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Correctiv-Urteil - Ein verdientes Urteil – und seine Grenzen

Ein Gericht hat „Correctiv“ für seine irreführende Kernbehauptung über das Potsdamer Treffen verurteilt. Eine richtige Entscheidung, aber keine politische Absolution. Das beim Treffen diskutierte „Remigrationskonzept“ bleibt problematisch.

Felix Binder

Autoreninfo

Felix Niklas Binder hat in Passau Rechtswissenschaften, Geschichte und Politikwissenschaft studiert. Auf dem eigenen Substack schreibt er über politische Philosophie, Liberalismus und die kulturellen Konflikte der Gegenwart.

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Das Urteil des Landgerichts Berlin II ist richtig. Wer es anzweifelt, muss erklären, warum ein Medium die Behauptung „Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger“ aufstellen darf, ohne dafür geradezustehen. Das Gericht stellt klar: Die Aussage ist falsch. Nicht missverständlich, nicht unglücklich formuliert, sondern einfach nur falsch. Das ist einer der schwersten Vorwürfe, den ein Zivilgericht im presserechtlichen Kontext erheben kann.

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Heidemarie Heim | So., 19. April 2026 - 15:44

So nennt man also das für mich klar erkennbare Handeln sowie den von Correktiv selbst nicht mal geleugneten Kampf gegen eine unliebsame Partei mittels pressefreiheitlichem "Relotius-Prinzip." Egal ob man damit zig Tausende instrumentalisiert und den Gegner zum politischen Freiwild erklärt oder Existenzen/Leumund infrage stellt aufgrund einer Beteiligung an einem Treffen?
Wieder die gute alte Kontaktschuld in neuem Gewand? Und natürlich haben Sie recht werter Herr Binder, dass mit diesem Urteil noch nicht aller Tage Abend ist! Denn so oder so bleibt bei solchen unappetitlichen Vorgängen an allen Beteiligten Dreck hängen. Denn der Zweck heiligt nun mal nicht alle Mittel. Noch dazu, wenn man hinterher nicht die Verantwortung dafür übernehmen möchte. Und dies sehe ich bei den "Korrigierern" im Auftrag von wem auch immer eben gerade nicht. MfG

nichts anderes ist es was Correctiv gemacht hat, es ist ein weiterer Beleg dafür, daß „unsere Justiz“ und „unser Rechtsstaat“ mit zweierlei Maß messen. Bei „unserer Demokratie“ ist es nicht anders, auch sie teilt das politische Spektrum in einen linken „demokratischen“ und einen rechten „undemokratischen“ Teil! Ich frage mich, warum nicht wegen des nachfolgend beschriebenen Tatbestands gegen Correctiv vorgegangen wird.

„Volksverhetzung ist eine Straftat nach § 130 des Strafgesetzbuchs (StGB) in Deutschland, die gegen Hassrede und Angriffe auf die Menschenwürde gerichtet ist. Sie liegt vor, wenn öffentlich oder durch Verbreiten von Inhalten zum Hass oder zu Gewalt gegen Teile der Bevölkerung (z.B. ethnische, religiöse Gruppen) aufgestachelt wird.“

Im übrigen, Teile ich die Auffassung des Autors zum Treffen nicht, ich finde es längst überfällig angesichts des wahren Ausmaßes des Problems intensiv und ergebnisoffen darüber zu diskutieren. Die Lage ist dramatisch!

Heidemarie Heim | Mo., 20. April 2026 - 09:06

Antwort auf von Alex

Liebe(r) Alex!Ich gebe zu,dazu war ich zu feige.Denn wenn von links der AfD immer der Begriff Hassrede gebraucht wurde ,oft mit der entsprechenden Mimik und Gestik,schoss mir der Gedanke durch den Kopf,wer hier wen hasst,angreift oder die Demonstrationen gegen raechts dadurch "adelt" bzw. deren Forderungen legitimiert,indem er oder Sie an der Spitze schreitet.Danke,dass Sie mir was es ab und an braucht;),den Spiegel vorgehalten haben! MfG

Thomas Veit | Mo., 20. April 2026 - 10:09

Antwort auf von Alex

Volksverhetzungsparagraph hier aus juristischer Sicht zutrifft, eventuell in der moralischen Wertung könnte man das so deuten... 🤔 - aber wie gesagt...

Und ICH finde, gerade unter dem Licht dieses Urteils und auch des Berliner AfD-Urteils (rechtsextreme Einstufung), dass unsere Justiz doch in wichtigen Teilen noch! unabhängig entscheidet..., sonst hätte wohl Correctiv gewonnen... - logisch, oder?

>> Das hier besprochene Urteil GEGEN CORRECTIV ist mE nun aber gerade doch mal NICHT zu beanstanden... - oder?

PS: natürlich gibt es ganz offensichtlich auch in der Justiz gewisse 'linkslastige Tendenzen', die es politisch! einzudämmen gilt..., wie sollte es auch anders sein, nach dem erfolgreichen linken 'Marsch durch die Instanzen'...!? Aber es gibt mit Sicherheit auch noch viele 'nicht links unterwanderte Senate'... - hoffe ich.

Bernd Windisch | So., 19. April 2026 - 15:45

Die Schlagzeile vom „Geheimplan gegen Deutschland“ aus der CORRECTIV-Veröffentlichung ist klar gelogen und sie wirkt bis heute nach. Ein Beispiel dafür, wie eine zugespitzte Darstellung politische Dynamiken nicht nur abbildet, sondern aktiv befeuert. Die damaligen Demonstrationen gegen Rechtsextremismus erhielten dadurch entscheidenden Auftrieb, während große Teile der Medienlandschaft die zugrunde liegende Deutung ungeprüft und deckungsgleich übernahmen.

Im Fokus standen dabei auffällig schnell die Teilnehmer aus CDU und AfD. Der politische Schaden für die Beteiligten war erheblich – und keineswegs ein unbeabsichtigter Nebeneffekt.

In der Einordnung des Falls ist sogar die ARD weiter als der Autor. Da helfen die Nebelkerzen zur Einordnung von Sellners Thesen nur wenig bzw. sind an dieser Stelle völlig daneben weil sie vom wesentlichen Inhalt des Urteils ablenken bzw. relativieren sollen.

Dorothee Sehrt-Irrek | So., 19. April 2026 - 16:03

von meiner Seite aus als "hoffentlich Augenöffner" bezeichnen.
"Assimilierungsdruck" im 21.Jahrhundert?
Das war schon lange vorher der falsche Weg, wenn man mich fragt.
Wann, wo etc. sind wir falsch abgebogen?

Bei der Bewertung der Correctiv - Recherche ging es nicht um die Thesen des nützlichen Idioten Sellner sondern um das Lügen über eine Geheimverschwörung gegen Deutschland.

Wir sind ganz bestimmt nicht falsch abgebogen. Niemand wird in Deutschland gezwungen seiner kulturellen Identität abzuschwören, es sei denn man huldigt dem Islamismus oder dem Nationalsozialismus etc. Ansonsten ist Deutschland frei wie nie!

Alex | Mo., 20. April 2026 - 07:41

Antwort auf von Bernd Windisch

Wieso Islamismus, der ist im besten linken Deutschland aller Zeiten absolut hoffähig, ja geradezu „in“. Deswegen muß sich keiner fürchten und oder „assimilieren“. Der Islamismus ist eine schützenswerte Haltung, die noch nicht einmal dazu führt, daß seine Vertreter aus „demokratischen“ Parteien wie SPD, Grüne & SED/PDS/Linke ausgeschlossen werden. Details dazu sind regelmäßig hier im Cicero nachzulesen.

So lange Menschen in fremde Gesellschaft einwandern ist Assimilierung aktuell! Es ist die PFLICHT eines Einwanderers sich bis zu einem gewissen Grad zu assimilieren und es ist das RECHT der aufnehmenden Gesellschaft, die Assimilation zu ERWARTEN! Anders funktioniert Integration nicht, wer dem nicht nachkommen will, der soll bitte dahin zurück gehen, wo er herkam, gerne auch unfreiwillig, so einfach ist das.

Den Beleg dafür haben wir in Deutschland, denn die Linke hat es absichtlich versäumt Einwanderer dazu aufzufordern, sich zu assimilieren, demnach haben sie sich auch nie integriert!

Die Linke pervertiert das Ganze noch indem sie von der einheimischen Bevölkerung erwartet, sich an die Einwanderer anzupassen!

„Wir“ opfern unsere Werte, Traditionen und Religionen, um es Einwanderern recht zu machen, das ist abartig Frau Sehrt-Irrek!

Sie ignorieren gekonnt die abscheuliche Realität, die „Ihre“ Linke zu verantworten hat, das wird aus jedem Ihrer Posts deutlich, leider.

Anführungsstriche gesetzt.
Wie auch immer, ich erwarte in diesem Forum, wenn schon kein Verständnis, dann wenigstens RESPEKT.
Ihr "leider" ist aber doch ein Ansatz zur Verständigung?Nicht "Assimilierung" ist gefragt, sondern "Integration". Als Beispiel möchte ich anführen, dass Deutschland m.E. keine türkischen Bäcker braucht, die nur deutsche Brötchen backen.
Wir wachsen aneinander!
Ich vermute, dass Helmut Schmidt bei "Merkels" "Migrations"politik, es waren aber Koalitionen, dennoch "die Haare zu Berge standen".
In der Korrektur sollten wir aber nach meinem Verständnis nicht in die "Mottenkiste" der Geschichte greifen.
Obendrein wurden diese Menschen "eingeladen" von federführend Frau Merkel?
Wir sind nicht wirklich überrannt worden..
Dennoch hoffe ich, dass Sätze wie ungefähr, Deutschlands Grenzen könnten nicht geschützt werden, in die Geschichtsbücher eingehen.
Ich gestehe, dass ich Trump nicht gleich missbilligte, weil seine Einschätzung Frau Merkels eine Art Kopfschütteln war?

immer auch ein bisschen Probleme hatte, aber England war schon zu meinen Kindertagen so bunt, wie Deutschland jetzt.
Nur weil wir eine Art Binnenland sind, steht uns WELTLÄUFIGKEIT hoffentlich doch und Schmidt war Hanseate.
Jedenfalls war mein Empfinden während meiner Schwangerschaft in Bezug auf englische Ernährung noch einmal angespannter.
Wir fanden dann in London einen Laden, der deutsche Produkte vertrieb, vor allem deutsches Brot.
Wo wird heutzutage zumeist unsere Kleidung hergestellt?
Diese Art von Arbeitsteilung im Zuge der Globalisierung hat uns hoffentlich durchlässiger gemacht für andere Kultukreise.
... und die Durchdringung gab es schon sehr früh!
Wer kultivierte schon sehr früh Horoskope?
Meinen Schreib-Stil behalte ich übrigens bei, denn er ist mir als "Auflockerung" sehr wichtig!.
Es muss ja niemand nachmachen...

gibt es natürlich nicht..., kann es natürlich auch nicht, denn ansonsten müsste man/Migrant ja seine Identität komplett verleugnen, seine Sozialisierung und seine Persönlichkeit. Das geht nicht und ist inhuman, aber das Wissen Sie sicher selber...

Es geht - und vielleicht meinen Sie das auch...? - doch eher um gelungene INTEGRATION, welche als PFLICHT abzufordern ist, indem politisch und rechltlich mit entsprechenden Regelungen untersetzt (und auch konsequent duchrgesetzt!) Mindestanforderungen an eine Integration zu stellen sind - von der Politik.

ASSIMILATION kann stattfinden, idR über Generationen - ab der 2ten, aber nicht angeordnet werden. Das macht keinen Sinn.

"Die Linke pervertiert das Ganze noch indem sie von der einheimischen Bevölkerung erwartet, sich an die Einwanderer anzupassen!" & "Wir opfern unsere Werte, Traditionen und Religionen..." -- da bin ich zu 100% bei Ihnen...!! DAS ist dem Grunde nach 'abartig'... >> dagegen, den Trend, MUSS man/Gesellschaft auch vorgehen.

Wenn Sie - so wie es Herr Sellner wohl auch beabsichtigt...? - mit 'angeordneter Assimilation' (oder 'Zwangsassimilation'), was wie gesagt mE garnicht möglich ist, z.B. das Entstehen von Parallelgesellschaften verhindern wollen, so ist das mMn der falsche Weg bzw. nicht durchführbar..., und zwar aus vielerlei Gründen (da reicht der Platz hier nicht).

Parallelgesellschaften kann man nur verhindern, indem man in erster Linie die Menge an Zuwanderung/Migration Deckel und beschränkt, praktisch nur gut qualifizierte und arbeitswillige Migranten aufnimmt, Sprachkenntnisse verpflichtend voraus- und durchsetzt und die Anfangs-Wohnorte der Migranten 'entflechtet', so dass rein migrantische Viertel wie etwa Neukölln möglichst garnicht erst entstehen...

Das setzt natürlich politisches Denken und Handeln voraus... ☹

Bezüglich des Status Quo ist das natürlich längst zu spät... - werden Sie jetzt vielleicht vollkommen zurecht einwenden... ... - exakt! /🤣 - Sarkasmus, das Lachen...

das war bekannterweise aus rassistischen Gründen für Hitler-Deutschland geradezu unerwünscht, und heutzutage wird eine Assimilation ebenso negativ bewertet, weil man dann angeblich seine eigene Identität opfert.
Diese beide Denkmuster, die sind mit verlaub welfremd, aber scheinbar typisch deutsch.
Beispielsweise , diese starre abgrenzende Gegenüberstellung von Integration und Assimilation, die ist zu kritisieren, zumal wenn man in langen genereitionsübergreifenden Zeiträumen denkt.
Vieleicht sollte man sich bei solchen Bewertungen mehr an den Betroffenen orientieren, als an starren Theorien von ..........

Angelika Sehnert | So., 19. April 2026 - 16:26

Mit dem konzertierten Vorgehen von Correktiv, gemeinsam mit der Berliner Kulturszene, dem fast alle anderen Medien, die linke NGOSzene mit ihren Mobilisierungsfähigkeiten und schließlich sogar die Politik gefolgt sind, sollte doch eines verhindert werden: jede Diskussion über Migration. Es darf eben keine Diskussion, keinen Streit über das Thema geben. Das hat die vereinte Linke so beschlossen, obwohl die Probleme tagtäglich offensichtlicher werden. Wer es dennoch tut,wird nicht inhaltlich gefordert, sondern mundtot gemacht.
Besonders abscheulich ist die Verbindung zur Wannseekonferenz, juristisch zwar fein austariert, aber eben doch relativierend. Das war infam.
Tatsache ist: Wir schaffen das nicht, kulturell nicht und finanziell schon gar nicht. Wir schaffen es eben auch nicht, weil ein immer größerer Teil der Migranten sich eben gar nicht integrieren will. Es wäre die Aufgabe verantwortlich agierender Politik hier eine sachliche und zielführende politische Diskussion zu führen.

Frau Sehnert, das ist wirklich ernst gemeint von mir..., nur leider-leider angesichts der politischen Situation hierzulande seit 2015... ... bis heute >> für die Tonne!!, Ihr Wunsch nach 'sachlicher und zielführender politischer Diskussion' ...

PS: ...das ist NICHT gegen Sie gerichtet, das wissen Sie, sondern nur eine Feststellung.

Dagmar Lubig | So., 19. April 2026 - 18:55

die er wohl auf dem Treffen in Potsdam als Redner vorgestellt hatte, das werte ich als Sinnieren eines Privatiers, zumal wenn ich an meine Erfahrung im Jahre 1974 mit dem Ausländeramt in Frankfurt/Main denke, wo mir der zuständige Beamte eine Verlängerung der Aufhältanserlaubnis als strittig darstellte, da ich Tschechin bin, und die haben doch 1945 die Sudetendeutschen rausgeschmissen! Letzendlich bekam ich sie aber doch.

in einer 'Aktuellen Stunde' oder einer 'Dringlichkeitsdebatte' - Samstagsvormittags und in voller Länge live von 'Phoenix vor Ort' in alle (interessierten) Wohnzimmer übertragen..., mal politisch bewertet werden, rein der politischen und gesellschaftlichen Transparenz von Politik wegen...

Einschließlich einer ausführlichen Diskussion der von Herrn Sellner vorgeschlagenen Remigrations-Kategorien A, B und C... ...!!!

Und NEIN!, das ist kein vegiftetes Angebot, sondern eine (mMn) politische Notwendigkeit..., in einer offenen funktionierenden Demokratie - oder halten 'wir' schon DAS nicht mehr aus, den offenen Diskurs 'unangenehmer Wahrheiten'... ...? - Scheint so... 🤔

Neidhardt | So., 19. April 2026 - 20:10

Sellner lehnt es ab, gesellschaftlich belastenden Staatsbürgern die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Für den Fall, dass sie diese jedoch freiwillig aufgeben, schlägt er vor, ihnen je 30.000 bis 50.000 Euro zu schenken. Manche halten das für eine Benachteiligung.

Nicht wenige Autochthone würden gerne auf die immer unbeliebtere deutsche Staatsbürgerschaft verzichten und dafür auch beträchtliche Gebühren in Kauf nehmen. Doch das am 27.06.2024 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts macht ihnen eine Entlassung im Normalfall nahezu unmöglich.

Gerhard W. Barmeier | So., 19. April 2026 - 21:36

Mag sein, dass das von Herrn Sellner vorgestellte "Konzept" rechtlich nicht haltbr ist. Trotzdem hat Correctiv mit seinen Falschdarstellungen einer sachlichen Diskussion in deser Sache vollständig den Boden entzogen.

es wie Sie , Herr Veit, kurz und bündig, darum ging es. Schon der Titel der Aktion "Geheimplan gegen Deutschland" liess die verwerfliche Absicht erkennen.

Dieter Schäfer | So., 19. April 2026 - 23:35

…Wannseekonferenz! Das waren die Schlagworte, mit denen die nachfolgende Diskussion geführt wurde - und Hunderttausende fälschlicherweise zu Protesten angestiftet wurden. Mindestens hier hätte Correctiv widersprechen, auf- und nachklären müssen, tat es aber nicht, weil es genau diese dichte Nähe zur Nazizeit erzielen wollte - und erzielt hatte. Darum geht es und nicht um das Autoren-Denken über Sellners Bücher.

Thomas Veit | Mo., 20. April 2026 - 00:07

Antwort auf von Dieter Schäfer

um eine langfristig geplante Intrige mit dem Ziel den 'politischen Gegner' massiv zu schädigen - egal mit welchen Mitteln - unter Zuhilfenahme bewusst geschickt verdrehter Tatsachen bis hin zur bewussten Lüge und journalistischen Falschmeldung, absichtlich möglichst unerkennbar für den Informationsempfänger feinst manipuliert.

>> Einfach nur schäbig! Journalistisch zu 100% verwerflich! ABER: typisch linksextrem...

Ich hoffe es werden massive Schadenersatzansprüche gegen Correctiv in dieser Sache geltend gemacht und auch durchgesetzt.

Günther | Mo., 20. April 2026 - 05:31

ist der zeitliche Zusammenhang mit den Bauernprotesten, denen sich weitere Branchen angeschlossen hatten. Diesem Protest wurde von Anfang an eine große Nähe zur AfD unterstellt, um ihm die Legitimation zu nehmen. Höhepunkt war der Marsch auf Berlin, der für die Politik der Ampel immer gefährlicher wurde. Und genau zu diesem Zeitpunkt kam die "Correctiv-Recherche" um die Ecke, die Massendemonstrationen auslöste, an deren Spitze der Kanzler mit marschierte. Das war das Ende der Proteste der Bauern, der Spediteure, Teile des Handwerks und der Gastronomie. Das war kein Zufall, davon bin ich nach wie vor überzeugt.

Detlev Bargatzky | Mo., 20. April 2026 - 06:43

... die Diskussion der ersten Trump-Regierungszeit, als ein Herr Mueller beauftragt wurde, den Vorwurf gegen Trump aufzuklären, Trump sei durch eine verdeckte Wahlkampf-Unterstützung Russlands ins Weisse Haus gekommen.
Als Muller in seinem Report aufzeigte, dass er keinerlei Hinweise für den von den Dems erhobenen Vorwürfe gefunden hat, dauerte es nur ein paar Wochen, bis aus dem Lager der Dems ständig darauf hingewiesen wurde, was Muller nicht geschrieben habe und warum Trump dennoch russische Hilfe bekommen haben könnte.

Mir scheint, dass es in unserem Land Journalisten gibt, die auch weiterhin daran interessiert sind, irgendwie und unbedingt dieses "Wannssee_2"-Märchen am Leben zu erhalten.

Beispiel aus Trumps erster Amtszeit - die Wahlbeeinflussung durch Russland - taugt hier nicht wirklich...

Die Wahleinmischung Russlands in Trumps ersten Wahlkampf ist längst bewiesen, auch von US-Seite (CIA/NSA/FBI). ☹

Informieren Sie sich einfach mal... - umfassend.

Andreas Turnwald | Mo., 20. April 2026 - 08:05

"Das OVG Münster stellte 2024 fest, dass ein ethno-kulturelles Volksverständnis (...) mit dem Grundgesetz unvereinbar ist."
Der Begriff 'Volk' ist im GG über den rein rechtlichen Rahmen hinaus nicht näher definiert. Aus juristischer Sicht sind das Volk lediglich Staatsbürger. Damit erschöpft sich aber auch die Zirkellogik des OVG.
Dennoch darf der Staatsbürger diskutieren dürfen, wer alles die Staatsbürgerschaft bekommt und bekommen hat.
Wer sie zu unrecht bekommen hat, z.B. wegen falscher Angaben zur Person, dem sollte sie wieder entzogen werden dürfen.
Zudem würde die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft viele dazu zwingen, Farbe zu bekennen. Auch in meinem persönlichen Umfeld sehe ich Menschen, die für sich damit das Beste aus zwei Welten raussuche , bei den Bürgerpflichten aber nach Eigennutzprinzip ausweichen.

Thomas Veit | Mo., 20. April 2026 - 10:39

"Was in Potsdam besprochen wurde, bleibt zurecht politisch umstritten." - trotz der unzulässigen! journalistischen Zuspitzung durch Correctiv.

RICHTIG! Allerdings ist es gerade eben jenes linksgrünwoke Milieu, welchem zweifelsfrei Correctiv zu 100% zuzuordnen ist!, das eine offene und sachbezogene politische Diskussion dieses Themas -Remigration- im Lichte der spätestens seit 2015 missglückten und völlig dysfunktionalen Migrationspolitik verhindern will..., in erster Linie durch Diskriminierung ALLER, die eine offene sachliche Diskussion dieses Themas fordern als 'Rechtsextreme und Menschenfeinde'...

>> Dabei brauchen wir die Diskussion eines funktionierenden und rechtssicheren Remigrationskonzepts DRINGEND!! Jede Abschiebung, welche heute rechtssicher geplant und (eventuell vielleicht 😉) durchgeführt wird, fällt bereits genau darunter..., de facto.

Der Remigrationsbegriff muss 'entzaubert' werden, Remigration ist der natürliche Komplementärbegriff zur Migration - ENDE!

Arkay | Mo., 20. April 2026 - 10:57

Das Konzept von Martin Sellner ist hervorragend durchdacht, um alles zu verstehen sollte man sein Buch "Remigration ein Vorschlag" lesen. Um die deutsche Kultur zu erhalten und wieder sichtbarer zu machen in den großen Städten sollten sich Migranten mit deutscher Staatsangehörigkeit assimilieren. Mindestens top integriert sein, in die deutsche Kultur, nicht in migrantische. In jedem Land ist das normal nur nicht in Deutschland. Das muss und wird sich ändern und Sellner ist hier ein glänzender aber auch mitfühlender Stratege.

Armin Latell | Mo., 20. April 2026 - 11:32

M.M.n. ist an diesem Entwurf gar nichts radikal. Radikal ist, eine EINWANDERUNG!!! in ein sowieso schon dicht besiedeltes Land zu forcieren. Es geht also NICHT um Asyl. Dieses Recht wird millionenfach missbraucht, radikal ist es, die Bevölkerung zu zwingen, das zu akzeptieren und sogar noch zu bezahlen, mit der Option, zu Bürgern 2. Klasse degradiert zu werden. Mit allen weiteren Problemen, bekannt, 1000fach benannt und erwiesen, ist deren Lösung mit Stuhlkreisen und Eiapopeia nicht mehr zu bewältigen, massive Maßnahmen müssen zum Schutz von Staat und Gesellschaft ergriffen werden. Natürlich wäre ich bereit, denjenigen, die diese Zuwanderung unterstützen und unbedingt haben wollen, die Zustimmung zu geben, auf eigene Kosten und eigene Verantwortung diese Menschen aufzunehmen, sie mit Wohnraum, Nahrung und Geld zu versorgen, ihnen Sprachkurse zukommenzulassen, eben alles, was man hier benötigt und ganz wichtig: die Haftung für sie zu übernehmen. Dann trennt sich die Spreu vom Weizen.