- „Frauen sind nur einen falschen Typen von der Prostitution entfernt“
Zehn Jahre war Huschke Mau im Rotlichtmilieu tätig. Heute forscht sie und schreibt ihre Doktorarbeit über Prostitution. Im Interview spricht Mau über die Realität von Prostituierten, die Rolle der Freier und das Nordische Modell als politischen Gegenentwurf.
Huschke Mau ist Geisteswissenschaftlerin, Aktivistin, Autorin und Ex-Prostituierte. Sie war zehn Jahre im Milieu. Nach mehreren Anläufen gelang ihr der Ausstieg. Sie gründete das Netzwerk Ella, das sich für die Interessen von Prostituierten einsetzt. 2022 erschien ihr Buch „Entmenschlicht: Warum wir Prostitution abschaffen müssen“ im Verlag Edel Books. Es entfachte eine breitere öffentliche Debatte über das Thema. Aktuell schreibt sie eine Doktorarbeit über Prostitution. Huschke Mau ist ein Pseudonym.
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Sehr gutes Interview, danke. Das Nichthandeln in Deutschland finde ich skandalös, es legt die ideologische Verblendung gerade der Linken offen. Über Christian Ulmen wird sich (zu Recht) empört, zugleich auch hysterisch überdreht, aber Prostitution von großteils "importierten" Frauen als Lifestyle (wir sind sexuell ohne Vorurteile ...) hingenommen. Deutschland ist dadurch zum Bordell Europas geworden.
Sehr gutes Interview, danke. Das Nichthandeln in Deutschland finde ich skandalös, es legt die ideologische Verblendung gerade der Linken offen. Über Christian Ulmen wird sich (zu Recht) empört, zugleich auch hysterisch überdreht, aber Prostitution von großteils "importierten" Frauen als Lifestyle (wir sind sexuell ohne Vorurteile ...) hingenommen. Deutschland ist dadurch zum Bordell Europas geworden.
der Ernsthaftigkeit des Themas gerecht wird, auch wenn ich mich jetzt vielleicht in die Nesseln setze.
Frau Mau haut hier Plattitüden und Stereotypen raus, die man so nicht im Raum stehen lassen kann.
Gekauften Sex als Vergewaltigung zu bezeichnen, halte ich für nicht zutreffend und eine üble Unterstellung für viele in vielen Fällen. Nach Mau ist dann ja auch die zierliche Frau, die sich den muskelbepackten Toyboy bestellt, eine „Vergewaltigerin“.
Bei all den ekelhaften Missständen, die Prostitution mit sich bringt. So pauschal darüber zu reden, ist keine Lösung, sie ist ein Ablassen von Aggressionen, deren „Aufgestaut haben“ seitens der Interviewten ich verstehe, aber es hilft niemandem. Lösungen bietet Frau Mau nicht wirklich.
Wenn ein brutales Schwein von Zuhälter eine Frau, die für ihn anschafft, schlägt, ist nicht der Freier schuld. Das wäre zu einfach gesagt, denn es wird immer Prostitution geben, nordisches Modell hin oder her. Und es wird immer Zuhälter geben.
Leider.
ist ein Schlüsselsatz : "will sie es überhaupt"?
Ich denke, ohne irgend einen Zwang würden das wenige bejahen.
Wenn es ein "Sex-Kauf-Verbot" in Schweden gibt, was machen die Leute dann in den Bordellen, von denen es vermutlich weniger gibt als früher, aber dennoch.
Bedeutet das, daß es de facto keine Prostitution im Sinne des "Sexkaufs" mehr gibt...?
Das Interview läßt in meinen Augen Vieles offen.
Der Artikel wird der gesamten Problematik überhaupt nicht gerecht. Zumal viele weitere Formen der Prostitution überhaupt nicht angedprochen werden. Der Markt für oft minderjährige.Strichjungen ist gar nicht angesprochen, ebenso wenig die Begleitservice Damen.
Ein guter.Anfang wäre schon msl die Durchsetzung (!) einer lückenlosen Anmeldung Erfassung wie bei jeder Imbissbude mit lückenloser ständiger Kontrolle, die Standorte sind ja bekannt. Gnadenlose Auflösung des Illegalen Mädchenhandels und Verurteilung bzw. Abschiebung der Hintermänner. Wie sehr unsere politischen Eliten daran interessiert sind, kann man gerade in England studieren..
Prostitution hat es immer gegeben, und es wird sie geben, solange es Männer und Frauen gibt. Durch Verbote lässt sie sich nicht aus der Welt schaffen, wohl aber lässt sich das zivilisatorische Niveau eines Staates daran ablesen, wie er mit der Prostitution umgeht. Ganz unten auf der Liste stehen Schweden und die europäischen Länder, die seinem Beispiel folgen. Sie erlauben es Frauen, Prostitution zu betreiben, bestrafen aber Männer, die davon Gebrauch machen. Diese Politik ist zynisch und menschenverachtend, denn sie entwürdigt die Beteiligten und zwingt die Prostitution in die Illegalität, was für die betroffenen Frauen ein hohes Sicherheits- und Gesundheitsrisrisko darstellt, während Männer zusätzlich eine Straftat begehen.
Verglichen damit ist die deutsche Politik vorbildlich, und sie sollte es bleiben.
Wer weiß, was um.die Parlamentsgebäude herum, bei sämtlichen Gipfeln irgendwelcher "Spitzenleute", beim WEF in Davos , bei den G 7 oder G..X X Treffen lund auch bei den EU-Spitzen in Brüssel und Strassburgder so läuft? Die Autorin offenbar nicht.
Böse Zungen behaupten ja, Angela habe sich oftmals dadurch durchsetzen können, dass die Jungs nach 23 Uhr unruhig auf den Stühlen wurden, sie aber seelenruhig und ungerührt die Sitzungen notfalls die ganze Nacht durchziehen konnte, muss sich fragen, welche Staatsanwälte bei einer Strafbarkeit für Freier da tätig werden würden? Da werden sich keine finden, das ist sicher.
Also sind wir wieder im Schleppermilieu, denn die Damen ( und natürlich auch Herren) für die oberen Etagen dieser Gesellschaft sind da sehr wohl freiwillig unterwegs.
Wie schon gesagt: man muss das kriminelle Zuhältermileu trocken legen mit aller Konsequenz . Das würde schon sehr vieles zum Positiven lenken..
