- Das muss jetzt alles raus
Der österreichische Zeitungsjournalist Ewald König erinnert sich an das Ende der DDR. Seine Aufzeichnungen sind verblüffend, amüsant und absolut lehrreich
Bis zum vollständigen Abzug 1994 hatte die Sowjetunion auf dem Territorium der DDR 500 000 Soldaten stationiert. Nach der Maueröffnung kam es zu Kontakten mit der deutschen Zivilbevölkerung, die zur Folge hatten, dass die Moral in den sowjetischen Garnisonen rapide sank. Russische Uniformen und Mützen wurden verkauft, Waffen landeten im Schwarzhandel, Geheimmaterial verschwand spurlos, immer öfter kam es zur Fahnenflucht. Kein Wunder: Ein einfacher russischer Soldat erhielt im Monat umgerechnet knapp 13 Euro Sold, Offiziere maximal 1000. Zudem häuften sich die tätlichen Angriffe, die deutsche Bürger auf sowjetische Wachposten verübten. Anfang 1991 verhängte der Oberkommandierende der Westgruppe, wie die Sowjets ihre berühmte, in der DDR stationierte Truppe auf den Begriff brachten, eine Kontaktsperre gegenüber der deutschen Bevölkerung.
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Mir dräut wohl einige Zeit Krankenhaus (Hüfte) und ich habe mir ob des sehr guten Artikels dieses Buch als Lektüre besorgt.
Peter Scholl-Latours Autobiographie "Mein Leben" werde ich ebenfalls mitnehmen.
Zitat: "„Würden Sie, nebenbei gesagt, wenn Ihr Nachbar seine Wohnung neu tapeziert, sich verpflichtet fühlen, Ihre Wohnung ebenfalls neu zu tapezieren?“ So die Reaktion des DDR-Chefideologen Kurt Hager auf Glasnost und Perestroika." Ende
Vor einiger Zeit montierte ein Nachbar ein neues Vordach an seinen Hauseingang.
Es dauerte nicht lange, bis weitere Nachbarn nachzogen: die Vordächer wurden immer gewaltiger, mondäner.
JA! Es gibt diesen Überbietungswahn!
Wie war das damals noch mit den SS-20 und den Pershing 2?
Zu diesem Thema gibt es ein sehr informatives Buch des damaligen US-Außenminister, James Baker. Er und Genscher waren quasi die Strippenzieher. Mitterand und Thatcher waren die "Gegner", nicht Gorbatschow!
Putin? 1985-1990 in der DDR; nächsten Montag wird er 67!
