Welt-Poesie - Der Gesang der Würgefeige

Zwischen Natur und Kultur, Geschichte und Politik, großer Tradition und Beobachtung des Randständigen: Fünf Welt-Poeten erscheinen in deutscher Übersetzung

Der 21. März ist der «Welttag der Poesie», die um kulturellen Artenschutz bemühte UNESCO hat ihn im Jahr 2000 ausgerufen. Mit gutem Grund: Wer nach Global Poets auf dem deutschsprachigen Buchmarkt fragt, stößt vor allem auf Klein- und Kleinstverlage, in deren Reihen internationale Lyrik achtsam ins Deutsche übertragen wird – in der Edition Korrespondenzen aus Wien etwa, vom Baseler Verlag Urs Engeler Editor oder in der Leipziger Edition ERATA, die sich sowohl um westliche als auch um osteuropäische Dichtung verdient machen; der mehrfach preisgekrönte Kleinheinrich Verlag nimmt sich insbesondere der skandinavischen Lyrik an.

Die Herausgabe der Gedichte Inger Christensens, der Grande Dame der dänischen Lyrik, gehört zu den Großtaten dieses Verlags. Über einen Zeitraum von zwanzig Jahren wurden Christensens Gedichtzyklen – von den Systemgedichten «das» und «alphabet» bis hin zum Sonettkranz «Das Schmetterlingstal» – von Hanns Grössel ins Deutsche übertragen. Mit dem neuesten Band, Christensens 1962 erschienenem Erstling «lys» («licht»), ist hier nun auch das Frühwerk zu entdecken. Anders als ihre großen Systemdichtungen, bei denen linguistische oder mathematische Muster die Versgruppen organisieren, besteht «lys / licht», ganz konventionell, aus Einzelgedichten: ruhige, zuweilen haikuhafte Miniaturen, voller poetischer Wiederholungsfiguren und kinderliedhafter Reimfolgen. Aus wenigen Worten entstehen so Skizzen einer brüchigen Natur- und Körpererfahrung, und jeder Moment der Öffnung kann das Gefühl des Ausgesetztseins auslösen: «Meine Augen streifen / fragend / das Nackte / Der Spiegel rinnt / nach unten / von meinen Füßen / hinunter / in den rostigen Abfluß». Realistische Szenerien stülpen sich in surrealistische Bildwelten um, Worte werden zu Chiffren, in denen mythische Urszenen der Liebe, der Zeugung, der Verletzung aufscheinen – alles kreist um die Unsicherheit der Weltbegegnung.

Der Ton dieser Gedichte entspringt dem Geist der späten Moderne, man findet ihn in den 1950ern auch bei Paul Celan oder Ingeborg Bachmann. Eine Dichtung der Substantive ist das, eine der schweren Worte, die, nicht immer frei von existenzialistischem Pathos, den Sinn der Welt zu tragen haben. «Substantive sind sehr einsam», schreibt Inger Christensen in ihrem Essay «Die Seide, der Raum, die Sprache, das Herz» – doch Dichtung ist, als Verbindung von Worten zu einem Sinn, immer auch Überwindung dieser Einsamkeit. Christensens Gedichten kann man es ablesen.


Der Künstler als singender Pottwal: Les Murray

Längst nicht jeder bedeutende fremdsprachige Dichter findet in Deutschland ein solches verlegerisches Obdach – ein paar Übersetzungen in Zeitschriften hier, ein schmales Auswahlbändchen dort, das ist eher die Regel. Auch auf den immer wieder als Nobelpreiskandidat gehandelten Australier Leslie Allan Murray traf sie zu. Nun ist er in der Edition Rugerup, dem südschwedischen Ein-Frau-Unternehmen der Übersetzerin Margitt Lehbert unterge­kommen. Murray, 1938 auf einer Farm irgendwo im austr­a­lischen Nirgendwo geboren, hat hierzulande bisher vor allem mit dem Versroman «Fredy Neptune» für Aufsehen gesorgt (siehe „Literaturen” 6/2004). Von seinen fast zwanzig Gedichtbänden, die den «Busch-Barden» zu einem der größten Poeten seines Kontinents haben werden lassen, waren die längste Zeit lediglich zwei Auswahl-Ausgaben zu haben.

Erst seit dem im Jahr 2006 erschienenen Band «Gedichte, groß wie Photos» kann man Murrays Verskunst nun auch bei uns im Detail kennen lernen. In einem unbändigen Sprachstrom verquirlen sich da wildes Denken und rurale Sprache mit westlicher Hoch- und Popkultur zu einem grandiosen Stilmix. Sujets aus Landleben und Geschichte, aus den Wirrnissen moderner Kommunikation wie aus dem kulinarischen Bereich nehmen in Murrays Poesie einen sprachlichen Drive an, dass dem Leser ganz wirbelig vor Augen wird. Mehrdeutig sind diese Verse, das ist ein Ergebnis der Spiellaune Murrays, doch ebenso kommt es ihm auf die Einzigartigkeit der Phänomene an. In den nun auf Deutsch vorliegenden «Übersetzungen aus der Natur» von 1992 begibt er sich auf das Feld des Naturgedichts. Ein lyrischer Linné, bildgewaltig und genau, portraitiert Murray die australische Flora und Fauna, jeder Kreatur schreibt er eine spezifische Sprache zu: Die Natur selbst ergreift das Wort.

Für jedes Wesen erfindet Murray eine «Übersetzung», eine andere Art der Weltwahrnehmung: «Jeder meiner langen, geformten Rufe / erschafft die Welt von neuem und zentriert ihre klingende Struktur», heißt es im Gedicht «Der Pottwal». Passiv erlebt dagegen der Hahnendornbusch seine Welt («Ich werde gelebt, ich werde gestorben … ich werde innerlich besungen / von Drosseln»), der Zuchthengst resümiert seine Existenz eher einsilbig – «Posen, dann Verdauung», – und anders als die Schweine, die bei Murray als «Wir» sprechen, artikulieren sich die Kühe als kollektives Ich: «Alle ich stehen auf dem Futter. Der Himmel leuchtet.» Ein Fledermaus-Gedicht schließlich endet im australischen Englisch so: «Ah, eyrie-ire, aero hour, eh? / O’er our ur-area (our era aye / ere your raw row) we air our array, / err, yaw, row wry.» Das ist fast unübersetzbar, und doch ist es Margitt Lehbert gelungen, auch für solche Passagen deutsche Entsprechungen zu finden. Der ganze Lautsinn der Gedichte allerdings erschließt sich erst auf der von Murray selbst eingesprochenen CD: Mal ironisch verspielt, mal tragisch, erhebt sich hier ein Choral aus den Stimmen von Adler und Ameisenigel, von Schildzecke und Würgefeige.

Murray ist ein romantischer Universalpoet, und wenn dann in volksliedähnlichen Strophen auch noch die «Zell-DNA» zu singen beginnt, meint man von fernher das Eichendorff’sche «Lied in allen Dingen» zu hören. Auch für Murray, der seine Werke der «Ehre Gottes» widmet, ist dies zuletzt ein religiöses Lied.


Das Salzlicht der Inseln bewahren: Derek Walcott

Dichter wie der Australier, in dessen Werk sich außer­europäische Regionalkulturen mit großen Traditionen wie etwa dem europäischen Erbe verbinden, sind Exponenten einer Neuen Weltliteratur: einer Literatur unter den Bedingungen der Globalisierung, geprägt von den Verkehrs- und Kommunikationsmöglichkeiten des 20. Jahrhunderts. Der 1930 geborene karibische Dichter Derek Walcott kann als ein Prototyp dieser multitraditionalen Weltliteratur gelten. «Der Regentropfen auf der Stirn einer Statue», die Verbindung des «Natürlichen mit dem Marmornen» – dies, so Walcott in seiner Nobelpreisrede von 1992, sei die Möglichkeit der Poesie. Mit dem autobio­grafischen Langgedicht «Der verlorene Sohn», von Daniel Göske glänzend ins Deutsche übersetzt, lotet Walcott diese Möglichkeiten weiter aus. In seinen Grundzügen folgt das Poem dabei den großen Reise-Erzählungen der westlichen Kultur, ein Bilderbogen flüchtig-schöner Naturstudien spannt sich darüber.

Zwischen Kultur und Natur steht hier ein gealtertes Ich, das sein Zentrum verloren hat: ein Reisender, der aus der Karibik auszog, um die Alte Welt zu erkunden, der Europa (vor allem Italien) sieht und irgendwann erschrocken feststellt, dass sich auf seinen Reisen «sein Wesen gewandelt hatte». Das Gedicht zeigt die Geschichte dieser Wandlung und stellt selbst den Versuch dar, eine Identität jenseits der Trennungen zwischen Neuer und Alter Welt zu gewinnen. Der Versuch gelingt, weil das Ich diese Sinnstiftung als einen poetischen Vorgang begreift: In einer «Literatur von schwebender Flüchtigkeit», einem feinen Gewebe aus Symbolen, das auf die Vereinfachungen der Großen Geschichte verzichtet (Walcott schreibt «History», mit großem «H»), nimmt die zunächst diffuse Identität Gestalt an.

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn dient Walcott als Folie; seine Geschichte handelt von der Heimkehr – einer physischen, mehr aber noch einer ideellen. Jenseits der monumentalen Geschichte, jenseits von «faltige(n) Standbilder(n), / die nicht mehr wissen, wofür sie berühmt sind», wartet eine andere Aufgabe auf den wandernden Sänger: «Das Salzlicht der Insel bewahren / ihr kleines Volk schützen und preisen».
Der Dichter setzt damit dem weltgeschichtlich Bedeutungslosen ein Denkmal, ohne zu idyllisieren: Bei aller Musikalität, allem Leuchten der Bilder geht es Walcott nicht um Verklärung, sondern um «history», mit kleinem h – «bedeutungslos schön», wie der Regentropfen auf dem Antlitz einer Statue.


Geschichte als Poesie: Tomas Venclova

Seinen Weg ins Exil hatte Derek Walcott selbst gewählt. Als politisch erzwungener Schritt aber ist das Exil zur einschneidenden biografischen Erfahrung einiger der wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts geworden. Der Pole Czeslaw Milosz oder der Russe Joseph Brodsky, beide Nobelpreisträger, fanden danach in den Vereinigten Staaten die poetische Grundbedingung, die ihnen im Ostblock verwehrt wurde: die Freiheit des Wortes.

Mit diesen beiden Dichtern eng verbunden, wurde auch dem 1937 geborenen Tomas Venclova im Jahr 1977 dringend empfohlen, die Sowjetrepublik Litauen zu verlassen. Das eindrucksvolle poetische Dokument eines Lebens im Zeichen des roten Sterns liefert nun der Querschnitt aus Venclovas lyrischem Werk, den Claudia Sinnig und Durs Grünbein unter dem Titel «Gespräch im Winter» vorgelegt haben: Geschichte im Zustand der Poesie.

Venclova, Professor in Yale, ist ein Intellektueller alter Schule, ein Essayist von stupender historischer Bildung; sein Geschichtsportrait des baltischen melting pot Vilnius sollte jeder Reisende gelesen haben, der sich in die Europäische Kulturhauptstadt 2009 aufmacht. Und kulturgeschichtliche Tiefe zeichnet auch Venclovas Lyrik aus: ein pessimistischer, fast katastrophischer Klassizismus, formstreng, souverän in der Intonation der abendländischen Bild- und Mythensprachen und kunstvoll im Transzendieren des Zeitgeschichtlichen.

Denn die Zeitgeschichte ist bei Venclova nie wirklich das Thema der Gedichte, immer schon ist deren Sprecher jenseits des Tagesgeschehens, im Überzeitlichen. Und doch umgibt jedes Detail, mit dem er seine beklemmenden historischen Szenerien baut, eine Stimmung der Vergeblichkeit. In der deutschen Auswahl ist jedes der Gedich­te datiert, viele sind zudem mit Anmerkungen zum historischen Kontext versehen; die drei Kapitel, zu denen sie gruppiert sind, folgen den drei Lebens- und Werkphasen des Dichters.

Am Beginn steht der Ungarische Aufstand 1956, Auslöser und Symbol einer tiefgreifenden Desillusionierung, die als Grundton aus Venclovas Gedichten nie wieder verschwinden wird. Es folgen eisige Stadt- und Natur­gedich­te, unterbrochen von imaginären, balladenhaft kom­po­nierten Gesprächen mit poetischen Zeitgenossen, in denen sich zunehmend ein ästhetischer Fatalismus formiert: «Ein Zeuge bleibt uns noch – die Kunst, / Die etwas Licht bringt in die Winternacht.» Den Anfang des zweiten Kapitels bilden Stadtgedichte, Paris, Berlin, Kopenhagen: Venclova hat das Exil gewählt, die in der Heimat zurückgelas­­senen Menschen sind nun «Schatten für immer, / Adressen im vergessenen Notizbuch, Echos im Abgrund des Telefons». Das letzte, umfangreichste Kapitel setzt 1992 ein. Es bringt eine Rückkehr ohne Heimkehr: Inventurgedich­te der postkommunistischen Ära, dazwischen Schilderun­gen von Landschaften, in denen noch das Unheim­liche rumort – «ein glitschiger Sumpf, / Durch den Geister flit­zten, unsichtbares Gelichter, / Grinsend, in filzige Felle gewickelt, dem Hirn / Eines irren Radierers entwischt».

Sinnig und Grünbein ist es mit ihren an der Formstrenge Venclovas orientierten Nachdichtungen gelungen, die dicht schattierten Stimmungen dieser Lyrik einzufangen. Entstanden ist so auch ein Zeugnis europäischer Geschichte, ursprünglich verfasst auf Litauisch, der kleinen und alten Sprache, in der Venclovas Gedichte auch im Exil beheimatet bleiben.


Flaneur der Hinterhöfe Amerikas: Charles Simic

Charles Simic, geboren 1938, seit 1953 in den USA lebend, ist ebenfalls vor dem – in diesem Fall: jugoslawischen – Kommunismus geflohen. Seine Muttersprache, das Serbische, hat er zugunsten des Englischen aufgegeben, we­gen der Mädchen, wie er der Einfachheit halber angibt. Als gegenwärtiger Poet Laureate seiner Wahlheimat ist Simic heute so etwas wie der auf Zeit ernannte Vertreter der amerikanischen Dichtung auf Erden.

Zwei Auswahlbänden von Hans Magnus Enzensberger, zuletzt der «Grübelei im Rinnstein» (2000), ist es zu danken, dass der unending blues des Charles Simic auch hierzulande bereits zu hören war. In der gut sortierten Edition Lyrik Kabinett, in der auch Walcotts Reisepoem erscheint, folgte im Jahr 2006 der Band «Mein lautloses Gefolge»; eine Sammlung essayistischer Prosa unter dem Titel «Die Wahrnehmung des Dichters» setzt jetzt Simics deutschsprachige Publikationen fort.

Wie in seinen Gedichten umkreist Simic auch hier die «ursprüngliche Seltsamkeit» der Welt, und was er da so schreibt, ist seinerseits nicht wenig seltsam. So portrai­tiert er etwa seinen «Lieblingsphilosophen» Buster Keaton, um kurz darauf auf Heidegger zu kommen; er sinniert lustvoll über die «wahre Tomate», lässt poetologische Aphorismen folgen, tischt dann schnell noch, bevor er eine differenzierte Analyse des Jugoslawien-Krieges vorlegt, eine balkanisch-burleske «Romanze in Wurst» auf, um schließlich anzumerken: «Es ist ja nicht so, daß ich jede Nacht bloß ein paar metaphysische Probleme zu lösen habe; ich muß ja auch noch durchrechnen, wie ich das neue Dach auf meinem Haus bezahle.»

Doch kommen die metaphysischen Probleme dem Dichter in einer gewissermaßen bodenständig-abgründigen Variante immer wieder in die Quere. Dem Flaneur der amerikanischen Hinterhöfe wird die Welt so grundstürzend fragwürdig, dass nicht selten nur noch der Humor – und Simic ist ein großer Humorist – den Schrecken vor den allerorts herumlungernden Schatten zu bannen vermag. Was aber anstellen mit «dem seltsamen Gefühl, / Das wir manchmal haben, / Ein höherer Zweck liege darin, / Daß wir hier wohnen, / Wo nichts funktioniert / Und alles repariert werden muß»?

Nun ja: suchen! Irgendwo wird sich schon der Grund dieses Gefühls finden. Und so vollziehen diese Alltagsgedichte Suchbewegungen: am Nachthimmel, im Straßendreck, im »Laden für gelesene Bücher» wie im «Laden für getragene Kleider», im Kühlschrank, in der Kindheit – und finden: nichts. Oder finden Nichts, wie in der «Beschreibung eines verlorenen Dings»: «Es hatte nie einen Namen, / Auch weiß ich nicht, wie ich es fand. / Ich trug es in meiner Tasche / Wie einen verlorenen Knopf, / Nur war es kein Knopf …» So beginnt das Gedicht, in dessen Verlauf der Dichter das Verschwinden dieses «Dings» feststellt: «Bis jemand zu mir sagte: Das ist es! / Und Narr, der ich war, / Stieg ich an einem leeren Bahnsteig aus, / Ohne Stadt in Sicht.»

Simic’ Gedichte sind fast immer ereignis- und ergebnislos. An ihrem Ende steht der Mensch als Narr da, einer, der aufseufzt: «Gott sei Dank gibt’s keinen Gott, der mich in diesem Zustand sieht.» Für Charles Simic ist diese Feststellung ebenso verzweiflungs- wie kalauerwürdig: Auf dem amerikanischen Dichterthron, und das ist eine gute Nachricht, sitzt zur Zeit ein serbischstämmiger Nachfolger Buster Keatons.

 

Peer Trilcke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Germanistik der Georg-August-Universität Göttingen.

 

Besprochene Bücher

Inger Christensen
lys / licht. digte / gedichte
Aus dem Dänischen von Hanns Grössel.
Kleinheinrich, Münster 2008. 110 S., 18 €

Les Murray
Gedichte, groß wie Photos
Deutsch von Margitt Lehbert. Zwei­sprachig.
Edition Rugerup im Nimrod Förlag, Hörby 2006. 190 S., 19,90 €
Übersetzungen aus der Natur
Deutsch von Margitt Lehbert. Zwei­sprachig.
Edition Rugerup im Nimrod Förlag, Hörby 2007. 96 S., 17,90 €
Translations from Nature
Audio CD (in englischer Sprache).
Edition Rugerup im Nimrod Förlag, Hörby 2008. 39 Min., 14,90 € (im Paket mit der Buch-Ausgabe für 29,90 €)

Derek Walcott
Der verlorene Sohn
Deutsch von Daniel Göske. Zwei­sprachig.
Hanser, München 2007. 213 S., 17,90 €

Tomas Venclova
Vilnius. Eine Stadt in Europa
Aus dem Litauischen von Claudia Sinnig. Mit Fotografien von Arunas Baltinas.
Suhrkamp, Frankfurt a. M. 2006. 243 S., 10 €
Gespräch im Winter. Gedichte
Aus dem Litauischen von Claudia Sinnig und Durs Grünbein. Mit einem Nachwort von Durs Grünbein.
Suhrkamp, Frankfurt a. M. 2007. 133 S., 19,80 €

Charles Simic
Mein lautloses Gefolge
Aus dem Amerikanischen von Wiebke Meier.
Hanser, München 2006. 124 S., 14,90 €
Die Wahrnehmung des Dichters. Über Poesie und Wirklichkeit
Ausgewählt und übersetzt von Thomas Poiss.
Hanser, München 2007. 256 S., 21,50 €

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns über jeden Kommentar und wünschen uns eine konstruktive Debatte. Beleidigende, unsachliche oder obszöne Beiträge werden deshalb gelöscht. Auch anonyme Kommentare werden bei uns nicht veröffentlicht. Wir bitten deshalb um Angabe des vollen Namens. Darüber hinaus behalten wir uns eine Auswahl der Kommentare auf unserer Seite vor. Um die Freischaltung kümmert sich die kleine Onlineredaktion von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr. Am Wochenende werden Forumsbeiträge nur eingeschränkt veröffentlicht. Nach zwei Tagen wird die Debatte geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis.