Messi und Yamal
Lionel Messi badet Lamine Yamal mit dessen Mutter Sheila Ebana während eines Fotoshootings 2007 in der Umkleidekabine des Camp-Nou-Stadions in Barcelona / picture alliance/dpa/MONFJ/AP | Joan Monfort

Aus der Wanne zum Weltmeisterschaftsendspiel - Lionel Messi versus Lamine Yamal

Beim WM-Endspiel Argentinien gegen Spanien tritt auch der älteste gegen den jüngsten Spieler an: der Argentinier Lionel Messi als derzeit weltbester Fußballer gegen den Spanier Lamine Yamal, den künftig wohl weltbesten. Ein Traumfinale.

Eckhard Jesse

Autoreninfo

Eckhard Jesse ist emeritierter Politikwissenschaftler an der TU Chemnitz. 2014 hat er ein Buch über „Deutsche Politikwissenschaftler – Werk und Wirkung“ herausgegeben.

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Der Weltmeister – Argentinien – und der Europameister – Spanien – haben das mit größter Spannung erwartete Finale der Fußballweltmeisterschaft in New Jersey erreicht. Damit tritt das offensivstärkste Team, die Albiceleste, gegen das defensivstärkste an, La Roja. Argentinien hat 19 Tore geschossen, Spanien ein einziges in sieben Spielen kassiert. Sie bezwangen die von Experten höher eingeschätzten Mannschaften aus Frankreich und England. Es bedarf keiner Prophetengabe für die Vorhersage, der Jubel des heutigen Siegers stelle den der Engländer über ihren Sieg im Spiel um Platz Drei bei weitem in den Schatten, obwohl diese im torreichsten Spiel 6:4 gewonnen haben. Der Reiz des Fußballs besteht nicht zuletzt darin: Es fallen wenig Treffer, etwa im Vergleich zu Hand- oder Basketball. Dieser Befund ermöglicht Überraschungen. Wer etwa hätte es für möglich erachtet, die winzige Inselrepublik Kap Verde könnte gegen die Finalisten Argentinien und Spanien über 90 Minuten ein Remis halten, wobei sie in der Verlängerung, sich wacker schlagend, gegen die Albiceleste schließlich mit 3:2 verlor.

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Dorothee Sehrt-Irrek | So., 19. Juli 2026 - 12:00

Betrachtungen, Herr Prof. Jesse?
Dann hätten Sie sich m.E. den letzten Satz auch schenken können?
Man kann Merz mit Adenauer vergleichen, ganz sicher nicht mit Dr. Kohl oder Dr. Merkel, selbst wenn er das wollte.
Es geht gewissermaßen, nach dem evtl. "verbiesterten politischen Chaos" der letzten Jahre, um eine politische Neuordnung, Grundsteinlegung für die Bundesrepublik Deutschland, nicht um einen weiteren "politischen Kracher".
Die Kracher gab es doch zuhauf, wir brauchen endlich konstruktive Politik.
Ich kenne den Professor nicht. Seine wissenschaftliche vita liest sich gut, habe aber nur überflogen, dann lasse ich das mal mit zu harter Kritik.
Sehr lesenswert aber über Fussball.
Es gibt Sportler, die man nie vergessen wird, z.B. Ayrton Senna, Pele, vielleicht Beckenbauer, wahrscheinlich Messi.
Alle zünden ein Licht an für ihre Fans mit ihrem Einsatz und ihrem Können und die Fans dann später für sie.
Guter Fussball für Alle

"Man kann Merz mit Adenauer vergleichen"???
Meinen Sie das im Ernst? Mit einem Mann, der Deutschland aus der schlimmsten Krise geführt hat? Zwar mit Ludwig Erhards Hilfe, mit einem Kanzler auf eine Stufe zu stellen, der drauf und dran ist das Land zu deindustrialisieren und seinen Wohlstand auf dem Altar einer Klimasekte zu opfern und späteren Generationen einen immensen Schuldenberg zu hinterlassen?