- Die schönste Symphonie des Grauens
Das neue Kinojahr startet mit einem fulminanten Remake: „Nosferatu – Der Untote“ ist die zweite Neuverfilmung von Friedrich Wilhelm Murnaus Klassiker aus dem Jahr 1922. Für Freunde des stilvollen Horrors ist dieser ästhetische Gothic-Film ein Muss.
Remakes haben es schwer. Sie werden stets an ihren Vorgängern gemessen. Dabei fällt der Vergleich leider häufig zu ihren Ungunsten aus. Allerdings nicht immer. So geschehen bei „Die Spur des Falken“ (1941), „Ben Hur“ (1959) oder aktueller „Im Westen nichts Neues“ und den beiden „Dune“-Teilen. Es gibt mehrere, darunter gute Gründe für eine neue Version eines bereits existierenden Films: künstlerische, technische, inhaltliche, gesellschaftspolitische und sogar kulturelle.
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früher Angst gemacht, so sehr, dass ich meilenweit entfernt blieb von jeglicher erotischen "Untergrundmusik".
Ich bin also auch weit entfernt von anderen filmischen Versuchen, in der Lust und Sexualität etwa etwas Aussaugendes zu verstehen und das auch noch in alle Ewigkeit.
Da frage ich dafür eher nach einer Art Verlangen in der Tradition evtl. "schwarzer Löcher" und kann mich dafür nicht begeistern.
Ich setze also auf das "Kruzifix" und z.B. die himmlisch gesegnete Liebe zwischen Faust und Gretchen. Nicht ohne Fehl und Tadel und dennoch,
wenn nicht in dieser Welt, dann in einer neuen...
Aber natürlich werde ich mir diesen Film irgendwann ansehen und daraus lernen.
Die Besprechung klingt vielversprechend.
