- Mal wieder kurz die Welt retten
Er ist wahrscheinlich der am sehnlichsten erwartete Blockbuster des Kinojahres: der neue „Superman“. Regisseur James Gunn gelingt es, die altbekannte Geschichte um Clark Kent imposant, kurzweilig und zeitgemäß zu erzählen. Superhelden-Kino vom Feinsten.
Eine Eiswüste irgendwo in Alaska. Man sieht nur unendliches Weiß. Darüber ein grauer, frostiger Himmel. Plötzlich fällt etwas herunter und schlägt explosionsartig in den Schneeboden. Es ist Superman – unschwer an seinem ikonischen blauen Anzug mit dem roten Umhang zu erkennen. Der Held wirkt ramponiert. Sein Gesicht ist blutig und verschrammt. Auch sonst geht es ihm nicht gut. Denn Superman hat zum ersten Mal einen Kampf verloren. Mit anderen Worten: Die Welt ist in höchster Gefahr.
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Waren die Helden meiner Kindheit und Jugend. Meine Schwester arbeitete in einem Schreibwarengeschäft und wir bekamen immer am Ende der Woche jeweils ein Exemplar nicht verkaufter Heftchen bevor man sie zurückgeschickt hat.
Wir haben die Geschichten regelrecht gefressen und die Helden verehrt.
Heute habe ich ehrlich gesagt keinen großen Bezug mehr zu den Figuren. Ich habe da keinen Tiefgang in den Geschichten erkannt. Anders als bei Herr der Ringe, Star Wars oder Harry Potter.
Dennoch, wer ihn mag soll sich den Film anschauen. Ich brauche es nicht mehr.
Da ich eher ein Fan "realistischer" US-Helden bin, nutze ich gerne die Gelegenheit, auf eine alte Serie hinzuweisen, die aber m.E. auch im "Superheldennarrativ" wurzelt, nur scheinbar alltäglicher.
Ich meine die Serie "Blue Bloods", wahrscheinlich gut übersetzt mit ADEL, blauem Blut.
Wer kann das besser als Tom Selleck verkörpern?
Niemand.
