Odyssey
Odysseus (Matt Damon) und Göttin Athena (Zendaya) / Universal Studios

Film der Woche: „Die Odyssee“ - Licht und Schatten über Ithaka

Es ist das Kinoereignis des Jahres: Christopher Nolans „Die Odyssee“. Durch ungünstig besetzte Nebenrollen geriet das Werk früh in die Kritik. Vor allem aber aus kommerziellen Gründen verschenkt Nolan die Chance, einen epochalen Film vorzulegen.

Ursula Kähler

Autoreninfo

Ursula Kähler ist promovierte Filmwissenschaftlerin und arbeitete unter anderem am Deutschen Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt am Main. Sie veröffentlichte „Der Filmproduzent Ludwig Waldleitner“ (2007) und „Franz Schnyder. Regisseur der Nation“ (2020).

 

So erreichen Sie Ursula Kähler:

Es sind die größten Geschichten der Menschheit: die Ilias und die Odyssee, entstanden Mitte des 8. Jahrhunderts vor Christus. Homer, ihr Autor, war ein rhapsodischer Poet, der, des Schreibens vermutlich unkundig, aus einer langen Überlieferungstradition schöpfte. Er schildert Ereignisse, die schon zu seinen Lebzeiten Jahrhunderte zurücklagen, eine Welt der Mythen, Götter und Heroen am Ende der Bronzezeit.

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Jens Böhme | Do., 16. Juli 2026 - 20:31

Um überhaupt eine Oscar-Nominierung zu erhalten, müssen allerlei Geschlechter und Farbnuancen im Film vorkommen. Da wird auf kulturelle und gesellschaftliche Fakten keine Rücksicht genommen. Um Hollywood zu verstehen, muss man wissen, dass Kino dort in erster Linie Unterhaltung bedeutet. Ob der Film Homers Märchen korrekt widergibt, ist deutsche Pingeligkeit.

Gisela Hachenberg | Do., 16. Juli 2026 - 21:32

Da sieht man mal wieder, wie es geht: 3 Zensuren (Bild u.a.) von „himmelhochjauchzend“ bis „zu Tode betrübt“. Man mache sich selber ein Bild und schaue sich den Film an, sofern man sich für das Thema interessiert. Auch die Zensoren und Prüfer wollen/müssen Geld verdienen! 😉