Frankfurter Buchmesse - Sie Todfeind, Sie!

Peter Hoeres macht aus der Geschichte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein abgründiges Sittengemälde der Bundesrepublik

Carsten Knop, Chefredakteur Digitale Produkte (l), und Berthold Kohler, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ, r), stehen in den Redaktionsräumen hinter einem Exemplar der ersten FAZ-Ausgabe vom 01.11.1949.
Die erste Ausgabe der FAZ vom 01.11.1949 / picture alliance

Autoreninfo

Dr. Klaus-Rüdiger Mai, geboren 1963, Schriftsteller und Historiker, verfasste historische Sachbücher, Biographien und Essays, sowie historische Romane. Sein Spezialgebiet ist die europäische Geschichte. Am 10. April erscheint sein Buch „Geht der Kirche der Glaube aus?“

Foto: Herder

So erreichen Sie Klaus-Rüdiger Mai:

Nicht von ungefähr trägt die Biografie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung des Würzburger Historikers Peter Hoeres als Titel den Claim der Tageszeitung: „Zeitung für Deutschland“. Die FAZ griff beherzt in politische, kulturelle, aber auch prononciert in wirtschaftliche Debatten ein, war seit ihrer Gründung 1949 Medium und Akteur zugleich.

Einen heutigen Leser mag es erstaunen, dass die FAZ ihre Entstehung vor allem wirtschaftspolitischen Interessen verdankte. Die CDU startete nämlich mitnichten als Partei der Marktwirtschaft, sondern forderte im Ahlener Programm von 1947 die weitgehende Verstaatlichung der Industrie und wollte nur in engen Grenzen ein freies Unternehmertum, allerdings mit Mitbestimmung der Arbeiterschaft dulden.

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