso unserem Grundgesetz und also angenommen würden.

Seien Sie mir nicht böse, aber Ihren Kommentar muss ich als unfassbar dünn und dürftig bezeichnen. Ohne jegliche Substanz. Mein Trost: Ich habe schon Besseres von Ihnen gelesen, liebe Frau Sehret-Irrek. Frau Ates ist eine der markantesten und respektabelsten Persönlichkeiten in unserer Gesellschaft. Diese Frau hat schon unendlich viel Mut, Zivilcourage und Engagement gezeigt, wie sie unter den Bio-Deutschen nicht gerade häufig anzutreffen sind. Ein Vorbild für jeden. Auch für muslimische Frauen, die unter ihren Ehemännern zu leiden hatten, hat Sie Samariterdienste geleistet und dafür fast mit ihrem Leben bezahlt. Und da kommen Sie und wollen Frau Ates mit ein paar lässigen, undurchdachten, dürftigen Wörtchen eines Besseren belehrern? Das kann doch nicht Ihr Ernst sein. Oder haben Sie da in irgendeinem Delirium geschrieben?

Ich schätze Frau Ates sehr und hoffe, dass sie mit meinem Einwurf umgehen kann.
Ein bisschen können Sie auch meine Vorgehensweise erkennen.
Für mich keine Frage, dass Frau Ates aus gutem Grund und in tiefer Besorgnis um unser Zusammenleben hier schreibt.
Ich übernehme aber nicht 1:1 die Dramaturgie und das Drama der Texte, weil ich auch immer eine noch lebbare Zwischenlösung im Auge habe und auch nicht glaube, dass wir weit darüberhinaus kommen.
Was glauben Sie denn, was sich alles so in der Bundesrepublik tummelt, das in Friktion zum GG stehen könnte?

den letzten Satz mal weggelassen, weil er keine Kritik sondern Diffamierung ist, haben sie bzgl. des Kommentars von Frau S.-I. recht: er ist inhaltlich "dünn" oder anders gesagt: zum Artikel bezugslos.
Gleichwohl steckt dahinter die Kritik an Frau Ates als Religionsvertreterin mit dem "hehren" Anliegen, die christliche dt. Gemeinde, die "Bio-Deutschen", die Nationalisten usw. in ihrer jeweils ausländerfeindlich, rassistisch gefärbten Sorge um das Deutschtum und seine Werte sowie die Nation, darin zu beruhigen, daß der "wahre"
Islam doch friedlich, demokratisch, ja sogar deutsch sein kann, gäbe es nicht die radikalen Vertreter der Religion, oder der muslimischen Kultur, die eine gemeinsame Zukunft aller Bürger nebst ihrer Religion, die in D. leben wollen, nicht nur behindern
sondern als Feinde bekämpfen.
Mit diesem religiös motivierten Engagement ist Frau Ates selbstlos. Unbenommen.
Frau S.-I. betreibt "verdeckt" Religionskritik.Das wiederum ist auch überflüssig wie ein Kropf.

Zuerst meine Hochachtung für Frau Ateş. Aber auch Sie, Herr Schwedes sprechen mir aus dem Herzen! War Frau Sehrt-Irrek jemals in einer Moschee, geschweige denn in der Ibn Rushd-Goethe Moschee in Berlin Moabit? Hat diese Frau jemals ein Buch von Ataollahi Mojgan, Aslam Nadeen, Yasmina Khadra, Rafik Schami, Salman Rushdie oder anderen Schriftstellern muslimischer Herkunft gelesen? Bei letzterem kann ich besonders die Autobiographie "Joseph Anton" empfehlen. Dieses Buch, welches seine Flucht vor der Todesfatwa beschreibt, ist gut geeignet um den Hochmut abzukühlen. Als Beispiel der nicht mehr beherrschbaren religiösen Zeremonien möchte ich hier die Insel Bali empfehlen. Eine Insel, jahrhundertlang sehr stark hinduistisch geprägt, bis vor ~10 Jahren auch so in den Reiseführern gepriesen, wird jetzt von Islamisten ruiniert, wie es Frau Ateş für unser Land beschrieben hat. Beim Verlassen der Insel begleitet einem der Ruf der Muezzine bis zum Horizont.

Ich gebe mich einsichtig, was meinen letzten Satz betrifft und entschuldige mich. Tut mir leid. Mein Ärger leitet sich einfach nur davon ab, dass ich die vielen Relativierungen und Gesundbetereien nur noch schwer erträglich finde. Trotzdem sollte man sich einen zivilisierten Umganston bewahren. In Zukunft werde ich mich daran halten. Versprochen.

Karsten Paulsen | Mo, 27. April 2020 - 19:43

Ich kann den Muslimen keinen Vorwurf machen, sie besetzen nur Felder die durch unsere schwachen Kirchen und der schwachen, uneinigen Gesellschaft ohne Konventionen aufgegeben worden sind. Die Islamisierung wird durch unsere Kirchenfürsten mehr befeuert als durch die Muslime selbst in dem sie ihre eigenen Glaubensgrundsäzue verraten. Das tun die Muslime nicht ... Respekt.

Die Glocken rufen nur zum Gottesdienst oder läuten besondere Zeiten ein. Sozusagen wertfrei. Der Gebetsruf des Muezzin hingegen ist Verkündigung, ("Allah ist größer")Einladung("Kommt zur Freude ,kommt zum Gebet")und Bekenntnis zugleich. Wann immer ich meine Kinder in den Emiraten besucht habe, beim Gebetsruf habe ich ein Vaterunser still dagegen gesetzt. Nennt man wahrscheinlich geistliche Kriegsführung.

jetzt biegen sie sich aber bsw. die evangelische Läuteordnung zurecht, um ihrer Islamfeindlichkeit Berechtigung zu verleihen. Und ein harmloses Gebimmel ist so ein Glockengeläut auch nicht, eher Lärmbelästigung, wenn sie nach allen möglichen Gründen veranstaltet wird, wozu die Kirchen gesetzlich auch noch berechtigt sind. Und inhaltlich haben die Glockengeläutsvarianten inhaltliche Grundlagen, die Sie oder man nicht kennt, nicht versteht, weil nicht damit beschäftigt - aus welchem Grund auch immer. Und den Muezzin versteh ich jedenfalls ebenfalls nicht weil in Arabisch oder Türkisch . Oder ruft der in Deutsch zum Gebet? Wenn nicht, haben Sie einfach Pech im doppelten Sinne: laut und verständlich !!! So ist das dann eben mit der Religionsfreiheit als Grundrecht. Wollen sie doch nicht abschaffen?(!)

wir sind eine säkulare Gesellschaft, oder wollen es wenigstens sein; so daß die jetzt vom Islam besetzten Felder natürlich verwaist sind. Es geht aber keinesfalls, daß unter dem Mäntelchen der Religionsfreiheit Hasspredigten gehalten werden, in einer Sprache, die wir nicht verstehen, oder daß man uns als Ungläubige bezeichnet, und sich in einer Art und Weise verhält, die teilweise unter aller Kritik oder sogar kriminell ist.
Ich bin mit Ihnen, Herr Paulsen, aber der gleichen Meinung, was unsere Kirchenfürsten betrifft.

Markus Michaelis | Mo, 27. April 2020 - 20:17

Zum Teil sind solche Gesten, wie vor der Moschee, natürlich als Provokation gedacht. Das mag in "unseren" Augen nicht nett sein, weil "wir" in unseren "universellen Werten für die eine Menschheit" denken. Wenn da alle mitmachen, ist es super, wenn nicht, ist es auch gut und jedem überlassen mehr in seiner Gruppe zu denken (was die meisten machen).

In einer Demokratie gibt es zwar Rücksichten für alle Minderheiten, aber die großen Strömungen gehen selbstverständlich von den Mehrheiten aus. Auch wenn man wegen Traditionen nichts überstürzen sollte, gilt deshalb: wenn zum Freitagsgebet mehr Menschen kommen als zum Sonntagsgottesdienst, wird natürlich auch der Muezzin rufen, wenn die Glocken läuten. Oder eine klare Mehrheit (das sollten aber 2/3 sein) sagt, dass man sich mit allen religiösen Symbolen in der Öffentlichkeit überhaupt zurückhält.

Das sollte die Gesellschaft mehr diskutieren, ganz von alleine regelt es sich nicht und wir wollen auch nicht alles dem BVerfG überlassen.

Charlotte Basler | Di, 28. April 2020 - 14:47

In reply to by Markus Michaelis

Lieber Herr Michaelis,
ich lese Ihre Kommentare sehr gerne. Diesmal bin ich etwas anderer Meinung. Zitat: " ......natürlich als Provokation gedacht. Das mag in "unseren" Augen nicht nett sein, ..." Nicht nett? Nett? Zuwanderer (in diesem Fall Muslime) werden in eine (unsere) Gesellschaft aufgenommen. Mehr oder weniger so, wie ein Hausherr einen Gast aufnimmt. Für einen guten Gast ist es selbstverständlich sich den Gepflogenheiten des Hauses anzupassen. Sich dankbar und ggf. auch hilfsbereit zu erweisen um seine Gastgeber zu ehren. Ein Gast, der der Gutmütigkeit der Aufnahmegesellschaft durch Provokationen und andere hässliche Dinge (in dem Fall gehört auch die Verbreitung einer Viruserkrankung dazu) begegnet ist ................
Wir sollten unbedingt aufhören uns so ein Verhalten schönzureden.

Romuald Veselic | Mo, 27. April 2020 - 21:25

ist ebenso ein bigotter, wie unrealistischer Wunsch;
gleich Zitat: "Hoffen und wünschen wir uns dennoch, dass die Mehrheit der Muslime in Deutschland den Ramadan so begehen werden, wie die Christen kürzlich erst Ostern und die Juden den Pessach".
Es sind noch andere am Werk (China/Indien/Russland) die trotz eigener Widrigkeiten, es nicht zulassen werden, dass Europa eine Fortsetzung v. Nah/Mittelosten wird.
Der Wunsch, als Begriff, ist nicht mit dem Wissen kompatibel, sondern, mit Trost durch Selbsttäuschung.
Apropos: Solange ich mich entsinne, haben Kriegssiege seitens islamischer Staaten, in letzten 200 Jahren, nicht stattgefunden, solange sie gegen Nichtmoslems in den Krieg gezogen. Den letzten Jihad in Mittelasien, überlebte kein einziger Kämpfer, die gegen Sowjetmacht den hl. Krieg führten, um Buchara, Samarkand, Taschkent zu "befreien". Ansonsten sind die "Krieger" mit sich selbst beschäftigt. Von Afghanistan bis Mauretanien.

ihren Kommentar verstehe ich nicht. Bezieht sich auch nicht auf das Thema.
Kurze Anmerkung: Bigottes bzw. unrealistisches Verhalten sind inhaltliche Gegensätze, schließen sich jeweils aus. Positiv gesagt: man kann bigott und dennoch realistisch sein. Doch das ist nebensächlich.
Nicht so ihre Islam- (aber nicht Religions-)feindlichkeit, mit der sie sich beruhigt zurücklehnen können, da es - wie sie feststellen - zwei diktatorische Staaten gibt, an denen Sie sonst wegen ihren "Widrigkeiten" kein gutes Haar lassen, der Welteroberung des Islam Grenzen setzen werden (natürlich auf ihre Weise, wie die Kriegshistorie zeigte). Und dann ist die Islamsierungsbewegung sich selbst untereinander nicht einig.
Also kein Grund zur Panik. Den will der Artikel auch nicht verbreiten. Der fordert Gleichbehandlung in Zeiten der Coronakrise, ist damit keine Religions- bzw. Islamkritik.
Leider. Will doch die Verfasserin nur einen modernen Islam in einem von ihm anerkannten demokratischen Staat. Leider.

Romuald Veselic | Di, 28. April 2020 - 13:24

In reply to by bruno leutze

My Name is Veselic...
In D, werden Worte wie Bigotterie, nicht verwendet, denn sie negatives Idiom in Ultimativform vorführen. In D wird eher Frömmigkeit verbal angewendet, denn dies hört sich weniger negativ an. Sogar dürfte naturgegeben Strenggläubig zu sein.
Jeder, der Postet: "Der Sieg gegen die Ungläubigen" ist Gotteswerk, ist nach meinem Empfinden, ein primitiver Fanatiker.
Können Antichristen Rassisten sein?
Ich sehe es definitiv anders (offen feindlich), und wer sich in absoluten Werten äußert, ist bei mir nur der Beweis dafür, dass ich mich, als Angelogener fühle; mit Abwehrreflexx. Außer Naturwissenschaft, glaube ich an keine absoluten Werte; am wenigstens an die, die Aberglaube als Anleitung verwenden.
Was Sie, mir als Panik attestieren, ist für mich bedeutungslos.
Betrachten Sie mich als Quotenquerulanten. Oder ignorieren Sie mich.
Frohes Schaffen...

Roland Völkel | Di, 28. April 2020 - 13:46

In reply to by bruno leutze

Ihr Kommentar liegt aber völlig daneben! Hat nicht ansatzweise was mit dem Thema zu tun. Dieses werfen sie abetr anderen vor! Mal wieder typisch für Leute wie sie, die die uneingeschtränkte Wahrheit inne haben.
Und einen "modernen" Islam wird es auch nicht so schnell geben. Solange der Koran "alles regelt" und keine kritischen Stimmen zugelassen werden, ändert sich gar nichts.
Innerhin müssen noch 600 Jahre aufgeholt werden.

meine Antwort auf den Kommentar von Hr. Vaselic kritisiert schon den Kern, die Ausländerfeindlichkeit des Hr. V. in seinen verschiedenen Facetten, hier in Gestalt der Muslime. Daß er dabei ausgerechnet seine sonstigen "Feinde" zuhilfe nimmt, nämlich Rußland, China und Indien (wie kommen die in der Phalanx eigentlich rein?), die eine Islamisierung Europas nicht zulassen werden entzieht mir. Es sei denn, ich verstehe seinen Text als das, was er sein soll: die Mitteilung, daß der Islam platt zu machen ist, die Westeuropäer es nicht können (wollen?!)und deshalb die didaktischen Staaten (sind ja gewalttätig gg. "ihr" Volk) diese "Drecksarbeit" erledigen werden, natürlich aus eigenem Interesse.
Ansonsten: nehmen sie die "Leider" zur Kenntnis, die keine Befürwortung des Islam sind, auch nicht eines modernen, auch sonstigen Religionen nicht die Stange halten.
Das begründet sich aus dem Verstandesfehler an sich, an dem der/die Gläubige(n) wider wissenschaftlicher Erkenntnis festhält.

...der Unterschied zwischen den von Ihnen beschriebenen Eroberungszügem und dem jetzigen besteht darin, daß kein echter Gegner da ist, im Gegenteil sogar noch Tür und Tpr geöffnet und das gar noch beklatscht wird. Man ist sich des Angriffs gar nicht bewusst und begrüsst die entstehende Vielfalt. Damit wird die Schlacht sehr einseitig und erscheint offenbar der Mehrheit als friedlich.
Das ist mit keinem früheren Ereignis vergleichbar. Hier braucht es kein trojanisches Pferd, das Tor wird von selbst geöffnet, ja die Gegner sogar noch unter hohem Aufwant herein gebracht. Das ist in der Geschichte beispiellos.

Ulf Altenbeeke | Di, 28. April 2020 - 00:12

"Aus Spanien kamen gar Aufnahmen mit dem Hinweis, dass endlich nach 500 Jahren der Muezzin wieder zu hören und der Sieg der Muslime über den Ungläubigen nicht mehr fern sei. "
Sosehr ich auch mit Frau Ates sympathisiere und ihre tapfere Haltung wertschätze, aber sich aus der unendlichen Flut aggressiven Gequatsches in Internetkanälen aus aller Welt etwas herauszupicken, um den Kontrahenten im Meinungsstreit zu diskreditierien, ist kein guter Stil. "Aus Spanien" - wo, von wem, wie maßgeblich? Man stelle sich zum Vergleich vor, der Unfug aus den hiesigen Cicero-online Kommentaren oder von Satireseiten wie Tichys Einblick würde im Ausland als Argument gegen die Deutschen verwendet. Unfair. Gruselig.

Herr Altenbeeke, wo Sie Recht haben ist, dass man bei einem Verweis auf Vorgänge in Spanien klarer machen sollte, um was es sich handelt. Frau Ates suggeriert allerdings nicht, dass es durch die "spanische Tagesschau" ging, sagt aber auch nicht klarer, um was es genau ging.

Dass, bei klarer Benennung, auch "Netzgeflüster" und untergeordnete Positionen für die Stimmungen im Land relevant sein können, wenn sie an große Stimmungen ankoppeln, scheint mir aber außer Frage zu stehen. Denken Sie nur an rechte Hetze im Netz oder Äußerungen irgendwelcher AFD-Nebenkontakte etc.: wollten Sie da einfach drüber hinweggehen? Die Öffentlichkeit, die großen Medien, die Parteien, die Regierung etc. will das auf jeden Fall nicht vollständig ignorieren.

Insofern ist dieser Punkt bei Ates nicht gruselig. Gruselig ist, wenn man so will, die Unversöhnbarkeit der verschiedensten Standpunkte in Deutschland.

Ernst-Günther Konrad | Di, 28. April 2020 - 08:27

Wieder auf den Punkt gebracht liebe Frau Ates. Der Ex-Bundespräsident Wulff sprach davon, der Islam gehöre zu Deutschland. Unzählige Politiker haben bislang alles dafür getan, das neben echten Flüchtlingen, auch Wirtschafsmigranten, religiöse Fanatiker und IS- Kämpfer das Land fluteten. Nicht die "Schutzsuchenden" haben sich zu integrieren, nein, die länger hier Lebenden sollen es tun. Ja, es gibt den Muslim, der hier friedlich und nicht fanatisiert sein Leben gestaltet und sich integriert. Ja, die gibt es wirklich. Auch ich kenne einige. Wenn aber der Muezzin ruft, da legen nicht wenige Muslime den Schalter um und sehen in den Nichtmuslimen eben die "Ungläubigen". Wer Kritik an der Ausländerpolitik übt, ist automatisch AFD, rechts und wird braun angestrichen. Selbst die Christen in diesem Land haben sich "unterworfen" und wollen der Politik gefallen und verschließen die Augen vor der Wahrheit. Fanatismus egal, ob das aus Glauben oder Politik heraus geschieht, braucht die Welt nicht.

Genauso ist es, wie Sie es beschreiben. Die Autorin, Frau Ates, Sie, ich und eine Minderheit gehören zu den einsamen Rufern in der Wüste. Wer politisch etwas dagegen unternehmen will, dem bleibt nur, die AfD zu wählen - ich selber wähle sie aus reinem Protest, aus reinster Notwehr. Wer dies nicht tut, gießt Wasser auf die Mühlen jener, die der ungesetzlichen Migration weiter das Wort reden. Aber aus der AfD macht man den Gott-sei-bei-uns. Man grenzt die größte Oppositionspartei wie in einer "gelenkten Demokratie" aus. Wie wir wissen tun das die Politiker der Altparteien, die Medien, die Kirchen, die Gewerkschaften usw. Das ist höchst undemokratisch und der Lackmustest für einen Parteienstaat. Die meiste Zeit in den vergangenen Jahrzehnten habe ich die Grünen gewählt. Das ist schon lange vorbei. Und zwar für immer. Denn diese verschließen die Augen vor der Wirklichkeit, sind arrogant, experimentieren mit unserer Gesellschaft auf höchst fahrlässige und zutiefst undemokratische Weise.

Aber eben dieser ist nicht nur bei Radikalreligiösen jeglicher Art - auch manche Evangelikale gehören dazu - sondern gerade in politischen Parteien wie der AfD zu finden. Mit Parteioberen, die Andersdenkende "ausschwitzen" wollen. Daran ändert auch nichts, dass diese Partei fast 6 Mio Wähler hat, wie manche AfD-Anhänger lamentieren.

Ein solcher Sturm wurde uns von einem eifrigen Foristen angekündigt. Der sämtliche Corona-Verhaltensmassnahmen ignorieren würde, versteht sich.

Seltsamerweise hat sich das vorauseilande Wissen nicht bestätigt. Sieht man mal von dem schändlichen Ereignis in Neukölln ab. Aber dem stehen auch etliche Corona-Parties und andere Veranstaltungen entgegen, zu veantworten von Nicht-Ramadan-Verfechtern.

Gerhard Schwedes | Di, 28. April 2020 - 09:25

Zuerst einmal meinen Respekt für Frau Ates! Die Beschwichtiger und Leisetreter unter den Kommentatoren kann ich nur als Ignoranten bezeichnen, die keine Ahnung von Frau Ates haben. Frau Ates - so viel für die Ignoranten - kann von Glück sagen, bei einem Anschlag überlebt zu haben. Ihr Möchte-Gern-Killer hatte mal wieder wie so oft den Koran wortwörtlich genommen. Und heute muss sie beschützt werden, weil sie von ähnlich gestrickten Muslimen Morddrohungen erhält. Das allein widerlegt schon alle Beschwichtiger. Man kann den Propheten und seinen Koran nicht mit Jesus und dem Neuen Testament gleichstellen. Da trifft nämlich Nächsten- und Feindesliebe, die von Jesus gepredigt und gelebt wurde, auf einen Religionsstifter, der dazu aufruft, Juden, Christen und überhaupt Ungläubige zu vernichten. Im Koran, so viel sollte inzwischen ein einigermaßen gebildeter Mensch wissen, sind die Gewaltsuren von größerer Verbindlichkeit als jene aus Mekka. Bitte die Begriffe Abrogation und Takiya studieren!

die man hoffentlich ändern kann, wie auch unsere Schriften teils anders interpretiert werden als früher und sich auch andere Religionen in je anderen Ländern anpassen im Laufe der Jahrhunderte, gar Jahrtausende, es geht auch um die Religiosität der Muslime und dabei spielt es für mich keine Rolle, dass ich muslimische, wie auch andere Verwandte habe, ich suche nach Kompromissen, sogar trotz der evtl. fast Unfähigkeit mancher Länder, dies bei sich ebenso zu versuchen.

Herr Schwedes, da nur wenige "beschwichtigende" Kommentare dabei sind, nehme ich an, Sie meinen auch mich? Mir geht es weder um Beschwichtigung noch um Alarmierung. Mein Punkt ist, dass unsere Gesellschaft auf Grundwerten aufgebaut ist, sagen wir mal Menschenrechte, Demokratie, Rechtsstaat, Europa, Grundgesetz - so in etwa. Daneben hat jeder Mensch sein eigenes Empfinden, was er als fair empfindet und wie er sich eine Gesellschaft vorstellt. Bei uns wird das meist als Eines gedacht, ist mein Eindruck. Die Grundprinzipien sind dafür da, das "richtige Leben" zu ermöglichen, und "Mein Empfinden" ist natürlich Teil und im Rahmen des "richtigen Leben".

Wir kommen und sind geprägt aus Zeiten einer homogenen und erfolgreichen Gesellschaft. Mein Punkt ist es als Gesellschaft mehr darüber nachzudenken, wo überall Widersprüche auftreten (und es gibt immer viele) und wie wir damit umgehen wollen. Auch Widersprüche zu unseren Grundwerten - sollen sie nicht zu reinen Mantras verkommen.

... lieber Herr Schwedes.
Für mich ist es eine unumstößliche Tatsache, daß der real existierende Islam weder mit dem christlichen Glauben noch mit dem deutschen Grundgesetz kompatibel ist.
Jegliche Beschönigung und Beschwichtigung bzw. Hoffnung auf eine Annäherung
verbietet sich daher.
Wenn man aber ein Wunschdenken pflegt, dann sieht die Welt eben anders aus, als sie real ist. Dann kann man sich beliebig etwas vormachen:
"Wir haben doch alle denselben Gott!"
"Die Muslime sind unsere Brüder u. Schwesern, die sich - auf ihre Art - genau so
nach Liebe und Anerkennung sehnen wie wir."
"Wenn wir ihnen nur friedlich und freundlich entgegen kommen, dann werden sie sich auch uns annähern."

Derartige Sprüche entstammen eindeutig einer märchenhaft-naiven Weltsicht, welche man sich nur dann überhaupt erlauben kann, wenn man priviligiert ist (= in einem reichen, hochzivilisierten Land lebt) und es um einen herum noch genügend Realisten gibt, die diese Luxus-Verhältnisse stabil halten.

Gerhard Schwedes | Di, 28. April 2020 - 13:02

Das Zauberwort für den Islam ist "Macht". Dafür gibt es einen raffinierten Werkzeugkasten. Die Werkzeuge sind: 1. die Fatwa. Wer gegen fundamentale Regeln des Islam verstößt, der sei des Todes (Fatwa). 2. Eine muslimische Frau darf keinen Ungläubigen heiraten, damit die Kinder nicht den jüdischen, christlichen oder sonstigen Glauben des Vaters annehmen. 3. Das Haus des Friedens kann erst dann entstehen, wenn die ganze Gesellschaft (noch besser: die ganze Welt) dem Islam unterworfen oder wenigstens hörig geworden ist. 4. Konvertierungsverbot: Wer den Islam verlässt, soll des Todes sein. 5. die Tötungssuren gegenüber den Ungläubigen im Koran. In einer Sure wird auch noch der Mörder als der verlängerte Arm Gottes gepriesen. Dementsprechend hat der Islam mit Feuer und Schwert ganze Völker erobert. 6. die Takya. In der Diaspora darf der Muslim die Andersgläubigen bewusst belügen und betrügen, um für sich oder den Islam Vorteile zu verschaffen. 7. Geburtendschihad (Aufruf v. Erdogan).

hoffentlich wohnen sie auf einer abgesonderten Insel mit nur Christen oder so ähnlich, n u r keine Muslime. Sie müssten sonst Blut und Wasser schwitzen vor Angst um ihr Leben. Wenn nicht, mitten in der Stadt, umringt von muslimischen Mitbewohner: Armer ... .
Nur zur Bereicherung ihrer Kenntnisse: jüdische Religionszugehörigkeit bestimmt sich über die Mutter, nicht aber über den Vater. Haben sie sicherlich gewußt, nur in ihrem Eifer übersehen.

Gerhard Schwedes | Di, 28. April 2020 - 13:31

Das Bekenntnis zum Islam befindet sich in einer schitzophrenen Situation. Einerseits soll der Koran Gottes Wort sein, an dem es nichts zu deuteln gibt. Damit lässt sich der Koran aber nicht historisch-kritisch von den Gläubigen deuten, ohne den Status des Koran als unerschütterliches Wort Gottes in Frage zu stellen. Man befindet sich also in einer denklogischen Zwickmühle. Hinzu kommt noch ein weiterer, völlig vertrackter Widerspruch, nämlich die Abrogation, die besagt, dass im Falle von widersprüchlichen Suren die chronologisch spätere für den Gläubigen die verbindliche ist. Und damit wird es jetzt für eine Apologie des Islam arg. Weil nämlich die Tötungssuren im Koran die späteren sind, also einen höheren Wahrheitsanspruch für sich in Anspruch nehmen, werden die friedlichen Suren aus der mekkanischen Zeit außer Kraft gesetzt. Ein Muslim hat also nur die Möglichkeit, die Aussage, dass der Koran Gottes Wort sei zu verwerfen oder den Kopf vor den Widersprüchen in den Sand zu stecken.

na, das ist doch mal ein agitatorischer Ansatz, den (uneinheitlichen)Islam zu spalten. fangen sie bei ihrem Gemüsehändler an, wenn sie wieder nach der Coronakrise oder der fortschreitenden Beschränkungslockerung einkaufen können. Aber vorsichtig, er müsste sie eigentlich, den Ungläubigen, kurzundklein machen. Wenn er es nicht tut, so zeugt dies doch von einem in ihm aktiven oder passiven Widerstreit zu den Kuren. Es stellt sich die Frage, ob er die überhaupt (so) kennt. Das könnte sie Herr Schwedes beruhigen, dann bräuchten sie ihn nicht überzeugen; andererseits aber auch beunruhigen, denn er könnte ein "Schläfer" sein, der "lügt" und "betrügt", nur um in seiner Gefährlichkeit, seiner mörderischen Absicht, nicht erkannt und dadurch Materiatur für die Sorte von Fremdenfeindlichkeit zu werden, die sich schnell zum Rassismus mausert.
Doch das ist eigentlich ihr Problem - Herr Schwedes.

Kurt Walther | Di, 28. April 2020 - 14:56

Meine Anerkennung und Respekt für die Arbeit von Frau Ates in Berlin. Ich lese gerne ihre Artikel. Als "alter weißer Mann", im atheistischen Ostdeutschland lebend, aber noch getauft und auch konfirmiert, stehe ich jeglicher Religion ablehnend gegenüber. Aus konservativer Islam-Sicht ist man dann wohl ein "Doppelt-Ungläubiger" (?).
4-5 Mio. Moslems in DE und ihre fortgesetzte Zunahme ist für mich ein Problem, das hin zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen kann. Der wirtschaftliche und finanzielle Spielraum wird sich durch die Corona-Pandemie ohne Zweifel deutlich verengen. Religiöse Fanatiker werden das für ihre Heilslehren gerne nutzen wollen. Dem ist unbedingt gegenzusteuern. Insofern kann ich die aufopferungsvolle Arbeit von Frau Ates für einen aufgeklärten Islam nur unterstützen. Inwieweit sich der Islam aber überhaupt "aufklären" lässt, entzieht sich meinem Urteilsvermögen. Klar ersichtlich ist nur, dass islamische Länder arme Länder sind, Ausnahme: Ölstaaten.

Klaus Peitzmeier | Di, 28. April 2020 - 19:17

Mir ist nicht klar, warum ich als unbestritten Ungläubiger, egal ob als Christ oder Atheist, den Moslems vertrauen sollte. Wo gibt es das Beispiel, daß, wo Moslems die Bevölkerungsmehrheit stellen, Christen geachtet werden? Doch wohl nicht in der Türkei, dem gesamten arabischen Raum bis hin nach Afghanistan. Da ist nichts von Religionsfreiheit. Da wird alles vernichtet, was muslimfremd ist. Wie um alles in der Welt, kann man im Angesicht dessen davon ausgehen, daß die Moslems sich ausgerechnet in Zentraleuropa nicht der gleichen Gründlichkeit bedienen werden, so man ihnen die Gelegenheit dazu gibt? Wäre es nicht einfach nur logisch u angemessen, wenn wir zuallererst einmal forderten, den Beweis beizubringen, daß man ihnen vertrauen kann. Also die vollständige Religionsfreiheit in muslimischen Ländern in allen Lebensbereichen erwartet, bevor man ihnen diese hier leichtfertig zugesteht. Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber, sagt man.