Ein Kreuz in St. Pölten, Österreich / picture alliance / HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com | HELMUT FOHRINGER

Frohe Botschaft - Was Ostern über Disruptionen lehrt

Zuletzt machte das Wort von der Disruption auffällig oft die Runde. Disruption kann positiv sein, und sie kann auch zerstörerisch wirken. Auch Ostern hat etwas extrem Disruptives. Die Disruption, für die Jesus steht, ist letztendlich eine Erweiterung von Lebenspotential.

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Peter Beer ist Vorsitzender im Stiftungsrat der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und seit 2020 Professor am Institut für Anthropologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana. (Foto: EOM)

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Hans Zollner lehrt Psychologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana und leitet das Institut für Anthropologie. Er gilt als Experte für Kinderschutz und Prävention. Von 2014 bis 2023 war er Mitglied der Päpstlichen Kommission für den Schutz von Minderjährigen. Zollner ist Jesuit.

So erreichen Sie Hans Zollner:

Wer den Spruch „Klappe zu, Affe tot“, salopp gesagt, raushaut, der hält normalerweise eine Sache oder einen Vorgang für endgültig beendet. Da gibt es nichts mehr zu reden, da ist nichts mehr zu diskutieren, da geht nichts mehr – gar nichts. Für die einen mag dies bedauerlich sein, für die anderen ist es eine Erleichterung, dass ein Schlusspunkt erreicht wurde, denn das macht vieles einfacher, schafft Klarheit und in gewissem Sinne auch Sicherheit. Die Möglichkeit, aber auch die Notwendigkeit, sich zu verändern, sich auf Neues einzustellen und nach neuen, vielleicht ganz anderen Lösungen und Antworten auf bestehende Fragen und Probleme zu suchen, hat sich damit zumindest vorerst erledigt. 

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