Plakat mit roter Strichzeichnung einer Figur, Menschenmenge im unscharfen Hintergrund, Foto.
Feministische Demo zum Internationalen Frauentag 2025 in Berlin / picture alliance / dts-Agentur | -

Feminismus und Statistik - Die Verhaustierung des Mannes

Im feministischen Milieu treibt der Hass auf Männer im Verbund mit grenzenloser Migrationsfreude paradoxe Blüten. Möglich macht das eine altbekannte Methode: Man verwendet nur die Statistiken, die ins eigene Weltbild passen.

Bernd Stegemann

Autoreninfo

Bernd Stegemann ist Dramaturg und Professor an der Hochschule für Schauspielkunst (HfS) Ernst Busch. Zuletzt ist von ihm erschienen: „Was vom Glauben bleibt. Wege aus der atheistischen Apokalypse“ bei Klett-Cotta (2024) und „In falschen Händen. Wie grüne Eliten eine ökologische Politik verhindern“ bei Westend (2025).

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Jüngst forderte anlässlich der Fernandes-­Affäre eine Spiegel-Kolumnistin, neue feministische Gebote einzuführen: Es soll Ausgangssperren für Männer geben. Es soll ein Alkoholverbot für Männer geben. Und alle Männer sollen ab dem 18.Lebensjahr alle paar Jahre ein Antiaggressionstraining absolvieren müssen. 

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Johannes | Di., 23. Juni 2026 - 16:19

ist mit der Doppelmoral, Inkongruenz, Heuchlerei und Niedertracht eine Nullnummer besser eine aggressive Blase, die nur auf Frust gebaut in sich zerfällt, wenn man nur direkt nachfragt.

Brigitte Miller | Di., 23. Juni 2026 - 16:19

diese Frauen so wütend? Über welches "Patriarchat" ereifern sie sich so?
Zum Trick, die migrantischen. Straftäter aus Statistiken herauszu halten, greifen sehr viele verschiedene Stellen.
Man lese Frank Urbanioks Buch "Schattenseiten der Migration" und komme aus dem Staunen nicht mehr heraus, in welche Trickkisten da gegriffen wird, um der Realität nicht ins Auge schauen zu müssen.*
Allen voran auch Kriminologen wie Christian Pfeiffer oder Dirk Baier (in der Schweiz tätig) die uns beruhigen mit der Aussage, die Kriminalität sei sowieso rückläufig und mit der Migration habe sie nicht viel zu tun.
*oder auch, um nicht den Falschen in die Hände zu spielen.

Walter Bühler | Di., 23. Juni 2026 - 16:34

... und Habecks Ökonomie haben in Deutschland lange genug zeigen dürfen, was sie taugen.

Jeder, der über offene Augen verfügt, kann sehen, was sie in der wirklichen Realität taugen.
---
Es lohnt sich nicht, sich mit solchem Zeug ernsthaft zu beschäftigen.

Aus einem Stück Holz wird trotz aller Rhetorik kein Schweineschnitzel, egal wie oft man es in der Pfanne wendet.

S. Kaiser | Di., 23. Juni 2026 - 16:42

Ach, die Frau Stokowski mal wieder .... im Spiegel, aha …..
Herr Stegemann, bitte, validieren Sie doch nicht den Quatsch, den diese „Feministin“ fabuliert.
Dazu sollte sich der Cicero echt zu schade für sein …..

Christa Wallau | Di., 23. Juni 2026 - 16:55

Diese Churchill zugeschriebene Lebensweisheit könnte man heute erweitern:
"Traue keiner Interpretation einer Statistik, die du nicht selbst vorgenommen hast!"

Es ist sinnlos, darüber zu klagen, wie Tatsachen geleugnet u. Schönfärbereien geglaubt werden; denn so sind die Menschen nun mal: Die meisten von ihnen halten das für wahr, was ihnen von einer Mehrheit an öffentl. Institutionen und aktiven, aggressiven Minderheiten oft genug eingeredet wird. Das wollen sie auch gern glauben.
So lange dieser Zustand anhält, kommt keine noch so stringente Argumentation dagegen an.
Erst muß der Kipp-Punkt erreicht werden, an dem sich die Mehrheitsverhältnisse ändern.
Dann besteht die Chance, daß die Rest-Masse der Menschen aufmerksam wird u. bereit ist, ihre bisherige Meinung zu ändern.
Wie lange bohrt die AfD nun schon dicke Bretter, um die falsche Politik der Altparteien anzuprangern? 13 lange Jahre! Und erst j e t z t
trägt diese Knochenarbeit Früchte -
trotz längst vorhandener Evidenz!

Heidemarie Heim | Di., 23. Juni 2026 - 18:59

In dem Fall scheinbar bei der gesamten Spiegel-Redaktion einem solchen Schmarrn eine Plattform zu geben. Das ist ja schlimmer als in Bild, wo man in früheren Zeiten bekanntlich zuerst mit den Toten sprach um Schlagzeile zu machen!
Auf der anderen Seite....Umso besser kann man diese irrlichternden Gestaltinnen;) mit einem Faible fürs Exotische menschlich einordnen.Ich wusste schon als Kind mit in Mehrzahl männlichen Spielkameraden und Freunden warum. MfG

Lisa W. | Di., 23. Juni 2026 - 22:53

Wird jetzt gar kein Kommentar von mir mehr veröffentlicht - und sei er auch noch so harmlos? Da können Sie mir doch gleich das Abo kündigen.

Markus Michaelis | Mi., 24. Juni 2026 - 00:36

Ja, viele Statistiken sind wahrscheinlich zu selektiv interpretiert oder schon zu selektiv erstellt. Ich würde das Problem aber breiter sehen. Man soll zwar einerseits im Rahmen seiner Möglichkeiten versuchen zu begründen, warum man irgendwelche Ziele und Wege präferiert oder ablehnt, aber letztlich sind das Bauchentscheidungen. Ich denke, so ist das auch in der Demokratie vorgesehen: man arbeitet nicht Wissenschaft ab, sondern entscheidet sich für und gegen Wege.

Die Tendenz alles alternativlos beweisen zu wollen gibt es (neben Randgruppen) vielleicht besonders Links, oder Links noch mit dem besonderen Anspruch gleich für die Menschheit zu sprechen, aber die Tendenz gibt es auch in der Mitte und konservativ.

Grundwerte sollten verhindern, dass wir foltern und das nächste Auschwitz planen, aber heute versuchen wir generell viel zu viel alles mit alternativlosen Werten und Beweisen zu begründen. Gruppen misstrauen und mögen sich nicht - das ist erstmal so.

Was mein Hirn in Ermangelung Wissens,Glaubens oder Vernunft nicht hinbekommt lieber Herr Michaelis, übernimmt meist dann ziemlich "zuverlässig" mein leider zur Fülle neigender Bauch:).Und der sagt in diesem speziellen Fall:"Nun ist Schluss mit lustig!"Denn mit dem von Ihnen gebrauchten Begriff der "Selektion" liegen Sie m.E. ganz richtig!Zu was dies führen kann,bzw. weshalb es gerade den Deutschen dabei mulmig werden und die Alarmglocken zum Läuten bringen sollte,muss ich wohl kaum näher erläutern.Dieser woher auch immer irrationale und zutiefst heuchlerische Männerhass oder Hetze gegen wen auch immer,auch politisch instrumentalisiert oder manipulativ eingesetzt ist nichts anderes als gefährlich und führt uns in niedere menschliche Gefilde von denen ich naiver Weise annahm wir hätten sie hinter uns gelassen. LG

Dagmar Lubig | Mi., 24. Juni 2026 - 11:46

Antwort auf von Heidemarie Heim

dass der Hass dem Menschen nicht fremd ist und Leidenschaften weckt, das lehrte uns doch die Geschichte, aber denoch wird er solange gepampert, bis er zum aggresiven verdrängenden Wildwuchs reift, tja, und dann kuckt man "blöd aus der Wäsche", so derzeit zu beobachten bei Feminismus und linker Ideologie.
Beides leider so weit gediegen, dass ein Rasenmäher nicht mehr ausreicht.

Ich wundere mich, dass man hierzulande nicht rechtzeitig die Reissleine zieht, obwohl es heist: wehret der Anfängen.

Heidemarie Heim | Mi., 24. Juni 2026 - 14:34

Antwort auf von Dagmar Lubig

Insbesondere angesichts der Tatsache, dass gerade wir Deutschen ja so stolz sind Musterschüler in Sachen Vergangenheitsbewältigung zu sein wie man uns immer wieder versichert hat. Die Kehrseite der damit erworbenen Medaille fällt uns aber gerade mächtig auf die Hufe;). Denn eine weitere Eigenschaft des Menschen ist sich auf den Lorbeeren ausruhen zu wollen u. damit verbunden in der Wachsamkeit nachzulassen. Gerade wir, die von Monarchie bis zur Teilung u. Wiedervereinigung unseres Landes in eine wenn auch nicht 100% mackenfreie Demokratie so ziemlich alle totalitären Systeme sozusagen am eigenen Leib erlebt haben, müssten doch eigentlich schlauer sein u. besser wissen als der Esel, den es zu wohl gehend zum Glatteis zieht. Aber im Gegensatz zu unseren östlichen Nachbarn, die dem großen Bruder, dem Kommunismus, Sozialismus, Marxismus u. was weiß ich nicht schnell genug den Rücken kehren konnten Richtung Freiheit,meinen wir scheinbar dahingehend ein ungefährdeter Sonderfall zu sein. LG

Brigitte Miller | Mi., 24. Juni 2026 - 08:28

Nius.live thematisiert das Verhalten des "Spiegels" im Zusammenhang mit Fernandes. Julian Reichelt: "so will an die Tatsachen verschwinden lassen.
Wir sollen nicht mehr sagen, der „migrantische gewalttätige Mann“, wir sollen sagen „Der Mann als solcher".(sinngemäss)

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi., 24. Juni 2026 - 08:36

- Ich vermute, dass Migranten weniger häufig angezeigt werden, teils aus Verständnis, teils aus evtl. Furcht vor dann Reaktionen?
- Migranten sind vor allem junge Männer, die Frauen vlt. auch nicht so sichtbar?
- Straftaten gegen Aufenthaltsrecht begehen wohl nur Migranten, deutsche Täter jedoch gegen evtl. "überbordende Migrationspraxis"?
Über eine eventuell nicht zuende gedachte Migrationspolitik der Merkel-Kabinette möchte ich mich nicht mehr äußern.
Wie sind mittlerweile auf einem Pfad behutsamer Regulationen.
Man kann Menschen nicht hin- und herschubsen, nur weil man nicht ausreichend nachgedacht hat.
Da viel junge Männer, setze ich auch auf eine andere langfristige "Eingemeindung": Verbindungen mit ansässigen Frauen und dadurch noch einmal einen gewaltigen Schub kultureller Annäherung.
Nietzsche lag nicht so falsch, als er schrieb, "Den Gott verhüllt seine Schönheit, so verhüllst du deine Sterne".
Ich halte das für weltumspannend, wenn ich so um mich schauen.
Make Love not War

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi., 24. Juni 2026 - 08:52

Antwort auf von Dorothee Sehrt-Irrek

Physis und Pneuma/Psyche/Nous...
wie auch bei Frauen den Körper und ihren Geist, eine m.E. eventuell umfassende Bezüglichkeit.
"Wir" werden sehen...hoffentlich auf allen Seiten.
RESPEKT

Brigitte Miller | Do., 25. Juni 2026 - 07:12

Antwort auf von Dorothee Sehrt-Irrek

Sie sagen: "Verbindungen mit ansässigen Frauen und dadurch noch einmal einen gewaltigen Schub kultureller Annäherung."
Die Verbindung mit ansässigen Frauen führt eher zu kultureller Annäherung der hiesigen Frauen an die Kultur der(muslimischen) Migranten.
Ob das zielführend ist, kann man sich fragen.