One Battle After Another
Szene aus „One Battle After Another“ / Photo Courtesy Warner Bros. Pictures

Film der Woche: „One Battle After Another“ - Keiner wird gewinnen

Sean Penn und Leonardo DiCaprio sind lebende Legenden. Allein ihretwegen lohnt sich der bizarre Actionthriller „One Battle After Another“. Frei nach einem Roman von Thomas Pynchon erzählt er virtuos von der gesellschaftlichen Spaltung eines paranoiden Amerikas. Jetzt hat er sechs Oscars gewonnen.

Ursula Kähler

Autoreninfo

Ursula Kähler ist promovierte Filmwissenschaftlerin und arbeitete unter anderem am Deutschen Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt am Main. Sie veröffentlichte „Der Filmproduzent Ludwig Waldleitner“ (2007) und „Franz Schnyder. Regisseur der Nation“ (2020).

 

So erreichen Sie Ursula Kähler:

Bob Ferguson hastet durch einen Supermarkt. Er trägt einen Bademantel, darüber einen Rucksack, die Hosen sind verdreckt. Seine Augen schmerzen vom Tränengas, in das ihn kurz zuvor Cops in einem Tunnelversteck eingenebelt haben. Bevor er den Shop verlässt, klaut er noch schnell eine Sonnenbrille. Gestresst drückt er die Tasten eines Münztelefons. 

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Sabine Lehmann | Do., 25. September 2025 - 15:48

Schon beim Intro war ich wie gebannt. Frau Kähler versteht es doch immer wieder, spannende Einblicke in neue Filmprojekte zu schaffen!
Im übrigen ist Leonardo di Caprio immer ein Garant für tolle Filme, ich kenne sie alle und freue mich schon auf diesen neuen. Dass unvermeidbar für das aktuelle Hollywood und die "woken" Gesellschaftsströmungen im heutigen Amerika doch wieder eine politisch-moralische Erziehungsagenda mitschwingt, ist verzeihlich, dank des guten Plots und herausragender Hauptdarsteller. Aber eigentlich sind mir die Filme am liebsten, die völlig ohne politischen Erziehungsauftrag auskommen und aktuelle Konstellationen völlig außen vor lassen. Mit der Lupe muss man sie suchen, aber es gibt sie noch. Und wer noch einmal ganz, ganz weit zurück möchte in unserer Zeit & noch ein bis zwei Taschentücher übrig hat, der kann ja den Film "So wie wir waren" mit Robert Redford & B. Streisand schauen: Ein Film-Juwel aus den Siebzigern mit einem Robert Redford zum dahin schmelzen;-))

Sabine Lehmann | Fr., 26. September 2025 - 12:52

Ich revidiere meine Vorschusslorbeeren. Das gesamte Casting der weiblichen Darsteller beruht offenbar nur auf einem Kriterium: Go woke, get broke.
* Teyana Taylor
* Chase Infiniti
* Regina Hall
Sorry, wer sind die? Sie sind alle schwarz, aber niemand kennt sie, bis auf den Casting-Chef? Mit was haben die sich qualifiziert, außer mit ihrer Hautfarbe? Die eine war Rapperin, die andere spielte in B- bis C-Filmen mit und die dritte hatte eine Klamauk-Rolle bei Scary-Movie. Black Lives Matter? So what?
Weiße Hauptdarstellerinnen ließen sich sicher keine finden, denn wer will schon an der Seite von Leonardo Di Caprio oder Sean Penn spielen;-);-)