- Mehr Gymnasium wagen!
Deutschlands beliebteste Schulform, das Gymnasium, hat unter der egalitären Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte gelitten. Zeit, das Gymnasium wieder zu einer Schule für die intelligentesten Kinder zu machen.
Das Gymnasium blickt in diesem Jahr auf das ehrwürdige Alter von zweihundertvierzehn Jahren zurück. Im Zuge der preußischen Reformen nach der vernichtenden Niederlage gegen Napoleon in Jena 1806 gründete Wilhelm von Humboldt in einem Erlass vom 12. November 1812 das Humanistische Gymnasium. Der wissenschaftspropädeutische Ansatz, der das Gymnasium noch heute auszeichnet, und die Gleichrangigkeit aller Fächer im Bildungskanon wurden seine Markenzeichen.
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Wenn diese vernünftige Forderung sofort überall umgesetzt würde - zusammen mit den früheren Zulassungskriterien - , dann wäre endlich ein erster Schritt hin zu einem effektiven Schulsystem getan, so wie es dies noch vor 50 Jahren überall in Deutschland gab.
Die Gliederung in Haupt- /Realschule und Gymnasium war ideal, weil angepaßt an die unterschiedlichen Begabungen und Interessen der Kinder und Jugendlichen. Ebenso vernünftig und erfolgreich waren daneben die verschiedenen "Sonderschulen", die den Anforderungen an die speziellen Lehr- und Lernmethoden für Behinderte zu 100% gerecht wurden.
Eine geistige Elite kann sich nur in Schulen u. Universitäten herausbilden, in denen intellektuell Begabte/Hochbegabte miteinander diskutieren u. konkurrieren. Eine solche Elite braucht unser Land mehr denn je.
Ebenso dringend braucht es aber auch technisch-praktisch Gebildete mit solider Grundausstattung. Die Unterrichtsfächer an den einzelnen Schularten müssen den Begabungen angepaßt werden.
...Konstellationen in den Bundesländern wird das nichts, fürchte ich, dazu bräuchte es erst einmal gebildete Kultusminister und keine Leute, die angeblich jedes Ministeramt "können" ohne irgendwelche Fachkompetenzen. Solche Fachkompetenzen überlässt man irgendwelchen Bildungsforschern oder Gremien, die weitab von Schule an ihren Schreibtischen werkeln. Eltern von gymnasialfähigen Kindern werden eher das weitere Aufblühen von sehr speziellen Gymnasien oder Privatschulen fördern, weil sie den Niedergang der Gymnasien vielleicht schon aus eigenem Erleben kennen. So etwas wie ständige Unterrichtsausfälle und Lehrermangel wird nun schon seit Jahrzehnten von staatlichen Schulen verwaltet.
... Ursachen der Zerstörung der Bildung in unserem Land.
Die fatale Gesamtwirkung der "Bildungswissenschaftler" und Bildungspolitiker allerdings wäre ohne die deutschen Medien nicht möglich gewesen. Jede noch so schräge Idee, die weiter von seriöser Lern- und Leistungsbereitschaft in den Schulen weg führte, wurde von den Medien hochgejubelt.
Was haben Lehrer sich alles anhören müssen, die am Leistungsprinzip festgehalten haben!
Und ist es heute wirklich anders?
... wie er von der GEW, seiner SPD und von den unkritischen Massenmedien behandelt worden ist. Dabei hat er nur gesagt, was jeder sehen konnte, der die Augen aufgemacht hat.
Ach, Herr Werner, was haben wir gewöhnlichen Lehrer denn zu alledem DAMALS gesagt, als es noch nicht so schlimm war wie heute? Was haben die einzelnen Fächer dazu beigetragen? Was war die Rolle des Faches Politische Weltkunde?
Ich glaube schon, dass einiges aufgearbeitet werden könnte.
Aber jetzt erst einmal einen schönen Sommer!
An Dritter Stelle kam Thüringen bis die SED Erben mit Westimport Ramelow übernahmen …….
Mit besten Grüßen a d Erf. Republik
