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Es ist die Leidenschaft, die sie auszeichnet. Chiharu Shiota inmitten eines Experiments. / Foto: Istanbul Modern

Chiharu Shiota im Porträt - Verstrickt und zugenäht

Die in Berlin lebende Japanerin Chiharu Shiota knüpft mit ihren Installationen Verbindungen. Eine Ausnahmekünstlerin in einer Welt der Spaltung.

Autoreninfo

Cordelia Dvorák ist Journalistin und Filmemacherin in Berlin.

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Bis heute gibt es diese Tradition in Japan: Man bewahrt die Nabelschnur eines Kindes nach dessen Geburt auf. So wird die Ahnenreihe in Ehren gehalten. Auch ihre Mutter habe ihr als Kind immer das Kästchen mit ihrer Nabelschnur gezeigt, welches seinerseits neben dem Kästchen der Nabelschnur der Mutter und der Großmutter aufbewahrt wurde, erinnert sich Chiharu Shiota. Welche Auswirkungen das hatte, war ihr lange Zeit nicht bewusst. Heute ist das Motiv der Nabelschnur als elementarste zwischenmenschliche Verbindung Ausgangspunkt ihrer Kunst.

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