Der Phönizische Meisterstreich
Szene aus „Der Phönizische Meisterstreich“ / TPS Productions/Focus Features

Film der Woche: „Der Phönizische Meisterstreich“ - Dreh’s noch einmal, Wes

Auch das neueste Werk von Kultregisseur Wes Anderson strotzt vor Hyperästhetik und Skurrilität. In der starbesetzten schwarzen Komödie „Der Phönizische Meisterstreich“ spielt Benicio del Toro einen skrupellosen Tycoon, der sein Ableben regelt.

Ursula Kähler

Autoreninfo

Ursula Kähler ist promovierte Filmwissenschaftlerin und arbeitete unter anderem am Deutschen Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt am Main. Sie veröffentlichte „Der Filmproduzent Ludwig Waldleitner“ (2007) und „Franz Schnyder. Regisseur der Nation“ (2020).

 

So erreichen Sie Ursula Kähler:

Der Film beginnt mit einer Katastrophe. Bereits zum sechsten Mal stürzt Unternehmer Anatole „Zsa-zsa“ Korda in einem Privatjet ab. Die Medien berichten über das Unglück. Denn Korda ist berühmt – und sehr reich. Er wird für tot geglaubt, hinterlässt 10 Kinder, darunter neun Jungs und seine Tochter Liesl. Doch Korda überlebt. Auch diese Bruchlandung in einem Maisfeld räumt den zwielichtigen Tycoon nicht aus dem Weg. Wieder retten ihn Schicksal und Kämpfernatur. Der Zorn sprüht aus seinem rechten Auge, das andere ist zugeschwollen. Kräftig spuckt er einen Zahn aus. Weg mit allem Ballast. Es gibt Wichtigeres zu tun. Die Attentate mehren sich. Korda muss seine Nachfolge regeln.

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