Szenenbild aus „Der Salzpfad“
Gillian Anderson und Jason Isaacs als Raynor und Moth Winn / BBC/Number 9 Films/Steve Tanner

Film der Woche: „Der Salzpfad“ - Das Leben geht weiter

Das Drama „Der Salzpfad“ erzählt die wahre Geschichte eines britischen Ehepaars, das von Armut und Krankheit erschüttert wird. Auf einer 1000 Kilometer langen Wanderung entlang der rauen englischen Küste findet es wieder Hoffnung und Kraft.

Ursula Kähler

Autoreninfo

Ursula Kähler ist promovierte Filmwissenschaftlerin und arbeitete unter anderem am Deutschen Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt am Main. Sie veröffentlichte „Der Filmproduzent Ludwig Waldleitner“ (2007) und „Franz Schnyder. Regisseur der Nation“ (2020).

 

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Am 16. Mai 1992 schlägt Eintracht Frankfurts große Stunde. Im letzten Spiel der Bundesliga-Saison spielt der Verein gegen Hansa Rostock. Die Hessen führen die Tabelle an. Um erstmals seit 1959 wieder Deutscher Meister zu werden, benötigen sie lediglich ein Unentschieden. Doch es kommt anders. Ein nicht gegebener Elfmeter und ein spätes Gegentor machen den entscheidenden Strich durch die Rechnung. Die Eintracht verliert mit 1:2. Nach Abpfiff ist die Stimmung im Keller. Trainer Dragoslav Stepanović aber bleibt optimistisch. Im serbo-hessischen Dialekt tröstet er die Fans mit einem Satz, der mittlerweile Kultstatus besitzt: „Lebbe geht weider.“

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Dorothee Sehrt-Irrek | Mi., 16. Juli 2025 - 15:52

lieber als Metapher, aber natürlich ist die englische Westküste ein Hingucker.
Manche Filme schaue ich mir nur der Landschaft wegen an und ob Story und Darsteller mit ihr kompatibel sind.
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist Persuasion 1995, mit Amanda Root und Ciarán Hinds.
Für den "Salzpfad" muss man das Landleben evtl. länger gewohnt sein als ich.
Danke für die Besprechung.
Apropos "Investments", anders als staatlich, jedenfalls im Groben abgesichert wären sie nicht mein Ding.
... und wer könnte das bewerkstelligen von unseren Politikern?
Da bin ich wieder froh, dass ich in Deutschland lebe, dem Land des "überlegten Lebensmanagement".
Ja, es mag viele Freiräume geben, die sollten aber klug abgesichert betreten werden.
Ich mag auch keine Akrobatik ohne Sicherung:)
Fähigkeit statt Abenteurertum
Wenn man sich durchschlagen kann, braucht man die Kinder nicht.
Es gibt aber auch Absicherungen.
In der Beziehung schon für mich als junge Frau wegweisend "Golden Girls".
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Ann-Katrin Grönhall | Do., 17. Juli 2025 - 12:56

für den Tipp! Klingt für mich interessant und da die DVD erst im Oktober rauskommt habe ich mir schon mal das Buch zur Einstimmung bestellt.