- Betreut, aber nicht gebildet
Der Bildungsbericht 2026 zeigt das Scheitern der bisherigen Bildungspolitik. Das fängt schon in der KiTa an: Fragwürdige pädagogische Ansätze erschweren den Spracherwerb. Hinzu kommt der mangelnde Bildungswille vieler Eltern – besonders zugewanderter.
Der Bildungsbericht 2026 zeigt deutlich: Die Anstrengungen der letzten Jahre haben den Schwächsten nicht geholfen und die Starken weiter geschwächt. Die Maßnahmen der letzten Jahre waren nicht nur unzureichend, sondern vermutlich sogar kontraproduktiv. Und das, obwohl wir inzwischen den luxuriösen Betreuungsschlüssel von einer Erzieherin auf sieben bis zehn Kinder finanzieren. Mehr Geld in das System zu pumpen, ist ganz offensichtlich nicht die Lösung.
Der diesjährige Bildungsbericht erhebt wenige erklärungsmächtige Daten. Seitenweise Tabellen zu Öffnungszeiten oder die Frage, ob KiTas Newsletter verschicken, sind kaum von Belang. Aber wenn man die Daten aus den Jahren 2024 und 2026 gemeinsam betrachtet, sieht man drei alarmierende Entwicklungen:
1. In Kindergärten sprechen so viele Kinder nicht richtig Deutsch, dass der bisherige Bildungsansatz unmöglich funktionieren kann. Wir müssen sofort aufhören, in Kindergärten so weiterzuarbeiten wie bisher. Was wir aktuell tun, macht Kindergärten zu Orten, die Defizite verfestigen, anstatt Kinder zu fördern.
2. Es ist tragisch, aber unausweichlich, dass unsere bisherige Kindergartenpädagogik in der Schulzeit zu alarmierend schlechten Lernleistungen führt. Die Kinder erwerben in den Bereichen Sprache, mathematischer Bildung, Konzentration und Arbeitshaltung nicht annähernd das nötige Rüstzeug, um in der Grundschule so viel lernen zu können wie frühere Generationen.
3. Die Angst vor einer „bürgerlichen (Leit-)Kultur“ hat dazu geführt, dass Millionen von Eltern im Land die wertvolle Einstellung fremd ist, ihre Kinder umfassend und engagiert zu bilden. Hier geht es nicht nur darum, möglichst schnell auf möglichst hohem Niveau Deutsch zu lernen, sondern um eine generelle Einstellung zum Stellenwert von Bildung, von Fleiß, von Wertschätzung für das kulturelle Erbe, das man sich nun einmal erst erarbeiten muss, um es zu besitzen.
Betrachten wir diese drei Punkte genauer:
1. Man lernt eine Muttersprache nicht von anderen Kleinkindern
In der Befragung von 2024 antworteten die Eltern von über 666.666 Kindergartenkindern, dass bei ihnen zuhause kaum Deutsch gesprochen wird. Das betrifft also jedes vierte Kind. In Wirklichkeit stammen sogar bei 1,24 Millionen Kindern – also bei doppelt so vielen – entweder beide Elternteile aus dem Ausland, oder das Kind wurde im Ausland geboren. Man darf also getrost davon ausgehen, dass in Wirklichkeit nicht bloß jedes vierte, sondern eher jedes dritte Kind oder sogar fast die Hälfte der Kinder zuhause nicht sicher und auf muttersprachlichem Niveau Deutsch lernt. 2026 lesen wir: Die Zahl der Familien ohne Einwanderungsgeschichte ist seit 2013 von über sechs Millionen auf etwas über fünf Millionen gesunken. Im selben Zeitraum ist die Zahl der Familien mit Einwanderungsgeschichte um über 50 Prozent gewachsen, von unter zwei Millionen auf über drei Millionen. Der Bedarf, wenn schon nicht zuhause, dann doch im Kindergarten Deutsch zu lernen, ist also riesig.
Hinzu kommt: Die einheimischen Familien haben seit 2013 selten drei oder mehr Kinder (ziemlich unverändert etwas mehr als 700.000). Zuwanderer hingegen hatten schon 2013 doppelt so oft drei oder mehr Kinder wie Einheimische, und das ist konstant so geblieben. Das erklärt, warum in 38 Prozent der Kindergärten die Kinder in der Mehrheit sind, die nicht Deutsch als Familiensprache sprechen. In Berlin sind es sogar 54,4 Prozent, das heißt, in der Mehrheit der Berliner Kindergärten spricht die Mehrheit der Kinder nicht richtig Deutsch. Und auch da, wo noch überwiegend deutschsprachige Kinder als Spielpartner zur Verfügung stehen, ist das Verhältnis nicht ideal für den Spracherwerb: Bestenfalls liegt in einem von vier Kindergärten der Anteil von Kindern, die kaum Deutsch sprechen, bei unter 25 Prozent.
Das Erleben der Kleinsten ist also ein ganz anderes als das der älteren Generationen: Aus Sicht eines einheimischen Kindes spricht von drei Spielpartnern mindestens einer nicht richtig Deutsch. Es ist schwer für das fremde Kind, von anderen Kindern Deutsch zu lernen, denn die sind ja selbst noch keine vollentwickelten Sprecher. Mehr noch: Auch unter den Muttersprachlern sinkt das sprachliche Niveau immer weiter – es heißt nun einmal „Muttersprache“, weil man Sprache nur von kompetenten erwachsenen Sprechern nebenbei lernen kann, nicht von anderen Kleinkindern. Von den kulturellen Inhalten, die Sprache vermittelt, ganz zu schweigen – die können nun einmal nur gebildete Erwachsene vermitteln.
Es ist also nicht nur notwendig, sondern auch sehr anspruchsvoll, im Kindergarten fließend Deutsch zu lernen – besonders da, wo die Kinder, die bereits von ihren Eltern Deutsch lernen, in der Minderheit sind.
Aber anstatt dem Rechnung zu tragen, arbeiten Kindergärten kontraproduktiv: Sprachliche Instruktion hat heute in Kindergärten nicht mehr denselben, sondern einen sehr viel geringeren Stellenwert als noch vor 20 oder 40 Jahren. Grund: Der von mir schon vielfach beschriebene Irrweg der „Selbstbildung“ und der „Situationsansatz“, der direkte Instruktion, einen rhythmisierten Tagesablauf und vom Erwachsenen verantwortete und geplante Lernaktivitäten ablehnt. Kinder sind heute in der KiTa primär sich selbst überlassen. Die Erzieher sprechen wenig mit ihnen – nicht annähernd so viel, wie nötig wäre, um in größerem Umfang sprachliche Förderung zu erzielen. Hinzu kommt, dass die pädagogische Ideologie es Erziehern verbietet, Kinder gezielt zu korrigieren und zu instruieren. Selbst wer völlig falsch spricht, wird also kaum jemals auf seinen Fehler hingewiesen und dazu angeleitet, den gleichen Sachverhalt noch einmal in korrekter Form zu formulieren. Studien zeigen darüber hinaus, dass Erzieher mehr mit den Kindern sprechen, die sprachlich fit sind, weil das leichter geht.
Was kann man tun?
- Wir können aufhören, altersgemischte Gruppen zu bilden, um die Illusion einer großen fröhlichen Familie zu erzeugen, und zum Zwecke besserer Förderung endlich jahrgangsbezogene Gruppen bilden. Nur so werden die förderbedürftigen, aber auch die talentierten Kinder jedes Jahrgangs klar erkennbar. Das stärkt auch die sozialen Bindungen, weil man jedes Jahr mit der gleichen vertrauten Gruppe ein Jahr aufsteigt, und weil die Eingewöhnung nicht in gemischten Gruppen geschieht, sondern für alle Neulinge gemeinsam in einem ersten KiTa-Jahrgang.
- Wesentlich stärkere Strukturierung des KiTa-Alltags im Sinne eines Lehrplans statt der bisherigen Rahmenbildungspläne: Sprachwerkstatt, Zahlenwerkstatt, Musikwerkstatt, Gefühlswerkstatt usw. müssten sich mit Spielpause und Mahlzeit abwechseln.
- Verbesserte Qualifikation der Erzieherinnen – obwohl der Beruf akademisiert wurde, ist der Kenntnisstand im Bereich Sprachdidaktik verheerend gering. Dass ein wachsender Anteil der Erzieher selbst nicht richtig Deutsch spricht, verschärft das Problem.
- Vergrößerung der Gruppen auf 15 bis 20 Kinder pro Erzieherin, um das System einerseits kostengünstiger zu gestalten und andererseits die Führungs- und Instruktionsrolle der Erzieher unumgänglich zu machen.
2. Die negativen Folgen für die Schulzeit sind unausweichlich
Während 2016 bereits erschreckende 15 Prozent der Schüler an den einfachsten Mindestanforderungen für Mathematik scheiterten, waren es 2021 schon 22 Prozent. Die Zahl der guten Schüler, die mindestens Kompetenzstufe V von VII erreichten, ist im selben Zeitraum von 13 auf 10 Prozent gesunken. Im Lesen sieht es nicht besser aus. Bei den älteren Schülern (9. Klasse) ist das Ergebnis ähnlich.
Das ist kein Wunder: Wenn am ersten Schultag etwa die Hälfte der Kinder keine metasprachlichen Kompetenzen besitzt, d.h. nicht auf Deutsch über die deutsche Sprache sprechen kann, dann kann der normale Deutschunterricht nicht funktionieren. Die Kinder verstehen die Erklärungen der Lehrkraft nicht, sie können nicht korrekt neue Wortformen aus aufgeschnappten Wörtern bilden (kaufen - Verkäuferin - käuflich), sie können keine Ironie, keine Metaphern, keine Gedichte, keine Botschaften „zwischen den Zeilen“ verstehen, also mit Kinderliteratur nichts anfangen. Das Entwicklungsalter liegt daher im Durchschnitt mehrere Jahre unter dem, was früher bei Erstklässlern üblich war. Und weil Unterricht sich immer nur am Entwicklungsalter, nicht am biologischen Alter orientieren kann, sinkt das Niveau unausweichlich.
Statt daraufhin Maßnahmen zu ergreifen, um das Entwicklungsniveau zu heben, senken wir in Deutschland lieber das Niveau. Wir senken es aber offenbar immer noch nicht schnell genug – sonst würde die Zahl derer, die nicht einmal die allereinfachsten Basiskompetenzen erfüllen, nicht von Jahr zu Jahr steigen, sondern zumindest stagnieren. Pädagogisch hat das dauernde Absenken des Niveaus, verbunden mit der Ideologie der Leistungsfeindlichkeit und der Verachtung für Sekundärtugenden, aber gewirkt. Den Schülern fehlt es an Durchhaltevermögen für das vorhandene Niveau, und den Lehrkräften fehlt es sowohl an Autorität als auch an didaktischem Knowhow.
Für die wenigen starken Schüler kommt frustrierend hinzu, dass sie als einzige kompetent genug sind, um der Bildungspolitik als Zielpersonen für ideologische Umerziehung zu dienen. Sie haben zunehmend die Nase voll davon, statt großer Literatur und interessanten Forschungstexten ad nauseam die Themen-Trias Gender, Klima und Rassismus zu bearbeiten, egal ob in Deutsch, Englisch, Geschichte, Biologie oder Erdkunde. Echte Spitzenförderung erhalten sie in den seltensten Fällen.
Folge: Wir haben eine schändlich große Kaste zukünftiger Hilfsarbeiter herangezogen, weil z.B. 15 Prozent der Schüler nicht einmal die Anforderungen für den niedrigsten Schulabschluss erfüllen. Das Mittelfeld erodiert weiter – immer weniger Realschüler sind in der Lage, z.B. ein Parteiprogramm kritisch verstehend zu lesen oder zwei tagespolitische Essays miteinander zu vergleichen. Nur noch 4 Prozent der Schüler erreichen den Optimalstandard im Lesen. Wenn man weiß, was „optimal“ in diesem Kontext bedeutet, heißt das: Nur etwa jeder zehnte Schüler kann flüssig genug lesen, um irreführende Argumentationen zu entlarven, Literatur zu genießen oder sich selbständig neue Lerninhalte aus Büchern anzueignen. 90 Prozent der Schüler lesen so langsam, dass der große Vorteil von Büchern – nämlich die höhere Informationsdichte pro Minute – für sie völlig verpufft. Sie sind nicht fähig, Informationen aus Texten schneller zu entnehmen als aus gesprochener Sprache. Diese Schüler werden unfähig bleiben, langen Ergüsse von KIs schnell zu lesen, Widersprüche und Halluzinationen darin zu entdecken und solchermaßen generierte Informationen zu hinterfragen.
3. Es sind nicht die Verhältnisse schuld, sondern der fehlende Bildungswunsch der Eltern
Alle Eltern wollen, dass ihre Kinder Geld haben. Viele wollen, dass ihre Kinder zu diesem Zweck eine gut bezahlte, interessante und vergnügliche Arbeit ausüben. Zu wenige wollen, dass ihre Kinder gebildet werden. Kurz: Man will Haben, nicht Sein. Und das ist ein Problem – und zwar bei beklagenswert vielen Deutschen, mit denen wir schon genug Probleme zu lösen hätten, aber in noch höherem Maße bei Zuwanderern. Das zeigen die nüchternen Rohdaten des Bildungsberichts. Es sind Fakten, die man kaum erwähnen darf, ohne in die Nähe der AfD gerückt zu werden. Mir wurde ja bereits letztes Jahr unterstellt, ich stünde der AfD nahe, weil zwei oder drei blaue Ortsgruppen meinen frei verfügbaren Artikel über den begrenzten Nutzen von Sprachtests in bayerischen KiTas auf Facebook zitiert haben. Dabei sehe ich vieles an dieser Partei kritisch. Aber man muss wahrlich kein Afd-Wähler sein, um angesichts der folgenden Daten zu erschrecken: Was haben Kinder unter sechs Jahren gemeinsam, die an einer Sportgruppe, an musikalischer Früherziehung oder Malkursen teilnehmen? Sie kommen nicht aus einer Einwanderungsfamilie. In den Familien ohne Einwanderungsgeschichte nehmen 94 Prozent der Kinder an einer Sportgruppe teil, 97 Prozent an musikalischer Früherziehung und 74 Prozent an irgendeinem Malkurs.
Wer nimmt nicht an diesen Aktivitäten teil, die Sprache und Integration gleichermaßen fördern? Kinder aus Einwandererfamilien. Nur 6 Prozent von ihnen sind im Sportverein, nur 3 Prozent nutzen musikalische Früherziehung und 26 Prozent Malkurse für Kinder. Ähnlich ist es mit Kindern von Alleinerziehenden und Patchwork-Familien. Das zeigt: Der Kern derer, die sich für die Bildung ihrer Kinder engagieren, sind intakte Familien mit höherem Bildungsstand und deutscher Muttersprache. Jetzt ist es raus – wieder so eine Tatsache, die man lieber nicht ausspricht.
Man kann nicht behaupten, dass finanzielle Hürden der Grund für diesen Unterschied seien. Die Mitgliedschaft in einem Fußball-, Badminton- oder Turnverein kostet für Kinder nur wenige Euro pro Monat, und der Staat gibt Bildungsgutscheine aus, die den kostenlosen Besuch von Musikschulen und anderen Lernorten ermöglichen. Das Problem ist nicht ein Mangel an Angeboten, sondern das fehlende Interesse der jeweiligen Eltern.
Man kann auch nicht behaupten, dass eine eventuell stärkere Religiosität Eltern davon abhält, ihre Kinder musikalisch oder sportlich zu fördern. Katholiken und Protestanten sind reichlich vertreten bei Fußballvereinen, Kinderchören oder Pfadfindern.
Man kann auch nicht behaupten, dass ein niedriger Schulabschluss der Eltern automatisch das Bildungsengagement senkt. Wie die Daten zeigen, wirkt bei Einheimischen die gesellschaftliche Tradition, Kinder umfassend zu bilden, so stark, dass sie die Unterschiede im Schulabschluss überwindet: Unter den deutschsprachigen Familien mit niedrigem Schulabschluss ist die Rate derer, die ihre Kinder in zusätzliche Bildungsangebote schicken, immer noch ziemlich hoch.
Es bleibt keine andere Erklärung als Ignoranz gegenüber dem Bildungsbegriff, der unsere Kultur einmal geprägt hat. Anders gesagt: Nicht die angebliche materielle Armut ist das Problem, sondern die geistige. Es ist Teil unserer Kultur, nicht nur die körperliche Versorgung unserer Kinder sicherzustellen, sondern auch die seelisch-geistige. Wir haben offensichtlich versäumt, zu kommunizieren, dass dies ein hoher Wert ist. Einwanderer aus Kulturen, die das genauso kennen, haben kein Problem damit – der Anteil asiatischer Kinder in Musikschulen ist hoch, ebenso der Anteil anderer Europäer in Sportvereinen. Wir haben es offenbar nicht geschafft, zu vermitteln, dass wir im Sinne der Jüngsten von Eltern erwarten, sich selbst und ihre Kinder bestmöglich zu bilden – und dass dazu gehört, rasch fehlerlos Deutsch zu lernen und Bildung in all ihren Facetten aktiv zu erarbeiten. Stattdessen vermitteln wir: Satt und sauber reicht, und für beides sorgt der Staat. Solange wir diese Haltung nicht ändern, wird kein Schuldenberg der Welt unser Bildungsproblem lösen.
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Aber da müsste man ja Anforderungen, Forderungen und Bedingungen an die Einwanderer stellen, wenn sich was ändern soll. Solange das Schwänzen des Deutsch- und Integrationskurses nicht Konsequenzen hat, Abschlüsse nicht eingefordert werden und Bildungsverweigerung oder Untersagung der Frauen durch die Männer keine spürbaren (finanziellen) Folgen hat, wird sich nichts tun. Das nennt man nun Toleranz und Vielfalt. Ich kann es nicht mehr hören. Aber um etwas einzufordern, müssten wir bzw. die Politik erst einmal selbst wissen, was man will und Ziele und Wege formulieren. Aber seit nunmehr über 10 Jahren lässt man das einfach mal so laufen, ohne Sinn und Verstand.
sondern die geistige."
Das haben Sie gut herausgearbeitet, liebe Frau Stiehler. Ihr Fazit trifft ins Schwarze!
In vielen Ländern, in denen das Durchschnittseinkommen bzw. der Lebensstandard niedriger sind als in Deutschland, hat eine umfassende Bildung einen weitaus höheren Stellenwert.
Und dies schon sehr lange!!!
Sogar bei Reisen in die ehem. Ostblockländer ist uns schon aufgefallen, daß Allgemeinbildung hier mehr gefördert wurde als bei uns.
Man muß sich ja nur mal die geistige Beschränktheit vieler unserer Spitzenpolitiker klarmachen, um zu wissen: Der Fisch stinkt längst vom Kopf her!
Nicht der umfassend Gebildete wird bei uns geachtet u. ordentlich bezahlt, sondern der
Schwätzer und Blender. Je dümmer, desto höher scheinen Menschen zu gelangen, die nichts anderes können als Ideologie nachzuplappern.
Kritik und Selbstkritik sind "out", Verantwortungsbewußtsein sowieso.
Freiwillige Rücktritte gibt es so gut wie nie mehr.
Wie kommen wir bloß aus diesem Elend wieder heraus?
"Wie kommen wir bloß aus diesem Elend wieder heraus?"
Ihre Frage ist sicherlich nur rhetorischer Natur, Frau Wallau, denn sie kennen die Antwort. ich werde mich darüber also nicht weiter auslassen.
Nur soviel: Seit Bologna (30 Jahre) war klar das das deutsche Bildungswesen durchgereicht wird und zwar nach unten. Schöne Gleichmacherei. Wie war neulich im Cicero zu lesen:" Gleichheit macht gleich blöd."
Das ist ein schonungsloser und überaus mutiger Artikel.Alles richtig, aber wie immer, wenn Migranten ins Spiel kommen,es wird nichts geschehen. Ich habe vor 30 Jahren beim Schulamt moniert, dass ein aus der Türkei entsandter, aber von der Stadt bezahlter Lehrer den drei türkischen Jungs in der Klasse meiner Tochter Türkischunterricht erteilt und vorgeschlagen, er solle besser den Müttern Deutsch beibringen. Antwort: Herr Y. kann kein Deutsch. Außerdem wurde ich ermahnt, meine ausländerfeindlichen Aktivitäten zu unterlassen.
Man muss die Dinge zu Ende denken: was wird aus den funktionellen Analphabeten, die unser Schulsystem in immer größerer Zahl ins Leben entlässt? Sicher keine Nettosteuerzahler. Paketfahrer haben wir jedoch schon genug. Mehr Möglichkeiten wird es kaum geben. Selbst der Lehrberuf des Gebäudereinigers ist heute höchst anspruchsvoll. Ungelernte kann man auf Grund gesetzlicher Bestimmungen nur begrenzt einsetzen. Roboter werden einfache Arbeiten ohnehin übernehmen.
Es fehlet „lediglich der politische Wille“ einer Therapie, und der, fehlt seit mehr als 30 Jahren, der Wille, grün linker Bildungspolitiker ….
MfG a d Erf. Rep.
"Es sind Fakten, die man kaum erwähnen darf, ohne in die Nähe der AfD gerückt zu werden."
Die Menge der Fakten, die einen solchen Vorwurf zulassen, sind mittlerweile so zahlreich und allgegenwärtig, dass man sich ernsthaft fragen muss, ob dieses Damoklesschwert der "Kontaktschuld" wirklich noch eine Berechtigung haben kann.
Aber warum nur stoßen mir Formulierungen wie "Lehrkräfte" unangenehm auf? Warum kann es keinen der Sache entsprechend richtigen Artikel geben ( wie dieser) , ohne sich irgendwie von der AfD distanzieren zu müssen?? Was ist so schlimm daran, in die Nähe der einzigen Partei, die noch das Wohl Deutschlands im Programm hat, gerückt zu werden? DAS spricht Bände! Der Klassenstandpunkt muss wohl immer deklariert werden?
Soso, die Erzieher#°_*INNEN reden also lieber mit den Kindern, die schon gut Deutsch sprechen? Klar, der Notarzt widmet einem aufgeschürften Knie ja auch viel lieber Aufmerksamkeit und Zeit, als einem amputierten Bein. Die sind aber auch lästig, diese amputierten Gliedmaßen. Kommen immer dann, wenn man sie gar net gebrauchen kann. Um deutlich zu werden: Wenn man sich zu fein ist, Kindern das Sprechen beizubringen, ist man als Erzieher im falschen Job!
