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Ein historisches Duell: Deutschland vs. England

EM-Achtelfinale - Deutschland 5 : England 66

Anlässlich des Achtelfinales der Fußball-Europameisterschaft haben wir zehn handverlesene Highlights aus 122 Jahren Krauts vs. Löwen zusammengestellt. Lesen Sie hier die Top Ten.

Autoreninfo

Holger Schmieder ist seit je Anhänger des rot-weiß gekleideten Sextuple-Gewinners aus dem süddeutschen Raum. Außerdem arbeitet er als Marketing-Manager für den Res Publica Verlag in Berlin.

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Italien, Spanien oder England gegen Deutschland? Morgen können Sie sich Ihr eigenes Bild machen, ob letzterer der schönste der drei Europaklassiker ist: Deutschland trifft im EM-Achtelfinale auf England. In der Gesamtbilanz (36 Spiele) steht England derzeit mit einem Sieg vorn. Aber was ist eine Bilanz im Vergleich zu all den Geschichten, die dieses Duell zu bieten hat? Und es werden neue Geschichten hinzukommen, schöne, und weniger schöne. Vielleicht schon am Dienstag. Spannend unter anderem: während Deutschland der fußballerische „Erzfeind“ Englands ist, gilt das umgekehrt nicht; sozusagen ein Fall „unerwiderten Hasses“, was es für Inselbewohner, die sich im Erzfeind-Modus befinden, umso schmerzhafter macht. Hier jedenfalls zehn handverlesene Highlights aus 122 Jahren.

 

Viele Tore, vor allem für England: Die Ur-Länderspiele

38 Tage vor Ende des 19. Jahrhunderts trafen die Auswahlmannschaften beider Länder erstmals aufeinander – zu diesem Zeitpunkt gab es noch nicht mal die FIFA, denn die wurde erst 1904 gegründet (England hatte bis 1945 seine Schwierigkeiten mit dem Weltverband). Auch die Pflicht, Schuhe zu tragen beim Kicken, sollte erst 51 Jahre später eingeführt werden. Einwechselspieler, fest stehende Tore mit Tornetzen, Rückpassregel, geschweige denn Neuzeitärgernisse wie Torlinientechnologien und VAR suchte man vergebens. Gespielt wurde damals auf Ackern oder in Athletik-Stadien. Dass hier ein Rasenbelag zur Verfügung stand, stellte eine Ausnahme dar. Umgekehrt war der Elfmeter noch keine zehn Jahre alt. Dies zur Einordnung. Und nun zum Ergebnis: Im Sportpark Kurfürstendamm setzte es eine 2:13 Heimspielniederlage für die Vertreter des Deutschen Kaiserreichs. Diese Partie war zugleich das Debüt der Three Lions auf dem europäischen Festland. Der DFB hat diese und die folgenden Partien nicht als offizielle Länderspiele gewertet. Zählt man die Ergebnisse zwischen 23. November 1899 und 16. März 1909 zusammen, erhält man als Gesamtergebnis: Krauts 5 – England 66. Eine Rivalität war es damals noch nicht: Während der Fußball das Spielgerät war, waren die deutschen Kicker für die Engländer ein Spielball.

 

Die DDR holt einen Punkt in vier Spielen

Die Auswahlmannschaft der DDR hat viermal gegen England gespielt. Am 29. Mai 1974 durfte man sich über 1:1 freuen, und das sollte auch das einzige Mal bleiben, dass man gegen die Three Lions nicht verloren hat. Das Tor für die DFV-Elf erzielte Joachim Streich. Sicher sagen Ihnen auch Jürgen Sparwasser, Eberhard Vogel und Jürgen Croy etwas. Die standen ebenfalls auf dem Platz beim einzigen Punktgewinn. Auf der Gegenseite dürften Kevin Keegan, Mick Channon und Ray Clemence zu den bekannteren Namen gehören. Dass sich zwischen diesen beiden Mannschaften nie die Brisanz entwickeln sollte, wie zwischen der BRD und England, braucht keine großen Erklärungen: Die beiden Teams trafen ausschließlich in Freundschaftsspielen aufeinander – man tat sich also nicht sonderlich weh; die vier Spiele fanden in einem Zeitraum von 21 Jahren statt. Um eine Rivalität zu füttern, braucht es ein paar Jahrzehnte mehr. England vs. BRD war spätestens seit dem 30.07.1966 (das Nicht-Tor des Jahrhunderts) ein Klassiker – zu diesem Zeitpunkt hatten sich England und die Mannschaft der DDR nur einmal duelliert; mir sei erlaubt, die spielerische Stärke der DDR-Auswahl niedriger einzustufen als die der BRD – auch das nimmt Feuer aus dem Kessel.

 

Möllers epischer Straußengang

26. Juni 1996, Wembley-Stadion, EM-Halbfinale. Wir werden Zeuge eines der königlichsten, verwegensten, stolzstrotzendsten und schönsten Jubelschreie der 90er.-Jahre Was auch immer Sie über Andreas Möller gehört haben: Der Mann hat einfach alles gewonnen; und er darf diese Pose bringen, gerade auch als Kapitän. Er wusste zum Zeitpunkt des Treffers übrigens, dass er das Endspiel verpassen würde wegen seiner zweiten Gelben Karte. Schauen Sie einfach selbst.

 

Letzte Zwischenstation zum WM-Titel 1990

Andreas Brehme in der 60. Minute; Gary Lineker in der 80.; und dann ein Elfmeterschießen, welches die Teutonen gewinnen – ausgerechnet Lineker sollte später das berühmte Elfmeter-Bonmot prägen – und damit zum zweiten Mal in Folge ins WM-Finale einziehen; dies die harten Daten zum 04. Juli 1990. Und dann wären noch, in Stichworten: die bevorstehende Wiedervereinigung am 03. Oktober; Fans aus Sachsen, Thüringen, Brandenburg usw., die Lothar Matthäus & Co. offen bejubeln durften; die Einführung der D-Mark im Osten Deutschlands am 01. Juli; die Verbitterung der englischen Fans; die leeren Straßen, da alle in die Röhre glotzten; Franz Beckenbauer, der den Status eines Heiligen innehatte; die Tränen Paul Cascoignes auf dem Platz; das vorletzte Mal, dass im Rahmen eines Turniers eine Auswahl der BRD aufläuft. In diesen Wochen lohnte sich der Kauf einer Tageszeitung noch. Nicht 2006, nicht 2014, sondern 1990 fand das Sommermärchen statt.

 

Hitler-Propaganda

Dass Fußball oft auch in politische Fahrwasser gerät, bedeutet nicht, dass Fußballer Politiker sind oder – um im Bild zu bleiben – „am Ruder sitzen“. Ich nenne Ihnen die Fakten: am 14. Mai 1938 führen, vor etwa 110.000 Menschen im Berliner Olympiastadion, die englischen Spieler vor Beginn des Freundschaftsspiels einen kollektiven Hitler-Gruß aus:

Dies war einerseits die letzte Begegnung der beiden Auswahlteams vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Und das vorerst letzte Mal für 53 Jahre, dass England gegen ein nicht unvereintes Deutschland spielen sollte. England gewann mit 6:3. Arsène Wenger, Langzeit-Coach von Arsenal London, sagte später, freilich in komplett anderem Zusammenhang: „When you give success to stupid people, it makes them more stupid sometimes and not more intelligent.“

 

Kennen Sie den schon?

Nun etwas Zahlenmaterial. Hätten Sie gewusst, dass Michael Owen sich seinen Spitzenplatz, was die meisten Tore eines Spielers bei dieser Spielpaarung angeht, mit Vivian Woodward, Chris Porter, Cyril Dunning und dem Deutschen Richard Hofmann teilt? Diese fünf Spieler haben jeweils insgesamt drei Tore erzielt in Spielen zwischen beiden Ländern. Die meisten Tore in einer – auch vom DFB anerkannten – Begegnung zwischen beiden Teams fielen ausgerechnet ein gutes Jahr vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, am 14. Mai 1938, beim 6:3 Triumph Englands. Von 1970 bis einschließlich 1998 schloss die DFB-Auswahl bei jeder Fußball-WM und -EM besser ab als die Blau-Weißen. Zwischen dem 31. Juli 1966 und dem 16. Juni 2000 gewannen die Engländer kein einziges Pflichtspiel gegen Schwarz-Rot-Gold. Häufigstes Ergebnis? 0:1 bzw. 1:0. Die beiden Elfmeterschießen haben die Engländer verloren.

 

Der Exorzismus von München

Die Nullerjahre waren ein seltsames Jahrzehnt für die deutsche Fußballnationalmannschaft. Zu den unlustigen Höhepunkten zählt dabei auch der 01. September 2001: Angeführt vom Drei-Tore-Mann Michael Owen und Kapitän David Beckham versenkten Sven-Göran Erikssons Männer Oliver Kahn mit 5:1. Dabei ging Deutschland nach sechs Minuten in Führung – Carsten Jancker nach Vorarbeit von Oliver Neuville. Und England schoss im gesamten Spiel nur sechs Mal aufs Tor; alle Tore wurden von Aktiven des FC Liverpool erzielt. Es war das letzte Mal, das im Münchener Olympiastadion ein Nationalspiel ausgetragen wurde; und zum ersten Mal stand bei dieser Spielansetzung auf der englischen Seite ein Trainer, der kein Engländer war. Nur einmal zuvor hatte die DFB-Auswahl bei einem Heimspiel ein WM-Qualifikationsspiel verloren. The Business und Bell & Spurling widmeten diesem Spiel eigene Songs. Mit dem klaren Sieg vor 63.000 Fans (die etwa 6.000 englischen Fans blieben nach Abpfiff noch lange im Stadion) nahmen die jungen Löwen für den entscheidenden Schritt für die direkte Qualifikation zur 2002er WM und sammelten daheim jede Menge Sympathiepunkte, während hierzulande der übliche Abgesang (Karl-Heinz Rummenigge nannte es „ein neues Waterloo für uns“; die FAZ titelte „Super-GAU“; Felix Magath sah eine „Lehrstunde“) zu hören war. Man bedenke, dass Deutschland zehn Monate später im Finale der WM stehen sollte, Oliver Kahn zum Spieler des Turniers gewählt wurde und England bereits im Viertelfinale seine Endstation erreicht hatte.

 

Hamann schließt Wembley

Kommen wir direkt zum Pendant von München: Am 07. Oktober 2000 gelingt, im Rahmen der WM-Qualifikation, ausgerechnet Dietmar Hamann, dem Premier League Legionär, der Treffer zum 1:0-Sieg in London. Nicht nur, dass dies das letzte Spiel im alten Wembley Stadium war; dass Kevin Keegan dieses Ergebnis zum Anlass nahm, seinem Vorgesetzten auf der Toilette mitzuteilen, dass er von der Position des Cheftrainers zurücktritt – vor dem Spiel wurde die Aufstellung seines Teams geleakt; dass es nach Schlusspfiff düster aussah für die WM-Teilnahme Englands; dass es den Treffer ohne ein kurz zuvor geänderte Freistoßregel nicht gegeben hätte; nein, es war seit Jahren der erste Sieg Deutschlands gegen eine richtig gute Nationalmannschaft. Die englischen Fan-Gesänge „Football's coming home“ gingen nach hinten los – diese Niederlage im Regen dürfte zu den drei bittersten aus Sicht der heute von Gareth Southgate – er stand damals auf dem Platz – Trainierten gehören. Und Dietmar Hamann war letztlich der Grund, dass die Three Lions einen neuen Coach bekamen, der sie dann für immerhin 66 Spiele betreute. Ob wohl ein 0:1 gegen Österreich vergleichbare Konsequenzen nach sich gezogen hätte?

 

Eine lächerliche Fehlentscheidung

Fußball-WM 2010, Achtelfinale: Das 4:1 von Deutschland wurde fast zur Nebensache, da dem Schiedsrichter eine der massivsten Fehleinschätzungen der jüngeren WM-Geschichte unterläuft – schauen Sie selbst (ja, dieses Tor wurde tatsächlich nicht gegeben):

 

Gnabry mag London

Vermutlich wird Joachim Löw am Dienstag drei Spieler in seine Startelf berufen, die in der englischen Premier League ihre Millionen verdienen: Antonio Rüdiger; İlkay Gündoğan oder Timo Werner; Kai Havertz. Da auch fast alle englischen Spieler in dieser Liga spielen und man sich darüber hinaus aus der UEFA Champions League kennt, dürfte man in hitzigen Situationen schnell zu einem Ergebnis kommen. Zumal wir mit Jamal Musiala einen Spieler haben, der sogar schon die Farben des Gegenübers getragen hat. Potenzial für Zickigkeiten auf dem Platz sehe ich beim Duell zwischen Raheem Sterling – sein temporeicher Antritt könnte den Unterschied ausmachen – und Antonio Rüdiger. Außerdem traue ich Phil Foden, Jordan Henderson (falls er startet) und Declan Rice zu, sich vom deutschen Mittelfeld früh in gelbe Karten treiben zu lassen. Zudem ist Harry Maguire immer gut für einen Aussetzer. England hat noch kein Tor kassiert bei dieser EM, bot Magerkost (23 Torschüsse in drei Partien) und Viererkette und hat morgen im vierten Spiel sein viertes Heimspiel – die Fans werden überwiegend die Farben von Kane & Co. tragen. Serge Gnabry wird auf deutscher Seite eine Schlüsselrolle einnehmen. Der voraussichtliche Spielrhythmus wird außerdem Toni Kroos, Leon Goretzka und Joshua Kimmich entgegenkommen. Die gut 120-jährige Geschichte des Duells interessiert keinen der Protagonisten, viele waren 1996, dem letzten Höhepunkt der Rivalität, noch nicht geboren – sie würden nun lieber ihre eigene Geschichte schreiben und damit ins Viertelfinale einziehen. Wenn schon von den Aktiven nichts Brisantes zu hören ist – Manuel Neuers „Wembley liegt uns! Es ist ein K.o.-Spiel, wir wollen weitergehen“ mal außen vor –, dann vom vielleicht besten Stürmer der 1996er EM, Alan Shearer. Er sagt: vor Löws Mannschaft „müssen wir uns nicht fürchten. Tatsächlich habe ich bei dieser Europameisterschaft nichts gesehen, wovor wir uns wirklich fürchten müssten“.

 

Mehr zur deutschen Mannschaft bei dieser Fußball-EM finden Sie hier.

Klaus Funke | Mo, 28. Juni 2021 - 08:32

Deutschland ist spielerisch, moralisch und absolut ein Absteigertyp. Es ist Zeit, den deutschen Fußball, vom Trainer bis in das letzte Mannschaftsglied zu erneuern. Da ist fast alles überholt. Die Spieler zum großen Teil zu alt und überbezahlt. Diese Mannschaft nimmt mit diesem Trainer in der Gesellschaft einen Platz ein, den sie schon lange "verspielt" hat. Nur eine Niederlage ist tauglich für einen Neuanfang, ein Gewinn würde alles verschleiern und in ein falsches Bild tauchen. Weg mit ihnen. Die letzte Campagne mit dem Regenbogen war und ist an Heuchelei und Falschheit nicht mehr zu überbieten, sie hat Deutschland letztlich geschadet. Wiewohl Merkel-Deutschland bereits weltweit sowas von out ist, dass es nun auch den Fußball erreichen sollte. Kleiner Scherz zum Schluss: Karl Lauterbach soll Bundestrainer werden. Ich wette, das kann der auch!

Gerhard Lenz | Mo, 28. Juni 2021 - 11:17

strammen ungarischen Nationalisten nehmen. Deren Trupp ist schon auf dem Weg nach Hause, darf jetzt wieder für Orban demonstrieren.

Oder vielleicht an der russischen Mannschaft. Die gingen in der Vorrunde total baden, und dürfen jetzt vor Putin wahrscheinlich zur Reihenimpfung antreten.

Tja, die Helden aus dem Osten haben weitgehend versagt. Frisch dagegen die multikulturellen Belgier, oder die dekadenten Italiener. Aber die spielen wahrscheinlich nur dank der ganzen EU-Gelder so gut.

Ja, ich als Fußball-Leihe mit Null-Ahnung bekomme immer wieder einen innerlichen Abgang, wenn mir erklärt wird, dass z.B. gerade Frankreich gegen Belgien spielt, obwohl ich im Gedanken optisch an zwei afrikanische Länder gedacht habe.
Aber natürlich lieber Herr Lenz spielen all diese Fußball-Gladiatoren nicht fürs Geld, sondern nur für Ruhm & Ehre der Gemeinschaft. Und nicht wie die ganz, ganz bösen Ungarn oder Russen, eigentlich kurz ausgedrückt nach DDR-Jargon ehemaligen RGW-Länder, die sich einen Dreck um Merkels Einwanderungspolitik scheren, auch wenn sie sich damit beim Fußball ins eigene Fleisch schneiden.
Aber bedenken Sie: "Wer zuletzt lacht, lacht am besten."
Mit freundlichen Grüßen Ihnen Herr Lenz & all den anderen Foristen hier wie den Bienchen im Cicero wünsche ich immer viel humorvolle Stunden :-)) dieser Tage.

Sie haben Polen und die Türkei vergessen. Die sind auch schon in Vorrunde ausgeschieden, jeweils als Gruppenletzter, was angesichts des aufgestockten Teilnehmerfeldes und des Modus eine beachtliche Leistung ist. Keine gute EM für Leute, die mit Demokratie und Rechtsstaat fremdeln.:-)
Das erklärt vielleicht die Verbitterung, die mehr oder weniger offen durch die entsprechenden Kommentarbereiche wabert und die Leute davon abhält, Spiele wie Schweiz gg. Frankreich zu genießen. Wobei: Anne Will schaut man ja auch, obwohl man immer empört das Gegenteil behauptet.
Zu England gg. Deutschland: Möge der Bessere gewinnen!

Klaus Funke | Di, 29. Juni 2021 - 13:23

In reply to by Kai Hügle

Ich behaupte nicht bloß, dass ich diese Volksbelustigung (panem et circenses) nicht anschaue, ich schau sie mir auch wirklich nicht an, genausowenig wie die Runden mit Frau Will. Diese Art Sport und das blöde Drumherum, einschließlich diverserer Kommentare, ist mir sowas von zuwider, das kann ich mir einfach nicht antun. Nicht bloß aus ästhetischen Gründen, sondern wegen der horrenden Dummheit, die aus den Mündern der Sportreporter erklingt. Die deutsche Sprache ist deren erklärter Feind. Sollen sie doch demnächst gendern, das wäre toll. Und klar, unsere Politiker nutzen Fußball für ihre Profilierung. Einfach nur erbärmlich.

Rob Schuberth | Mo, 28. Juni 2021 - 14:44

...Niederlage fällig.

Die Art u. Weise wie sich unsere Elf bisher so durchgeschlängelt hat (ja, gegen Portugal gab es ein paar Lichtblicke, aber mehr auch nicht) lässt mich nicht besonders euphorisch für das Spiel gegen GB IN GB werden.

Aber für uns Jogi wäre es immer noch ein guter Abschluss.
Wer hat schon sein letztes Spiel in Wembley.
.

Hubert Sieweke | Mo, 28. Juni 2021 - 14:59

denn es entscheidet meistens die große Glück oder Pech. Millimeter, Tor oder Pfosten, millimeter Abseits oder nicht, Handspiel im Strafraum oder nicht...
Ansonsten scheint das Gekicke der großen Fussballgemeinschaft der Profis, die sich mal hier und mal dort verdingen, irgendwie gleich zu sein.Man kennt sich genau unter den Fussball Millionären und muss trotzdem so tun, als trete man für die eigenen Farben an.
Lustig sind die Kaffeesatzplaudereien, was wäre, könne, müsse, solle... was man besser oder schlechter machen müsse... und und und.
Nur keiner sagt mal, dass am Ende meisten das GLÜCK entscheidet, ob Bild alles 5er oder eben 1er vergibt.
Das ganze Hinterhergelaufe kulminiert in zwei oder drei Höhepunkten, meistens eklatante Fehler des Personals.

Werner Gottschämmer | Di, 29. Juni 2021 - 20:49

und ein gerechtes obendrein! Mehr ist zu Löw/Bierhoff und seiner 'schaft nicht zu sagen. Freue mich!