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Meine Erwartung ist, dass wir dem Druck standhalten und uns unsere eigene Stärke nicht wegdisputieren lassen / Foto: Canva

Demokratie im globalen Wettstreit der Systeme - Realistische Hoffnung

Unser Land hat mit vielen Krisen zu kämpfen, das muss klar benannt werden. Aber es wäre fatal, dabei stehenzubleiben. Als rechtsstaatliche Demokratie haben wir einen Wettbewerbsvorsprung – durch Legitimität, Lernfähigkeit und die Stärke funktionierender Institutionen.

Autoreninfo

Otfried Höffe  ist einer der angesehensten lebenden deutschen Philosophen. Er hat in Tübingen, Sankt Gallen und Peking gelehrt. In Kürze erscheint von ihm im Alber Verlag: „Der gierige Staat. Bausteine für eine gerechte Wirtschaft“.

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Früher wurde unsere Demokratie als recht erfolgreich eingeschätzt. Heute melden sich aus dem Ausland Stimmen des Mitleids, zum Beispiel mit dem sprichwörtlich gewordenen „Deutschlandtempo“. Nötige Reformen fänden mit der Geschwindigkeit der Schildkröte Tranquilla Trampeltreu statt, Reformerfolge seien daher kaum sichtbar. Wie also kann den vielfältigen Bedrohungen der Demokratie begegnet werden?

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IngoFrank | Do., 19. März 2026 - 19:43

1. Krisen klar zu benennen ?
2. Wettbewerbsvorsprung durch Demokratie ?
3. Legitimität, Lernfähigkeit und funktionierende Institutionen
Lassen meinen Blutdruck steigen. Wo um alles in dieser Welt lebt der führenden deutschen Philosophen ? Bestimmt nicht im heutigen D, vielleicht als philosophierender Almöli in einer Hütte in den Bergen ohne Strom und Zugang zu jeglichen Informationen.
Zu 1. um Krisen zu benennen passen die Krisen dieses Landes als Krisen benannt werden. Tut das irgend wer ? Passend im heute: Deutsche klettern auf der Zufriedenheitsska . . Ich nicht !
Zu 2. welche Demokratie meint der Herr ? „Unsere“ D die die meine und vieler anderer nicht mehr ist ? Weil z.B der politische Wettbewerb vollkommen ausgehebelt ist, Die Meinungsfreiheit eingeschränkt und die Koalitionen schon vor den Wahlen feststehen ?
Zu 3. Legitimität durch Wahlen ? Siehe Pkt.2.
Lernfähigkeit bei dem Bildungssystem ? Der Institutionen ? v d L „Atomausstieg ein historischer Irrtum“ & nun
MfG adER

Thomas Veit | Do., 19. März 2026 - 19:58

Herrn Otfried Höffe NICHT teilen. Alle harten Indikatoren, außer eben vielleicht der philosophischen..., zeigen eindeutig nach unten für die etablierten westlichen Demokratien. Einschließlich der demokratischen Zuständen in den USA.

Heidemarie Heim | Do., 19. März 2026 - 20:14

Genau so wenig wie das das früher praktizierte "Aussitzen" oder sich auf den Lorbeeren auszuruhen und wenn nix mehr greift, sich aller möglicher Täuschkörper zu bedienen um vom Wesentlichen abzulenken. Allein wenn täglich das Murmeltier grüßt oder die nächste arme Sau durchs Dorf getrieben wird u. der gemeine Bürger nur noch denkt:" Haben wir echt jetzt keine anderen Probleme?" und die Politik nicht nur die Beantwortung dieser einfachen Frage verweigert, sondern es sofort als Kritik im Sinne von Majestätsbeleidigung behandelt, ist doch klar, dass es zu solchen Lähmungserscheinungen u. Vertrauensverlusten in die Handlungsfähigkeit des Staates kommt. Besonders auch in das Parteiensystem, einem Grundpfeiler unserer Demokratie, dem entweder immer mehr Bürger als Wähler den Rücken kehren o. an der Urne verzweifeln weil sie mittlerweile wählen können was sie wollen, aber immer das Gegenteil bekommen weil sich ein Einheitsbrei bildet, der noch dazu "Falsch-Wähler"
ausgrenzt. Wo anfangen? MfG

Am Sonntag wird in RLP gewählt und sollten die Altparteien weiterhin bestätigt werden, dann wollen es die Leute eben nicht anders haben und zahlen künftig vielleicht sogar 3€ für den Liter Sprit.

Drei Mal dürfen Sie raten lieber Stefan wo ich diesen Sonntag hin muss;)!Zwischendurch habe ich schon überlegt, ob ich Perso und Wahlunterlagen nicht vor mir selbst verstecken soll;). LG

Es ist die „Politische Notwehr“ die mich antreibt zur Wahl zu gehen um meinen Enkeln vielleicht einmal erklären zu können: das ist nicht dasDeutschland das ihr kennt, es war einst ein freies Land. Das haben die Parteien aus diesem Land gemacht unter dem Vorwand „ihre Demokratie“ zu verteidigen.
Kopf hoch auch wenn der Hals dreckig ist ….. Ich hätte auch nicht gedacht das das DDR Regime zusammenfällt wie ein Kartenhaus. Nie hätte ich’s geglaubt! Und genau so wird dieser Staat enden, die Frage ist nicht ob der Bürger aufsteht, sondern nur wann ……
Gehen Sie wählen liebe Frau Heim so lange wir es noch dürfen u n d. die Wahl noch haben.
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik

Lieber Herr Frank und lieber Stefan! Und wie Sie sagen, nicht nur aus Notwehr, sondern der Überzeugung, dass ich als Nichtwählerin mein Recht auf Meckerei jedweder Art was Politik und Gesellschaft betreffen damit verwirken würde vornehm ausgedrückt;)! Vor Tagen sprach ich mit meiner Fußnägelverschönerin, sehr viel jünger in Jahren, über unsere gemeinsame aber letztendlich einsame anstehende Qual der Wahl. Auf meine Frage was um Gottes Willen in Frage käme kam wie aus der Pistole geschossen: "Ich kann Dir (wir duzen uns in beiderseitigen Einvernehmen) höchstens sagen was Du nicht wählen sollst." Und schnell wurde aus dem "sollst" ein "darfst"
u. klar welche Partei sie meinte. "Aha, dachte ich, da muss ich etwas bohren;)", u. packte die ein o. andere "Fangfrage" aus den Parteiprogrammen von Union u. AfD zu deren Hauptthemen aus, die sie allesamt nicht nur befürwortete, sondern etwas baff war, das das meiste davon der AfD zuzuordnen war womit sie vorher übereinstimmte. Teufels Advokat;)LG

Ob Sie sich noch erinnern , als die Vorderen von den Grünen 5 DM für den Liter Diesel einführen wollten, was schon ewig her ist. 12.38 Uhr Aral Bad Langensalza
1 ltr. Diesel 2,349 ! Infationsbereinigt dürfte der Liter schon weit über 5 DM liegen. Und „Grün“ wird im Westen der Republik im „Autoland“ auch noch in Regierungsverantwortung gewählt Da fällt mir nichts aber ach gar nichts mehr dazu ein. Wenn ich dran denke ,das sich meine Heizungskosten mehr als verdoppeln werden, schon gar nichts mehr. Autofahren als Rentner aufs minimalste beschränkt, aber Heizen bei 17.Grad ….. I.ü. Auch ein Vorschlag eines Grünen ……
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik

Bin Baujahr 1958 und habe die im Bundestag fleißig Strickarbeit verrichtende Grünen der ersten Stunde, die Vereidigung eines Ministers erstmalig in Turnschuhen und "Mit Verlaub Herr Präsident, Sie sind ein.....!", über die Kugel Eis für die Kosten der Energiewende bis heute, und natürlich die noch zu DM-Zeiten verlangte Forderung bezüglich Spritpreis, was man aus Gründen der zu erwartenden Anstiegen von Ohnmachts- /-Tobsuchtsanfällen an der Zapfsäule dann wohl doch bis auf Weiteres ad acta legte. Das diese damals utopischen Ideen einmal Wahrheit werden, ahnte ich böse bei der Umstellung von der guten alten Mark auf den Euro, dem wir heute auch einen Schnitzel mit Pommes-Preis von umgerechnet 30+DM verdanken, wofür man früher den Gastwirt seines Herzens gefragt hätte, ob er noch alle Tassen im Schrank hat! Und u.a. auch dazu führte, dass meine Freundin beim shoppen nicht verstehen kann, weshalb ich das sooo günstige T-Shirt für nur 40€ liegen lasse;)Was stimmt mit mir nicht?;) LG

Stefan | Do., 19. März 2026 - 23:45

Solange in "unseren" demokratischen Staaten oftmals die gleichen Mittel angewendet werden wie in einer Diktatur, braucht sich auch der Herr Philosoph Ottfried Höffe nicht über die aktuellen Zustände in der Welt zu wundern.
Da möchte beispielsweise ein demokratisch gewählter Präsident Grönland anektieren oder bombardiert den Iran sodass es zu einer weltweiten Ölkrise kommt.
Da wird einfach mal so ein Staatschef aus einem souveränen südamerikanischen Land entführt aus fadenscheinigen Gründen.
Das Völkerrecht wird je nach Belieben außer Kraft gesetzt und der deutsche Kanzler bringt das "Sondervermögen" für Mumpitz durch ohne dafür belangt zu werden.
Erzählen sie mir bitte nix von Demokratie und durchhalten Herr Philosoph.
Schauen sie sich die Welt und ihre Demokratien an, allesamt Verlierer vor dem Herrn.
Zu guter Letzt dann noch diejenigen verhindern wollen die diese Zustände beim Namen nennen und eine alternative zu dem jetzigen Dilemma aufzeigen.
Erzählen sie mir bitte nix vom Pferd.

Marco Riccardi | Fr., 20. März 2026 - 12:26

Die schlimme Sache an Realitätsverlust ist ja leider die dass, genau wie beim Tod, es nicht diejenigen die daran "leiden" sind denen es schlecht geht, es sind die Angehörigen.
Wir haben hier eine schöne große Versammlung an Leuten in Berlin welche schon seit langem vergessen haben wie es ist zu arbeiten und am Ende des Geldes noch einiges an Monat vor sich zu haben.
Diese Leute glauben tatsächlich dass es genug Geld geben würde, immerhin bekommen sie jede Menge davon, und sie glauben auch dass sie etwas gutes tun würden, immerhin sagt ihnen ihre eigene weltfremde Ideologie das.
Wenn der Wähler dann unzufrieden ist dann glauben sie es einfach besser erklären zu müssen.
Nein, lieber Bundestag, wir müssen nicht zuhören wie Ihr uns etwas erklärt, Ihr müsst zuhören wenn WIR EUCH etwas erklären. Bis das passiert wächst halt der Protest und damit die AfD