TERF
TERF-Schild beim Protest in Düsseldorf. TERF ist ein englisches Akronym für Trans-Exclusionary Radical Feminist (auf Deutsch: trans-ausschließende radikale Feministin) / Foto: Ferdinand Knauß

Die Offenbarung der Trans-Ideologie - Düsseldorfer Cancel-Freaks beweisen selbst, dass sie Ideologen sind

Eine Professorin der Düsseldorfer Universität zieht viel Zorn auf sich, weil sie von einer „Trans-Ideologie“ spricht. Das aggressive Verhalten der Vorlesungsstörer bestätigt genau den Vorwurf, der sie so empört. Es bleibt nur der Eindruck einer Freak-Show. Unser Autor war dabei.

Ferdinand Knauß

Autoreninfo

Ferdinand Knauß ist Cicero-Redakteur. Sein aktuelles Buch: „Der gelähmte Westen. Chronik einer Selbstaufgabe“ ist im März 2026 erschienen. 2018 erschien „Merkel am Ende“.

 

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Nun hat der abstruse Cancel-Aufruf an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gegen die Psychologin Ute Johanna Bayen tatsächlich zu einem Rücktritt geführt. Allerdings zu einem von den Cancel-Freaks der Trans-Interessenvertretung TINBy und dem Allgemeinen Studierendenausschusses AStA nicht beabsichtigten. 

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Dorothee Sehrt-Irrek | Mi., 22. Juli 2026 - 12:08

gesagt hätte, es spricht eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass es nur ein Geschlecht gibt, das nicht eines ist.
Ist das Luce Irigaray und dann offenlässt, was sich wie entwickeln wird, anstatt auf der Wissenschaftlichkeit der These von 2 Geschlechtern zu beharren?
Ich würde wirklich in dem Fall auf meine persönliche Meinung ausweichen und mich nicht zu 100% festlegen.
Nicht, um irgendjemandem einen Gefallen zu tun, sondern weil die Verifizierung solcher Thesen ausserhalb meiner Lebensspanne liegen wird.
Leben und L/leben lassen oder wird das nicht geduldet?
Ich leite meine Unsicherheit gerne her:
Unsere primäre Form wird durch einen "dominanten", aber halbierten Chromosomensatz definiert, meistens?
Hinzu kommt ein ebenfalls halbierter Chromosomensatz eines dann "rezessiven" Partners*?
Wenn es da "Unstimmigkeiten" gibt, könnten Psyche und Geschlechtsmerkmale auseinandertreten?
Das müßte man aber eigentlich anti-hormonell behandeln können?
Nur überlegt ohne wissenschaftlichen Anspruch

dass ich der Seele/Psyche und dem Ich eine hohe Bedeutung zumesse und es wundert mich, wenn eine Psychologieprofessorin dies nicht täte.
Wir haben doch in Märchen sehr oft die Situation des Nicht-/Ver-kennens.
Nehmen wir "Die Schöne und das Biest".
Das bezieht sich noch nicht einmal auf das Geschlecht, sondern nur auf die Psyche.
Ich sage nicht, dass das Geschlecht nebensächlich ist, obwohl in Filmen manchmal auch damit "gespielt" wird.
Siehe auch "Der Spitzname" mit Iris Berben.
Wenn es toleranter zuginge, könnten diese "Kämpfe" um Anerkennung aufhören?

biologischen Mann als "Frau" ansprechen? Was hat das mit Toleranz oder "Anerkennung" zu tun? Es gibt genau zwei biologische Geschlechter, was sich in der Psyche ines Menschen abspielt, wie er sich selbst sieht, ist explizit seine eigene Sache. Wenn er sich als Kanarienvogel oder Hamster sieht, warum nicht! Auf mich oder mein Verhalten darf das aber keinerlei Einfluss haben, schon gar kein per Gesetz definiertes.

könnten Psyche und Geschlechtsmerkmale auseinandertreten? Diese (echten) Unstimmigkeiten gibt es definitiv, aber im Promillebereich. Aber das kann doch wohl nicht mein Problem (oder Thema) sein? Denen, die sich in den Universitäten als die tolerantesten, buntesten Gut- und Bestmenschen öffentlichkeitswirksam gerieren, ist die Psyche dieser (aus meiner Sicht bedauernswerten) Menschen sowieso völlig egal. Es geht um das aufoktroyieren eigener, kruder Vorstellungen auf die gesellschaftliche Mehrheit, ihr das Denken, das Sprechen, das Handeln zu befehlen. Das sind absolut totalitäre Menschenverächter im schlechtesten Sinn!

In der Tochter kann der Vater sich selbst begegnen als "Überwundenem", siehe den Zeus/Athene-Mythos?
Im Sohn begegnet die Mutter sich selbst als "Überwundener"? Siehe den Helena/Sohn Mythos aus Faust?
Ich liebe dann und wann solche Überlegungen...
Die Augenhöhe immer im Hinterkopf!
Wie sangen Il Divo "Let Love be blind, turn out the Light" oder so ähnlich.
Das Il Divo Konzert in Berlin.
Mir unvergesslich

Armin Latell | Mi., 22. Juli 2026 - 12:08

dass Sie sich das angetan haben. Meiner bescheidenen Meinung nach muss man, wenn man die Vorgänge dieser linksextremistischen Unkultur des "cancelns" in den letzten Jahren nur ein ganz klein wenig verfolgt hat, solch eine Veranstaltung nicht besuchen, um diese mindestens 3 Lehren zu ziehen! M.E. haben solche Figuren mit mindestens fragwürdigem IQ an Universitäten nichts zu suchen, ich frage mich, was die studieren und wie die überhaupt die entsprechenden Hürden überwinden konnten. Oder gibt es keine mehr? Andererseits: es gibt in Dummland über 200 Genderprofessuren (hauptsächlich feministisch besetzt), also hochbezahlte Nullwissenschaft, da ist eben alles möglich! Auch, dass charakter- und rückgratlose Objekte in der cdu Karriere machen können oder Küchenhilfen höchste Ämter bekleiden.

Armin Latell | Mi., 22. Juli 2026 - 12:12

es gibt in Schland über 200 Genderprofessuren (hauptsächlich weiblich besetzt), also hochbezahlte Nullwissenschaft, da ist eben alles möglich! Auch, dass charakter- und rückgratlose Objekte in der cdu Karriere machen können oder Küchenhilfen höchste Ämter bekleiden.

Andreas Turnwald | Mi., 22. Juli 2026 - 12:46

War ich ebebfalls mal ein Jahr lang Mitglied des Düsseldorfer Studentenparlaments, allerdings nicht an der HHU, sondern an der Fachhochschule (heute HS Düsseldorf). Da war die Gesinnung ebenfalls schon extrem linkslastig, vorwiegend aus der Fachrichtung Sozialwissenschaften besetzt. (Die Technukstudenten haben sich da nicht so für interessiert).
Obwohl 2/3 der Mitglieder im StuPa weiblich war, fühlten sich die Studentinnen irgendwie diskriminiert und hatten eine quotierte Redeliste eingeführt: nach jedem Mann durfte zuerst eine Frau das Wort ergreifen. Wenn sich keine Frau mehr meldete, solle die Diskussion abgebrochen werden...
"Autonome Refarate" durften nicht nur selbst über ihre vom StuPa zugewiesenen Gelder bestimmen, sondern mussten überhaupt keine Auskunft über deren Verwendung geben.
Damals schon wurde mir klar, dass mit viele. linken Soziwissenschaftlern kein ernsthafter Umgang möglich war.

Heidemarie Heim | Mi., 22. Juli 2026 - 13:28

Welche Zustände herrschen da eigentlich bzw. werden da zugelassen durch die verantwortlichen Leitungen von Lehrbetrieben,in denen von allen Steuerzahlern finanziertes kostenloses Studium ermöglicht wird,was glaube ich sich als sehr hilfreich erweist,sollte man wie über eine Viertel Million Auswanderer jährlich Deutschland den Rücken kehren wollen.Wahrscheinlich genau die Akademiker/Studierten mit Abschluss,die schon in der Uni die Schnauze voll davon hatten,ohne Rückendeckung durch besagte Leitungen sich von einer Minderheit von unter 5% terrorisieren zu lassen.Oder sich später in einer im Ganzen nach ähnlichen Politiklandschaft karrieremäßig hochzuschleimen.Wer den Frieden anderer Lernwilliger stört gehört ausgeschlossen!Null Toleranz!Von dem Begriff Respekt gegenüber Lehrkräften ganz zu schweigen.Doch ich nehme an, für den armen von Linken hereingelegten Herrn Fockenberg wird sich eine Anschlussverwendung auftun
bzw. finden lassen;). MfG

Christa Wallau | Mi., 22. Juli 2026 - 13:47

an den meisten deutschen Universitäten und Hochschulen ist schon seit Jahrzehnten so abgesunken, daß eine Auseinandersetzung, die mit Argumenten und Gegenargumenten sachlich (!) geführt wird, dort kaum noch stattfinden kann.
"AKTIVISTEN" haben stattdessen die Herrschaft über viele Hochschulen Deutschlands übernommen, sprich: Radau-Horden mit viel Ideologie und wenig Verstand in der Birne.

Da dieser Zustand schon lange besteht, ist eine hohe Zahl von Personen aus diesen Horden inzwischen in den Rang eines Dozenten oder Professors aufgestiegen. Diese Leute sichern die Fortsetzung der jämmerlichen Zustände an den meisten geisteswissenschaftliche Hochschulen.

Bei den Naturwissenschaften sieht es besser aus, wenn auch da nicht alles Gold ist, was glänzt. Die Abhängigkeit von Sponsoren, die gewisse Ergebnisse "erwarten", ist m. E. dort das größte Problem.

Jochen Burghardt | Mi., 22. Juli 2026 - 16:46

Ihrem Artikel stimme ich weitestgehend zu.
In einem Punkt nicht: Sie schreiben, Zitat: "Wirklich ernst nehmen kann man das, was diese jungen Leute da trieben, schwerlich."-Zitat Ende.
Ich denke, dass man solche Leute sehr ernst nehmen muss! Da diese niemals eine Stelle in der "freien" Wirtschaft bekommen werden (ich vermute: noch nicht mal anstreben), werden sie Universitätskarrieren starten und somit massiven Schaden anrichten.
Ich denke, dass es für eine Umkehr dieser Entwicklung längst zu spät ist. M.E. sind die deutschen Unis inzwischen fest in linksextremer Hand.

Andreas Peters | Mi., 22. Juli 2026 - 21:15

Universitäten. Sie studieren dort mindestens 10 Semester und kommen als verblödete, zu akademischer Arbeit nicht befähigte Menschen wieder heraus. Das gesamte Uni-Wesen muß in wirklich allen Aspekten auf den Prüfstand.