- Mutti Overkill
Von der starken Bindung einer Mutter und ihrem gehbehinderten Sohn erzählt die französische Tragikomödie „Mit Liebe und Chansons“. Die wahre Geschichte begleitet einen Pariser Jungen bis ins Erwachsenenalter – leider zu sentimental und vorhersehbar.
Kindern soll man ja bekanntlich zwei Dinge verleihen: Wurzeln und Flügel. Wer auch immer diese Weisheit, fälschlicherweise häufig Goethe zugeschrieben, formulierte – er hat gewiss recht. Die Kombination aus Liebe, Geborgenheit und Werten sowie Freiheit und Selbständigkeit gilt als ideale Balance verantwortungsvoller Erziehung. Esther Perez, die Mutter in dem Film „Mit Liebe und Chansons“, scheint von der Flügel-Thematik eher wenig zu halten. Als sie in den sechziger Jahren mit ihrem sechsten Spross niederkommt, bricht für die aus Marokko stammende Pariserin eine Welt zusammen. Denn der kleine Roland hat einen Klumpfuß.
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