- Monsterliebe
Der Horrorfilm boomt. Gerade in Krisenzeiten spiegelt er gesellschaftliche Ängste. In „Nightborn“ kämpft eine Mutter mit aufgezwungenen Idealen von Mutterschaft. Eine blutige, bildgewaltige Satire über das vermeintlich traute Familienglück.
Ganz ehrlich: Horror gehört nicht zu meinen Lieblingsgenres. Geprägt durch frühe Erfahrungen mit Werken wie „Der Exorzist“ oder „Chucky – Die Mörderpuppe“ kehrte ich der Sparte ruckzuck den Rücken. Sinn und Reiz dieser Art von Filmen hat sich mir nie so ganz erschlossen. Horror soll angeblich Angst, Stress und Anspannung in kontrollierter Umgebung erzeugen. Dem Schreckmoment folgt vermeintlich ein Gefühl der Erleichterung und Befriedigung. Nach der Ausschüttung von Adrenalin kommt, so die Theorie, die Belohnung durch Dopamin. Diese Mischung sorgt für den Kick, den Horrorfans so lieben.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
Sind finnische Wälder eigentlich mono"thematisch oder "divers" und war das schon immer so?
Botschaft des Filmes diejenige wäre, auch "Monster" zu lieben, aber wie kommt frau überhaupt darauf, ein solches auf die Welt gebracht zu haben?
Das dürfte der Film en passent sicher auch zeigen.
Ich fand das Stillen toll, ich nährte meine Kinder.
Dieses "Aufgehen in", ist das nicht ein Zeichen von Bezüglichkeit?
Hat Geburt in dem Film überhaupt etwas mit Sexualität zu tun oder nur mit, auch noch falsch verstandener "Vegetativität"?
Das Thema des Filmes scheint mir aber hochgradig relevant.
