Ausschnitt aus Caravaggios „Ecce Homo“
Ausschnitt aus Caravaggios „Ecce Homo“ / Museo del Prado

Film der Woche: „Ecce Homo – Der verlorene Caravaggio“ - Der Schläfer erwacht

Es hing bei einer spanischen Familie in einem einfachen Esszimmer. Dann wurde es wiederentdeckt: Caravaggios „Ecce Homo“. Ein spannender Doku-Thriller erzählt die Geschichte eines einzigartigen Gemäldes und die Suche nach einem geeigneten Käufer.

Ursula Kähler

Autoreninfo

Ursula Kähler ist promovierte Filmwissenschaftlerin und arbeitete unter anderem am Deutschen Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt am Main. Sie veröffentlichte „Der Filmproduzent Ludwig Waldleitner“ (2007) und „Franz Schnyder. Regisseur der Nation“ (2020).

 

So erreichen Sie Ursula Kähler:

Im Original heißt dieser Dokumentarfilm „The Sleeper“. Schließlich dreht sich hier alles um einen sogenannter „Schläfer“. In der komplexen Welt des internationalen Kunstmarktes bezeichnet man damit Werke von enormem Wert, die lange verborgen bleiben oder fälschlicherweise nicht als solche klassifiziert werden. Der Traum eines jeden Kunsthändlers. Caravaggios „Ecce Homo“ ist so ein Exemplar. Drei Jahre lang begab sich der spanische Regisseur Alvaro Longoria auf eine außergewöhnliche Reise, um die Entdeckung, die Restaurierung und den Verkauf dieses Meisterwerkes zu dokumentieren. Auch wer kein Kunstliebhaber ist, wird mit dem überaus sehenswerten „Ecce Homo – Der verlorene Caravaggio“ auf seine Kosten kommen.  

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Brigitte Simon | Mi., 30. Juli 2025 - 17:55

Abendstille oder auch Atempause empfinde ich bei diesem Werk. Nach längerem Studium dieses Gemäldes setzten sich meine Finger in
Bewegung, um "ein Plagiat" in irgendeiner
Form - in meiner Überschätzung - "herzustellen". Es wurde nur eine simple Radierung. Der Großonkel meines Vaters war Professor an der Kunstakademie in Dresden.
Mein Gott würde er sagen "grausam". Nun gut, jetzt hängt die Radierung in unserer Bibliothek wo sie nur Unerschrockene sehen können.

Danke Cicero für das Bild. Nun kann ich in Ruhe und Zeit den Artikel lesen. Danke Cicero.