- Stefan Kooths liest „Gefährliche Rivalitäten“
Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht der Verlust der „regelbasierten“ Weltordnung beklagt wird. Stefan Kooths zeigt in seiner Besprechung des neuen Buches von Werner Plumpe, wie historische Muster von Rivalität und Kooperation helfen, die Gegenwart besser zu verstehen.
Es vergeht kaum ein Tag, an dem der Verlust der „regelbasierten“ Weltordnung nicht bedauert wird. Je aufgeregter die Debatten, desto wohltuender wirkt der souveräne Blick des Historikers, der Trends und Brüche einordnet. Mit „Gefährliche Rivalitäten“ leistet der Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe genau das. Er leitet aus dem Wandel der Wirtschaftsordnung seit der Aufteilung der Welt zwischen Spanien und Portugal zwar Lehren für die Gegenwart ab, hält sich aber fern von historischem Determinismus. Die Zukunft ist offen, aber „der Überraschungseffekt von Ereignissen sinkt, wenn die historische Bildung steigt“. Man kann das Buch als historische Folie der „Geoökonomie“ lesen, obwohl der Autor diesen Begriff nicht verwendet.
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Genau, wie wollt ihr den Lohnkosten- und Lohnnebenkostennachteil industrialisierter Länder gegenüber Ländern der 3. Welt, oder aber Ländern sehr geringen Wohlstandes ausgleichen bei globalisierten Wirtschaftsunternehmertum?
Immer wieder der gleiche Unsinn, Protektionismus ist so alt wie es zivilisierte Gesellschaften mit zumindest manufaktureller Produktion gibt. Zölle sind keine neue Erfindung, Freihandel ist neu, denn dieser ist eine Erfindung der Globalisierung der 1990. In welcher Periode der Weltgeschichte gab es globalen Freihandel zuvor? Gab es niemals oder, mir fällt keine ein?! Bitte nennt mir ein Beispiel!
Freihandel lässt die Einkommensmitte schrumpfen und die Ränder, sowohl arm als auch reich anwachsen, Lohndumping genannt. Europa hat im Schengenraum schon genug Probleme damit, zusätzlich noch mit Asien und Afrika zu konkurrieren wird die EU ruinieren, insbesondere Aufgrund der debilen Energiepolitik.
Wenn Freihandel so großartig ist für alle Beteiligten in jedem Bereich dann lässt sich das doch ohne Probleme belegen!!
Mit Zahlen, aus welcher Epoche und zutreffend für welche Region und welche Branche.
Schießt mal los ihr VWL Profs, denn eure unbelegten Behauptungen sind einfach nur langweilig. Ich glaube euch kein einziges Wort!! Nicht eines.
Die Produktion der Pharmaindustrie wurde durch euren tollen Freihandel in Europa komplett zerstört. Produziert wird in Indien und China. Lieferkettenproblematik und so, habt ihr toll gemacht.
