Szenenfoto aus „Yunan“
Georges Khabbaz als Munir / © Red Balloon Film/Microclimat Films/Intramovies

Film der Woche: „Yunan“ - „Die Wasser umgaben mich bis an mein Leben“

Klingt zeitgeistig, doch es geht um Wichtigeres: „Yunan“ erzählt von einem arabischen Autor, der auf einer Hallig neuen Lebensmut findet. Regisseur ist der in Hamburg lebende Syrer Ameer Fakher Eldin – ein Shooting Star des internationalen Arthouse-Kinos.

Ursula Kähler

Autoreninfo

Ursula Kähler ist promovierte Filmwissenschaftlerin und arbeitete unter anderem am Deutschen Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt am Main. Sie veröffentlichte „Der Filmproduzent Ludwig Waldleitner“ (2007) und „Franz Schnyder. Regisseur der Nation“ (2020).

 

So erreichen Sie Ursula Kähler:

Das Grün in Nordfriesland wirkt satter als anderswo. Vielleicht liegt’s am Himmel, der oft grau darüber prangt. Oder am salzigen Boden, der das Weidegras der Marschrinder so saftig sprießen lässt. Wer den Norden Deutschlands kennt, weiß, wovon die Rede ist. Und versteht die Faszination, die diese Region auszulösen vermag. Den Reiz ständig wechselnder Wolkenformationen, des rauen Windes und der Gesänge unterschiedlichster Vögel. Die Inseln dort oben ziehen Jahr für Jahr immer mehr Urlauber an. Die Halligen aber verharren als Ort der Idylle. Hierhin verschlägt es den Protagonisten des Films „Yunan“. Er sucht die Einsamkeit und will nachdenken – über seinen letzten Schritt.  

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