- Jede Geschichte beginnt im Leben eines anderen
Pedro Almodóvar hat seinen 24. Film gedreht. „Bitteres Fest“ ist eine raffiniert konstruierte Verschmelzung von Realität und Fiktion. Das Melodram reflektiert, ob Kunst jede Aneignung fremder Erinnerungen rechtfertigt. Dabei übt der spanische Meister auch Selbstkritik.
Es ist nicht immer leicht, mit einem Künstler liiert zu sein. Oder für einen zu arbeiten. Wenn dann noch emotionale oder finanzielle Abhängigkeit hinzukommt, kann die Verbindung toxisch werden. Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar kann davon sicher ein Lied singen. In seinem neuen Film treten all diese Spannungen zutage. „Bitteres Fest“ ist ein stark selbstreflexives, autofiktionales Melodram, das auf dem bewegten Leben seines mittlerweile 77-jährigen Schöpfers beruht. Es vereint gleichermaßen ästhetischen Reiz, inhaltliche Tiefe und dramaturgische Raffinesse.
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... liebe Frau Kähler - danke dafür.
Weniger wiedergefunden habe ich mich gestern entlang Ihrer Kritik am Film "Die Odyssee" in demselben.
Dieses oft leider im wahrsten Wortsinn ohrenbetäubend dröhnende Getümmel, ob beim buchstäblichen sich gegenseitig Abschlachten in diversen Zusammensetzungen oder in anderen gewalttätigen Szenen und das typische Hollywood-Finale furioso mit rührseligem Ausgang - da behalte ich mir lieber meine Erinnerungen beim Lesen von "Sagen des klassischen Altertums" von Gustav Schwab vor 65 Jahren mit 15. Nix für ungut.
