Charlie Kirk
Ehrerweisung für den getöteten Charlie Kirk / picture alliance/dpa/AP | Lindsey Wasson

Nach Attentat auf Charlie Kirk - Rechte Opfer und linke Täter passen nicht ins linksgrüne Weltbild

Der Mord an Charlie Kirk wirft unangenehme Fragen auf, die auch das linksgrüne Milieu in Deutschland betreffen. Also wird versucht, ihn post mortem zu diffamieren und die Debatte auf das US-Waffenrecht zu lenken. Nur so kann man weiter moralische Instanz spielen.

Ben Krischke

Autoreninfo

Ben Krischke ist Leiter Digitales bei Cicero, Mit-Herausgeber des Buches „Die Wokeness-Illusion“ und Mit-Autor des Buches „Der Selbstbetrug“ (Verlag Herder). Er lebt in München.

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Der erste Espresso des Tages war noch nicht getrunken, da stieß ich auf LinkedIn auf eine Formulierung, die dermaßen obskur war, dass ich zuerst dachte, ich hätte mich verguckt. „Der gerechte Tod des Charlie Kirk“ war dort zu lesen. Dazu ein Bild des 31-jährigen Familienvaters, der gerade in den USA ermordet wurde, weil er eine Meinung hatte und – was im Deutschland des Jahres 2025 leider einen gewissen Seltenheitswert besitzt – über diese sogar bereitwillig mit dem politischen Gegner stritt, ohne ihn anzubrüllen.

Zu dieser Kachel jedenfalls gesellte sich ein ellenlanger Beitrag, in dem der Urheber versuchte, mit Immanuel Kants kategorischem Imperativ – „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde“ – zu erläutern, dass Kirk eine gewisse Mitschuld an seinem Tod treffen würde. Schließlich soll er einmal gesagt haben, man müsse für ein liberales Waffenrecht leider in Kauf nehmen, dass unschuldige Menschen erschossen werden.

Mal abgesehen davon, dass sich Kants kategorischer Imperativ auf die Handlungen einer Person bezieht und nicht darauf, was dieser Person von außen getan wird – was an dieser Stelle aber zu weit führen würde –, finde ich es, sagen wir, interessant, für welche Wortbeiträge sich Menschen unter allen denkbaren Möglichkeiten so entscheiden. Und im vorliegenden Fall hat sich der Urheber offensichtlich für eine Täter-Opfer-Umkehr entschieden – und dafür, das liberale Waffenrecht in den USA zu kritisieren, statt Charlie Kirks Mörder.

Von der Stigmatisierung zur Gewalt

Ersteres, das mit der Täter-Opfer-Umkehr, lässt sich im besten Fall mit Empathielosigkeit erklären. Und vielleicht damit, dass sich der Urheber genannten Posts damit selbst befähigt, die Verantwortung am Tod von Charlie Kirk nicht bei der amerikanischen Linken – wegen der Stigmatisierung Kirks als irgendwas mit Faschismus – und beim Täter – der offenbar dem links-woken US-Milieu entstammt – suchen zu müssen. Denn daraus würden ja zwangsläufig auch unangenehme Fragen für die deutsche Linke entstehen.

Zum Beispiel, ob sie es mit der Stigmatisierung des politischen Gegners und bisweilen sogar der eigenen Leute, wenn die auch nur bei einem einzelnen Thema aus der Reihe tanzten, in den vergangenen Jahren nicht ein bisschen übertrieben hat? Ob es nicht zwingend nötig wäre, auch ordentlich Belege zu liefern, wenn man anderen Rassismus, Sexismus und überhaupt irgendwas mit -ismus vorwirft? Oder auch: Gibt es womöglich einen Zusammenhang zwischen Stigmatisierungen und Etikettierungen und Gewalt gegen Andersdenkende?

Aber nein, eingangs zitierte Person und viele andere Linke da draußen wollen im Kontext der Ermordung Kirks lieber über das liberale US-Waffenrecht reden. Einverstanden, lassen Sie uns das tun: Wer argumentiert, Kirk sei wegen seiner Positionen zum Waffenrecht mitverantwortlich dafür, dass er erschossen wurde, müsste auch folgendermaßen argumentieren: Selbst schuld, wenn du auf der Autobahn von einem Raser mit Tempo 200 totgefahren wirst, wenn du gegen ein generelles Tempolimit von 130 bist. Oder provokanter: Selbst schuld, wenn du als Frau gegen Grenzkontrollen bist und dann von einem illegalen Einwanderer vergewaltigt wirst.

Die Debatte in eine andere Richtung lenken

Genau so funktioniert Täter-Opfer-Umkehr nämlich – fragen Sie mal die Israelis, die können Ihnen ein Lied davon singen –, und genau so wird auch versucht, sogenanntes „Derailing“ zu betreiben, also eine Diskussion in eine andere, dem jeweiligen Diskutanten genehmere Richtung zu lenken. Sie kennen das. Wir diskutieren über Gewalt durch Migranten, und irgendwer spricht plötzlich davon, dass wir Migration wegen des demografischen Faktors brauchen. Oder wir reden über die Irrungen und Wirrungen der Corona-Politik und irgendwer spricht plötzlich von Leuten, die leugneten, dass es Corona überhaupt gibt. Und andersherum. 

Die Debatte über das liberale Waffenrecht in den USA ist, wenn Sie mich fragen, ein ebensolcher Versuch, die Diskussion in eine andere Richtung zu lenken. Das heißt nicht, dass diese Debatte per se falsch wäre. Man kann sie führen, muss das vielleicht sogar. Doch in Zusammenhang mit der Ermordung von Charlie Kirk jetzt unbedingt diese Debatte führen zu wollen, ist wohl eher der plumpe Versuch des linksgrünen Juste Milieus hierzulande, die Rollenverteilung wieder umzudrehen, das linke Universum wieder in Einklang zu bringen. 

Rechte Opfer und linke Täter passen nämlich nicht ins linksgrüne Weltbild. Weshalb die Debatte auch dringend in eine andere Richtung gelenkt werden muss. Dorthin, wo die Rechten wieder Täter sind und die Linken mindestens wieder moralische Instanz spielen können. Deshalb wollen viele Linke jetzt über US-Waffengesetze diskutieren, statt über die Verantwortung der politischen Linken in den USA für den Tod von Charlie Kirk. Und deshalb kritisiert Dunja Hayali im „Heute Journal“ zunächst auch, dass es Menschen gibt, die Kirks Tod feiern, um ihm dann ohne einen einzigen Beleg zu unterstellen, er habe „oftmals abscheuliche, rassistische, sexistische und menschenfeindliche“ Aussagen getroffen.

Wollte Kirk Homosexuelle steinigen lassen?

Einmal mehr scheint es damit so, dass ein nennenswerter Teil der politischen Linken hierzulande entweder nicht willens oder nicht fähig ist, selbst angesichts der Ermordung eines 31-jährigen Familienvaters, der zwei kleine Kinder hinterlässt, die Contenance zu wahren. Nicht nur dahingehend, sich nicht darüber zu freuen, wenn Menschen ermordet werden. Sondern auch dahingehend, auf Framing zu verzichten und zu diskutieren, was wirklich zu diskutieren wäre. Oder wenigstens – anders als ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen – keinen Blödsinn zu verbreiten.

Der hat dieser Tage bei Markus Lanz nämlich wahrheitswidrig behauptet, Kirk habe gefordert, Homosexuelle zu steinigen, und Angst vor schwarzen Piloten geäußert. Diese Aussagen sind zwar gefallen. Allerdings war das eine ein Bibelzitat, das Kirk in einer Argumentationskette zitierte. Und nein, er forderte bei der Gelegenheit nicht, es in die Tat umzusetzen. Das wäre auch seltsam gewesen, denn sein Standpunkt war dieser: Sexuelle Orientierung ist zweitrangig, wichtiger ist, welcher Mensch du bist. Und das mit dem schwarzen Piloten wiederum war eine Aussage, die im Zuge einer Kritik an Quotenregelungen fiel. Kirks Standpunkt hier: Bitte nach Eignung besetzen – und zwar unabhängig von der Hautfarbe. Mehr dazu lesen Sie hier

Theveßen hat also Unsinn erzählt. Und die Frage drängt sich auf: Warum bloß? Daher folgende These zum Schluss: Hayali und Theveßen – ebenso wie viele andere Linke, die post mortem über Kirk urteilen – wussten Anfang der Woche noch nicht, wer dieser Charlie Kirk wirklich ist und was er konkret tut. Weil man aber trotzdem mitreden und Kompetenz simulieren wollte, schaute man nach dem Attentat kurz, was in der eigenen Bubble über Kirk schon alles geraunt wurde – und plapperte den ganzen Unsinn einfach nach. Und weil ich meine letzte Espressobohne darauf wetten würde, dass ich damit richtig liege, noch folgende Analogie zum Schluss: Würde die deutsche Lebensmittelbranche so schlampig arbeiten wie der Journalismus, dann wäre die Hälfte der Bevölkerung bereits an einer Lebensmittelvergiftung gestorben. 

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Stefan | Fr., 12. September 2025 - 18:10

Mit solchen Thesen wird man zumindest dem Donald Trump nicht kommen brauchen.
Was die Linken der Welt wahrscheinlich früher oder später selbst zu spüren bekommen werden.

Heidemarie Heim | Fr., 12. September 2025 - 19:00

Früher einmal galt in der Öffentlichkeit ein Recht auf so was wie Pietät, was man selbst dem politisch ärgsten Feind nach seinem Tod jedoch vor allem dessen trauernden Angehörigen schuldete.Man Stelle sich nur einen einzigen Sorry! beschi...... Moment vor, wie es der Witwe und deren GsD noch so kleinen Kindern,die noch nicht verstehen wie ihr Daddy verunglimpft wird ergeht, wenn sie solche Aussagen in TV Marke Hayal oder Thevessen hören müssen!Was für ein armseliges journalistisches Zeugnis!
Scham und Mitgefühl war gestern. Und nun hör ich besser auf bevor ich meine Manieren vollends vergesse!
Mein herzliches Beileid!

Urban Will | Fr., 12. September 2025 - 19:51

Theveßen richtig ist. Sie schließen auf Unfähigkeit und Schlamperei. Das könnte zutreffen, aber ich glaube, es ist klare Absicht. V.a.bei Hayali sehe ich da deutlich mehr.Das ist kein Journalismus, das ist linksgrüner Aktivismus.
Das sind keine Journalisten,das sind Kämpfer für die „Sache“,die linksgrünwoke Umerziehung des Volkes.
Und niemand ist da,der hier Einhalt gebietet. Journalistischen Hetzern wie Hayali und auch Theveßen bietet sich ein freies Feld. Weil es auch um Piloten und deren Eignung/Fähigkeiten ging: die werden mehrmals im Jahr im Simulator getestet, ob sie ihren Job noch können. Unabhängig von der Hautfarbe, Religion, etc. Das gibt es leider bei Journalisten und auch anderswo nicht. Eine Hayali und viele andere im ÖRR haben dort nichts verloren, sie verstoßen täglich mehrfach gg den
Rundfunk-Staatsvertrag. Und wir müssen das auch noch mit Zwangsgebühren finanzieren. Das widert mich an.
Die AfD möchte diesen Sauladen komplett umkrempeln. Mit ein Grund, sie zu wählen.

speziell bei Frau Hayali ist das offensichtlich in ihrer Kommentierung, nicht nur im Falle Kirk.

"Hayali ... ... das ist kein Journalismus, das ist linksgrüner Aktivismus, ..." Exakt so! 👍

Frage: WER hievt solche Leute in genau solche Positionen...!? >> Aaach komm, das ist doch nur ZUFALL... ...! 🤔 /Sarkasmus

Ich bin sicher, Hayali hat nicht einen einzige Diskussion mit Charlie Kirk auf dessen YouTube Kanal, der mehr als 4 Millionen Follower hat, gesehen. Würde sie nie tun, die kognitive Dissonanz ist zu groß. Aber ihre Reaktion hat bestimmt den Artikel von Herrn Krischke gelesen, wo sie Charlie Kirk in zutreffender Weise als Brückenbauer bezeichnet wurde. Sie hätte also durchaus wissen können, um wen es ging. Selbstverständlich hat sie das nicht beachtet.

ich gehe also auch von voller Absicht aus. Es ist ja nicht das erste Mal, dass das passiert.

Die Methode, Unterstellungen nicht zu beweisen und Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen und zu verfälschen, manchmal sogar ins Gegenteil zu verkehren, kenne ich schon zur Genüge. Ich habe mich vor zehn Jahren sehr intensiv mit Björn Höcke beschäftigt. Auch er hat seine Dunja Hayali, hier heißt sie Andreas Kemper und ist noch demagogischer als die ZDF – Tante.

Marianne Bernstein | Fr., 12. September 2025 - 21:58

Um diesen Unfug zu erzählen, muss er auf gar keinen Fall in Washington sein, also ab nach Hause.
Außerdem hat er auf die Gegenfrage von Lanz sehr erkennen lassen, dass er die Wahlheit sehr wohl weiss!

dass er offensichtliche Fakten leugnet, um seine Lügengeschichten an den Mann zu bringen. Das zeigte sich schon nach dem Anschlag auf den Breitscheidplatz, als er gebetsmühlenartig von einem Unfall sprach, selbst als das Attentat eindeutig bewiesen war. Zu Hayali erübrigt sich jedes Wort, Deutschenhasserin und Linksaktivistin.
Beide sind keine Journalisten, sondern hetzen bösarig für Antifa und linke Ideologie. Das Zitat "de mortuis nihil nisi bene" haben die noch nie gehört.

Ich habe einst das Buch "Terroralarm"
von Teveßen gelesen und da kam er mir doch noch ziemlich anders vor als bei Lanz.
Ja, ja, was die linke und woke Gesellschaft so mit einem macht ...
auf jeden Fall sollte er aus Amerika abberufen werden und höchstens noch irgendwo in der Verwaltung des Senders arbeiten dürfen.
PS.: Lanz selbst kommt mir auch immer mehr vor, als hätte er auch noch Verständnis dafür, was derzeit so politisch in Deutschland läuft.
Er war mal besser drauf im Bezug seiner Nachfragen.

Thomas Veit | Sa., 13. September 2025 - 19:26

Antwort auf von Stefan

Wenn mann ihn (Lanz) manchmal mit Precht diskutieren hört zum Beispiel denkt man/ich schon des öfteren er stellt sich absichtlich dumm oder nichtwissend..., um dann 'die Erleuchtung' bzw. die 'neue' Erkenntnis zu präsentieren zu können... ... - oder so ähnlich. Lanz ist einfach in seinem Metier abgebrüht..., zweifellos, und medialer Opportunist, sonst nichts (mMn).

[PS: ...obwohl er/Lanz für seine Rolle wahrscheinlich auch Opportunist sein muss, in diesem linksgrünwoken ÖRR-Umfeld...🤔; er ist schließlich 'nur' Moderator und KEIN Politiker...]

Walter Ranft | Sa., 13. September 2025 - 07:36

'Er hielt den Leuten nie d i e Moral vor.
Nur ihre eigene.'

Elisa Laubeth | Sa., 13. September 2025 - 07:42

…auch das waren so konservative,aber zivilisatorisch unabdingbare Dinge für die Kirk stand. Beides scheint gerade Linken hier abhanden gekommen zu sein. Welche persönlichen Defizite muss jemand haben, der sich nicht schämt, den ermordeten Kirk mit einem Affen zu vergleichen? Welche Defizite hat die linke Blase, die nicht in der Lage ist, die ganze Häme im Netz als das zu bezeichnen, was es ist: unanständig? Abgesehen davon, dass man intellektuell nicht in der Lage ist, andere Meinungen als die eigene zu akzeptieren und auszuhalten.
Nicht einmal nach den Livebildern von der Ermordung eines jungen, äußert klugen und stets zugewandten, höflichen Menschen ist man in der Lage innezuhalten und diesem Menschen das zu lassen, wovon man ständig in anderem, ins eigene, eng begrenzte Weltbild passendem Zusammenhang spricht: seine Würde als Mensch.

Na die Blase selbst ist das Defizit..., was sonst? Plus reichlich linke Ideologie und allgemeine selbstreferenzierende Kurzdenkigkeit... ... - was soll man/Frau denn da anderes erwarten..., als das?

[Anm.: ...dann wollte ich eigentlich noch 'naives Weltbild' dazu schreiben... ..., aber ich glaube wirklich naiv ist da keiner von der linksgrünwoken Führungsebene - eher im Gegenteil, habe ich in letzter Zeit (seit BTW) so den Eindruck >> eher agieren alle jene verstärkt zielgerichtet aggressiv 'progressiv', alles was links von der CDU steht, ganz bewusst!! Siehe den (m.E. intriganten) letzten 'großen' Parteitagsbeschluss der SPD..., von den noch linkeren ganz zu schweigen...

Es sind 'Undemokraten' auf einem ideologisch verbrämten Feldzug - jedes Mittel ist recht, auch die öffentliche Lüge und die Stigmatisierung kritischer Einzelpersonen..., wenn sie nicht ins eigene Weltbild passen - z.B. Frau Julia Ruhs...

>> Da stehen wir jetzt... 🤔

/Ironie 😉

Andreas Peters | Sa., 13. September 2025 - 09:01

was man zu so viel Dreistigkeit noch sagen soll. Ich denke die offensichtlichen Unwahrheiten, die Hr. Theveßen verbreitet sind klar von strafrechtlicher Relevanz. Etwas zu erzählen, was jeder jederzeit nachprüfen und sich vom Wahrheits- bzw Unwahrhjeitsgehalt überzeugen kann, sollt jeden Journalisten an dieser Stelle vorsichtig werden lassen. Aber er lügt unverdrossen drauf los. Und ZDF-Hayali schießt den Vogel ab mit ihrem verklausulierten sinngemäßen Satz: Seinen Tod zu feiern ist nicht zu rechfertigen. Auch nicht damit daß er so ziemlich die größte Drecksau unter der Sonne war. Irgendwie hat er es wohl doch verdient." Guten Abend. Der ÖRR ist nicht mehr in Worte zu fassen.

habe ich Hayali auch verstanden. Und diese Gemeinheiten werden und in unzähligen Foren und Blogs wiederholt. Heuchlerin.

Fachlich sind beide "Journalisten" nichts wert, die Hayali noch weniger, weil regelrecht dumm und ideologisiert, aber der Theveßen sollte strafrechtlich wegen Verleumdung angezeigt werden. Immerhin erzählt er bewusst Unwahrheiten vor einem Millionenpublikum. Dass nennt der Sender dann Qualitätsjournalismus. Eine perverse Welt. Die Finanzabsicherung der ÖRR muss dringend revidiert werden. Da sieht man es, wohin gute und sichere Bezahlung führt. Diese Lumpen müssen doch gar nichts tun, sie kriegen ihr Geld auch so. Eine Verhöhnung des Leistungsprinzips, nach dem in unserem Staat ansonsten bewertet wird. Vielleicht führt der Fall Kirk tatsächlich zu einer Umbewertung unserer Medienlandschaft, die Hoffnung soll man nie aufgeben. Für mich kulminiert es in der Frage: Die AfD muss unbedingt in politische Verantwortung gehoben werden. Nur dann besteht die Chance, diese Fehlentwicklungen in den Medien auszubügeln. Mit Merz & Co wird da nix...

Und zwar meine ich hier "dumm" im Sinne von verblendet. Im Volksmund sagt man auch "ringeldumm" dazu. Die Dame fährt doch nur auf ihrer eigenen Einbahnstraße, beachtet nichts - das ist für mich Dummheit. Natürlich ist sie nicht "dumm", dass sie Blume mit "h" schreibt oder das sie die Hauptstadt von Timbuktu nicht kennt. Oder auch ihr privates Umfeld, das man (gottseidank) nicht kennt, wird sie wohl im Griff haben. Nein, sie ist "dumm" im Sinne von verbohrt und borniert. Das meinte ich, Verehrtester. Da sehen Sie wie vieldeutig die deutsche Sprache ist. Alles Gute!

Ernst-Günther Konrad | Sa., 13. September 2025 - 10:38

Sie wird zwar weniger, aber sie ist immer noch da. Die Macht der Msm und des ÖRR findet nach wie vor ungefiltert im Staatsfernsehen statt und niemand zieht diesen Theveßen oder diese Hayali wirklich zur Verantwortung und dreht denen mal den "Saft" ab. Ja, immer mehr Menschen wachen durchaus auf, informieren sich anders und beginnen nachzudenken und zu erkennen, aber noch immer erreichen die Millionen mit ihren manipulierten Nachrichtensendungen und gefakten Presseberichten. War gerade gestern Abend mit meiner Frau bei Freunden. Netter Abend, aber als es um Politik ging, merkten wir doch schnell, wie leichtgläubig noch immer diese Meinungsdiktatoren zitiert werden. Erst als wir dagegen hielten und nachdenkliche Erkenntnisse argumentierten, wurde auf einmal ungläubiges Staunen und betretenes Schweigen vernommen und dann gegen ein: "Das haben wir nicht gewusst, so etwas haben wir noch nie gehört," ausgetauscht. Sonst wirklich aufgeklärte Menschen, lassen sich noch immer beeinflussen.

haben oft auch keine Zeit wenn sie im Arbeitsprozess stehen und noch evtl. noch Kinder haben... Sie verlassen sich traditionell auf die ÖRRs und denken Sie sind gut informiert... - früher war das ja auch noch so, bis Merkel vielleicht.

Es ist eine Mischung aus Alltagsstress und Leichtgläubigkeit..., und falschem Staatsvertrauen, insb. im Westen der Republik, und noch eine Prise Wohlstandsträgheit - ebenfalls primär im Westen.

Habe selbst in der Verwandtschaft eine (gestresste) Lehrerin, welche meint wenn sie jeden früh auf der Fahrt zur Schule (ca. 40 km) die Nachrichten hört und ab und zu mal Tagesschau oder das heilige heute journal guckt - gelegentlich!!, dass sie tatsächlich umfänglich informiert wäre... ... 🤣🤣 - Na ja... 🤔

Wer seine Lebenszeit mit dem ÖRR verplempert, ist selbst schuld. Ich arbeite 10 Stunden täglich - mal Frühschicht mal Spätschicht. Die Wahl meiner Informationsquellen liegt in meiner Entscheidung. In Zeiten des Internet gilt „das konnten wir nicht wissen“ nicht mehr.

Thomas Veit | Sa., 13. September 2025 - 13:28

wirklich hinzuzufügen- außer vielleicht dass ich der Cicero-Redaktion vorschlagen würde allen Parteimitgliedern der SPD, der Grünen und von Die Linke sowie den Mitarbeiter:innen aller demokratierettenden NGO's öffentlichkeitswirksam ein KOSTENLOSES ZWEIJÄHRIGES Cicero-Online ABO anzubieten...- damit diese sich allseitig informieren und ihr Weltbild ggf. wieder 'gerade rücken' können..., gegen Nachweis der Mitgliedschaft selbstredend. Usatzverluste sind bei dieser 'Negativ-Zielgruppe' im Vergleich zur Nichtansprache nicht zu erwarten..., mMn.

(Anm.: Die Unions- und AfD-Mitglieder müssen ihr Cicero-Abo trotzdem selbst bezahlen - Sorry! - und Partei- und NGO-lose auch...)

>> Ginge es gerechter als SO die qualitativ hochwertige Breiteninformation ansonsten eher davon Abgeschnittener (und *innen) deutlich zu verbessern? Ich glaube: NEIN!

...iss ja nur ein Vorschlag. /😉

Thomas Veit | Sa., 13. September 2025 - 13:37

mein oben gemachter Vorschlag - ein kostenloses 2J Cicero-Abo 'für Linke'... - wäre vielleicht auch so in etwa im Sinne der Argumentationskultur von Charlie Kirk... ...? 'Mit offenem Visier' jedenfalls... ...

PS: Der 'reguläre Umsatz' würde wohl auch profitieren..., jedenfalls nicht leiden, schätze ich mal, wenn man es öffentlichkeitswirksam hinbekommt...?

Robert Hans Stein | Sa., 13. September 2025 - 13:37

aber: Das Personal des ZDF kommt mir mit Ihrer Einstufung als dümmlich zu gut weg. Die sind in ihrer Arroganz und Hybris widerlicher, als es ein Kirk je sein könnte. Solange dieses Gesindel sein linkes Gift versprühen darf, wird es die Spaltung der Gesellschaft, die es heuchlerisch beklagt, vorantreiben. Und an dieser Stelle ist das Juste MiIlieu tatsächlich borniert - nur ein anderer Begriff für dumm. Es ist nicht in der Lage zu erkennen, dass es diese Spaltung selbst ins Werk gesetzt hat. Jahrzehnte anhaltende Dominanz in den Medien, kulturelle Hegemonie in allen gesellschaftlich relevanten Bereichen haben die europäische, insbesondere die deutsche Linke so sehr der Realität entfremdet, dass sie weder willens noch in der Lage ist, die richtigen Schlüsse aus der gegenwärtigen Situation zu ziehen. Sie müssen dazu gezwungen werden. Die Hoffnung, dass eine Union das kann, haben viele Bürger leider aufgeben müssen. Das Ergebnis ist bekannt, eben diese unheilvolle Spaltung.

Absolut! Es wird keinen Kompromissweg geben, wie man gut an den zwei führenden Omas von Die Grünen und erst recht bei Frau Heidi sehen kann - no way!

Und die SPD in ihrem Todeskampf ist weder in der Lage noch Willens sich auf die Realität(en) einzulassen...

Nur die AfD kann wirklich noch was ändern in diesem
Land, so die logische Erkenntnis. Ob sie alles richtig machen täte sei mal dahin gestellt... - doch die tatsächlich notwendigen VERÄNDERUNGEN bzw. einen POLITIKWECHSEL, welcher diesen Namen auch verdient, kann bedingt durch den CDU-Totalausfall aktuell nur sie... ... - iss einfach so.

Sehe ich auch so. Und J.D.Vance hat es in München klar ausgedrückt. Nur die AfD kann Deutschland noch retten. Und weil die anderen glauben, vom Trog verdrängt zu werden, zetern sie so rum. Das ist sozusagen bloßer politischer Futterneid. Richtig, natürlich kann man nicht wissen, was da für Fehler gemacht werden bei der AfD, aber die Richtung stimmt und das ist wichtig. Es ist eine echte Sch... - Deutschland ist durch die Feigheit und Mitschuld (Merkel) der CDU so auf die schiefe Bahn geraten, dass eine Entgleisung kurz bevorsteht. Wenn wir das nicht verhindern, wird es uns und unseren Kindeskindern schlecht ergehen. Es gibt allerdings nur den Weg des Stimmzettels, und im geringen Umfang den der außerparlamentarischen Opposition. Doch hier droht der staatliche Knüppel. Das kann gefährlich werden. Bürgerkrieg. Aber wenn ich an die Millionen von Ausländern denke, die hier noch so herumlümmeln. Wie sind die einzubinden oder nach Hause zu geleiten? Eine Tantalusaufgabe für die AfD. Scheiße

Brigitte Miller | Sa., 13. September 2025 - 13:43

Chefkorrespondent Ulrich Reitz:
"Nach dem Mord an Charlie Kirk werfen deutsche Medien dem Trump-Unterstützer Rassismus und Hass vor. Das ist kein Journalismus, sondern linke Propaganda, sagt FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz. Und erklärt, wie Kirk wirklich tickte.

Nach dem Mord an Charlie Kirk haben deutsche Medien ein Bild des Trump-Unterstützers verbreitet, das den politischen Influencer vor allem als Rassisten und Hassredner darstellt. Ulrich Reitz kritisiert: "Dieses Bild, was in deutschen Medien gezeichnet worden ist, von zwei Journalisten im ZDF, hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Und es hat auch mit Journalismus nichts zu tun, sondern ist blanker Agitprop."

Man wolle die eigene linke Meinung bestätigten und verbiege dafür die Fakten. So sei beispielsweise die Behauptung, Kirk habe Homosexuelle steinigen wollen, schlicht falsch. "Würde er noch leben, könnte er dagegen klagen und würde zu 100 Prozent Recht bekommen." youtube

Gisela Hachenberg | Sa., 13. September 2025 - 14:51

Lieber Herr Krischke, danke für diesen tollen und mutigen Artikel über den feigen Mord an dem jungen Charlie Kirk und die hämische, hässliche und unglaubliche Berichterstattung im ÖRR. Man fasst es nicht, wie die linke Presse, der ÖRR und natürlich die asozialen Medien mit Morden an angeblich Rechten umgehen. Ich bin fassungslos über soviel Antipathie und Boshaftigkeit. Da fallen alle Hüllen! Da gibt es kein Halten mehr. Und als ich las, was die Hayali und der Theveßen an Lügen, Unwahrheiten und Bösem von sich gegeben haben, war ich froh, dass ich diese beiden Sender seit Jahren meide. Mit etwas Freude habe ich aber wahrgenommen, dass z.B. auch Focus, Welt u.a. über diese falsche Berichterstattung schreiben. Passieren wird diesen beiden Lügnern nichts. Sie sitzen fest im Sattel. Ein bisschen Aufregung gestern, heute, morgen. Und dann geht’s wieder weiter wie vorher. 🥺🥺

Thomas Veit | Sa., 13. September 2025 - 19:48

Ich glaube letztendlich verkennen die ÖRR-Propagandist:innen eindeutig die tatsächliche Wirkung ihres ideologisierten Tuns, denn in der Konsequenz wendet sich die Stimmung immer mehr und mMn deutlich gegen sie - so wird es auch jetzt sein.

Sie können heute nicht mehr so einfach lügen oder 'unschönes' weglassen, wie sie es die letzten 15+ Jahre oft von den Massen unbemerkt getan haben... - die Zeiten haben sich bereits geändert, seit Corona ca.. Das sieht man u.a. welche Medien außer dem Cicero in gleicher Tonalität vom Mordanschlag auf Kirk berichten... ...

Ich würde die Lage deshalb auch nicht zu pessimistisch sehen, @Frau Hachenberg.

Von ganz alleine passiert natürlich nix... 😉