Ausstellungsplakat „Die Neue Sachlichkeit“ / Deutscher Kunstverlag

Das politische Buch - Rudolf Scharping liest „Die Neue Sachlichkeit"

Die Mannheimer Ausstellung „Die Neue Sachlichkeit“ setzt ein Zeichen gegen die Gefährdung der Demokratie durch Demagogie. Rudolf Scharping hat den Ausstellungskatalog gelesen.

Rudolf Scharping

Autoreninfo

Rudolf Scharping war von 1993 bis 1995 Bundesvorsitzender der SPD, von 1991 bis 1994 Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und später Bundesminister der Verteidigung. Bei der Bundestagswahl 1994 war er Kanzlerkandidat und von 1995 bis 2001 Präsident der Europäischen Sozialdemokraten. Nach seiner Zeit als Politiker baute er die eigene Beratungsgesellschaft RSBK AG auf, die deutsche Unternehmen im Zusammenhang mit China berät. Seit 2005 hat Scharping auf zahlreichen Reisen insgesamt fast sechs Jahre in China verbracht.

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Man kann aus der Geschichte Empathie für gesellschaftlich fragile Zeiten lernen. Die Lösungen, wie wir in unserer politisch hochfragmentierten Gesellschaft heute agieren sollen, die müssen wir selbst suchen“, sagt Johan Holten, Direktor der Mannheimer Kunsthalle. Anlass ist eine einzigartige Ausstellung mit einem ebenso bemerkenswerten Katalog „Die Neue Sachlichkeit – Ein Jahrhundertjubiläum“. 1925 war die gleichnamige Ausstellung eine Sensation; das kann man mit einigem Recht von der gegenwärtigen Ausstellung sicher auch sagen. Ganz Mannheim ist einbezogen mit seinen öffentlichen Räumen und Museen bis hin in die Läden und Kaufhäuser.

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Urban Will | Di., 28. Januar 2025 - 14:53

haben und sich mit dem Nationalsozialismus und allem, was dazu gehört, auskennen.
Dass Sie unterscheiden können zwischen Nazis und denen, die man heutzutage allzu schnell als solche bezeichnet, nur weil sie vom Mainstream abweichen.
Es muss Sie umtreiben, wie sehr Neugier und Bereitschaft, andere Sichtweisen anzuhören und sich zu streiten, in diesen Zeiten abhanden gekommen sind.
Oder dass Brandmauern errichtet und viele Millionen Wähler ihrer Stimme quasi beraubt werden.
Dass einige wenige, elitäre Arrogante sich anmaßen, entscheiden zu können, was dem allgemeinen Wohl dient. Oder zu dienen hat.
Ich nehme an, dass Sie deshalb diesen Beitrag verfassten und möchte Ihnen, sollte dies der Fall sein, meine Anerkennung aussprechen.
Ihren politischen Gesinnungsgenossen und denjenigen der Grünen könnten Sie noch sagen:
Wer nicht streiten kann und nicht streiten will, sollte die Politik verlassen.
Wer ausgrenzt, sollte nicht regieren oder mitbestimmen.