Szenenbild aus „22 Bahnen“
Zoë Baier (Ida) und Luna Wedler (Tilda) / Constantin Film Distribution/Gordon A. Timpen

Film der Woche: „22 Bahnen“ - „Die Welt ist scheiße, aber auch voll schön“

Mit ihrem Debütroman „22 Bahnen“ gelang Caroline Wahl vor zwei Jahren ein Sensationserfolg. Die Verfilmung der Coming-of-Age-Geschichte zweier Schwestern und ihrer alkoholkranken Mutter kann der Vorlage jedoch nicht das Wasser reichen.

Ursula Kähler

Autoreninfo

Ursula Kähler ist promovierte Filmwissenschaftlerin und arbeitete unter anderem am Deutschen Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt am Main. Sie veröffentlichte „Der Filmproduzent Ludwig Waldleitner“ (2007) und „Franz Schnyder. Regisseur der Nation“ (2020).

 

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Das Phänomen Caroline Wahl ist schon beeindruckend. Seit zwei Jahren ist die Autorin mit ihren beiden Romanen in den Bestsellerlisten vertreten. Mittlerweile sollen es mehr als eine Million Exemplare sein, die von ihrem Debüt „22 Bahnen“ verkauft wurden. Der Nachfolger „Windstärke 17“ stieg im Mai letzten Jahres sofort auf Platz 1 des Spiegel-Rankings. Kürzlich erschien Wahls drittes Werk, „Die Assistentin“. Anscheinend trifft die 30-Jährige mit ihren Erzählungen einen Nerv. Nicht bei jedem Leser. Aber – und das muss man ihr lassen – vor allem bei den Jüngeren. Da die Filmbranche stets auf solchen Erfolgswellen mitreiten will, folgt auf einen Bestseller meist die Leinwandadaptation. So auch im Fall von „22 Bahnen“.

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