- Lassen wir die Vergleiche – und den Frauenfußball in Ruhe
Der Frauenfußball taugt nicht als Projektionsfläche für gesellschaftliche Stellvertreterdebatten – weder für Gleichheitsrhetorik noch für herablassenden Spott. Er verdient es, als eigenständiger Sport mit eigenen Stärken und Schwächen ernst genommen zu werden.
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ist am Freitagabend mit einem 2:0-Sieg gegen Polen in die Europameisterschaft in der Schweiz gestartet. Ein wichtiger Auftakterfolg und ein gelungener Start ins Turnier, in dem für die deutsche Auswahl unter Umständen auch der ganz große Erfolg drin sein könnte. Am Dienstagabend steht das zweite Gruppenspiel gegen Dänemark auf dem Spielplan, dabei muss das Team allerdings auf seine Kapitänin Giulia Gwinn verzichten, die das gesamte Turnier mit einer Innenbandverletzung verpassen wird.
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egal, ob Männer oder Frauen ihn spielen. Was aber beim Frauenfußball extrem auffällt, ist das der ÖRR vor einigen Jahren scheinbar beschlossen hat ihn massiv zu „fördern“, weil er gesellschaftlich im Vergleich zur Männervariante keine Rolle spielt(e). Das selbstredend intolerabel, denn Frauen können doch alles besser als Männer, sind gar die besseren Menschen, zumindest aus grünlinkswoker Sicht.
Seitdem wird dieser Banalsport der maximal eine Randgruppe meist lesbischer Frauen interessiert auf Kosten der Gebührenzahler massiv gepusht und verklärt, das nervt einfach nur unglaublich.
Ich bitte zudem den Cicero von solchen Berichten Abstand zu nehmen, daß paßt einfach nicht in dieses Blatt. Fußball gehört nicht in den Cicero!
... aber wenn Sie gestatten, bin ich anderer Meinung, zumal´s eben, wie sie ja selbst schreiben, AUCH eine Geschmacksfrage ist. Und da hat jeder seinen bzw. jede ihren, oder?
Gibt´s überhaupt ein Thema, über das der Cicero nicht schreiben DÜRFTE? Würde mich echt interessieren, und auch, ob´s ein Redaktionsstatut gibt und wenn, was da drin steht. Oder ist das top secret?
über das Apostroph, das scheint Ihnen sehr zu liegen, denn Sie benutzen es überall dort, wo es nicht hingehört.
Ansonsten ist es natürlich eine Geschmacksfrage wie alles im Leben, dennoch bin ich der Auffassung, daß 98% der Leser des Cicero wenig bis kein Interesse an Sportberichterstattung haben, dafür gibt es ja den ÖRR und andere einschlägige Medien wie die BILD.
Ich jedenfalls habe keine Lust Sportberichte über mein Abo zu bezahlen, dafür abonniere ich kein Magazin für politische Kultur.
Als das männliche Pendant, weniger brutale Fouls und zum großen Teil recht hübsche Spielerinnen. Trotzdem kann eine Gleichbezahlung nicht erfolgen, denn die Vereine als Wirtschaftsunternehmen können nur Geld ausgeben, das sie vorher erwirtschaftet haben, d.h. wenn die Einnahmen bei den Männern höher sind, bekommen die Spieler auch mehr Geld. Das mag in den Augen vieler Fans ungerecht sein, ist aber ein marktwirtschaftliches Geetz.
Tue ich. Einstmals Fußball verrückt hat sich meine Begeisterung auf ein Minimum reduziert. Ich schaue nur noch selten, weil zu kommerziell und wenn ich gerade auch täglich u.a. die BILD lese, wie da der Männerfußball gehypt wird und einzelne Spieler zu Göttern erklärt werden, reicht mir das. Und ja, Frauen sollen in Ruhe ihren Sport machen können. Angemessen berichten und nicht kommerzialisiert werden. Doch das hat schon angefangen sich zu ändern. Einzelne Spielerinnen machen bereits Werbung, breiten ihre Privatleben (auch Sexualleben) aus, machen über eigene Podcast Werbung für sich. Auch der Frauenfußball hat in diesem Sinne "seine Unschuld bereits verloren". Und was lesen wir inzwischen auch. Irgendwelche Kerle, die diese Frauen nur als Sexobjekte sehen. Von Missbrauch wird berichtet. Widerlich. Und komme mir niemand damit, dass die Frauen aufreizend gekleidet seien und sexy aussehen. Das rechtfertigt nichts, aber auch gar nichts. Oder sollen die künftig in Burka spielen?
mir scheint aber ein großer Teil des Problems die Frauen selbst zu sein, so üben die mehrheitlich lesbischen Spielerinnen offensichtlich teils massiven Druck auf die Spielerinnen aus, die nicht lesbisch sind/sein wollen. Ist natürlich nach grünlinkswoker Lesart so auch kein Thema, aus meiner Sicht ist es das aber doch und es sind nicht immer nur die bösen Männer!
Ich bin nicht so im Thema. Ich lese mal die Überschriften in den Msm und das wars eigentlich. Das da auch einige lesbisch leben, wusste ich und ist für mich eigentlich egal. Ich habe nichts dagegen. Wenn die aber im Sinne der woken Spinner glauben, diesen Sport zum queeren Sport zu machen oder lesbisch über alles zu propagieren und entsprechend Druck gegenüber anders orientierten, sprich heterosexuellen Frauen auszuüben, dann ist es mir nicht mehr egal. Weder Männer sollen Druck auf Frauen ausüben, noch umgekehrt oder Frauen auf Frauen, weil sie eben nicht lesbisch sind. Denn wenn das im Laufe der Zeit Überhand bekäme, wäre der Frauenfußball schneller gestorben als die denken.
