Szenenfoto aus „Honey Don’t!“
Margaret Qualley als Honey O’Donahue / 2025 FOCUS FEATURES LLC.

Film der Woche: „Honey Don’t!“ - Hart aber heiß

Kultregisseur Ethan Coen schuf mit Bruder Joel Klassiker wie „Fargo“. Nun dreht er queere B-Movies. Die Neo-Noir-Komödie „Honey Don’t!“ über eine lesbische Privatdetektivin strotzt vor Coolness und Sex. Ihr politischer Subtext aber nervt.

Ursula Kähler

Autoreninfo

Ursula Kähler ist promovierte Filmwissenschaftlerin und arbeitete unter anderem am Deutschen Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt am Main. Sie veröffentlichte „Der Filmproduzent Ludwig Waldleitner“ (2007) und „Franz Schnyder. Regisseur der Nation“ (2020).

 

So erreichen Sie Ursula Kähler:

Sie ist sexy und sie weiß es. Honey O’Donahue spart nicht mit ihren Reizen. Jeder soll sie sehen. Weiße Bluse, enger Stiftrock und schwarze Nahtstrumpfhose. Dazu das rhythmische Klackern ihrer spitzen Stilettos und ein Hüftschwung, wie ihn Naomi Campbell nicht besser hinkriegen würde. So stolziert die heiße Privatdetektivin durch ihr Leben in der kalifornischen Kleinstadt Bakersfield. In den Gängen der örtlichen Polizeidienststelle zieht sie die sehnsüchtigen Blicke der Gesetzeshüter auf sich. Mordkommissar Marty Metakawich fleht schon seit längerem um ein Date. Honey jedoch lehnt stets lächelnd ab. Die Begründung „I like girls“ nimmt er ihr nicht ab. Dass dem so ist, wird wenig später mehr als deutlich.

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