- Keine Post mehr von der „Post“
Die „Washington Post“ ist eine Institution des Journalismus. Unter ihrem Besitzer Jeff Bezos sieht sie sich nun einem drastischen Sparprogramm ausgesetzt. Hunderte Mitarbeiter werden entlassen. Nur ein weiteres Symptom für die Krise des Journalismus?
Als vor wenigen Monaten Robert Redford verstarb, war in nahezu jedem Nachruf auch die Erinnerung an den Film „Die Unbestechlichen“ enthalten. Wieviele Zuschauer mögen wohl mitrecherchiert haben und durch den Newsroom mitgerannt sein, als zwei Journalisten hinter einem mysteriösen Einbruch in das Hauptquartier der Demokratischen Partei einen Skandal identifizierten, der das damalige Amerika erschütterte. An der Seite von Dustin Hoffman verhalf Redford dem Journalismus zu neuer Bewunderung. „Die Unbestechlichen“ ließ die Filmkritik von einem „Kulturphänomen“ sprechen: ein Dokumentarspiel, das keine Nebentätigkeiten zuließ. Die Aufdeckung des Watergate-Skandals durch die Washington Post führte zum Rücktritt von Präsident Nixon und wurde zu einem Synonym für investigativen Journalismus.
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Die Süddeutsche Zeitung (SZ), für mich der Abklatsch des SED-Staatsorgan NEUES DEUTSCHLAND, ist auch im Überlebenskampf und wird Arbeitnehmer "ausstellen" müssen. Der Absatz geht zurück. Warum? Weil die Leser - auch die immer Wohlmeinenden - keinen Bock mehr auf die zunehmend einseitig-linXe "Berichterstattung" haben.
Sicherlich sind die Internet-Medien auch daran schuld, aber nur gering anteilig!
Linker Käse zahlt sich eben doch nicht aus ... ?!😎
Zehrte die "Washington Post " nicht all zu lang vom Mythos "Watergate" ? Der erneute Trump-Aufstieg ist ohne das Treuebekenntnis des Parteiestablishments zum, neutral formuliert, seit langem gesundheitlich angeschlagenen Joe Biden nicht denkbar. Genau wie die NYT wahrte nach meiner Wahrnehmung auch die WP dazu zu wenig journalistische Distanz. Parallelen zu den deutschen Intelligenz-Gazetten sind nicht rein zufällig.
