Entenbraten
Ist der Weihnachtsbraten noch zeitgemäß? / picture alliance / Zoonar | Klaus Rein

Sollen wir auf den Weihnachtsbraten verzichten? - Ente brutal

Freuen Sie sich auch schon auf den Weihnachtsbraten? Oder bedeutet Frieden auf Erden nicht auch Friede für Ochs, Esel, Schaf und Ente? Ob die Welt durch vegetarische Ernährung wirklich eine bessere werden könnte, erfahren sie in der ersten Folge unserer neuen Kolumne „Die Sonntagsfrage“.

Gregor Thüsing

Autoreninfo

Prof. Dr. Gregor Thüsing ist Direktor des Instituts für Arbeitsrecht und Recht der sozialen Sicherheit der Universität Bonn. Er ist Autor zahlreicher Fachpublikationen, vielfacher Sachverständiger im Deutschen Bundestag und wurde 2024 in den Deutschen Ethikrat berufen.

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Immer wieder Sonntags quälen uns die Gewissensbisse. In der neuen Cicero-Kolumne „Die Sonntagsfrage“ versuchen Frauke Rostalski und Gregor Thüsing der lieben Seele ein Stück Ruhe zu geben. Die beiden Mitglieder des Deutschen Ethikrats beantworten in abwechselnder Folge wichtige ethische Fragestellungen. In der Auftaktkolumne fragt sich Gregor Thüsing, ob die Welt zum Fest vielleicht doch noch gut wird, wenn wir nur alle auf den Weihnachtsbraten verzichten würden. 

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Thomas Veit | So., 21. Dezember 2025 - 14:41

dass sich regelmäßig! Menschen gegenseitig abschlachten, oft aufgrund rein egoistischen oder religiös-fanatischer Motive oder auch gekränktem Nationalstolz, sollten wir es was den Tierverzehr angeht - auf ein vernünftiges und für den Menschen gesundes Maß... - bei der Vorgabe für eine möglichst artgerechte Haltung und schmerzfreie schnelle Tötung belassen und uns für die weltweite Durchsetzung möglichst hoher Standards diesbezüglich engagieren.

Wer schon mal eine Reportage zum Schlachtprocedere im Schlachthof von Kairo gesehen hat, wohin auch deutsche Rinder lebend exportiert werden..., der weiß was gemeint ist. In anderen Schlachthöfen Arabiens und Afrikas ist es wohl nicht viel anders.

Empfehlung: Dokumentation "Workingman’s Death" von 2005 - Kapitel über den 'Schachthof' in Nigeria. [WARNUNG! NICHTS FÜR ZARTE GEMÜTER!] ASIN: B000Q6ZJJK

Ansonsten sollte jeder frei von äußeren moralischen Zwängen selbst entscheiden wie er/sie damit umgeht - Wilfleisch ist immer eine Alternative.

IngoFrank | So., 21. Dezember 2025 - 15:31

1. Feiertag nicht vermiesen. „Genuss ist Notwehr“

Was bleibt noch vom christlichen Fest übrig ?
Wenn beide Kirchen zu (linken) Parteien mutieren in dem sie Wahlempfehlungen an ihre Mitglieder & Angestellten verteilen, wie der Magdeburger Bischof für die LT Wahl in SA 26.
Das Weihnachtsfest scheint im multikulturellem Deutschland eh im Kommerz und der Aufgabe aller unserer Traditionen im „Lichterfest“ zu versinken

Heilig Abend beginnt mit einem traditionellen Essen aus Schlesien stammenden „Biersoße“ &.Weißwürsten schlesischer Art (mit leichter Zitronennote) zu Erinnerung an die aus Breslau vertriebenen Großeltern. Das wird bis zu Jahreswende (fast) täglich gegessen.
Da unsere Familie mit Kindern & Enkel am 1.Feiertag zu Gast sind, kommen drei ! Gönse auf den Tisch gefüllt nur mit Äpfeln dazu mit Thüringer Klößen und Rotkraut aus eigenem Anbau genau wie die Apfel. Alles umarmt mit einem guten Roten aus der Pfalz, ganz traditionell.
Allen ein frohes Fest
MfG aus der Erf. Republik

Sunstreet | So., 21. Dezember 2025 - 16:08

Wenn jemand vegan oder vegetarisch leben möchte, bitteschön. Was mich an an einem Großteil dieser Spezi Mensch aber erheblch stört ist deren moralischer Missionarseifer mit dem sie versuchen ihre Ideologie, teilweise schon fanatisch zu verbreiten.
Aber das erleben wir in D ja leider in vielen Bereichen.
Diese Leute sollten ihre Energie lieber darauf verwenden, gegen die wirklichen Verursacher des Tierproblems vorzugehen: Lebensmittelindustrie und -handel, Massentierhaltung und industrieller Zuchtbetrieb, willfährige Politiker und Behörden/Ministerien, nicht artgerechte Haustierhaltung vor allen in den Städten und nicht zuletzt die Konsumenten der Billigangebote.

Sunstreet | So., 21. Dezember 2025 - 16:14

Das Klima hat sich schon immer gewandelt, ob mit oder ohne den Menschen! Aber es ist eines der wunderbaren Themen unserer Gesellschaft mit dem man wunderbar Geld verdienen kann, sowohl ein Teil der Industrie aks auch der Staat und dafür von einem Großteil der gutgläubigen Bürger auch noch Applaus bekommt, dass ihm das Geld für Nichts aus der Tasche gezogen wird.

Achim Koester | So., 21. Dezember 2025 - 16:50

Müssen wir uns wirklich von dieser verschwindend kleinen Minderheit diktieren lassen, was wir essen sollen? In ihrer pseudomoralischen Hybris wollen sie ihre Ideologie durchsetzen, ohne die medizinischen Nebenwirkungen, insbesondere bei Kleinkindern, zu bedenken. Ideologie frisst Hirn.

Jens Böhme | So., 21. Dezember 2025 - 17:02

Wer sich berufen fühlt, für all die Länder und Völker außerhalb des Westens Nahrungsaufnahmevorbild zu sein, soll es tun. Es schert die Hungrigen nicht das Geringste, wenn Chantalle-Kevin oder Torben-Greta kein Fleisch (inklusive Fisch) essen. Ich wäre dem Westen dankbar, wenn man uns Menschen einen würdigen und selbstbestimmten Tod im hohen Alter zubilligen würde. Ja - es ist aus menschlich-entnaturisierter Sicht schlimm, dass Tiere andere Tiere bei lebendigen Leib Stücke herausbeissen oder komplett fressen.

Sunstreet | So., 21. Dezember 2025 - 20:58

Antwort auf von Jens Böhme

trifft den Nagel auf den Kopf!
Danke für diesen Begriff.
Genau das ist das Problem vieler.
Alles wird vermenschlicht. Man muss nur mal in die Kleintierpraxen und die Tierläden gehen. In manchen Fällen schon fast pervers. Oder die „Rettung“ der Straßenhunde aus Ost- und Südeuropa, die in den meisten Fällen hier in den Tierheimen landen und der Allgemeinheit zur Last fallen, weil sie natürlich so vorgeschädigt sind, dass nur wirklich gut ausgebildete und erfahrene Leute mit ihnen zurechtkommen.
Das kann sich nur eine Gesellschaft oder win Klientel leisten, das sonst keine Problem hat.

C. Schnörr | So., 21. Dezember 2025 - 18:52

… Themenspektrum der Artikel bei Cicero, ohne Schaum vor dem Mund oder zu voreingenommen präsentiert, ist prima.