- Retter einer gescheiterten Bildungspolitik?
Mit dem „Startchancen-Programm“ will die Bundesregierung den Bildungserfolg von der sozialen Herkunft entkoppeln. Das allein ist schon unrealistisch. Ein Jahr nach seinem Start berichten Schulleitungen, dass außer viel Bürokratie noch nichts Wesentliches passiert ist.
Als neulich der IQB-Bildungstrend erneut vor Augen führte, wie schlecht es um das deutsche Bildungssystem bestellt ist, war von den Verantwortlichen wieder einmal zu vernehmen, dass das Ergebnis „besorgniserregend“ sei. Da diese Reaktionen mittlerweile zum Alltag der deutschen Bildungsdebatte gehören, waren sie nicht überraschend. Überraschend aber ist dann doch das Beharren auf den bereits eingeschlagenen Weg zur Lösung der Bildungsmisere. Und so war landauf, landab zu vernehmen, dass doch bereits Geld fließt, in die Digitalisierung und in das „Startchancen-Programm“. Letzteres gilt für viele als Heilsbringer in einer vom Niedergang begriffenen Schullandschaft.
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Schaut's euch die Schulklassen an.
Die hälfte der Erstklässler spricht kaum deutsch und das Abitur gleicht dem Hauptschulabschluss der 1980er Jahre.
Mehr muß nicht gesagt werden !!!
Hinzukommen Bäume für Berlin in Millionenhöhe, aber das Dach der Schulen in Deutschland ist marode und der Putz bröckelt von den Wänden.
Weiter so in eine sich selbst verblödete Republik ...
Das Resultat sieht man jetzt schon täglich in den Qualitätsmedien.
Nähme ich das wirklich ernst, müsste man dafür sorgen, dass alles, was Eltern tun, keinerlei Einfluss auf den Erfolg des Kindes haben darf. Alles, was aus einem Menschen wird, darf nur vom Staat abhängen, Eltern dürfen keinen Einfluss haben. Dasselbe im Freundeskreis: sobald erkannt wird, dass ein Kind mit anderen Kindern befreundet ist, von denen es über der Norm lernen kann, wird diese Freundschaft unterbrochen.
Ich finde, dass das nicht polemisch zu krass formuliert ist, sondern dass es zu krass ist, zu glauben, dass man überall 200% für sein Thema trommeln sollte, um wenigstens irgendwas zu erreichen. Das ist ab einem Punkt nicht gut, sondern schädlich, und gilt auch für andere Themen.
Es hat sich in der Gesellschaft zu sehr ein Denken breitgemacht, was alles normativ sein muss, statt sich mit realen Menschen zu beschäftigen.
Parlamente des Westens begann der Niedergang des deutschen Bildungssystems. Noch schlimmer wurde es, nach dem Einzug in die Regierungen, meist mit der SPD im Bunde. Zur absoluten Könung, die bei Beteiligung and zwei Bundesregierungen machte den Bildunkskollaps perfekt.
Durch Zufall höhrte ich ein Gespräch mit einer von mir befreundeten Lehrerin i. R und einer ihrer ehemaligen Kollegin mit. Diese äußerte sich in Etwa so: „Sei froh das du in Rente bist. Unsere Schüler werden immer frecher und vor allem immer dümmer ……“
Wen wundert‘s …. Mich nicht. Im Gegenteil scheint sich meine Meinung zum Thema Bildung im Buntland Germny zu bestätigen zumindest wenn es um Meinungen geht, die von Lehren sind und vor einer Klasse unterrichten müssen …..Keine vom Schulamt oder gar vom Kultus ……
MfG a d Erfurter Republik
Nebenbei bemerkt, die nordischen Länder haben das Bildungssystem der DDR politisch entkernt und dann übernommen ….. und das mit großem Erfolg.
wir schon. Schließlich wird allerorten Anstrengung vermieden. Sicher kann man immer noch mehr tun. Barrierefreie Wege für körperlich Eingeschränkte sind Teil der Bauvorschriften, das ist sicher nicht gemeint. Ideologie, Moral, Phrasen, andere Ziele werden nicht bedient.
Handelt es sich hier m.E. überspitzt um einen weiteren Rohrkrepierer der Marke "Viel (Geld)hilft viel" und
wen interessieren schon Dinge wie Empirie und Evidenz in Sachen Steuergeld;)? Und natürlich müssen die schon jahrelang vor sich hin siffenden und in der Regel nur mit viel Ekel o. im absoluten Notfall benutzbaren Toiletten im sanierungswürdigen Restschulgebäude "klimagerecht"
daherkommen falls sich reparaturmäßig überhaupt was tun sollte.
Doch abgesehen solcher Prioritäten oder teuren, ineffektiven Eintagsfliegen-Fortbildungen von Lehrpersonal, müsste der Förderansatz nicht schon im Kindergarten greifen, bzw. spätestens mittels Sprachtest und ggf. eine den Fähigkeiten und gemäß Entwicklung eine Einteilung in bestimmte Leistungsgruppen stattfinden, damit die einen Kinder weder unter Druck geraten mangels Sprachverständnis und die anderen sich nicht langweilen. Oder betrete ich damit schon wieder "dünnes Eis" von wegen Diskriminierung usw.? MfG
Kein Kind gehört eingeschult, welches nicht ausreichend deutsch spricht. Diese Kinder gehören in eine Vorklasse. Der Kita kann man das auch nicht aufhalsen.
Allein mit der umgehenden Umsetzung dieses Vorschlages entzerrte sich m.E. ein großer Knoten gleich zu Schulbeginn!
Stattdessen in den oberen Etagen der Bildungsbürokratie Spitzköpfe resp. Spitzklicker mit ihren hirnigen Ideen, wie´s in und um Mannheim alias Monnem heißt, wo ich jahrelang viel Zeit zugebracht habe und auch DEN Dialekt nach wie vor liebe!
